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Anonym aktualisiert.
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18/06/2023 um 17:44 Uhr #296269
Das ist ein sehr interessantes Interview mit dem Resilienz Forscher und Psychiater Boris Cyrulnik, der all seine Verwandten im Zweiten Weltkrieg verlor und auch selbst zum Tode verurteilt war, aber überlebte. Er erzählt u.a., was man tun kann, damit man nach Traumata wieder ins Leben zurück findet. Cyrulnik erinnert mich in seiner Stärke und Widerstandskraft ein wenig an Viktor Frankl, der auch das KZ überstand und anschließend auf ähnlichem Gebiet wirkte.18/06/2023 um 17:58 Uhr #29627218/06/2023 um 18:09 Uhr #29627318/06/2023 um 18:18 Uhr #29627518/06/2023 um 18:19 Uhr #29627618/06/2023 um 22:46 Uhr #296288Ich habe das Video bis zur Minute siebenunddreißig gesehen, dann wurde es etwas zuviel. Werde den Rest später anschauen. Ich fand es sehr interessant und auch berührend, wie der Junge überlebt hatte.
19/06/2023 um 7:10 Uhr #29630019/06/2023 um 7:19 Uhr #296303
Anonym
Ich fand das Video ebenfalls sehr interessant und insbesondere auch die Stelle, wo er über „logische Delirien“ spricht…
19/06/2023 um 7:47 Uhr #296305„logische Delirien“
Ja, @Forsythia, finde ich auch. Da kann man teils zugrunde gehen, wenn einem so grundlegende Erfahrungen – wie Leidensdruck z.B. – in Abrede gestellt werden.
19/06/2023 um 9:59 Uhr #296312Sorry, das war doch was anderes mit den logischen Delirien. Muss nochmal nachhören.
19/06/2023 um 20:26 Uhr #296400Ich hatte mir mehr, speziell zum Thema Resilienz erwartet.
20/06/2023 um 5:47 Uhr #296421Schade @Molly! Für mich war schon was dabei: die Beschäftigung mit Kunst, Philosophie, Kultur, Literatur, das Musizieren können einen ins Leben zurückführen, sagt er. Auch das Reden über ein Trauma und das Schreiben darüber hilft, ein Trauma aufzuarbeiten. Alleine sein mit einer schweren Verletzung ist hingegen hinderlich; seelischer Beistand ist wichtig, besonders kurz nach einem schweren Unfall z.B.
Das Leben nach einem Trauma ist anders; das zu akzeptieren, gehört auch zur Resilienz.20/06/2023 um 6:55 Uhr #296425Genau, @Yuri!
Er redet ständig über Traumata, aber Trauma ist nicht Resilienz. Die wird zumindest teilweise über ganz andere Faktoren geprägt.
20/06/2023 um 7:47 Uhr #296426Resilienz kann einem helfen, ein Trauma zu überwinden. Da kann man schon einen Zusammenhang herstellen, finde ich. Wenn jemand nichts gravierend Schlimmes erfährt in seinem Leben, kann man vielleicht auch gar nicht sehen, wie widerstandsfähig er ist.
Aber wir, mit unseren Psychosen und Halluzinationen, haben die Chance, uns zu bewähren, wenn man es von der optimistischen Seite sehen will. ;)
21/06/2023 um 10:41 Uhr #296652
Anonym
Habe gehört, dass Schlaf auch helfen soll nach dem Erleben eines Traumas…weil das Herz im Wachzustand auf Bewusstseinszustände reagiert und im Schlaf sozusagen „entkoppelt“ ist, also seine Arbeit gewissermaßen ungestört fortsetzen kann.
Ich habe, nachdem ich mein schlimmstes Trauma durchgemacht habe, jahrelang sehr viel geschlafen…
Ich glaubte, nur noch wenige Jahre zu leben zu haben…
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