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Geigenspieler.
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30/12/2021 at 20:35 #193059
Aber eine beträchtliche Anzahl, davon würd‘ ich schon ausgehen.
Ich bezweifel die “beträchtliche Anzahl”
Die meisten stehen aufgrund Positivsymptomatik und/oder Stimmen ja ständig unter Strom. Die Meds federn das gröbste evtl ab, aber ich bin mir sicher, das viele in bestimmten Situationen, besonders angespannt sind.Das wird ja jeder kennen: ist man besonders angespannt, reagiert man viel empfindlicher auf Stimmungen, Lärm, Menschen, Stress,…
Das hat aus meiner Sicht aber Null was mit Hochsensibel zu tun, sondern ist einfach nur der Millionen Jahre alte “Achtung Gefahr” Instinkt, welchen den Körper in Alarmbereitschaft versetzt.
Dadurch “scannt” man die Umgebung unbewusst nach Gefahren ab und es werden Stresshormone ausgeschüttet um schnell flüchten zu können.30/12/2021 at 20:53 #193063Dann ist die Frage an sich selbst, ob man schon vor der Diagnose besonders sensibel war oder nicht. Und ob vielleicht diese Sensibilität der Auslöser für die Probleme ist. (Hallus und Wahn zähle ich nicht zu den “Problemen”, die würde ich ganz klar bei F 20 verorten.)
30/12/2021 at 21:08 #193064Bin mir ziemlich sicher, das die Gründe für fast alle Psychosen in der Kindheit zu suchen sind und/oder das die durch Traumata ausgelöst wurden.
Ich rede hier bewusst von Psychosen, weil es gibt ja auch Stimmenhörer, welche mit den Stimmen klar kommen und keine Wahnvorstellungen entwickeln.Manche können/wollen die Trauma verarbeiten, andere nicht. Deswegen sind die, welche das nicht können, aber noch lange nicht Hochsensibel.
30/12/2021 at 21:37 #193067Ich dachte auch ehrlich gesagt es sei Placebo habe aber jetzt ein apothkenprodukt . Das wirkt heftig gegen meine sensiblität. Leicht rauschig. Auch Blutzucker und Gedanken werden besser. Sehr interessant. Also kein Placebo. Naja es sind viele andere natürliche terpene, flavonoide drinnen und auch cbg was wie ein seditativum wirkt.
30/12/2021 at 22:09 #193069Als besonders sensibel würde ich mich auch nicht bezeichnen. Das Wort “sensibel” impliziert bei mir, dass man gut auf Menschen eingehen kann, also merkt, wenn sie etwas beschäftigt, oder so. Man nennt das glaube ich “soziale Intelligenz”. Früher war das bei mir besser, kann sein, dass es an den Tabletten liegt, dass ich so abgestumpft bin.
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Digger22.
30/12/2021 at 22:25 #193073Anonymous
….
30/12/2021 at 23:07 #193075Anonymous
geddüüüüüü und gedddüü geedddüü geddüüüüüü krkrkrkrkrkrrkrkrk
31/12/2021 at 11:14 #193116Deshalb wird in emotional sensibel, kognitiv sensibel und sensorisch sensibel bzw. hochsensibel unterteilt, @Digger22. Ich selber finde das Konzept der Hochsensibilität auch etwas strittig aber trotzdem interessant. Vor allem, weil ich wahrscheinlich lieber etwas sensibler statt etwas psychotisch wäre ;-).
03/01/2022 at 8:44 #193616Anonymous
Ich fühle mich schon sensibel auf mich selbst aber auch auf andere zumeist bezogen. Hochsensibel weiß ich nicht. Ich höre jetzt nicht das Gras wachsen, auch wenn ich es manchmal vermeintlich tue.
Das heißt einer Tante ist mal aufgefallen bei mir, das ich hinter Sachen die passieren manchmal eine höheren Sinn oder anderen Sinn als den vorstehenden ausmache. Weiß aber nicht ob das wiederum wieder ihre Sicht ist. Aber ich kniffel schon mal bei Ereignissen.
09/01/2022 at 3:24 #194718Das Thema des Threads “Hochsensibilität” passt gut zu diesem ZDF-Beitrag vom 28.11.2021:
Sensibilisieren wir uns zu Tode?
https://www.zdf.de/gesellschaft/precht/precht-234.html„MeToo“, „Black Lives Matter“, Genderfragen oder aber – ganz aktuell: der Streit um die richtigen Corona-Maßnahmen. Woher rührt die wachsende Empfindlichkeit bei Einzelnen und in der Gesellschaft? Macht uns das einsam – und was steht für uns alle dabei noch auf dem Spiel? Das fragt Richard David Precht die Philosophin Svenja Flaßpöhler.
09/01/2022 at 13:38 #194796Wenn dem so ist, dass Schizophrene hochsensibel sind, stellt sich mir die Frage, ob die Neuroleptika einen “unsensibel” machen.
Habe während meiner psychotischen Episoden eine intensive “Feinfühligkeit” gespürt. Einerseits war das ganz angenehm und gleichzeitig irgendwann auch quälend. Im Nachhinein würde ich sagen, dass ich dadurch zu viel in Details rein interpretiert habe und mein Denken dadurch überlastet war. Die Neuroleptika haben mir zwar geholfen, die Gedanken wieder zu ordnen aber auch diese Feinfühligkeit ging verloren. Als empathielos würden mich trotzdem weder mein Umfeld, noch ich selbst bezeichnen.
Diese Feinfühligkeit war vielleicht hochsensibel. Deshalb verbinde ich vielleicht unbewusst “Hochsensibilität” mit “akut psychotisch”, auch wenn es das ganz sicher zwei unterschiedliche Paar Schuhe sind.
Immer einmal mehr aufstehen, als hinfallen!
09/01/2022 at 16:49 #194823Früher war sich sehr empathisch, anderen Menschen und auch Tieren gegenüber. Besonders in der Zeit, wo es mir so schlecht ging. Ich habe mir um alles was ich tat und sogar auch was ich dachte, Sorgen gemacht.
Inzwischen verliert sich das immer mehr. Ich habe das Gefühl, ich werde mit zunehmendem Alter immer egoistischer. Nur die Bedenken, dass man aus ethischen Gründen einfach nicht so sein darf, halten mich manchmal davor zurück, einem anderen Menschen nicht zu helfen, wenn er Probleme hat. Meistens kümmere ich mich aber nur noch darum, selbst zurecht zu kommen.
-400 mg + 200 mg Amisulprid, 25 mg Proneurin als Bedarf, 6 mg Doxazosin, 25 mg HCT und 5 mg Ramipril morgens, Abends 5 mg Ramipril
-Zusätzlich alle zwei Tage eine Kaliumbrausetablette
-Ab und zu A-Z Vitamine und Mineralstoffe ab 50
-Zu fettreichen Mahlzeiten 2 Tbl. Formoline11209/01/2022 at 20:41 #194860Das hat nichts mit Egoismus zu tun. Das ist die Krankheit. Ich merke sowas ähnliches auch bei mir. Mach Dir keine Gedanken.
09/01/2022 at 20:45 #19486209/01/2022 at 21:07 #194865
-400 mg + 200 mg Amisulprid, 25 mg Proneurin als Bedarf, 6 mg Doxazosin, 25 mg HCT und 5 mg Ramipril morgens, Abends 5 mg Ramipril
-Zusätzlich alle zwei Tage eine Kaliumbrausetablette
-Ab und zu A-Z Vitamine und Mineralstoffe ab 50
-Zu fettreichen Mahlzeiten 2 Tbl. Formoline112 -
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