Aus dem Bericht:
„Zentral in der seit über dreißig Jahren erfolgreich funktionierenden Wohngemeinschaft „Soteria Bern“ ist das Bestreben, ein therapeutisches Milieu zu schaffen, das den emotionalen Spannungspegel in und um psychotisch verspannte, erregte und von schlimmen Wahnideen und Halluzinationen geplagte Menschen nachhaltig senkt. Eine solche Entspannung wird nicht, wie sonst üblich, in erster Linie mit Hilfe von stark dämpfenden neuroleptischen Medikamenten und auch nicht mit ephemeren Entspannungsübungen erreicht, sondern mittels einer verständnisvollen und kontinuierlichen mitmenschlichen Begleitung von einem sorgfältig ausgewählten und geschulten Betreuerteam in einer möglichst normalen, kleinräumigen, offenen und familienartigen Umgebung.“
Auch sehr interessant (auch aus dem Bericht):
„Vermerkt sei bloß noch, dass der Soteria-Ansatz gemäß den Ergebnissen von empirischen Vergleichsuntersuchungen den geläufigen klinischen Behandlungsmethoden objektiv zumindest ebenbürtig und im subjektiven Erleben der Patienten und ihrer Angehörigen häufig überlegen ist.“
Soviel zum Thema: Man muss zwangsläufig Pillen bis zum Lebensende schlucken.