Notizen von Mowa – Teil 2

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  • Dieses Thema hat 1651 Antworten sowie 56 Teilnehmer und wurde zuletzt vor vor 3 Jahren von Mowa aktualisiert.
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  • #215274
    Anonym

      Einen schönen Sonntag dir liebe mowa.

      Hoffe du kannst dich heute erholen.

      Liebe Grüße Doris ? :rose:

      #215275

      Vielleicht streitet Ihr Euch eher, liebe @Mowa, wenn Du anderweitig gestresst bist?

      #215277

      Ja… man muss mit den eigenen Kräften haushalten. Wir sind schnell überlastet, und Du auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt sowieso, @Mowa.

      #215362

      Dankeschön liebe @Isa, liebe @Floeckchen und liebe @Molly!

      So ist es auch @DiBaDu. Wenn ich gestresst, erschöpft und dünnhäutig bin, dann eskaliert der Streit viel leichter.

      Heute habe ich viel Zeit auf dem Balkon verbracht. Die Sukkulente habe ich mit wasserlöslichen Farbstiften gemalt. Sie ist grün, wenn es ihr gut geht. Ich bin gespannt, ob sie sich noch bis zum Sommer erholen wird.

      Achja, eine der Erdbeerpflanzen hat meine Überwinterungsaktion überlebt und bildet fleissig neue und kräftige Blätter. So wie es aussieht, wird sie bestimmt auch blühen und Früchte tragen :-)

      #215369

      Sehr schönes Bild. Ich bewundere Leute die das können. Ich gehöre nicht dazu. Ein Zweitklässler hat mein Niveau schon erreicht *lol*!

      #215578

      Danke @Metalhead666. Wenn es Dir Spaß macht zu malen, dann ist das Niveau ja zweitrangig, finde ich. Ich weiß es auch nicht, wie das geht :-)

      Gestern habe ich meine Hantelübungen intensiv durchgeführt und danach bewusst genau 8 Stunden gearbeitet, mit einer Stunde Mittagspause inkl. 15-minütigem Power-Nap. Gegen 17 Uhr, in den letzten 10 Minuten war ich in einem leichten Erschöpfungszustand, ansonsten war es ein guter, relativ entspannter Tag!

      Zudem war es gestern sonnig und warm. Wenn der Himmel wolkenlos blau ist während die Sonne aufgeht, macht es richtig gute Stimmung.

      So wie gestern will ich den Rest der Woche verbringen. Sport am Morgen, 8 Stunden Arbeit mit 1-stündiger Mittagspause. Langsam und konzentriert arbeiten, auf das Wichtige fokussieren.

      Es gibt relativ viele Probleme derzeit bei der Arbeit und in der Werkmietwohnung, und ich bin jetzt dazu übergegangen, diese Schwierigkeiten möglichst sachlich zu klären und auf das Schlimmste vorbereitet zu sein, was auch überschaubar ist – wenn ich darüber nachdenke!

      Am Freitag habe ich meinen regulären Psychiatertermin, und ich bin froh drum. Meine Aripiprazolflasche, die ich Mitte Dezember angebrochen habe, ist jetzt fast leer, und ich brauche ein neues Rezept. Ich freue mich auch auf das Gespräch mit meinem Psychiater, das ich sehr oft als hilfreich empfand.

      #215581

      Guten Morgen liebe @Mowa

      Ich hoffe das die Probleme auf der Arbeit und mit der Wohnung nicht so schlimm sind und du es schaffst sie sachlich zu lösen.

      P.S. Dein Bild ist super geworden.

      Freue mich schon auf deine

      Erdbeerpflanzenbilder

      Lieben Gruß

      OCEANA

      #215714

      Guten Morgen zusammen,

      danke schön liebe @Oceana :-)

      Auch gestern habe ich auf die Uhr und die Arbeitsstunden geachtet, und mit der Arbeit kam ich gut voran. Nach der Arbeit hatte ich noch Zeit und Energie zum Kochen und zum Singen und für entspannte Gespräche mit meinem Mann und mit dem Nachbarn.

      So kann es gerne bleiben, dann mache ich mir und den anderen kaum Stress, und es geht mir gut B-)

      LG,
      Mowa

      #215817

      So kann es gerne bleiben, dann mache ich mir und den anderen kaum Stress, und es geht mir gut B-)

      Gestern war auch ein guter Tag. Ich freue mich, dass ich mich auf meine Gesundheit selbst so gut aufpassen kann. Diese Erfahrungen machen mich noch ein Stück resilienter.

      #216009

      So, aus dem Freitagsurlaub wird heute leider nichts aber der Stress wird sich sicher in Grenzen halten.

      Da ich heute Morgen schon fleissig war, werde ich hoffentlich auch nur 3 bis 4 Stunden arbeiten müssen. Außerdem werde ich mir auch den Urlaubstag für letzte Woche zurückholen, wegen der vielen Überstunden, die ich alleine letzte Woche gesammelt hatte.

      Gestern hatte ich seit 3 oder 4 Wochen wieder Nachhilfe bei den Kindern. Es schienen ihnen gut zu gehen, und der Abend war angenehm.

      In der Straßenbahn auf dem Heimweg habe ich eine größere Gruppe vietnamesischer Jugendlicher gesehen, und im Gespräch hat sich herausgestellt, dass sie hier seit 2 Monaten leben und eine Ausbildung zum Hotefachfrau/-mann machen. Wenn ich sie richtig verstanden habe, dann werden sie in Hotels in Deutschland arbeiten.

      Ich habe auch schon mitbekommen, dass Jugendliche aus den Philippinen nach Deutschland kommen und als Pflegekraft ausgebildet werden und danach hier arbeiten.

      In der öffentlichen Diskussion habe ich es noch nicht so bewusst wahrgenommen und doch scheint ein System dahinter zu stecken, aus den kinderreichen und ärmeren asiatischen(?) Ländern Jugendliche zu „importieren“.

      Ich will bald mal nachschauen, ob ich mehr Infos hierzu bekomme :scratch:

      Edit: Der Psychiatertermin für heute musste leider abgesagt werden, da mein Arzt erkrankt ist. Nun habe ich einen neuen Termin im Juli. Das ist OK! Mein Mann hat das Rezept und die frische Aripiprazol-Flasche für mich schon abgehoolt :-)

      #216032
      Anonym

        In der öffentlichen Diskussion habe ich es noch nicht so bewusst wahrgenommen und doch scheint ein System dahinter zu stecken, aus den kinderreichen und ärmeren asiatischen(?) Ländern Jugendliche zu „importieren“.

         

        Dein Eindruck trügt nicht. Da steckt tatsächlich ein „System“ dahinter, wobei es nicht nur asiatische Länder betrifft sondern auch Ost- und Südosteuropäische Länder.

        Es ist natürlich schlimm dass das nicht im Fokus der öffentlichen Diskussion steht, denn diese Menschen/Arbeitskräfte fehlen oft in ihren Heimatländern, es sei denn sie schaffen es dort Devisen zu überweisen.

        Ich selbst habe von der Problematik zuerst 2014 mitbekommen als ich selbst in der Pflege gearbeitet habe (ähnlich wie Du @Mowa).

         

        Tatsächlich ist es eine Folge der demographischen Katastrophe in die wir derzeit reinlaufen, welche ähnlich wie Covid ein exponentieller Prozess ist (nur mit deutlich längeren Halbwertszeiten, aber trotz allem nicht minder dramatisch). Und diese ist wiederum eine Folge des Sozialsystems. Seit der Einführung der Rentenversicherung 1889 (also schon mehrere Jahrzehnte vor dem „Pillenknick“) lässt sich eine dramatische Abnahme der Geburtenrate beobachten: https://www.sozialpolitik-aktuell.de/tl_files/sozialpolitik-aktuell/_Politikfelder/Bevoelkerung/Datensammlung/PDF-Dateien/abbVII1b.pdf

        Klar, wenn anderer Leute Kinder die eigene Rente verdienen, dann ist es natürlich ökonomisch gesehen unsinnig, viel Zeit und Kraft in die Aufzucht eigener Kinder zu investieren.

        Die Entwicklung ist in meinen Augen extrem besorgniserregend, denn mit den Menschen stirbt auch ihr Wissen, ihre Erfahrung und ihre Kultur. Andererseits ist es auch so: wenn die Kultur es nicht schaffz, sich selbst zu erhalten, dann ist sie auch in sich selbst vllt. einfach krank und es ist gut, wenn sie mit der Zeit vergeht. Ich hoffe nur es geht friedlich vonstatten ohne größere gesellschaftliche Verwerfungen. Mithilfe vo  Automatisierung und künstlicher Intelligenz können viele schlimme Folgen hoffentlich abgefangen werden.

         

        #216050

        In der Straßenbahn auf dem Heimweg habe ich eine größere Gruppe vietnamesischer Jugendlicher gesehen, und im Gespräch hat sich herausgestellt, dass sie hier seit 2 Monaten leben und eine Ausbildung zum Hotefachfrau/-mann machen.

        doch scheint ein System dahinter zu stecken

        Ich erinnere mich dunkel, mal irgendwann darüber einen TV-Beitrag gesehen zu haben. Das hat in der Tat System. Speziell für vietnamesische Jugendliche scheint es da eine Menge „Projekte“ zu geben, diese gezielt für Pflege / Gastronomie anzuwerben. Da macht man auch gar keinen Hehl draus, wie man z.B. hier beim Deutschen Hotel- und Gaststättenverband sieht, die das  recht offen bewerben. Auch sonst findet man dazu relativ viele solcher ähnlichen Projekte im Netz.

        #216128
        Anonym
          #216152

          Das sind ja spannende Infos, vielen Dank Nichtraucher und Zoidberg :good:

          Ich mache mir Gedanken und auch Sorgen um diese jungen Menschen, die große finanzielle Verantwortung für ihre Familien tragen, die in ihren Heimatländern geblieben sind, und fernab von ihnen in fremden Ländern harte Arbeit leisten müssen.

          Die psychische Last ist bei diesen Jugendlichen von Anfang an erhöht, das sehe ich, und ich würde mich nicht wundern, wenn sie häufiger psychisch erkranken würden als die „durchschnittlichen“ Jugendlichen. Falls sie dann nur noch als arbeitsunfähig abgestempelt und abgeschoben werden könnten, was ich mir vorstellen kann, dann kann ich ein solches System nicht befürworten.

          Klar, wenn anderer Leute Kinder die eigene Rente verdienen, dann ist es natürlich ökonomisch gesehen unsinnig, viel Zeit und Kraft in die Aufzucht eigener Kinder zu investieren.

          Das mag ein bisschen schon so sein. Ich glaube eher, dass sobald wir Menschen Zeit, Geld und andere Ressourcen haben und nicht nur hart arbeiten müssen um sich und ihre Familien ernähren zu können, wir automatisch nicht mehr so viele Kinder zeugen. Es sei denn, sie zeugen bewusst viele Kinder, aufgrund von externen Vorgaben, persönlichen Vorlieben, usw.

          Ich hätte auch gerne viele Kinder gehabt, hätte ich wählen können :-)

          Andererseits ist es auch so: wenn die Kultur es nicht schaffz, sich selbst zu erhalten, dann ist sie auch in sich selbst vllt. einfach krank und es ist gut, wenn sie mit der Zeit vergeht.

          Ich meine auch, was nicht tragbar ist, schafft sich selbst ab. Die Erkenntnis, dass wir alle aufeinander angewiesen sind und einander mit Augenhöhe begegnen müssen, finde ich zum Überleben elementar!

          Gestern am Freitag hatte ich doch viel Stress und trotzdem war es ein sehr schöner Tag. U.a. konnte ich einige Institutsmitglieder besser kennenlernen und dadurch einige Unkenntnisse und Vorurteile abbauen, und auch den Konfliktpunkt mit dem Institut konnte ich vorerst für mich beruhigen, indem meine Kollegen und ich als Team miteinander ausgetauscht haben und die Entscheidungen gemeinsam revidiert haben.

          Dadurch fühle ich mich friedlicher und erleichtert. Der Kampfmodus hatte mich in letzter Zeit angestrengt.

          Jedenfalls habe ich ab sofort Wochenende, worüber ich mich sehr freue. Hoffentlich bleibt es in der Wohnung ruhig, damit wir uns vom ständigen Baulärm erholen können, v.a. mein Mann, da er viel Zeit zu Hause verbringt. Später will ich mit unserem neuen Gartenschlauch den Balkon abspritzen um den Baustaub loszuwerden. Dann können wir auch wieder draußen sitzen B-)

          Wünsche allen ein gutes Wochenende!

          #216154
          Anonym

            Klingt nach viel Stress bei dir in letzter Zeit.  Ich hoffe du kannst dich gut erholen am Wochenende liebe mowa.

            LgDoris :-)

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