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Mowa aktualisiert.
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19/07/2022 um 7:24 Uhr #227505
Guten Morgen liebe Mowa,
Es tut mir sehr leid, dass Piepsi es nicht geschafft hat. Aber ihr habt ja wirklich alles getan.
20/07/2022 um 6:01 Uhr #227645Guten Morgen zusammen,
vielen Dank für die lieben Worte @Pia und @Leah.
Der gestrige Arbeitstag war OK. Von 13 bis 15 Uhr musste ich zu Hause meine Müdigkeit und Frustration ausschlafen. Dafür war ich bis 19 Uhr im Betriebsratsbüro und habe die Donnerstagssitzung relativ produktiv vorbereiten können.
Heute habe ich 5 Meetings, und dazwischen muss ich relativ dringende Dokumente erstellen. Das reicht dann auch an Aufgaben für heute!
Beim wiederholten heftigen Streit zuletzt am Sonntag habe ich noch gedacht, dass „alles“ zerstört wird und verlorengeht. Zum Glück hatte ich diese Gedanken nur in der extrem eskalierten Streitsituation, danach war Ruhe im Kopf, und inzwischen bin ich fast wieder normal und zuversichtlich.
Es ist auch so, dass ich bei meinen Projekten viel Unterstützung erfahre, auch wenn ich meistens darum kämpfen muss. Alleine ist das Ganze einfach nicht zu stemmen, das ist klar.
Gleich mache ich die Vogelecke frisch und gieße ich die Balkonpflanzen. Vielleicht, wenn ich Lust habe, mache ich die Küche noch sauber und will dann deutlich vor 8 Uhr im Büro sein.
Wünsche allen Mitlesenden einen guten Mittwoch
LG,
Mowa20/07/2022 um 6:57 Uhr #227652
Anonym
Hi liebe mowa ich wünsche dir das ihr wieder gut aufeinander zugeht.
Sehr schade um das kleine Vögelchen.
LgDoris
20/07/2022 um 18:29 Uhr #227743Ja, schade, Katzen sind eben auch Raubtiere und damit auch nicht alleine. Zumindest hast du es versucht und dabei auch darauf geachtet, dass der Vogel Kontakt zu seinen Artgenossen hat.
Immerhin konntest du trotz eures Streits arbeiten. Ich finde es schlimm, wenn du deswegen krank wirst.
Die Karaoke auf dem Sommerfest wird bestimmt Spaß machen
.20/07/2022 um 20:00 Uhr #227756Danke, liebe Mowa, ich hoffe, du hattest einen guten Tag. Schlaf gut. LG Pia
Petition für einen Wandel im psychiatrischen Gesundheitswesen und in der Psychopharmakologie – an die WHO und weitere:
20/07/2022 um 20:15 Uhr #227758Guten Abend, @Mowa!
Möglicherweise haben die Altvögel das Kleine auch woanders hin gelockt. Die haben ja sicher bemerkt, dass ihr immer nach dem Kleinen geschaut habt. Das wollen die nicht.
Letzthin hatten wir junge Kohlmeisen bei uns zuerst im Hof und später im Garten. Bis Abends war nichts mehr von ihnen zu sehen und bei uns gibt es keine Katzen.
24/07/2022 um 5:56 Uhr #228305Guten Morgen liebe @Mowa,
wie geht es dir? Wie war denn das Sommerfest?
Ich wünsche dir einen schönen Sonntag.
LG Pia
Petition für einen Wandel im psychiatrischen Gesundheitswesen und in der Psychopharmakologie – an die WHO und weitere:
24/07/2022 um 6:52 Uhr #228316Guten Morgen zusammen,
danke für die Nachfrage liebe Pia und auch für Eure Rückmedungen Floeckchen, Dopplereffekt und Molly :bye:
Mir geht es prima, besonders heute nach dem Stress der letzten Woche
Ich habe seit Freitag Urlaub, bis einschließlich zum Montag, dem 01.08. Und doch musste ich am Freitagmorgen zuerst ein paar Stunden arbeiten und danach den Rest des Tages mit den Vorbereitungen für das Sommerfest verbringen. Ab heute habe ich keine Verpflichtungen mehr und werde mich als Privatmensch zurückziehen und entspannen
Das Sommerfest ging von 15 bis ca. 18 Uhr, und ich habe beim Auf- und Abbau geholfen. Etwas später habe ich auch meinen Mann dazu gerufen, so dass wir zu zweit am Fest teilgenommen haben.
Soweit ich mitbekommen habe, wurde das Fest gut besucht, schätzungsweise ca. 200 Menschen, sowohl von den Bewohnern der Geflüchtetenunterkunft als auch von den Ehrenamtlichen und Gästen. Es war insgesamt eine sehr bunte, internationale Truppe, was mir sehr gefallen hat.
Das Büffet war voll von Gerichten aus verschiedenen Ländern, und ich habe eine Sushi-Spezialität (Inari-Zushi) und Matcha-Muffins beigesteuert, die gut angenommen wurden.
Für das internationale Karaoke hatte ich diese Datei vorbreitet und zum Verteilen an Interessierte mehrfach ausgedruckt und mitgenommen:
https://drive.google.com/file/d/1bVbUbF-7OKiipPtixyjwaM67jvz-5kbi/viewAuch musikalisch gab es ein volles Programm, mit Beteiligung vieler Kinder vor Ort. Außerdem gab es türkisch-kurdisch-syrisch-usw. Tänze, bei denen alle mitmachen konnten. Leider gab es dann doch keine Gelegenheit mehr für das Karaoke, aber mit einigen konnte ich mich weiter über das neue Projekt austauschen und bin auf viel Begeisterung gestoßen.
Die professionelle Gruppe aus Musikern und Musiktherapeuten, die in der Geflüchtetenunterkunft erfolgreich seit mehreren Jahren Musikprojekte anbietet, hat mir auch bereits zugesichert, dass sie beim internationalen Karaoke auf jeden Fall mit im Boot sind. Ich kann also davon ausgehen, in den kommenden Monaten erste Anläufe dafür zu unternehmen.
Gleich skype ich mit meiner Mutter. Gestern am Samstagmorgen musste ich sie leider abwimmeln, weil ich so im Stress war mit der Vorbereitung für das Sommerfest.
Wünsche allen Mitlesenden einen schönen Sonntag
LG,
Mowa24/07/2022 um 7:07 Uhr #228319Danke, liebe Mowa.
Das klingt ja super, Mowa. Freut mich für dich, dass es dir so gut geht.
Das Sommerfest klingt auch super, wie es gelaufen ist. Freut mich.
Schön, dass so Viele Interesse haben, beim Karaoke mitzumachen, damit werdet ihr sicher noch viel Spaß haben.
Ich wünsche dir einen schönen Urlaub.
LG Pia
Petition für einen Wandel im psychiatrischen Gesundheitswesen und in der Psychopharmakologie – an die WHO und weitere:
24/07/2022 um 7:22 Uhr #228322Guten Morgen liebe @Mowa
das ist wunderbar, dass es dir so gut geht.
Apropos Sommerfest mit japanischen Buffet: kannst du mir ein japanisches vegetarisches Gericht empfehlen? Ich würde gerne mal probieren, esse aber keinen Fisch, also kein Sushi.
Ich wünsche dir auch einen schönen Urlaub. Habt ihr was geplant oder willst du einfach zu Hause deinen Urlaub genießen? Sei herzlich gegrüßt, I.
24/07/2022 um 9:02 Uhr #228334Danke schön @Pia und @Isa :bye:
kannst du mir ein japanisches vegetarisches Gericht empfehlen? Ich würde gerne mal probieren, esse aber keinen Fisch, also kein Sushi.
Sushi lässt sich auch aus pflanzlichen Zutaten > vegan zubereiten. Inari-Zushi z.B. ist auch vegan.
Tempura lässt sich auch aus pflanzlichen Zutaten zubereiten.Gyoza lässt sich auch sicher vegan zubereiten, wenn wir das Hackfleisch durch Sojaprodukte ersetzen.
Es gibt viele vegetarische/vegane Gerichte, aber es ist schon so, dass es noch heute unüblich ist, vegetarische/vegane Hauptgerichte in Restaurants zu servieren.
Die meiste Auswahl an vegetarischen Gerichten gibt es dann, wenn man sie selbst zubereitet.
Wenn Du in einem japanischen Restaurant bist, könntest Du Tempura bestellen und fragen, ob die Garnelen- und Fisch-Tempura durch weitere Gemüse-Tempura ersetzt werden können. Eine Tempura-Soße kann aus Gemüse- oder Fischbrühe zubereitet werden. Wenn das Restaurant nur Soßen hat, die auf Fischbrühe basieren, müsstest Du notfalls diese durch Sojasoße ersetzen.
24/07/2022 um 9:29 Uhr #228338Danke dir, das ist sehr lieb von dir @Mowa dass du mir so ausführlich geantwortet hast. Das schreib ich mir gleich mal auf, denn es gibt in der Nähe vom Theater Atelier ein japanisches Restaurant, das sehr gut sein soll. Außerdem ist heute Japandult, aber da werde ich leider nicht hingehen, es ist mir zu viel.
25/07/2022 um 8:04 Uhr #228532Guten Morgen liebe Mowa,
deine KI-Bildgenerierungen mit den Katzen sind ja super.
Ich mag nicht im öffentlichen Bereich schreiben, drum hier.
Schönen Urlaub weiterhin.
LG Pia
Petition für einen Wandel im psychiatrischen Gesundheitswesen und in der Psychopharmakologie – an die WHO und weitere:
25/07/2022 um 8:22 Uhr #22853626/07/2022 um 8:36 Uhr #228793Dann erst wurde mir bewusst, dass das Absetzsymptome gewesen sein müssten, und ich habe gestaunt, was das einmalige Vergessen der medikamentösen Einnahme bei mir bewirkte.
Das hatte ich vor 2,5 Wochen am 08.06.2022 gepostet.
Ich habe vor allem deswegen gestaut, weil ich bei dreimaligem, abruptem Absetzen keine Absetzsymptome wahrgenommen hatte:
- 27.07.2016:
Absetzen von Aripiprazol von 10 mg auf 0 mg, ohne ärztliche Begleitung
- 06.07.2018:
Absetzen von Aripiprazol 7,5 mg auf 0 mg
- 26.06.2019
Gestern habe ich meine Medi vergessen (10 mg Aripiprazol)
Was jetzt im Juni anders war als bei diesen drei Malen, ist nicht nur die Minimaldosis von 1 mg Aripiprazol, die ich seit November 2019 einnehme, sondern auch der intensive Stress, dem ich seit mehreren Wochen ausgesetzt war.
Außerdem ist es sicher so, dass ich heute die frühen Frühsymptome sehr gut erkennen kann. Auch in stabilen Phasen prüfe ich meine seelische und geistige Stabilität mit dem „redundanten mentalen Filter“,
Der entscheidende Moment ist, wenn wir anfangen Frühsymptome früh zu erkennen. Was für mich dabei sehr gut funktioniert ist der „redundante mentale Filter“, den ich im Forum schon einige Male beschrieben habe:
Daher vermute ich, dass diese Faktoren dabei eine Rolle gespielt haben, dass ich neulich Absetzsymptome gespürt habe, als ich einmal für 5 Stunden vergessen habe 1 mg Aripiprazol einzunehmen.
Zufällig an dem Freitag hatte ich meinen regulären Psychiatertermin, und wir haben u.a. darüber gesprochen, dass Absetzsymptome und Psychoseanfälligkeit voneinander zu unterscheiden sei.
Absetzsymptome werden durch (fehlende) Medikamente verursacht und bilden sich relativ schnell zurück. Eine Psychoseanfälligkeit besteht unabhängig von Medikamenten und passt sich nur langsam an.
Das sind nur meine eigenen Worte. Mein Psychiater wird zum Letzteren vermutlich sagen, dass die Vulnerabilität organisch bedingt sei und nicht verändert werden könne
Jedenfalls glaube ich, dass diese Unterscheidung sehr wichtig ist und hilfreich sein kann, um die eigene Psychoseanfälligkeit besser kennenlernen zu können.
Absetzsymptome lassen sich ja durch eine vorsichtige, langsame Reduktion gut unter Kontrolle bringen. Wenn diese über Tage und Wochen abgeklungen sind und Stabilität erneut einkehrt, dann macht sich die eigene Psychoseanfälligkeit bei mentalen Belastungen verstärkt bemerkbar.
Was mich persönlich am meisten bei meinem Selbstexperiment: „Leben ohne Psychopharmaka“ interessiert, ist, wie die eigene Psychoseanfälligkeit durch nichtmedikamentöse Therapien reduziert und die Resilienz schrittweise aufgebaut werden kann, um auch große und dauerhafte mentale Belastungen des Lebens möglichst symptomfrei zu bewältigen.
- 27.07.2016:
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One thought on “Notizen von Mowa – Teil 2”
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