Neuer Behandlungsansatz für Schizophrenie – mit Substanz aus Brokkolisprossen

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  • #39179
    Anonym

      Wer immer mal wieder zum Thema Schizophrenie recherchiert, erinnert sich bestimmt noch an die Meldungen um einen Behandlungsansatz über den Glutamatstoffwechsel im Hirn. Die Meldungen dazu kamen vor ein paar Jahren auf, mit der Erkenntnis, dass dieser Stoffwechsel wohl bei Betroffenen gestört ist. Dann wurde es lange Zeit still darum, und in der Medikamentenentwicklung gab es wohl auch Rückschläge (unwirksame Mittel….).

      Nun bin ich über eine weitere Meldung zum Thema Glutamathypothese gestossen. Forscher haben einen Wirkstoff aus Brokkolisprossen genutzt, um den Stoffwechsel zu stabilisieren. Die Substanz hat wohl ein günstiges Nebenwirkungsprofil, und kann anscheinend eine Reduzierung der sonstigen antipsychotischen Medikation ermöglichen. Na, wenn das keine guten Neuigkeiten sind.

      Hier ein eher vager Artikel auf Deutsch dazu:

      Brokkoli kann möglicherweise bei der Bekämpfung der Schizophrenie helfen

      Besser erklärt auf englisch:

      https://www.sciencedaily.com/releases/2019/05/190508093733.htm

       

      Was sagt ihr dazu – nachdem CBD aus Cannabis schon skurril genug war, muss nun der gute alte Brokkoli herhalten?

       

      #39188
      Anonym

        hallo :)

        ich habe mir die Seite durchgelesen und die Studie oder halt die Zusammenfassung ließt sich schlüssig.

        Dann habe ich nach Sulforaphan Ernährungsergänzungen geschaut und scheinbar wird es als Super Food gepriesen und vom Haarausfall bis hin zum Muskelaufbau und Krebsvorsorge, soll geholfen sein..

        Schwierig das zu beurteilen, weil dann nämlich nur ausprobieren bleibt!

        Danke für s teilen :)

        #39189
        Anonym

          .

          #39223
          Anonym

            Denke ich auch, dass es sowohl genetische Veranlagung zu mehr Vulnerabilität aber auch psychosoziale Ursachen hat. Aber das Leugnen des so-wie-jemand-ist-in-der-welt macht der Kranke vor allem selbst, indem er seine ungewünschten, gefährlichen Gefühle nach Außen abspaltet und sich so versucht, von diesen unangenehmen Gefühlen reinzuwaschen. Es sind nicht die Anderen, die böse sind, oder vielleicht sind sie es auch, aber vor allem ist man selber „böse“. Genau dieses „Böse“ spaltet man ab und verlagert es nach Außen.

             

            #39295

            ich glaub auch das gen. die empfindlichkeit geregelt ist, und äußerlichkeiten / außeneinflüsse für den Ausbruch oder eben nicht verantwortlich ist.


            https://butterflys-pearl-kalina.hpage.com/willkommen.html
            https://hamasi-ben-ihmz-achthamar.hpage.com/willkommen.html

            D / 49Jahre
            Quetiapin 200 +400 , Risperidon 2mg, Doxepin 2x 50mg,
            Ofiril 2x 150mg, Bedarf Lorazepam

            #39319
            Anonym

              hallo :)

              das mit dem Sulforaphan soll ja auch ergänzend helfen.

              Die Entstehung der Psychosen sind ja nicht auf eine einzige Ursache zurückzuführen, sondern bestehen in einem komplexen Wechselspiel zwischen den verschiedenen Faktoren, wie halt auch Genetik und sozialem Geschehen…

              Weil ich hier vorhabe mir einen Therapeuten zu suchen, war ich gestern auf der Suche nach Büchern, die die Therapie bei Psychosen vorstellen und habe dieses hier gefunden, mir bestellt und angeschaut:

              Mir ist wichtig an dem Buch, dass eine Gesprächstherapie sehr wohl hilfreich sein kann, nur viele Therapeuten dazu wohl nicht geschult sind.. Wichtig ist ja wirklich das Vertrauensverhältnis und überhaupt die Möglichkeit Themen vor-und-nach der Psychose ansprechen zu können, um für sich selbst ein Verstehensmodell zu haben und trotz der Erfahrungen liebens-und-lebenswert In-der-Welt-sein-zu-dürfen.

               

              #39325
              Anonym

                Die Brokkoligeschichte klingt gut. Wenn mich irgendwann wieder mal Gneisflecken aus dem Gehsteig anspringen, ich aber trotzdem auf den Bus warten mag, geh ich dann eben mal schnell in den Nahkauf Brokkoli aus dem Frost holen. Ich muss ihn dann ja nicht schnitzen.

                #39329
                Anonym

                  Danke fürs Teilen, positive Nachrichten was Medikamente angeht sind sehr erfreulich zu lesen.

                  Vielleicht probiere ich es mal aus, wenn mein Geldbeutel es zulässt.

                  #39332

                  :-)

                  Was Du alles im Netz aufgabelst, @christine …..

                  :yahoo:

                  #39333
                  Anonym

                    Alles betrug

                    #39707

                    Ich esse jede Woche Brokkoli….brauche trotzdem immer noch 200 mg Solian und 600 mg Seroquel Prolong :(

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