Urvertrauen zurückgewinnen

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  • #12478

    Das nehme ich mir vor für die nächste Zeit. Zuletzt habe ich davon doch ein wenig eingebüßt. Schlechte private/öffentliche Nachrichten am laufenden Band erschüttern einen und man zweifelt an sich und der Welt. Wahrscheinlich kann man das gar nicht so einfach, dem Weltenlauf und sich vertrauen. Dauernd wird man überflutet von Untergangsszenarien. Aber ich denke, da ist viel Propaganda und Angstmache dabei. Wir wissen nicht alles und können die Zukunft nicht vorhersehen. Trotzdem kann man zuversichtlich sein. Ja, man braucht nicht leiden an den Missständen; sondern man darf wohlwollend darauf reagieren. Vielleicht kommt auch wieder eine Eiszeit, wer weiß, wenn der Golfstrom abebbt.
    Irgendwie ist das Jahr noch ganz frisch und unschuldig und man fühlt sich wie ein unbeschriebenes Blatt und dieses Moment kann man doch für sich nutzen, um wieder gute Wege zu gehen.

    #12533
    Anonym

      Hallo @yuri,
      ich wollte dich nicht unnötigerweise korrigieren, aber ich habe mal gelesen, dass einmal verlorenes Urvertrauen nur schwer wieder hergestellt werden kann und in Urmisstrauen mündet.

      Naja, aber zu dem was du sonst schreibst geben ich dir Recht. Man hört so viel von Katastrophen und weiß gar nicht, worauf man als nächstes gefasst sein muss. Aber die Eiszeit ist noch lange hin. Ca. in mehreren tausend Jahren soll eine kleine Eiszeit ausbrechen.
      Ich habe nicht vor, so lange zu leben. Du?

      Gruß L.

      #12566

      Urvertrauen wird in der frühen Kindheit geprägt.


      Ursprüngliche Medikation:400 mg Amisulprid,12,5 mg HCT,10 mg Ramipril
      Ab 04.03.2024:500 mg Amisulprid,5 mg Olanzapin,12,5 mg HCT,10 mg Ramipril
      Ab 15.03.2024: 600 mg Amisulprid,12,5 mg HCT,10 mg Ramipril,4mg Doxagamma
      Ab 22.04.2024, statt 600 mg Amisulprid, 400 und 150 mg
      Ab 02.05. 6 mg Doxagamma und 25 mg HCT, 550 mg Amisulprid und 10 mg Ramipril
      Ab 12.05. nur noch 500 mg Amisulprid

      #12581

      Danke für den Hinweis @lightness @mowa
      Grundvertrauen hätte besser gepasst.

      • Diese Antwort wurde geändert vor 5 Jahre, 5 Monate von Yuri.
      #12594

      Ich glaub schon dass man vertrauen wieder finden kann.

      Ich bin auch sehr schnell misstrauisch und merke dass mir da auch was fehlt am urvertrauen.
      Ich versuche das schöne zu sehen (natürlich ohne naiv zu werden).
      Außerdem stärkt es das Vertrauen wenn man sich mitteilt ist meine Erfahrung.
      Mein natürlicher Impuls ist Rückzug und das ist gar nicht so natürlich das kommt aus dem mangelnden vertrauen.

      Wenn ich mich aber mitteile ist es eigentlich besser auch wenn nicht immer alle Reaktionen von anderen so perfekt sind.
      Allein die Tatsache dass ich es versucht habe ist gut.

      #12642

      Ich denke schon, dass man Urvertrauen zumindest ein Stück weit lernen kann.
      Wir hatten gar keins und durch die letzte Therapie haben wir ein Stück Vertrauen dazu gewonnen. Es ist nicht so, dass wir jetzt in jeden (neuen) Menschen Vertrauen setzen, aber es ist nicht mehr so schlimm wie früher, als wir jedem Menschen misstraut haben und böses erwarteten.
      Eine gute Therapie kann das bessern.

      #12696

      Hallo @Yuri,

      Danke für den Hinweis @lightness @mowa

      Da hast Du bestimmt Molly gemeint ;-)

      Grundvertrauen hätte besser gepasst.

      Mit psychologischen Fachbegriffen kenne ich mich nicht aus, aber ich denke auch, dass es so etwas wie eine Konditionierung gibt, mit positivem und/oder negativem Feedback. Je mehr positive Erlebnisse man im Umgang mit sich selbst und mit seiner Umwelt sammelt, desto mehr festigt sich auch das Vertrauen in diesem Umgang, und umgekehrt.

      Naja, zumindest so oder so ähnlich ist meine eigene Wahrnehmung, aber (Zwischen-)Menschliches lässt sich auch nicht so einfach mit Plus und Minus aufrechnen…

      Alles Gute für Dich,
      Mowa

      #12700

      Ich hab mal einen Artikel zum Thema Urvertrauen gesucht, weil mich das auch sehr interessiert. Ich fühle mich meistens von einem Mangel an Urvertrauen betroffen… Man sagt, dass das später nie wieder richtig kompensiert werden kann.

      http://lexikon.stangl.eu/1932/urvertrauen/


      Ursprüngliche Medikation:400 mg Amisulprid,12,5 mg HCT,10 mg Ramipril
      Ab 04.03.2024:500 mg Amisulprid,5 mg Olanzapin,12,5 mg HCT,10 mg Ramipril
      Ab 15.03.2024: 600 mg Amisulprid,12,5 mg HCT,10 mg Ramipril,4mg Doxagamma
      Ab 22.04.2024, statt 600 mg Amisulprid, 400 und 150 mg
      Ab 02.05. 6 mg Doxagamma und 25 mg HCT, 550 mg Amisulprid und 10 mg Ramipril
      Ab 12.05. nur noch 500 mg Amisulprid

      • Diese Antwort wurde geändert vor 5 Jahre, 5 Monate von Molly.
      #12735

      Da hast Du bestimmt Molly gemeint

      Ja, ich meinte natürlich Dich @molly sry!
      Danke für den informativen Link und die guten Antworten!

      #12755

      Ich muss sagen das ich ein naiver Mensch bin. Ob das jetzt Urvertrauen ist, weiß ich nicht.
      Ich bin nicht dumm, aber eben gutgläubig.So komm ich ganz gut durchs Leben.Bestimmt nutzt es manchmal jemand aus, aber diese Grundeinstellung erspart mir viele Ängste. Ich bin mir meiner Naivität bewußt. Das heißt aber nicht das ich alles glaube. Nur selten bin ich Misstrauisch und meist auch nur, wenn ich paranoid bin.

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