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Mowa aktualisiert.
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31/01/2023 um 20:47 Uhr #265935
Seit gestern haben die (Früh-)Symptome zugenommen. Es kann sein, dass sie durch die Reduktion von 1,5 mg auf 1 mg Aripiprazol bedingt wurden. Sicherlich auch, weil ich jetzt mehr Stress und Reizen ausgesetzt bin.
Ich habe es so verstanden, dass du gleichzeitig die Dosis verringert hast und wieder Vollzeit zu arbeiten versucht hast. Vielleicht wäre es besser nur einen Faktor zu ändern, damit du weißt, woran es liegt und wie du weitermachen kannst. Der Fehler, dass ich eine zu hohe Dosis bekommen habe, liegt wohl auch daran, dass mit dem Tagesklinikaufenthalt zusammenfiel. Die zu hohe Dosis war schlecht für mich, das restliche Programm eher gut. Naja, eigentlich wollte ich nur sagen, dass es manchmal besser ist, nicht zu viel auf einmal zu ändern, um die Effekte der Veränderungen besser beurteilen zu können.
Gute Besserung!
31/01/2023 um 21:01 Uhr #26593601/02/2023 um 7:28 Uhr #265951Vielen Dank Floeckchen, @Pia, @Dopplereffekt und @escargot!
Heute Morgen habe ich mich dabei ertappt, wie ich versucht habe, außerhalb meiner üblichen Arbeitszeiten noch schnell etwas am Rechner zu erledigen. Beim vierten Mal habe ich es zu spät bemerkt, und mein Gedanke war bereits in die Arbeit vertieft…
Wenn ich nicht gesund bin, sollte ich mich besonders bemühen, die Arbeit auch räumlich und zeitlich einzugrenzen und mich selbst zu stoppen, wenn ich diese Grenze nicht einhalte
Naja, eigentlich wollte ich nur sagen, dass es manchmal besser ist, nicht zu viel auf einmal zu ändern, um die Effekte der Veränderungen besser beurteilen zu können.
Ja, das ist schon so, nur bin ich ungeduldig, und die (Neben-)Wirkungen der Neuroleptika sind nicht kompatibel mit der Leistung, die ich erbringen will.
Als ich während meiner Doktorarbeit mit einer Statistikerin zusammenarbeitete, empfahl sie uns, bei einer Varianzanalyse ruhig mehrere Faktoren(?) auf einmal in einem Experiment zu verändern. Leider kann ich nicht mehr fachkundig rekonstruieren, was sie damals meinte…
So, heute habe ich keine Zeit mehr für den Frühsport. Es geht mir gut.
01/02/2023 um 8:21 Uhr #265952Ja, das ist schon so, nur bin ich ungeduldig, und die (Neben-)Wirkungen der Neuroleptika sind nicht kompatibel mit der Leistung, die ich erbringen will.
Ich denke, wir müssen uns manchmal in Geduld üben, wenn uns die Gesundheit wichtig ist. Das fällt mir auch gerade schwer. Wenn man sich selbst nicht bremsen kann, meine ich, kann man auch mal auf die „chemische Bremse“, also die Neuroleptika zurückgreifen.
Wenn du gleichzeitig reduzierst und dich unter Stress setzt, überrascht es mich nicht, dass es zu Problemen kommt. Die Reduktion könnte dir vielleicht sogar noch einen Reboundeffekt eingebracht haben.
An dem Wort „Faktor“ habe ich auch kurz überlegt. Ich denke, es passt hier, auch wenn ich an die Verwendung des Wortes bei der Multiplikation denken muss. „Stellschraube“ wäre auch ein geeignetes Wort. Bei „Parameter“ wäre ich mir schon nicht mehr ganz so sicher. Jedenfalls wissen wir ja, was gemeint ist. Schade, dass du nicht mehr rekonstruieren kannst, was die Statistikerin meinte.
Schön, dass es dir gut geht
Warum hast du denn keine Zeit für deinen Frühsport? Ich dachte, du bist krankgeschrieben.
01/02/2023 um 16:59 Uhr #266015Wenn du gleichzeitig reduzierst und dich unter Stress setzt, überrascht es mich nicht, dass es zu Problemen kommt. Die Reduktion könnte dir vielleicht sogar noch einen Reboundeffekt eingebracht haben.
In der Theorie ist mir schon klar, wie ich mich vernünftigerweise anders verhalten sollte, Dopplereffekt
Wenn ich mich selbst bremsen könnte, würde ich wahrscheinlich noch weniger Aripiprazol benötigen als 1 mg täglich.
Heute am Tag Nr. 3 hatte ich etwas mehr Ausdauer und Konzentration bei der Arbeit als an den letzten beiden Tagen, glaube ich.
In einer Stunde fahre ich zu meinem zweiwöchentlichen Gesangsunterricht. Wir haben den Termin jetzt auf mittwochs verschoben. Darauf freue ich mich
02/02/2023 um 5:57 Uhr #266076Ich bin noch unentschlossen, was den Titel für die zweite Zeichnung in meinem Artikel betrifft. Jetzt bin ich bei
Hea((d meet (rt meet d)) meet rt)
Eigentlich wollte ich „Heartful – headful“ nehmen, aber mein britischer Kollege hat mir gesagt, dass das so nicht stimmt, sprachlich. Schade!
Die Englischübersetzung ist bis auf diesen Titel fertig. Sie ist sehr gut geworden. Ich freue mich, wenn ich den Artikel heute oder morgen einreichen kann.
Gestern Abend war der Gesangsunterricht mit G. wieder sehr schön. Wir haben den Übergang zwischen Kopf- und Bruststimme geübt. Ich fange an, ein sicheres Gefühl für meine Kopfstimme zu entwickeln, und das fühlt sich toll an.
Heute Morgen fühle ich mich deutlich besser als noch am Montag- und Dienstagmorgen. Vielleicht haben die Absetzsymptome doch eine große Auswirkung auf meine Stabilität gehabt. Heute ist Betriebsratssitzung, und das ist auch die einzige Aufgabe, die ich mir für heute vorgenommen habe.
Gleich mache ich noch Hantelübungen. Ich spüre deutlich, dass meinem Körper diese Art von Bewegung gefehlt hat.
03/02/2023 um 5:33 Uhr #266218Guten Morgen zusammen,
gestern war ein guter Arbeitstag. Die Kondition und Konzentration kommen allmählich zurück.
Jetzt bin ich sicher, dass die „Zunahme der (Früh-)Symptome“, die ich deutlich am Montag und am Dienstag gespürt habe, durch die Reduktion von 1,5 mg auf meine derzeit niedrigst mögliche Aripiprazoldosis von 1 mg täglich verursacht wurde.
Seit gestern bin ich deutlich stabiler, und ich nehme Frühsymptome kaum mehr wahr.
Mit meinem britischen Kollegen habe ich jetzt vereinbart, dass ich die Titel für meine Zeichnungen in meinem Artikel doch ganz weglasse. Dann können sich die Beobachter selbst entscheiden, was sie in den Zeichnungen sehen.
Der englische Text liest sich teilweise etwas anders, aber den deutschen Text lasse ich jetzt so stehen. Sonst ist mir das zu viel Aufwand.
Heute noch, dann habe ich die erste Arbeitswoche nach der Krankschreibung geschafft! Ich freue mich auf das Wochenende sehr.
Liebe Grüße,
Mowa04/02/2023 um 3:58 Uhr #266331So, meinen Text habe ich eingereicht. Bis Ende Februar müsste ich eine Rückmeldung von der Redaktion bekommen
Ich habe noch keinen Plan für das Wochenende.
Zeichnen wollte ich mal wieder, vielleicht. Ich habe Ideen für zwei Bilder. Und die Chorlieder ein bisschen üben. Am Dienstag ist wieder Probe, und ich freue mich sehr darauf.
Außerdem will ich seit Monaten den Balkon sauber machen.
Mal gucken.
Vielleicht mache ich nichts von dem, das wäre auch OK!
Wünsche uns allen ein erholsames Wochenende
04/02/2023 um 7:07 Uhr #266338
Anonym
Dir ein chilliges Wochenende liebe mowa.
LgDoris Floeckchen
04/02/2023 um 7:15 Uhr #266339Ich bin schon sehr gespannt auf die Reaktion in der wissenschaftlichen und sonstigen Gemeinde auf deinen Text. Und auch wieder nicht, denn alles andere als freundlich bis begeistert kann sie ja eigentlich nicht sein.
04/02/2023 um 9:50 Uhr #266375Mowa wrote: Hea((d meet (rt meet d)) meet rt)
Was soll das bedeuten?
Eigentlich wollte ich „Heartful – headful“ nehmen, aber mein britischer Kollege hat mir gesagt, dass das so nicht stimmt, sprachlich. Schade!
Im Zweifelsfall wäre es künstlerische Freiheit
Seit gestern bin ich deutlich stabiler, und ich nehme Frühsymptome kaum mehr wahr.
Sehr gut
Ein schönes Wochenende dann
04/02/2023 um 12:17 Uhr #266397Danke Floeckchen, @sartorius und @Dopplereffekt.
Was soll das bedeuten?
Es ist so etwas wie ein Wortspiel, ausgeschrieben wäre:
(Head meet (Heart meet Head)) meet HeartDie in Klammern kommen dann zuerst, wie in einer Gleichung
04/02/2023 um 13:56 Uhr #266411So ganz verstehe ich es immer noch nicht. Es sieht für mich dann etwas wie eine Rekursion aus. Der alte Titel erscheint mir allgemeinverständlicher.
Wie hast du es denn geschafft, dass es dir wieder besser geht? War es die Dosiserhöhung auf 1,5mg Aripiprazol?
04/02/2023 um 14:38 Uhr #266414Ja, der ursprüngliche Titel hatte mir gefallen. Ohne Titel ist mir aber auch recht!
Wie hast du es denn geschafft, dass es dir wieder besser geht?
Ich denke, es war eine Kombination aus radikalem Fernbleiben von der Arbeit und einer moderaten Erhöhung der Dosis, Dopplereffekt. Edit: Übrigens mache ich natürlich auch kognitive Übungen mit meinem „redudanten mentalen Filter“. Besonders aufmerksam, wenn ich (Früh-)Symptome feststelle. Das ist sicher die halbe Miete
Hätte ich weiter gearbeitet und wäre unter anderem für die Organisation und Durchführung des 3-tägigen Inhouse-Seminars verantwortlich gewesen, hätte ich den enormen Stress sicher sehr schlecht verkraftet und schnell weitere Symptome entwickelt.
Auch meine Freizeitaktivitäten habe ich sofort eingeschränkt. Die Chomsky-Vorlesung habe ich seitdem nicht mehr besuchen können, Aktivitäten für die Flüchtlingshilfe habe ich eingestellt usw.
Stattdessen habe ich nur noch das gemacht, was mir Spaß macht UND wobei ich keine Leistung von mir erwarte: Chorprobe, Gesangsunterricht, Brote gebacken, ein bisschen aufgeräumt, im Achtsamkeitsbuch geblättert, Filme geschaut, ein bisschen gezeichnet – und vor allem: viel geschlafen!
Edit 2: Moderate und gezielte Bewegung ist auch sehr hilfreich und wohltuend. Allerdings verspüre ich das Bedürfnis nach Bewegung immer erst dann, wenn es mir psychisch besser geht.
Dann habe ich während meiner Krankmeldung weiter an meinem Erfahrungsbericht geschrieben, den ich inzwischen eingereicht habe. Auch das Schreiben über meinen Genesungsprozess war für mich sehr wohltuend.
Es war mir wichtig, die vorübergehende moderate Dosissteigerung rückgängig zu machen, sobald die Stressoren für mich wieder kontrollierbar wurden. Denn die Neuroleptikawirkungen begannen mich zu nerven, sobald es mir besser ging.
Ich weiß nicht, ob die 13-tägige Krankmeldung und 12-tägige Dosiserhöhung ausgereicht haben, um mich in den nächsten Wochen weiter zu stabilisieren. Ich werde es sehen! Ich muss nur aufpassen, dass ich mich nicht mit zusätzlichen Aufgaben überfordere.
04/02/2023 um 16:08 Uhr #266428
Anonym
Liebe mowa gut das du dich weiter stabilisieren konntest. Ich wünsche dir einen schönen Samstag.
LgDoris
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