Netzhaut weist auf Schweregrad hin

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  • #350834

    Max Planck Gesellschaft: Die Netzhaut von Schizophrenie-PatientInnen unterscheidet sich von der Netzhaut gesunder ProbandInnen, das haben Forschende in einer neuen Studie herausgefunden. Diese Veränderungen könnten PsychiaterInnen dabei helfen zu erkennen, wer einen besonders schweren Krankheitsverlauf haben wird. Zum Artikel

    Generell interessant, aber das steckt wohl alles noch in den Kinderschuhen.

    #350835

    Danke fürs teilen @hanseatic

    Ich habe eine leicht dickere Lederhaut glaube ich. Ich bin immer bei der Routineuntersuchung was Augen betrifft!!! Ich bin gerne beim Augenarzt. Keine Ahnung warum! :-P

    #350838

    Das ist ein sehr interessanter Artikel, danke @Hanseatic


    Eine Wunde ist ein Ort, über den das Licht in dich eindringt. (Rumi)

    #350847

    Klingt interessant, doch wer würde das in Zukunft prüfen und wann ?


    Hauptmedikation: Solian 200 mg

    #350859

    Ist ja immer die Frage, wieviel die Medikamente daran machen bzw. der Raucherstatus und wie lange geraucht wurde bzw. das metabolische Syndrom mit Diabetes Typ II was die Durchblutung der Netzhaut beeinflussen kann.

    Prof. Klimke

    Diese Studie weist mehrere Einschränkungen auf. Erstens kann ein zusätzlicher Effekt von Antipsychotika auf die Netzhaut nicht ausgeschlossen werden. Beispielsweise wurden die Blitz-ERG-Reaktionen bei gesunden Probanden nach Einnahme von Antipsychotika verändert (89, 90, 91, 92, 93, 94). Der signifikante Zusammenhang zwischen SZ-PRS und den individuellen Belastungen der ermittelten Signatur des visuellen Systems spricht jedoch stark gegen eine alleinige Wirkung der medizinischen Behandlung und unterstützt die Hypothese, dass zumindest teilweise primäre Krankheitsmechanismen die Netzhautstruktur und -funktion bei SSD beeinflussen. Zweitens liefert die Studie aufgrund ihres Querschnittcharakters keine direkten Hinweise auf die Längsschnittentwicklung und Stabilität von Netzhautveränderungen bei SSD. Drittens sollte die Spezifität der beobachteten Netzhautveränderungen bei SSD in zukünftigen Studien, die auch Personen mit anderen psychiatrischen Diagnosen einschließen, untersucht werden. Viertens könnte es nicht-monotone Beziehungen zwischen einigen klinischen Merkmalen und Netzhautveränderungen geben (18), die vom SPLS-Algorithmus nicht erfasst wurden. Fünftens könnte die Vergleichbarkeit unserer Ergebnisse mit früheren OCT-Studien durch die Verwendung eines anderen Segmentierungsalgorithmus eingeschränkt sein, der die ONL und die myoide Zone der inneren Segmente zu einer einzigen Schicht zusammenfasst. Sechstens: Obwohl das angewandte Hand-ERG in der klinischen Forschung weitaus besser durchführbar ist und nicht-invasive Hautelektroden von den Studienteilnehmern besser akzeptiert werden, haben herkömmliche Geräte mit Hornhautelektroden ein besseres Signal-Rausch-Verhältnis (95) und können daher empfindlicher auf subtile Veränderungen reagieren.

    This study has several limitations. First, an additional effect of antipsychotics on the retina cannot be excluded. For example, flash ERG responses in healthy volunteers were altered after intake of antipsychotic medications (, ). However, the significant link between SZ-PRS and the individual loadings on the revealed visual system signature strongly argues against an effect solely of medical treatment and supports the hypothesis that, at least in part, primary disease mechanisms affect retinal structure and function in SSD. Second, because of its cross-sectional nature, the study does not provide direct evidence on the longitudinal development and stability of retinal alterations in SSD. Third, the specificity of the observed retinal alterations for SSD should be addressed in future studies that include individuals with other psychiatric diagnoses. Fourth, there might be non-monotonic relationships between some clinical features and retinal alterations () that were not captured by the SPLS algorithm. Fifth, the comparability of our results with previous OCT studies might be limited by our use of a different segmentation algorithm that combined the ONL and the myoid zone of the inner segments into a single layer. Sixth, although the applied handheld ERG is far more feasible in clinical research settings and non-invasive skin electrodes are better accepted by study participants, conventional devices using corneal electrodes have a better signal-to-noise ratio () and may therefore be more sensitive to subtle changes.

    #350880

    Danke fürs Teilen und Kommentieren.

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