Notizen von Mowa

  • Dieses Thema hat 3129 Antworten sowie 60 Teilnehmer und wurde zuletzt vor vor 5 Jahren von Mowa aktualisiert.
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  • #143204

    Hallo Yuri,

    danke für den guten Wunsch und auch den Vorschlag, einen neuen Thread zu eröffnen. Vielleicht mache ich das auch.

    Die Gefahr ist, dass das mit dem fehlerhaften Beitragszähler immer wieder passiert, weil ich nicht weiß, wodurch Beiträge verschluckt werden.

    LG,
    Mowa

    #143207
    Anonym

      Die Rollstuhlfahrerin, die ich betreut habe letztes Jahr, ist wohl auch durch einen Folsäuremangel in der frühen Schwangerschaft behindert geworden und die Schwangerschaft wurde dann mit Medikamenten aufrecht erhalten. Sie sagte zu mir, dass sie der Meinung ist, dass sie es nicht natürlich findet, ein Leben/ eine Schwangerschaft künstlich mit Medikamenten am Leben zu halten und findet, dass sowas unterlassen werden sollte.  Finde es schon irgendwie beeindruckend und zugleich traurig, dass sie diese Sichtweise hat. Sie hat es eher als natürliche Auslese angesehen und als Zeichen, dass ein Fötus vielleicht garnicht leben will. Vielleicht ist das eine gesunde Sichtweise, wenn ein Fötus nicht zur Welt kommt. Aber ich denke, dass kann man vorher nicht wissen, ob der Mensch sein Leben trotz Behinderung als lebenswert ansehen wird. Ich glaube ich würde eine Schwangerschaft-nach der Diskussion mit ihr – nicht mehr mit Medikamenten aufrechterhalten, aber ich würde es austragen, wenn es überlebt und es großziehen. Naja.. diese Diskussion passt jetzt nicht ganz zur Situation denke ich, aber fiel mir gerade wieder ein, als ich das mit deiner Schwester gelesen habe. Das tut mir sehr leid und das stelle ich mir sehr, sehr hart vor! :cry:

      #143212

      Liebe @jeanne-darc,

      das ist echt das Traurigste, wenn ein Mensch dauerhaft von sich überzeugt ist, er sei lieber nicht geboren worden. Es ist ein wirklich schweres Thema, was für ein Leben lebenswert ist und wie viel medizinische Hilfe zu viel ist usw. Ich denke, Antworten können es, wenn überhaupt, nur persönlich und individuell geben.

      Meinem Mann und mir fällt die Entscheidung für eine Kinderwunschbehandlung auch nicht leicht. Dass wir beide psychoseerfahren sind, ist für mich persönlich kein Grund auf Kinder zu verzichten. Mein Mann hat noch eine vererbte schwere Nierenkrankheit, und er sagt, er wolle es nicht künstlich vererben. Andererseits ist er froh zu leben, glaube ich, und ich bin sowieso glücklich, dass er nicht abgetrieben wurde.

      Natürlich würde ich mir sehr wünschen, dass das Kind trotz möglicher Widrigkeiten ein glücklicher Mensch wird, falls wir doch noch Glück haben sollten mit Schwangerschaft. Nur kann es solche Garantien im Leben nicht geben, leider…!

      LG,
      Mowa

      #143324

      HIER geht es weiter mit Teil 2 von meinem Blog „Notizen von Mowa“ ;-)

      Der Anlass, einen frischen Thread zu eröffnen, ist ein Fehler im Beitragszähler der Forensoftware, wodurch verschluckte Beiträge mitgezählt und leere Seiten generiert werden.

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