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Mowa aktualisiert.
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27/01/2024 um 18:58 Uhr #329363
Das ist Reif oder? Der lag hier heute Morgen auch, nachts ist wieder kalt.
27/01/2024 um 19:10 Uhr #329364Guten Abend liebe @Mowa,
danke für die wieder schönen Fotos!
Sieht sehr schön aus am Neckar bei euch und noch Schneelandschaft. Chanchan scheint die Umgebung auch zu faszinieren.
Toll, dass du mit Chanchan rumgerannt bist. Ich finde, mit Hunden und Kindern kann man zum Teil so herrlich selbst wieder etwas Kind sein.
Du schriebst letzt, dass du in deiner Nähe mehrere Carsharing-Stellen hast. Das finde ich super. Das lohnt sich bestimmt, einfach ein paar Fahrstunden zu nehmen, bist du dich wieder sicher fühlst.
Schwimmen Shiba Inu eigentlich gern? Ich hab mal kurz gegoogelt, aber eine konkrete Antwort fand ich auf die Schnelle nicht. Chanchan hat ja, sobald es wieder wärmer wird, bei euch offenbar Gelegenheiten.
Ich fand allerdings ein Video von einem Züchter, wo ein Shiba Inu gleich einen ganzen Baum aus dem Wasser zog.
Unser großer Hund schwamm leidenschaftlich gern, die kleineren Hunde nicht, die hab ich im Sommer manchmal mit lieben Ticks überlistet, wenigstens mal eine kleine Runde zu schwimmen, wenn es ganz heiß war. Minou hat uns, wenn wir im Wasser waren, öfter mal einen Schuh, oder was sie gerade ergattern konnte, stibitzt und ist dann damit abgehauen, damit wir aus dem Wasser wieder rauskamen und hinter ihr herlaufen mussten.
Es war ihr nicht so geheuer, wenn wir schwammen.
Ich wünsche dir einen schönen Abend, weiterhin gute Genesung und viel Spaß mit Chanchan.
Liebe Grüße Pia
Petition für einen Wandel im psychiatrischen Gesundheitswesen und in der Psychopharmakologie – an die WHO und weitere:
28/01/2024 um 6:00 Uhr #329394Danke schön für Eure Rückmeldungen Molly, Mond und Pia
Genau, gestern gab es Reif auf der Neckarwiese, bei etwa -3°C. Oben auf dem zweiten Bild sieht man links den Sand vom Beachvolleyballplatz.
Hier noch ein Bild von gestern Morgen, mit dem Mond im Hintergrund

Heute Morgen will ich wieder gegen 7:30 Uhr mit Chanchan losziehen und dieses Mal die Canon-Kamera mitnehmen. Mein Handy macht nicht so gute Bilder wie unsere kleine Canon.
Leider habe ich meine tolle kleine Taschenlampe irgendwo auf der Neckarwiese verloren, weil ich gestern Morgen so sehr damit beschäftigt war, mit meinem Handy Fotos zu machen. So eine gute brauche ich unbedingt, wenn ich im Dunkeln Chanchans Kacke aufsammeln muss. Am Nachmittag sind wir dann noch einmal losgezogen, um sie zu suchen, leider vergeblich.
Dabei haben wir eine junge Familie mit einer 4-jährigen Tochter getroffen, die Chanchan anfassen wollte. Das war großartig, denn so konnten wir Chanchan und das Mädchen in Ruhe aneinander heranlassen. Bis jetzt war Chanchan sehr unruhig geworden und hat manchmal kleine Kinder angebellt, wenn sie ihr zu nahe kamen.
Sie haben vorgeschlagen, dass wir gemeinsam nach der Taschenlampe suchen könnten, und wir haben fast eine Stunde lang gesucht und geredet. Es hat sich gezeigt, dass sie aus der Ukraine kommen und die Mutter des Mädchens eine Psychologin ist, die bald eine Teilzeitstelle am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim antreten wird, um über PTBS bei ukrainischsprachigen Geflüchteten zu arbeiten.
Das Gespräch war freundlich und spannend. Ich habe ihr erzählt, dass ich Schizophrenie-Betroffene bin und über die Mental Health Initiative der MPG mit dem ZI Mannheim zusammenarbeite.
Schwimmen Shiba Inu eigentlich gern?
Das weiß ich nicht. Wenn wir mit dem Carsharing anfangen, wollen wir auf jeden Fall ans Meer oder zumindest an einen See fahren, um Chanchan zum Schwimmen zu ermutigen.
Letztes Jahr hat ein nahe gelegenes Schwimmbad an einem Tag im September, ich glaube direkt nach der offiziellen Schwimmbadsaison, für Hunde geöffnet. Wenn es dieses Jahr wieder eine solche Gelegenheit gibt, wollen wir unbedingt hingehen!
28/01/2024 um 13:38 Uhr #329495Heute Morgen habe ich erwartet, dass der Himmel, der Neckar und die Neckarwiese so aussehen wie gestern, aber irgendwie war alles etwas anders. Auf dem Neckar lag eine Nebelschicht.


Ich habe die Morgendämmerung noch nie so aufmerksam verfolgt wie in letzter Zeit mit Chanchan
28/01/2024 um 14:35 Uhr #329505Hey @Mowa,
Ich lese hier auch immer gern, wie es dir/euch ergeht mit Chachan. 🙂
Finde die Chanchan sooo hübsch.
Meine Tochter hat sich nun vor kurzem ebenfalls für einem Hund entschieden.
Sie möchte gern einem kleinen Pudel-Hybrid, eine Schnauzer-Pudel Mischung, und sie hat bereits Kontakt mit einer Züchterin aufgenommen und sich dort auf die Warteliste setzen lassen.
Irgendwann im Herbst oder Sommer ist es dann soweit.
I like cats and coffee…
and maybe 3 people.28/01/2024 um 15:27 Uhr #329510Zur Not und bis du wieder eine gute Taschenlampe hast, kannst du ja die Handytschenlampe benutzen, @Mowa!
Der Reif hat echt wie mindestens 5 cm Schnee ausgesehen.
28/01/2024 um 15:31 Uhr #329512
Anonym
Liebe Mowa,
ich lese auch meist hier mit und merke kleine aber feine Veränderungen seit Chanchan. Schön anzusehen. Ich glaube, sie tut euch gut.
Liebe Grüsze!
m
29/01/2024 um 5:36 Uhr #329590Danke schön, Freia, Molly und manon
Irgendwann im Herbst oder Sommer ist es dann soweit.
Das ist ja aufregend!
Heute kann ich andere Menschen gut verstehen, die mit einem Hund leben wollen.
Handytschenlampe
Genau, das habe ich dann auch gemacht. Ich glaube, ich bleibe einfach bei der Handytaschenlampe. Sowieso wollten wir unsere Ausgaben einschränken.
Ich glaube, sie tut euch gut.
Ja, wir wollen nicht mehr ohne sie sein
Zur Dokumentation in meinem Blog zitiere ich mich selbst aus einem anderen Thread:
Ich tendiere dazu, bis zur Erschöpfung etwas zu tun, was mich interessiert. Nach meiner Erkrankung im Jahr 2010 war diese Eigenschaft von mir jahrelang verschüttet, vor allem durch die Einnahme von Neuroleptika, und seitdem es mir wieder gut geht, kann ich kaum anders sein als ich selbst.
Mich erfüllt es und macht mich zufrieden, mir die Freiheit zu schaffen, ich selbst zu sein, meine Werte und Bedürfnisse zu leben. Ich weiß nicht, Selbstverwirklichung klingt für mich fremd, aber vielleicht ist der Begriff doch zutreffend.
Mir geht es im Moment wieder besser. Der plötzliche Tod meines Vaters im vergangenen Oktober hat mich mitgenommen. Meine Arbeit als Betriebsratsvorsitzende, als Beauftragte für Betriebliches Gesundheitsmanagement und als Koordinatorin der Mental Health Initiative war weiterhin konfliktreich, und es fiel mir zunehmend schwer, mich nicht von meinem Arbeitgeber wertgeschätzt und getreten zu fühlen. Meine Freizeitaktivitäten für die Geflüchtetenhilfe und für den Inklusionschor musste ich dann zeitnah ruhen lassen, weil nichts mehr ging.
Jetzt bin ich seit fast 2 Monaten krank, und das ist eine kleine Pause, wie Du schreibst. Dass wir einen Welpen aufgenommen haben, als es mir schlecht ging, war für uns ein großes Glück. Ich verbringe Zeit zu Hause mit meinem Mann und unserer Hündin, bewege mich viel, kümmere mich viel mehr um die Wohnung, was wir essen usw. Es macht mir einfach große Freude, unsere Hündin zu erleben, wie sie sich ihrer Welt annimmt.
29/01/2024 um 6:20 Uhr #329591zliche Tod meines Vaters im vergangenen Oktober hat mich mitgenommen. Meine Arbeit als Betriebsratsvorsitzende, als Beauftragte für Betriebliches Gesundheitsmanagement und als Koordinatorin der Mental Health Initiative war weiterhin konfliktreich, und es fiel mir zunehmend schwer, mich nicht von meinem Arbeitgeber wertgeschätzt und getreten zu fühlen. Meine Freizeitaktivitäten für die Geflüchtetenhilfe und für den Inklusionschor musste ich dann zeitnah ruhen lassen, weil nichts mehr ging.
Das klingt aber auch nach unglaublich viel und das trotz der Erkrankung und einer kleinen Dosis Neuroleptika.
Ist sicher gut, wenn Chanchan – und so hat man den Eindruck – dich ein bisschen aus diesem zu viel rausgebracht hat.
29/01/2024 um 8:59 Uhr #329601Ist sicher gut, wenn Chanchan – und so hat man den Eindruck – dich ein bisschen aus diesem zu viel rausgebracht hat.
Das stimmt, Pink Floyd! Nachdem Chanchan am 1. November, da war sie gerade mal 10 Wochen alt, bei uns eingezogen war, hatte ich gar keine Zeit mehr für Aktivitäten außer der regulären Arbeit.
Später, als ich gemerkt habe, dass ich erschöpft war und nicht mehr arbeiten konnte, da konnte ich mich auf unser Familienleben zu dritt fokussieren und alles Sonstige vorerst ruhen lassen.
Jetzt will ich aufpassen, dass ich nicht wieder alle meine Aktivitäten hochfahre, nur weil es mir etwas besser geht. Ich muss die Betriebsratsarbeit priorisieren, für die ich während der bezahlten Arbeitszeit freigestellt bin.
Heute Morgen war die Morgendämmerung wieder sehr schön!

Eine Viertelstunde später waren mehr als 10 Hunde auf der Neckarwiese unterwegs. Die Zeit um den Sonnenaufgang ist wohl bei vielen Hundehaltern beliebt.
29/01/2024 um 15:57 Uhr #329677Hey @Mowa,
ich fragte mich bei meiner Mannschaft, die mir zur Familie wurde (oder unseren Kühen, die ich als solidarischer sehe) ob nun diese Hybris, die „ich“ oder eben „der Mensch“ an den Tag legt, nicht die größte Dummheit ist.
Überhaupt dies ganze Weltspiel zurzeit (von dem ich mich versuche „medial“ weitestgehend fernzuhalten), aber wie soll das gehen.
Ich telefonierte heute mit einer Tante von mir, die 92 Jahre alt wurde und … sie wiederholte es zwei, drei Mal, dass sie nicht geglaubt hätte, noch einen Krieg, wie in ihrer Kindheit, geboren 1932, erleben zu müssen.
Meine obige Frage zur Hybris gipfelt wohl in der Frage: Wer hat uns (dem Menschen) das Recht gegeben, diesen Planeten zu „***“, aber daraus die Verantwortung und ggf. Würde und Freiheit, die erhofft wird:
Wie nur?
Alles Liebe Euch „Dreien“ und Tatze hoch,
Joerg
29/01/2024 um 16:20 Uhr #329680Wie nur?
Hallo @kadaj,
danke für Deine Gedanken.
Leider weiß ich auch keine Antwort
Ich sage mir, dass ich nur so leben kann, wie ich es für richtig halte.
Jeder Mensch sollte so leben können, wie er es für richtig hält, in der Hoffnung, dass es ein gemeinsames Überleben auf der Erde geben wird.
Ich sage mir auch, dass alles, was nicht überlebensfähig ist, sich abschafft.
Hart… und wahr!
Liebe Grüße,
Mowa31/01/2024 um 12:12 Uhr #32986701/02/2024 um 19:20 Uhr #33015301/02/2024 um 19:45 Uhr #330159
Anonym
So schnuffig
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