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Horst.
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26/06/2024 at 5:59 #353277
Zumindest konnten noch keine allein verantwortlichen Gene definiert werden. Schizophrenie bleibt multifaktoriell.
-400 mg + 200 mg Amisulprid, 25 mg Proneurin als Bedarf, 6 mg Doxazosin, 25 mg HCT und 5 mg Ramipril morgens, Abends 5 mg Ramipril
-Zusätzlich alle zwei Tage eine Kaliumbrausetablette
-Ab und zu A-Z Vitamine und Mineralstoffe ab 50
-Zu fettreichen Mahlzeiten 2 Tbl. Formoline11226/06/2024 at 6:09 #353278Die Studie ist veraltet, von 2003, @Molly, da waren sie noch nicht soweit, alles an Genen durchzuhaben.
Inzwischen ist es bewiesen, dass es nicht an den Genen liegt.
Jeder, aber wirklich jeder Mensch könnte eine Psychose bekommen, egal welche Gene die Person hat.
Trotzdem sind die Gene nicht die Ursachen von Psychosen oder Schizophrenie.
Diese ganzen Genforschungen in der Richtung sind inzwischen längst abgeschlossen.
26/06/2024 at 6:13 #353279Ich hatte einfach Pech mit meinem Psychiater, der mir erstmals Physiopharmika gab. Wenn ich bei einem anderen gewesen wäre, hätte dieser vielleicht nicht mit einem Medikament angefangen. Bei uns in der Stadt gibt es auch mindestens einen, der versucht, mit seinen Patienten ganz abzusetzen. Bei ihm einen Termin zu bekommen ist aber sehr schwer.
@Horst Wem ich mehr vertraue? Ich für meinen Teil glaube auch mehr an das was @Pia geschrieben hat. So ähnlich habe ich es da davor schon geschrieben, auch wenn ich es nicht so detailliert ausdrücken konnte wie sie.Im Sommer werde ich es für mich aber dennoch noch bei 5 mg “Risperdal” belassen, auch wenn im Internet mittlerweile schon steht, dass man das Medikament nicht länger als sechs Wochen nehmen sollte. Den Sommer möchte ich definitiv noch nutzen, solang es geht und nicht im Krankenhaus landen.
26/06/2024 at 6:36 #353280Ich hatte einfach Pech aufgrund meiner Lebensgeschichte. Aufgrund dessen habe ich nämlich eine sehr starke Depression entwickelt, die Möglichkeit sich sehr mies zu fühlen, wenn die Lebensumstände sehr ungünstig sind, gibt es nämlich wirklich. Mit Hilfe meiner Fantasie kam es dann nicht zum Suizid, sondern zu “unrealistischen Vorstellungen”, genannt “Schizophrenie”, mit deren Hilfe ich mich aus der “Depression” befreien konnte.
26/06/2024 at 6:36 #353281Ich würde dir diese Broschüre empfehlen zu lesen, @Dre@mwalker. Ich finde die richtig gut.
Finde ich gut, wenn du dir den Sommer über Zeit lassen möchtest und deine Dosis beibehalten. Man sollte auch schon einen guten Zeitpunkt für sich selbst wählen, wenn man vorhat zu reduzieren.
Ich konnte es oben ja natürlich nur ganz grob erklären und längst nicht vollständig.
Die Broschüre könntest du sogar in Ruhe am Strand lesen, wenn du magst.
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Ein Ansatz der „Schadensminderung“ bedeutet, nicht für oder gegen Medikamente zu sein, sondern die Menschen dort zu unterstützen, wo sie stehen, um ihre eigenen Entscheidungen zu treffen und die damit verbundenen Risiken und Vorteile abzuwägen.
Geschrieben von Will Hall, mit einem 55-köpfigen Beirat aus Gesundheitsberufen, der Forschungsunterstützung bietet, und mehr als 50 Mitarbeitern, die an der Entwicklung und Bearbeitung beteiligt sind. Der Führer enthält durchgehend Fotos und Kunstwerke sowie ein wunderschönes Original-Cover-Gemälde von Jacks McNamara.
Jetzt in einer überarbeiteten und erweiterten zweiten Auflage.
Hinweis: Das Handbuch ist urheberrechtlich geschützt und Sie haben die vorherige Erlaubnis, es zu verlinken, zu kopieren, zu drucken und für nicht kommerzielle Zwecke zu verteilen, solange Sie es nicht
ändern und die Quelle angeben.(Den Leitfaden gibt es hier in den Sprachen Deutsch, Englisch, Spanisch, Griechisch, Bosnisch, Russisch, Koreanisch, Dänisch, Niederländisch, Hebräisch, Kroatisch, Japanisch, Italienisch, Thailändisch, Chinesisch, Französisch, Norwegisch und Tschechisch zum kostenlosen Download):
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26/06/2024 at 6:39 #353282Danke @Pia
Ich werde die Broschüre lesen. Vielleicht hilft sie mir wirklich!
26/06/2024 at 6:41 #353283Gerne, Dre@walker. Die Broschüre kann wirklich viel zum Verständnis beitragen, finde ich.
26/06/2024 at 6:52 #353284Dann halt was Neueres! Wie gesagt: Multifaktoriell, aber es wurden diverse Risikogene gefunden.
-400 mg + 200 mg Amisulprid, 25 mg Proneurin als Bedarf, 6 mg Doxazosin, 25 mg HCT und 5 mg Ramipril morgens, Abends 5 mg Ramipril
-Zusätzlich alle zwei Tage eine Kaliumbrausetablette
-Ab und zu A-Z Vitamine und Mineralstoffe ab 50
-Zu fettreichen Mahlzeiten 2 Tbl. Formoline11226/06/2024 at 6:56 #353285@Pia ich habe die Broschüre jetzt etwas überflogen, ist schon interessant…
Das lese ich mir später genauer durch!
26/06/2024 at 7:18 #353287@dremwalker, schluckst Du nun 5 mg oder 0,5 mg Risperdal ? Woher hast Du das, dass man das Medikament nur 6 Wochen schlucken kann ? Ich findes es sehr bedenklich, dass @Pia unsere Forenmitglieder zu risikohaften Verhalten ermuntert ! Aber vielleicht bin ich hier der Einzige dem das auf fällt ?
Hauptmedikation: Solian 200 mg
26/06/2024 at 7:21 #35328826/06/2024 at 8:06 #353291@Horst ich nehme nun 0,5 mg “Risperdal”. Die Information, dass man das Medikament nicht länger als 6 Wochen, auf jeden Fall nicht länger als 6 Monate nehmen soll, steht im Internet.
Ich kann deinen Frust verstehen, da du selbst so lange deine Psychopharmika zu dir genommen hast, willst du es für dich nicht wahrnehmen, dass es möglich ist, auch ohne zurechtzukommen und selbst die Forschung immer mehr in diese Richtung geht.
26/06/2024 at 8:15 #353292Das ist immer das Selbe, was bei solchen Studien rauskommt, @Molly, wie du sie da verlinkt hast.
Wir haben alle zu etwa 99, nochwas Prozent die selben Gene, klar, dass es sehr viele Übereinstimmungen gibt.
Außerdem können sich Gene auch verändern, z.B. durch Umweltfaktoren.
Auch wenn da Gene zum Teil übereinstimmen, bedeutet es eben nicht unbedingt, dass diese Gene Schizophrenie verursacht haben.
Es können eben die Lebensbedingungen sein, als Ursache von Schizophrenie.
Das zeigt zum Beispiel diese Studie:
Tragen aktuelle Messungen des polygenen Risikos für psychische Störungen zur Varianz der psychischen Gesundheit in der Bevölkerung bei? | Schizophrenia Bulletin | Oxford Academichttps://academic.oup.com/<wbr />schizophreniabulletin/article/<wbr />46/6/1353/5872550?login=false
Hier hatte ich sie schonmal gepostet mit dem auf Deutsch übersetzten Artikel zu der Studie von Professor Jim van Os, der das deutlicher erklärt:26/06/2024 at 8:24 #353293@Dremwalker, meine Cousine nimmt Risperdal 12 mg seit 30 Jahren ! Du bist mit Deinen 0,5 mg auf einer niedrigen Erhaltungsdosis, welche Du kaum spüren kannst. Wenn Du Deine Dosis noch weiter reduzierst agierst Du ohne Sicherheitsnetz und eine weitere Psychose kann Dich Jahre kosten bis Du wieder stabil bist.
Wieviel Schübe hattest Du in Deinem Leben und wie lange schluckst Du nun NL ?
Hauptmedikation: Solian 200 mg
26/06/2024 at 8:28 #353296Kopierst du den Spruch eigentlich immer wieder, @Horst- Ludwig, oder hast du den echt die ungefähr 1000 Mal, die du den Text schon im Forum gepostet hast, echt immer wieder neu getippt? 🤣
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