Methoden zum risikominimierten Reduzieren oder Ausschleichen von Psychopharmaka

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  • #369967
    Pia
      Psychopharmaka absetzen – Warum das so schwer ist und wie es gelingen kann

      Podcast BR, 28 Minuten, vom 19. 02. 2024

      Schlafstörungen, Albträume, Übelkeit, Erbrechen sind nur einige der Symptome, die auftreten können, wenn man ein Psychopharmakon absetzt. Oft ist der Grund, dass das Absetzen zu schnell ging. Und das passiert, weil viele Patienten nicht genug begleitet werden. Eine Radioreportage von Veronika Wawatschek.

      https://www.br.de/mediathek/<wbr />podcast/radioreportage/<wbr />psychopharmaka-absetzen-warum-<wbr />das-so-schwer-ist-und-wie-es-<wbr />gelingen-kann/2090188

      #369969

      Dann setz doch ab @Pia, du nimmst doch selber noch NL.

      #369971

      Danke @Pia für das Sammeln und Teilen der Informationen zum Thema :gut:


      wir können alle nicht wissen, wer wir sind …

      #369984
      Pia

        Dann setz doch ab @Pia, du nimmst doch selber noch NL.

        Du hast offenbar nichtmal den Threadtitel verstanden, @PlanB und worum es geht. Abruptes Absetzen würde ich niemandem empfehlen oder (zu) große Reduktionsschritte!

        #369985
        Pia

          Danke @Pia für das Sammeln und Teilen der Informationen zum Thema :gut:

          Gerne, @Lilia, @Forsythia, ich finde, es ist ein ganz wichtiges Thema.

          Ich reduziere schon eine ganze Weile risikominimiert und bisher funktioniert es gut bei mir.

          #372460
          Pia
            “Was hilft bei Entzugssymptomen? Ein Übersicht von A bis Z – Team PsyAb

            Anbei eine alphabetische Liste von Strategien und Möglichkeiten, mit dem Entzug umzugehen. Vieles davon sind Selbsthilfemöglichkeiten, für manches braucht es auch die Unterstützung von anderen.

            Wichtig ist dabei, es gibt keine „Behandlung“ des Entzugs und schon gar nicht eine, die für jeden passt. Wichtig sind immer die individuellen Symptome und der individuelle Verlauf. Vieles muss man ausprobieren. Vorsicht – was dem einen helfen kann, kann jemand anderen vielleicht triggern! Grundsätzlich kann vieles gut tun, aber auch (fast) alles triggern. Fertigkeiten / Methoden, die manchen zwar helfen, aber auch ein erhöhtes Triggerpotential haben, sind mit * gekennzeichnet und sollten entsprechend achtsam getestet werden, ob sie individuell vertragen werden. Auch dass manche Maßnahmen komplett gegensätzlich sind, liegt in der Natur des Entzugs.

            Bitte beachte, dass die aufgeführten Methoden nicht zur Behandlung von Erkrankungen geeignet sind und keinen Arztbesuch ersetzen!

            Durch Klick auf den jeweiligen Buchstaben werdet ihr zum entsprechenden Beitrag weitergeleitet:”

            Quelle:

            https://http://www.psyab.net/<wbr />viewtopic.php?p=420#p420

            #372544
            Pia
              “Psychopharmaka Einnahme❓ Vorsicht vor der Absatzpsychose!”
              Eva Maria, Video 10:22 Minuten
              Ich persönlich würde nicht empfehlen, alle 2 Wochen zu reduzieren, sondern länger zu warten, etwa 4 bis 6 Wochen, wenn alles gut geht, außerdem würde ich nicht empfehlen, auch gegen Ende, beim Ausschleichen, bei etwa 10 %-Reduktionsschritten zu bleiben, sondern immer kleinschrittiger zu reduzieren.
              10%-ige Reduktionen können aber auch bei höheren Dosierungen für manche Menschen schon zu große Reduktionen sein.
              Ich finde das Video gut.

              #374989
              Pia
                Service-Nutzer berichten, dass psychiatrische Fachkräfte der am wenigsten hilfreiche Faktor beim Absetzen von Antipsychotika sind
                Artikel Mad In America, 21. November 2024

                https://www.madinamerica.com/<wbr />2024/11/service-users-report-<wbr />psychiatric-professionals-as-<wbr />the-least-helpful-factor-in-<wbr />quitting-antipsychotics/

                #375003

                Die Leitlinie der Behandlung von Schizophrenie bezieht ja auch die Gabe von Neuroleptika im Krankheitsfall mit ein….

                (Edit: Zum vorletzten Posting! Die Erstellerin des Videos nennt das Phänomen ständig Absatzpsychose. Es heißt aber Absetzpsychose)


                -400 mg + 200 mg Amisulprid, 25 mg Proneurin als Bedarf, 6 mg Doxazosin, 25 mg HCT und 5 mg Ramipril morgens, Abends 5 mg Ramipril
                -Zusätzlich alle zwei Tage eine Kaliumbrausetablette
                -Ab und zu A-Z Vitamine und Mineralstoffe ab 50
                -Zu fettreichen Mahlzeiten 2 Tbl. Formoline112

                • This reply was modified 4 Monate, 1 Woche ago by Molly.
                #375004

                Ich hatte auch nach zehn Jahren in mäßig langsamen Schritten Risperidon und Fluoxetin – weithin auf eigene Faust – auf null reduziert. Vier Monaten ging es mir damit richtig gut, dann kam wieder eine Psychose während der ich auch in großen Gefahren war. Mit einer Dosis von 3, später dann 4 mg Risperidon konnte sie wieder beendet werden.  Jetzt bin ich mit 4 mg stabil. Im Laufe der Zeit will meine Neurologin sicherlich ein wenig reduzieren. Dennoch, vollkommenes Ausschleichen kommt für mich nicht mehr in frage. Der Traum von einem neuroleptikafreien Leben ist bei mir in einem Albtraum geendet. Auch wenn ich bei der Reduktion sicherlich nicht richtig vorgegangen bin und man es besser machen kann. Der Schock sitzt zu tief. Ich nehme bis an mein Lebensende Neuroleptika und Antidepressiva. Das steht fest.

                #375026
                Pia

                  Im Laufe der Zeit will meine Neurologin sicherlich ein wenig reduzieren. Dennoch, vollkommenes Ausschleichen kommt für mich nicht mehr in frage. Der Traum von einem neuroleptikafreien Leben ist bei mir in einem Albtraum geendet. Auch wenn ich bei der Reduktion sicherlich nicht richtig vorgegangen bin und man es besser machen kann. Der Schock sitzt zu tief. Ich nehme bis an mein Lebensende Neuroleptika und Antidepressiva. Das steht fest.

                  Ja, @Salambo, das geht sehr vielen Menschen leider so ähnlich. Die meisten Psychiater:innen und Ärzt:innen haben vom risikominimierten Reduzieren oder Ausschleichen leider keine Ahnung und reduzieren in viel zu großen Schritten und viel zu schnell. Unser Gehirn kann sich nicht so schnell anpassen.

                  Das ist ein großes Problem, weil es den Menschen, die die Psychopharmaka einnehmen, dann oft schlecht geht, sie Entzugserscheinungen bekommen können, einen “Rebound”, also Absetzpsychose und schnell noch andere Psychopharmaka verschrieben bekommen, weil die Ärzt:innen oft nicht erkennen, dass die Symptome an zu schnellem Reduzieren oder Absetzen liegen.

                  Darum habe ich diesen Thread irgendwann eröffnet, weil es sehr wichtig ist, wenn man Psychopharmaka reduzieren oder ausschleichen möchte, sich möglichst vorher selbst gut darüber zu informieren und auch gut zu wissen, wo man Unterstützung dabei bekommen könnte. Darum sammle ich in dem Thread hier Infos zum Thema. Man kann sich bei dem Thema leider nicht auf die behandelnden Ärzt:innen verlassen.

                  #375033

                  Dieses ganze Topic ist ein riesen Quatsch, “risikominimierten Reduzieren oder Ausschleichen” kann nur bei einem Promilanteil der Erkranketen funktionieren ! @Pia sollte in unserem Forum schon lange gesperrt sein aufgrund ihrer unverantwortlichen, hochrisikoreichen Tipps !


                  Hauptmedikation: Solian 200 mg

                  • This reply was modified 4 Monate, 1 Woche ago by Horst.
                  #375035
                  Pia

                    Ich weiß, dass du absolut keine Ahnung von dem Thema hast und mich gern mobbst und trollst, @Horst. Wegen deiner Trollerei wurdest DU ja schonmal gesperrt im Forum, @Horst.

                    #375843

                    Was ist denn hier los?

                    #383595
                    Pia
                      Neuausrichtung des Absetzens von Antipsychotika: Der persönliche und professionelle Aufruf eines Psychiaters zu epistemischer Gerechtigkeit 
                      Mad in America, 10.01.2025

                      Reframing Antipsychotic Discontinuation: A Psychiatrist’s Personal and Professional Call for Epistemic Justice

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