Holocaustüberlebender erklärt, was wichtig ist für RESILIENZ

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  • Dieses Thema hat 14 Antworten und 5 Teilnehmer, und wurde zuletzt aktualisiert vor 10 Monate von Anonym.
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  • #296269


    Das ist ein sehr interessantes Interview mit dem Resilienz Forscher und Psychiater Boris Cyrulnik, der all seine Verwandten im Zweiten Weltkrieg verlor und auch selbst zum Tode verurteilt war, aber überlebte. Er erzählt u.a., was man tun kann, damit man nach Traumata wieder ins Leben zurück findet. Cyrulnik erinnert mich in seiner Stärke und Widerstandskraft ein wenig an Viktor Frankl, der auch das KZ überstand und anschließend auf ähnlichem Gebiet wirkte.

     

    • Dieses Thema wurde geändert vor 10 Monate von Yuri.
    #296272

    Muss ich mir später anschauen! Danke, @Yuri!


    Tägliche Medikation:
    400 mg Amisulprid
    12,5 mg HCT
    10 mg Ramipril

    ab 04.03.2024:
    500 mg Amisulprid
    5 mg Olanzapin
    12,5 mg HCT
    10 mg Ramipril

    ab 15.03.2024
    600 mg Amisulprid
    12,5 mg HCT
    10 mg Ramipril
    4mg Doxagamma

    #296273

    Bitte @Molly! :)

    #296275
    Pia

      Danke @Yuri, das Video sehe ich mir auch an, nur wahrscheinlich nicht mehr heute.

      #296276

      Ok, bitteschön @Pia! :)

      #296288

      Ich habe das Video bis zur Minute siebenunddreißig gesehen, dann wurde es etwas zuviel. Werde den Rest später anschauen. Ich fand es sehr interessant und auch berührend, wie der Junge überlebt hatte.

      #296300

      @Kater Ich habe es mir auch auf zweimal angeschaut. Schön, dass es Dich interessiert. :)

      #296303
      Anonym

        Ich fand das Video ebenfalls sehr interessant und insbesondere auch die Stelle, wo er über “logische Delirien” spricht…

        #296305

        „logische Delirien“

        Ja, @Forsythia, finde ich auch. Da kann man teils zugrunde gehen, wenn einem so grundlegende Erfahrungen – wie Leidensdruck z.B. – in Abrede gestellt werden.

        #296312

        Sorry, das war doch was anderes mit den logischen Delirien. Muss nochmal nachhören.

        #296400

        Ich hatte mir mehr, speziell zum Thema Resilienz erwartet. :scratch:


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        #296421

        Schade @Molly! Für mich war schon was dabei: die Beschäftigung mit Kunst, Philosophie, Kultur, Literatur, das Musizieren können einen ins Leben zurückführen, sagt er. Auch das Reden über ein Trauma und das Schreiben darüber hilft, ein Trauma aufzuarbeiten. Alleine sein mit einer schweren Verletzung ist hingegen hinderlich; seelischer Beistand ist wichtig, besonders kurz nach einem schweren Unfall z.B.
        Das Leben nach einem Trauma ist anders; das zu akzeptieren, gehört auch zur Resilienz.

        #296425

        Genau, @Yuri!

        Er redet ständig über Traumata, aber Trauma ist nicht Resilienz. Die wird zumindest teilweise über ganz andere Faktoren geprägt.


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        #296426

        Resilienz kann einem helfen, ein Trauma zu überwinden. Da kann man schon einen Zusammenhang herstellen, finde ich. Wenn jemand nichts gravierend Schlimmes erfährt in seinem Leben, kann man vielleicht auch gar nicht sehen, wie widerstandsfähig er ist.

        Aber wir, mit unseren Psychosen und Halluzinationen, haben die Chance, uns zu bewähren, wenn man es von der optimistischen Seite sehen will. ;)

        #296652
        Anonym

          Habe gehört, dass Schlaf auch helfen soll nach dem Erleben eines Traumas…weil das Herz im Wachzustand auf Bewusstseinszustände reagiert und im Schlaf sozusagen “entkoppelt” ist, also seine Arbeit gewissermaßen ungestört fortsetzen kann.

          Ich habe, nachdem ich mein schlimmstes Trauma durchgemacht habe, jahrelang sehr viel geschlafen…

          Ich glaubte, nur noch wenige Jahre zu leben zu haben…

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