Traumatisierende Wahngeschichten bzw. -Erlebnisse – Aufarbeitung, Therapie

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    Hallo!

    Ich möchte ein Thema ansprechen, von dem ich in der Psychiatrie so noch nie oder nur selten gehört habe.

    Es geht darum, dass wir Psychosebetroffenen oft im Wahn und in Halluzinationen die aller belastendsten Geschichten erleben, ja nicht nur mit-, sondern teils als wären sie real – durchleben müssen.

    Der Wahn, und die Erlebnisse die wir haben, können uns glauben machen, unser Leben hätte einen schrecklichen Sinn, oder uns wären oder würden schlimme Dinge passieren.

    Das spielt sich meist alles nur im Kopf ab. Wir glauben dann, diese schlimmen Todesbedrohungen sind real. Manche Betroffene, müssen sich von solchen Wahn im Leben nicht beeinflussen lassen, obwohl sie ihn für den Moment glauben müssen. Trotzdem ist es wie eine reale Erfahrung, und kann geauso schrecklich sein. Der Wahn zieht irgendwelche Ereignisse aus dem Leben zusammen, deutet sie auf bestimmte Weise, oder erfindet einfach neue Zusammenhänge. Dann glaubt man, man ist wirklich in dieser Situation.

    Es kann dann sein, dass man in dem Zustand permanente Gedankeneingebungen oder wie von selbst entstehende Gedankenstürme zum Thema hat, immer wieder unkontrollierte und eskalierende Emotionale Antriebe, die wie aus dem Nichts zu kommen scheinen fühlt, Stimmen hört oder andere Halluzinationen hat, die diese Geschichten permanent bestärken, bestätigen und weiter ausbauen bzw. auf einem Niveau halten, das emotional belastend ist. Ausserdem ist bei uns Betroffenen oft das Bewusstsein über diese Erlebnisse stark eingeschränkt, so dass wir voll und ganz durch die Psychose auf all dieses unwillkürliche Denken und Empfinden und die Halluzinationen fixiert und permanent in die Geschichte voll und ganz hinein versetzt werden können. Das bedeutet, dass wir es oft nicht einfach durchschauen oder bewusst reflektieren können, weil uns die Fähigkeit dazu zeitweise oder dauerhaft durch die Psychose gehemmt wird.

     

     

    So, also warum bringe ich das Thema hoch? Ich selbst glaube, diese Erlebnisse, die man im Wahn macht, können extrem traumatisierend sein. Ich glaube, eigentlich bräuchten – alle Psychosebetroffenen systematisch psychologische Hilfe mit der Bewältigung speziell dieser Erlebnisse. Es passiert aber kaum etwas in dieser Richtung. Es ist quasi für viele, als würden sie über lange Zeit einen extrem harten Horrorfilm ohne Grenzen oder Jugendschutz live als Hauptperson miterleben müssen. Dieser Horrorfilm, kann dem Betroffenen teils den Eindruck vermitteln, er hätte in der allerschlimmsten Hölle zu leben und sie wäre völlig real. Zudem spinnt der Kopf ja völlig und wird kritikunfähig dem Wahn gegenüber – und als Betroffener besteht die Gefahr, das man sich auch noch mit dem Wahn indentifiziert. So dass man glauben muss, all diese krankhaften und unrealistischen Vorstellungen, Gedanken und Gefühle, und das, was man deswegen macht, wären die eigenen intimen Gedanken und die vollbewusste Entscheidung über all das, und vor allem, die eigene Schuld.

    Ich glaube, solche Psychosen machen so vielen Menschen suizidale Gedanken, weil sie den Menschen irgendwie durch kaputte Gedanken einreden, sie wären wertlos und vor allem schuldig an irgend einer hergeholten Sache. Hätten sie darüber geredet, wären extrem viele solcher Menschen glaube ich noch am Leben. Nicht nur solche mit Schizophreniediagnose, sondern auch all die, die solch ein Wahn unvorbereitet und ungewarnt getroffen hat, und die ohne je mit jemandem darüber geredet zu haben durch ihn einfach so innerlich aus dem Leben gemobbt werden. Ich glaube, die Dunkelziffer muss extrem hoch sein, durch das Band des Schweigens eben. Ich finde es ist Zeit, dass dieses Band des Schweigens, das uns Betroffenen die Luft abschneidet, endlich systematischer gebrochen wird, indem mehr Menschen aufgeklärt und dazu ermutigt und aktiv dabei unterstützt werden. Denn jemanden von solch einem Wahn zu befreien, und ihr zurück zum Leben zu führen – ist in etwa gleichwertig damit, jemanden aus einer schlimmen Hölle zu befreien, aus einem Folterknast. Man schenkt solchen Menschen dadurch ein zweites Leben und eine neue Freiheit, ohne die sie sonst sterben oder endlos weiter daran leiden müssten.

     

     

    Also was denkt ihr zu dem Thema? Habt ihr eigene Erfahrungen, oder kennt Geschichten dazu? Was denkt ihr, kann man in dieser Beziehung anders oder besser machen, um die Menschen davon zu befreien, solche Lasten alleine tragen und daran kaputt gehen zu müssen? An welcher Stelle denkt ihr, kann man eingreifen?

    Ich denke daran, es könnte helfen, im Vorfeld mehr Menschen bewusst zu machen, was solch eine Psychose ist. Wie sie entsteht, was das bedeutet, wenn man das hat, und was man tun kann, um sie in den Griff zu bekommen und sich Hilfe zu holen. Auch, wie man dies in anderen erkennt und ihnen richtig helfen kann. Das sollte eingetlich Programm der Grundschule sein bzw. ab der Pubertät, wenn die Kinder reif genug sind mit solchen Dingen gedanklich umzugehen und si ezu erkennen. Ich würde mir wünschen, dass die Menschen vorgewart sind, und einige Schicksale dazu kennen. Es betrifft so viele. Und anstatt dass die anderen sie auffangen, werden Menschen mit Diagnose oft von allen zurück gelassen und allein in ihrem Leid. Weil eben keiner versteht, keiner fassen kann, was da mit den Menschen passiert.

    Ich finde, das sollte sich ändern. Indem man drüber redet, und die Menschen in ihrem Wahn nicht mehr allein zurück lässt mit den Problemen. Und indem man den Menschen nicht nur Medikamente gibt, die den ganzen Geist lahmlegen so dass er am Kopfkino nicht mehr so leidet. Sondern indem man mit ihnen eine wirklich aktive Aufarbeitung der Erlebnisse mit ihnen macht und sie Schritt für Schritt aus der passiven Gedankenhölle zurück in ein selbstbewusstes und -verantwortetes Leben führt. Nichts dergleichen sehe ich in unserem klassischen System geschehen, höchstens manche wie ich haben Glück, einen Therapeuten zu finden der sich dem annehmen will.

    Eure Gedanken dazu, bitte! Im nächsten Beitrag ein Teil meiner eigenen Geschichte.

    #347664

    Ab hier schreibe ich einfach mal einen Überblick über meine eigene (Wahn-) Geschichte. Ich hoffe, damit anderen nahe bringen zu können, wie das ist, das zu erleben, zu überleben. Und wie es möglich sein kann, das zu beschreiben und in Worte zu fassen. Denn diese Dinge sind normalerweise im Geist der Betroffenen verborgen, quälen sie, wo ihnen niemand damit helfen kann. Ich wünsche mir, dass diese Dinge sichtbar werden, wie quälende eiternde Splitter im Fleisch des Geistes, die sie ja die ganze Zeit waren. Aber wenn sie sichtbar sind, dann kann ein anderer sie versuchen herauszuziehen und die Wunde zu verarzten. Sonst quält der Splitter einen immer weiter.

    Als Beispiel, wie sowas abgeht, und was man machen kann, bringe ich hier mal eine grobe Zusammenfassung meiner eigenen Wahnwelt. Sie beruht auf unbewussten Gedankenbildern und konkreten (meist rätselhaften bzw. gegen mich missbräuchlichen) Erlebnissen mit anderen Menschen. Ich höre permanent im Kopf Stimmen reden und mich mit den allerschlimmsten Dingen bedrohen usw, und erlebe extrem quälende Visionen und Gedanken rund um die Uhr. Ich mache diese Geschichte schon seit 24 Jahren mit, im Grunde schon länger, nach einer Art Missbrauchsvorfall in meiner Jugend, wo mich eine Frau betrunken und bekifft nach Dämmeruvonng auf eine Wiese auf den Friedhof geschleppt hat, und mich da geknutscht und quasi rituell vergewaltigt hat. Ich dachte damals, sie wollte da nur mit mir philosophieren wie immer, aber sie hatte mich dann irgendwann einfach so geknutscht, und mir nur gesagt so, “Setz dich mal da hin und mach die Augen zu, lass sie unbeding zu, vertraust du mir? (ohne zu fragen oder je gesagt zu haben, in welcher Sache), denk an was schönes…”. Dann hat sie mich da sitzen lassen, und ich war traumatisiert, denn ich dachte sie will irgendwelche Psychologiespiele machen und mich fragen woran ich gedacht hatte, aber sie sagte mir nur irgendwann, ich solle die Augen wieder aufmachen, und mir mit der flachen Hand auf die Stirn schlagen – da war eine Menge rote Flüssigkeit drauf, von der ich nicht wusste, woher und was, sie sagte “das war ne Mücke”, liess mich (danach erst!) traumatisiert einfach so bei meinem Geist schwören, dass ich nie jemandem sagen soll, was wir in der Nacht gemacht hatten, und hat nie wieder mit mir darüber geredet. Ich konnte auch viele Jahre nicht darüber reden, obwohl ich immer wieder mit aller Macht wollte. Am nächsten Tag besuchte sie mit mir einen Freund, und ich war noch traumatisiert und völlig verwirrt…ich bekam glaube ich dabei eine Droge ab, die mich auch den Rest meines Lebens verwirrt hat und mich auch den Rest meines Lebens in die allerschlimmsten Wahnvorstellungen um den Vorfall davor eingesperrt hat – die Droge hat glaube ich mein Gedächtnis zerstört und mich dem Wahn ausgeliefert,  möglicherweise wollten andere mir das genau so antun. Ich kann das aber natürlich nach über 20 Jahren nicht mehr beweisen, und die Erlebnisse waren immer so, dass die anderen Akteure auch einfach ganz normale Freunde gewesen sein konnten die halt auch neben der Spur waren, es war nie etwas ganz Eindeutug oder auch nur überhaupt irgendwie offen ausgesprochen. Ich konnte gar nicht mehr darüber reden, und es war als würde mich innerlich über all die Jahre etwas mit innerer geistiger wie physischer Gewalt immer weiter in den Wahn zwingen und verwirren und daran hindern daraus auszubrechen.

    Ich schreibe diese Geschichte einfach auf, um mal aufzuzeigen, wo solcher Wahn manchmal herkommen kann, was dann daraus entstehen kann. Ich glaube, viele Psychosebetroffene haben solche Vorgeschichten, und wissen es vielleicht noch nicht einmal. Und ihr Wahn, der sie jeden Tag durch die Hölle schickt, entsteht überhaupt erst daraus. Mir ging es glaube ich genau so – seit ich begonnen habe, mich dem Wahn aktiver zu stellen und vor allem auch der Vorgeschichte, lerne ich überhaupt erst mich davon zu distanzieren und zu davon zu emanzipieren, ich kann überhaupt erst verstehen, warum ich diesen Wahn habe, was er bedeutet, wo er herkommt, und dass ich ihn überwinden muss gemeinsam mit der Aufgabe, die Erlebnisse von Früher endlich verstehen und fassen zu lernen, und natürlich auch denen, denen zu verzeihen, die in der Vergangenheit Fehler gemacht haben. Anderen, die einem Schaden getan haben, vielleicht einfach im Bewusstsein: es ist vorbei und ich muss nicht mehr mit deren Weg gehen. Oder auch eben sich selbst verzeihen, wenn das nötig ist – vielleicht ja sogar in dem Bewusstsein, gar nicht so verantwortlich zu sein für das erlebte, wie man immer denken musste. Sondern im Grunde auch nur ausgesetzt worden zu sein, eben der Gewalt, einer Krankheit, einer Verrücktheit, einer unkontrollierten und deswegen nicht verantwortlich zu machenden Entgleisung der Psyche, die sich eben gegen einen richten kann, solange man noch diese schwarzen Flecken in der Seele trägt.

    Die Wahngeschichte geht dann mittlerweile so. Am Anfang in den ersten Jahren nach dem Vorfall wurde ich einfach immer verrückter, und habe nichts mehr gemerkt. Ich hatte nur die allerverrücktesten Gedanken dazu im Geist, alle widersprüchlich, und ich habe nie etwas davon ernsthaft geglaubt, immer alles ignoriert, lebte quasi völlig verrückt und innerlich verblendet und verwirrt in der Leere und habe nicht begriffen, was mit mir passiert ist. Nach vielen Jahren dann wurde es mir bewusst, und gleichzeitig wurden aber Stimmen und Wahngebilde, die ich von Anfang an zwischen unzähligen anderen immer wieder hatte und ignoriert hatte, extrem laut und quälten mich mit einer bestimmten Hintergrundgeschichte, bzw. vielen Widersprüchlichen.

    Die hauptsächlich verwendete geht so, und ich schreibe das mal bewusst, damit andere verstehen in was für einer widevonrlichen Lage sich manche Psychosebetroffenen wähnen können. Mir wird diese Geschichte permanent durch Wahneingebungen, unwillkürliche Vorstellungsbilder und -szenen, Stimmen in meinem Kopf, die permanent auf mich einreden und anderen Halluzinationen gestützt. Es ist beinahe als ob in meinem Kopf ein Teufel ist, der voll auf meinen Geist zugrefen kann und mich an Gedanken leiden lassen will und meine Entscheidungen verfremden und mein Leben ins Abseits steuern.

    Ich schreibe diese Geschichte jetzt mal nicht im Konjunktiv, aber ich glaube sie eingetlich nur, wenn ich ihr gerade ausgesetzt bin, und handle nie danach, kann sie immer bezweifeln befor ich etwas deswegen tue. Ich bin auch noch nie dem Wahn oder den Stimmen bewusst gefolgt oder habe ihnen gehorcht. Diese Geschichte erlebte ich zwischen einer schieren Unmenge anderer widersprüchlicher Elemente, und es ist erst in jüngerer Zeit, dass ich sie überhaupt auf einen Faden bringen kann bzw. mir ihr überhaupt bewusst wird. Davor war ich jahrzehntelang in völliger Verwirrung gefangen, konnte nichts davon bewusst denken und wurde auch wie mit Gewalt innerlich daran gehindert bzw. zurückgehalten. Die Geschichte, die ich erlebe ist, dass ich von all meinen Freunden verraten wurde, schon von Kindeheit und Jugend an. Sie hatten über einen Freund und dessen Vater, der in der Kirche war und sich mit Buddhismus auskannte, eine Macht über mich – sie konnten einfach so spirituelle Verträge über mich abschliessen. Der Vater soll dem Sohn eines Tages einen Trick gezeigt haben, wie böse Hexer andere abzocken und für immer geistig Behindert machen können. Er wollte dass er’s weiss, damit er selbst kein Opfer wird. Damit kann man jemandem einen spirituellen Vertrag aufbinden, ohne dass derjenige es merken soll, aber man hat dann unbewusst das Wissen um den Vertrag gesehen und sofort ohne sich wehren zu könne vergessen müssen…und das können die Täter dann vor Gericht wieder wachrufen und behaupten, man hätte alles gewusst und freiwillig gemacht und würde vor Gericht lügen. Er hat’s dann aber benutzt, um sich an mir zu bereichern, hat mir mit feigen Tricks ohne dass ich es merken sollte seine sprituellen Strafen aufgetan und meine Energie durch die Verträge geraubt. Dann wollten sie mich irgendwann richtig abzocken oder auf ihre Seite ziehen, und haben mich mit dem Mäden auf den Friedhof gelockt und mir das angetan, was mich erst richtig krank gemacht hat. Jetzt wird mir immer wieder gezeigt, dass sie ohne mein Wissen eine Vielzahl an Verträgen und ablenkenden Scheinverträgen und spirituellen Fallen in dieser Nacht in meinen Geist getan hat, und mir meinen Schutz entfernt, und am nächsten Tag mit einer Droge meine Gehirn zerstört, um mich wehrlos zu machen. Ausserdem wurde mit ein Geist implantiert, der mich fortan aus meinem Inneren mit Gewalt aber ohne dass ich jemanden sehen oder etwas merken durfte behindert und innerlich verwirrt und misshandelt hat. Ich dacht dann über all die Jahre, ich wäre einfach krank, und wurde dabei die ganze Zeit im Wahn hin und hergeballert. Auch, dass seit dieser Nacht, oder mein ganzes Leben lang, gegen das Mädchen oder mir unbekannte Personen eine Art magisches Duell auf Leben und Tod stattfindet, wurde mir immer wieder suggeriert…aber das wäre das unfairste was es gibt, ich wurde dann quasi direkt handlungsunfähig gemacht und Jahrzehntelang im Geist festgehalten und verprügelt ohne mich wehren oder mir Hilfe holen zu können. Dann wird mir wieder gezeigt, es wäre eine Schule, wo wir zusammen oder gegeneinander Aufträge hätten erledigen sollen, und das Mädchen damals hat indem sie mich geknutscht hat eine Vergewaltigung von mir gegen sich behaupten können und mich strafen und auf meine Kosten leben können, und hatte geplant, mich eben all die Jahre zu binden und zu misshandeln, und mich mit den allerhärtesten Dingen, die es gibt zu provozieren sie tätlich auch nur im Geiste anzugreifen oder körperlich oder auch im Geiste sexuell zu misshandeln, um hinterher behaupten zu können ich wäre ein Triebtäter oder Mörder und müsse für immer ausgeschlossen werden – aus Gewinnsucht, oder einfach aus Rache, weil sie mich nicht mochte und gerne auf meine Kosten einen Segen haben will. Ich wurde dazu innerlich all die Jahre durchgängig mit geistigem Einfluss, Stimmen und direkter unbewusster Geistesprogrammierung, gequält, beeinflusst und manipuliert. Ich erinnere mich, dass ich immer wieder extremen Wahn in diese Richtungen hatte, als würde etwas mich mit aller Kraft austricksen und in’s Verderben schicken wollen. Ich bin froh, dass ich soviel Vernunft und Selbstbeherrschung habe, denn ich bin solchem Wahn nie gefolgt, und deswegen können mir meine Stimmen auch nicht so viel antun – sie tun einem nur weh, wenn sie einem Schuld einreden können, die man auch glaubt. Aber erstens weiss ich, dass ich meinen Freunden nie etwas böses wollte, und zweitens, ist mir mit den Jahren einfach bewusst geworden, dass all diese Angriffe auf meinen Geist aus einer kranken,h menschenverachtenden Philosophie stammen, mit der ich mich nicht indentifizieren oder von ihr beeinflussvonen lassen muss. So schützt mich bereits mein Leben lang mein Glauben an das Gute und die Gerechtigkeit. Sonst wäre ich wahrscheinlich schon lange tot.

    Also, das schreibe ich nur mal so als kurzen abriss, was passieren kann, und was dann daraus entsteht, wie solcher Wahn ist. Ich muss wirklich jeden Tag glauben, meine Freunde hätten mich alle in dieser Weltenschule abgesägt, mich extra unfreiwillig und ohne mein Wissen auf eine Gewaltschule entführt um mich misshandeln zu lassen. Und ich muss immer wieder denken, sie hätten das bewusst getan und im Glauben, es würde niemals jemand merken, weil alle Misshandlungen (ausser das Friedhofsding, was sie mir anhand von einzelnen Szenen als freiwillig unterstellen wollen) nur im Geist stattgefuden haben, die massivsten im unbewussten bzw. unterbewussten Bereich, der selbst für mich nur wie ein unbewusster permanent in meinem Geist ablaufender Traum ist, den ich aber trotzdem immer als Real empfinden muss und mich dann mit bewusster Kraft davon abwenden muss. Dann wird mir gezeigt, meine Freunde von früher, wollten einfach nur ihre Lebensleistung ohne mich an ihrer Seite, weil sie mich nicht mochten…aber trotzdem mit meinem Segen, also haben sie das alles zusammen arrangiert und mich in der Welt der Magie verkauft, bis in die Mafia hinein. Ich muss auch immer wieder glauben, ich würde auf die allergrässlichten Weisen hingerichtet und zu Tode gefoltert. Das alles sollen sie getan haben, um am Ende unentdeckt mich selbst als Verräter anklagen zu könne und aus ihrer Gemeinschaft für immer ausschliessen zu können – sie verraten mich einfach alle so, dass es keiner merkt, und behaupten ich hätte alles freiwillig mitgemacht, haben mich aber in wirklichkeit nur Jahrzehnte im Geist festgenagelt und festgehalten und gefoltert wo ich es keinem nachweisen kann, und haben mich dann so lange provoziert bis ich darüber geredet habe, um mich am Ende als “Judas Verräter” an ihnen allen in die Hölle schicken zu können. Sie wollten bewusst mit aller Gewalt dafür sorgen, dass ich alle Lebensziele verfehle und alle Fehler mache, die man machen kann, von denen sie bereits wussten, und wofür sie mir unüberwindbare Geisteshemmungen, einen unsichtbaren inneren Feind und allen Wahn und alle Plagen der Welt im Geiste angetan haben, in der Hoffnung keiner merkt’s und ich sehe hinterher wie ein Verbrecher aus.

    Ich höre permanent Stimmen im Geist, die mir dies durch Geschichten, die sich permanent wie in einem Kasperletheater abspielen, die das ganze Zeit abwechselnd suggerieren oder mich mit etwas völlig widersprüchlichem davon ablenken, und dabei erlebe ich auch noch eine Einfluss, der meinen Willen und mein Wissen scheinbar wie mit Gewalt einfach so “umbiegen” und mich so vom gedaklichen Ausbruch aus dieser Hölle hindern kann. Dies tat er in den ersten Jahren extrem effektiv, ich wollte immer wieder darüber reden, konnte aber nicht. Das schaffte ich erst nach vielen Jahren, als ich eine Frau fand, und auch einen gesunden Glauben an Gott und eine höhere Gerechtigkeit, die mich als unschuldigen beschützen kann, was ich mittlerweile auch aktiv durch geistigen Einfluss, Visionen etc. erlebe. So schaffte ich endlich darüber zu reden und mich zu öffnen und eine Therapie anzufangen. Jetzt greifen mich die Stimmen immer noch an, verurteilen mich als Verräter und spielen mir endlose Gerichte vor, in denen es nur darum zu gehen scheint mir mit unfairen vonmitteln und Tricks und geistiger Manipulation irgend eine Schuld einzureden, die sich mit keiner meiner bewussten Absichten im Leben decken kann und die ich so nie ganz glauben kann. Ich nehme von Anfang an Medikamente, aber sie halfen nie viel, egal was ich nahm die Visionen blieben und wurden nur umso quälender, je mehr und stärkere Medis ich nahm, weil ich dann immer hilfloser ausgesetzt war.

    Erst jetzt, wo ich eine Therapie angefangen habe und mich endlich dazu öffnen kann, viel darüber rede und alles immer wieder aufschreibe und verarbeite, habe ich das Gefühl, ich kann mir mein Leben und meine Vergangenheit und damit auch das Hier und Jetzt und ein freies Selbstwebusstsein zurück erobern. Ich spüre es schon wachsen, und nach all den Jahrzehnten im geistigen Tod ist dies die aller erfrischendste und befreiendste Erfahrung, ein Licht am Ende des Tunnels, das ich endlich fühlen kann, umso mehr, je weiter ich mich befreie und die Erfahrungen greifbar und handhabbar und eben auch…zurücklassbar machen konnte. Ich hoffe, eines Tages kann ich das Kapitel abschliessen, und denke nicht mehr viel daran. Ich hoffe, eines Tages kann ich den damals beteiligten Personen vergessen, und muss ihre Stimmen nicht mehr im Kopf und überall in der Umwelt hören. Ich weiss jetzt, ich bin auf dem Weg dahin, und merke, es wird wirklich langsam heller über die Jahre. Hätte ich nicht angefangen ihn zu gehen, ich sässe immer noch in der Hölle, zwischen Flammen und Eis, wäre schon lange tot, hätte den Stimmen geglaubt, dass ich im Ewigen Leben von allen unschuldig als Vergewaltiger ausgegrenzt würde oder auf dem Schandfriedhof in ewig zu erlebender Schande beigesetzt und vergessen würde, hätte mich deswgen selbst getötet wie die Stimmen unzählige Male gefordert hatten.

    Ich habe es nicht getan, und jetzt bin ich froh, und hoffe noch viele andere schaffen es über solche Lasten zu reden und am Leben zu bleiben und es sich zurück zu erobern, nicht aufzugeben und ihre Geschichten zu teilen, damit auch andere gewarnt sein können, sich nicht alleine fühlen müssen, und nicht sinnlos und so lange wie ich in unwissenheit leiden müssen, sondern sich gleich die Hilfe holen können, die sie dringend brauchen…um ihr Leben, nicht an den Wahn zu verlieren. Denkt einfach dran, der Wahn…das sind nicht eure Gedanken, für die könnt ihr nichts. Die können euch auch nichts, als euch denken zu lassen und zu provozieren. Lasst euch nicht von euren Gedanken provozieren, wenn sei ein Eigenleben haben, gebt euch nicht die Schuld für sie. Man hat genauso viel Schuld an einem Gedanken, wie der Betrachter eines Bildes, das ein anderer von ihm gemalt hat, dafür wie gut es ihn trifft. Manchmal malen diese Bilder Freunde von uns, dann zeigen sie uns etwas gutes. Manchmal werden sie auch von Feinden gemalt, dann sollten wir uns von dem, wie sie uns zeigen, nicht beleidigen lassen, und sie einfach zerreissen und wegwerfen und von dem Arschloch, das es gemalt hat, einfach nichts mehr ansehen.

    Also, das ist ein Teil meiner Geschichte, für die ich jetzt massenweise Stimmen höre und hören werde, dass ich für diesen “Verrat”, also dass ich darüber rede, gefoltert und hingerichtet werden muss. Besser als die Vorher, die mich zu rituellen Opfern oder Selbstmord auffordern wollten, um die imaginären spirituellen Vergewaltiger von damals zu bestechen und sie dazu zu bringen, mir ein schmerzloses ewiges Ende zu gönnen. Ich steh nicht auf dunkle Scheisse ala Harry Potter, und glaube lieber an euch als an die Leute, die mich verarscht habe und die Stimmen…dann hör ich diese grausigen Stimmen jetzt für euch alle, und jeden einzelnen, der sonst allein mit sowas wäre, indem ich drüber schreibe! Das tue ich jetzt schon seit viele Jahren, und es wird wirklich immer besser, auch wenn die Stimmen das scheinbar immer aggressiver verhindern wollen…sie wollen scheibar aufhalten, dass ich durch das Ablegen all der Lügen und falschen Gefühle und der Angst und der falschen eingeredeten Schuldvorstellungen wieder nach und nach wach werde und mir und meiner Persönlichkeit und meiner Vergangenheit bewusst. Also muss ich extrem hart dafür kämpfen, aber ich habe auch alle Unterstützung, die ich dabei brauche. Aber es lohnt sich sowas von…vorher war nur schwärze in mir, ich war wie tot innerlich. Nun kann ich mir mein Leben wieder zurück erobern, und das gebe ich jetzt nicht mehr auf.

    Es kann viel Zeit brauchen, Jahre, bis man überhaupt in die Lage kommt das alles zu fassen und zu begfreifen um aus dem lähmenden, unbewusst machenden Albtraum langsam erwachen zu können. Ich weiss und glaube aber jetzt, das ist möglich, und ich hoffe und wünsche mir, möglichst viele Mencshen könne das schaffen. Jeder einzelne wird davon aus einer Hölle geholt und zurück in’s Licht – genau wie man ihm dadurch das Leben schenkt, als würde er neu geboren, überlässt man jeden, den man alleine zurücklässt, dem Tode, der Hölle… Also überlegt euch bitte insbesondere als Angehörige gut, ob und wie ihr eure Betroffenen bei so etwas unterstützen könnt, sie nicht zurückzulassen. Ihr habt die Chance, damit vielleicht jemanden vor etwas schlimmerem als dem Tod retten zu können. Das haben meine Eltern damals vor 20 Jahren gewagt, auch wenn sie und ich damals nicht wussten wie. Sie gaben mit die Chance und den geschützten Freiraum, in dem ich mich nach und nach erholen konnte und lernen konnte, wie ich mich befreie, ohne Druck von aussen der mich noch dabei schikaniert oder abgehalten oder ausgelaugt hätte. So haben sie mir damit das Leben nicht nur bei der Geburt geschenkt, sonder später auch geholfen es vor dem Tod zu retten, was kaum einer so zu wagen tut…deswegen werde ich ihnen immer dankbar sein! Bitte, wenn ihr Kinder habt, die solche Albträume durchlebevonn müssen…lasst sie nicht zurück, versucht ihnen auch diese Chance zu geben. Es kann lange dauern und viel Arbeit brauchen, aber es ist die Chance auf ein zweites Leben, auch wenn es nur ein etwas besseres ist, wo diese Symptome nicht mehr quälend sind. Es ist alles besser, als alleine dieser Hölle überlassen zu werden.

    Danke für die Aufmerksamkeit, und weitere ernsthafte Beiträge zu dem Thema mit Gedanken, Erfahrungen, oder einfach auch nur eurer eigenen Geschichte.

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