Innere Dramen

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  • Dieses Thema hat 6 Antworten und 3 Teilnehmer, und wurde zuletzt aktualisiert vor 5 Jahre von Anonym.
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  • #39270
    Anonym

      Kennt das jemand? SelbstSabotage und innere Dramen?

      Ich weiß ja das Gedanken unsere Welt formen. Schlecht Gedanken machen schlechte Laune. Gute Laune macht gute Gedanken. Usw und so fort.

      Manchmal geht es mir so gut dass ich mich selbst Sabotiere. Auch in Beziehungen Handhabe ich das zuweilen so. Mach Drama. Zweifle, will Aufmerksamkeit bin Ablivalent. Und der ander muss das gefälligst aushalten. Bei meinem Freund zum Beispiel. Hatte schlechte Laune, wollte niemanden sehen und mache ihm dann den vorwurf er wäre nicht da gewesen in meiner schlechten Stimmung. Voll paradox. Berühre mich aber fass mich nicht an.

      Er kam dann noch und hat mich getröstet. Aber ich hab ihn zuerst nicht gelassen. Ich kann nicht sagen ich brauch dich jetzt. Denke der andere muss das fühlen. Ist doch bescheuert. Wenn man nicht sagt was man hat und der andere soll das fühlen. Das ist doch Drama inszeniert von mir.

      Hab ihm übrigens gestern von meinen Wahngedanken erzählt. Er war sehr Verständnis voll. Und ohne Drama. Ich hab Angst es mit meinen komischen Emotionen zu versauen. Bin gerade stinkig auf mich. Weil ich irgendwie bescheuert bin. Er ist da und gibt mich die Sicherheit die ich brauche. Trotzdem bin ich blöd zu ihm und schick ihn weg. Was ist nur los mit mir?

      Ich hatte so ne Angst vor Ablehnung und trotzdem ist er geblieben und hat gesagt er liebt mich auch mit meiner Meise. Ich mach da Drama draus. Hab ich doch was anderes erwartet. Rückzug und Unverständnis. Jetzt heul ich hier dass er echt dageblieben ist. Ich Spinn doch!

      #39290

      Glaub da bist Du nicht allein. Aber eins ist wirklich wichtig. Redet, auch über sowas. Damit er merkt das es Dir nicht gleichgültig ist, sondern Du ihn zu schätzen weisst und später auch selbst merkst das es mal wieder murks war. Du schaffst das schon. :bye:


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      https://hamasi-ben-ihmz-achthamar.hpage.com/willkommen.html

      D / 49Jahre
      Quetiapin 200 +400 , Risperidon 2mg, Doxepin 2x 50mg,
      Ofiril 2x 150mg, Bedarf Lorazepam
      L-Thyroxin

      #39324
      Anonym

        Danke @Blumenduft. Ich versuche mich zu bessern. Ich weiß ja Bescheid.  Trotzdem ist es doof es zu wissen und dann doch nicht anders zu machen. Aber in dem Moment fällt es mir echt schwer zu sagen was ich brauche und dann werd ich komisch und auch ungerecht. Aber ich kann mich entschuldigen

        #39361

        Dass Du Dich entschuldigen kannst, ist Gold wert, liebe @Ladybird.

        Schriebst Du nicht irgendwo, Du hättest auch Borderlinetendenzen?
        Oder hab ich das falsch in Erinnerung.

        Könnte das nicht eine Erklärung sein für Deine Stimmungsschwankungen?
        Toll, dass er so verständnisvoll ist.

        lg, DiBa

         

        #39375
        Anonym

          Morgen @ DiBaDu, nein Borderline ist es nicht. Es ist ein bisschen bipolar. Steht zumindest in dem einen Schreiben vom Arzt. So richtig aufgeklärt hat mich da leider niemand. Wahrscheinlich mach ich das um mich etwas lebendig zu fühlen. Die Pillen töten ja auch viel ab.

          #39388

          Was bedeutet bipolar, @Ladybird?

          #39421
          Anonym

            Manisch depressive Phasen. Also emotionale Instabilität irgendwie. Also alles wohl „normal“ was mich betrifft.

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