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Mowa aktualisiert.
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11/02/2022 um 12:50 Uhr #200176
Heute Morgen war mein täglicher Corona-Selbsstest positiv. Ich bin müder als sonst, und der Hals kratzt ein bisschen, die Nase ist feucht.
Uäh. Gute Besserung
Hoffentlich bleibts „nur“ bei der feuchten Nase *hehe*Wies aussieht wird man trotz Impfungen und alldem um eine Infektion nicht herumkommen, früher oder später…
11/02/2022 um 13:06 Uhr #200179Hallo Mowa, bei einer Freundin war der Schnelltest positiv, der PCR -Test aber negativ. Manchmal sind die Schnelltests ungenau. Auf jeden Fall- gute Besserung dir.
12/02/2022 um 1:37 Uhr #200277Guten Morgen zusammen,
danke Floeckchen, Metalhead666, Zoidberg und Agi
Heute „Morgen“ (es ist ja erst 1:30 Uhr) geht es mir schon besser. Gestern Abend war ich mit Schwächegefühl eingeschlafen.
Der Selbsttest war vorhin mit einem sehr zarten Strich wieder positiv. Es ist ein Schnelltest von Roche, und es hieß, dass der Nachweis von der Omikron-Variante recht gut damit klappt. Aber mal schauen! Den Termin für den kostenlosen PCR-Test habe ich heute um 15:00 Uhr.
Am Vormittag werde ich heute an einem virtuellen Workshop der BASF zusammen mit den Kolleginnen der Geflüchtetenhilfe teilnehmen. Ich habe bei der Gestaltung der Präsentation mitgeholfen, und es ist eine sehr schöne Präsentation geworden, wie ich finde :good:
Wünsche allen ein schönes Wochenende!
LG,
Mowa12/02/2022 um 9:04 Uhr #200302Oje, bin gespannt, ob Du heute noch einen Schnelltest bekommst, @Mowa! Seit heute bekommt die doch nicht mehr jeder. Nur noch kostenlose Schnelltests erst mal, wenn ich das richtig verstanden habe.
12/02/2022 um 13:24 Uhr #200322Hm, ich habe zwar schon einen Termin für einen kostenlosen PCR-Test @Molly.
Mal schauen, ob ich um 15:00 Uhr drankomme.
12/02/2022 um 17:49 Uhr #20036112/02/2022 um 18:48 Uhr #200376Ja @Molly, nochmal Glück gehabt
Bis morgen Nachmittag müsste das Testergebnis vorliegen.
Der Workshop war interessant. Ich habe viele Fragen gestellt & mich vielleicht nicht so beliebt gemacht bei der BASF.
13/02/2022 um 11:06 Uhr #200435Der Tenor in der ärztlichen Literatur scheint bis heute zu sein: „Schizophrenie-Patienten mit Neuroleptika behandeln, dann stellen sie keine Gefahr für die Familienangehörigen, für die Allgemeinheit und für sich selbst dar“.
Die Beschäftigung mit dem Thema „Gewalt- und Straftaten von Menschen mit Schizophreniediagnose“ hat mich zu meiner Zeichnung von heute Morgen angeregt:

Mein Eindruck ist nämlich der, dass Psychiater die medikamentöse Therapie mehrheitlich nicht dem individuellen Bedarf und dem Bedürfnis des Patienten anpassen sondern einseitig und eher stur nach der S3-Leitlinie zur Behanldung der Schizophrenie anordnen. Das trifft zumindest auf alle meinen früheren Psychiater zu (edit: d.h. im besten Fall!!) , bis auf Dr. H., der mich seit 2017 begleitet.
Genau „im besten Fall“, denn kein Psychiater vor Dr. H. hatte Verständnis, dass ich das Aripiprazol nicht nehmen wollte. 2016 habe ich wider dem ärztlichen Rat zum ersten Mal reduziert und dann zum ersten Mal abgesetzt, zur damaligen Psychiaterin bin ich dann nicht mehr hingegangen.
Mit Dr. H. hatte ich dann wirklich Glück. Er hat meine insgesamt 3 Absetzversuche und die Ermittlung meiner niedrigsten Dosis immer auf der Augenhöhe begleitet.
13/02/2022 um 11:09 Uhr #20043713/02/2022 um 11:14 Uhr #200439Oh, vielen Dank @Molly.
Spontan sagte mir mein Mann, bevor er sich vor 3 Stunden schlafen legte, dass ich vielleicht lieber schöne und süße Bilder zeichnen sollte. Die obige Zeichnung ist aggressiv – aber lieber so, als in der Realität mich oder andere boxen
13/02/2022 um 11:38 Uhr #200443Du hast wohl treffend das ausgedrückt, was du empfunden hast oder wie es war.
Bei mir wurde auch noch von einem Arzt behauptet, dass Aripiprazol antriebssteigernd wäre. Weil das immer noch nicht reichte wurden mir dann noch Antidepressiva empfohlen
.13/02/2022 um 15:46 Uhr #200484Ich finde, dass die Zeichnung eher Verzweiflung als Aggressivität ausdrückt.
Abilify alleine hat meinen Antrieb schon gesteigert. Ich war die ersten Wochen richtig fit, bis dahingehend, dass ich meine Kollegen nur noch für Idioten hielt und das auch zeigte, weil sie nie was auf die Reihe bekommen, das in der Zeit nicht verkraftete und nach etwa drei Wochen die Stimmen massiv wiederkamen.
13/02/2022 um 18:33 Uhr #200508
Anonym
Ich empfinde meine Dosis 5mg Aripiprazol schon antriebsteigernd. Ich denke Medikamente wirken nun mal bei jedem anders.
LgDoris
13/02/2022 um 18:35 Uhr #200511Mich hat Aripiprazol wieder in die Psychose geschickt. So viel Antriebssteigerung hab ich noch nie erlebt! Nie mehr wieder. Da bleibe ich lieber beim Dickmacher Olanzapin! Aber sehr tolle Malerei @mowa. Gefällt mir :good:
14/02/2022 um 2:41 Uhr #200533Danke schön Dopplereffekt, Molly, Floeckchen und Metalhead666 für Eure Posts.
dass Aripiprazol antriebssteigernd wäre
Bei Überdosierung hatte ich auch Antriebslosigkeit. Ich konnte zwar in Vollzeit arbeiten aber zu Hause, besonders an Wochenenden war ich meistens bettlägerig.
Jetzt bei 1 mg weiß ich nicht, ob das Aripiprazol bei mir doch plötzlich antriebssteigernd wirkt. Mein Sättigungsgefühl ist immer noch etwas beeinträchtigt, und das war für mich bei Aripiprazol immer eine der Nebenwirkungen – also fehlende Sättigung, Antriebslosigkeit, Gips im Kopf.
Daher vermute ich eher, dass die Wirkungen und die Nebenwirkungen des Aripiprazols sowohl bei Überdosierung als auch bei Niedrigstdosierung gleich bleiben, nur dass sie sich in der Stärke unterscheiden.
Ich kann meinen Psychiater am Freitag fragen, dann habe ich meinen regulären Termin, den ich auch wahrnehmen werde, weil:
Heute Morgen war mein täglicher Corona-Selbsstest positiv.
Der Selbsttest war vorhin mit einem sehr zarten Strich wieder positiv.
Ja, jetzt habe ich das Ergebnis des PCR-Tests in meiner Corona-Warn-App: NEGATIV!
Oh Mann, bin ich erleichtert! Dann habe ich meine Kolleg*innen wohl auch nicht angesteckt und muss den Plan für die neue Arbeitswoche nicht über Bord werfen.
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