Holocaustüberlebender erklärt, was wichtig ist für RESILIENZ

Home Foren ARCHIV bis Februar 2026 ALLGEMEIN (öffentlich) Holocaustüberlebender erklärt, was wichtig ist für RESILIENZ

  • Dieses Thema hat 14 Antworten sowie 5 Teilnehmer und wurde zuletzt vor 3 Jahren, 1 Monat von Anonym aktualisiert.
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  • #296269


    Das ist ein sehr interessantes Interview mit dem Resilienz Forscher und Psychiater Boris Cyrulnik, der all seine Verwandten im Zweiten Weltkrieg verlor und auch selbst zum Tode verurteilt war, aber überlebte. Er erzählt u.a., was man tun kann, damit man nach Traumata wieder ins Leben zurück findet. Cyrulnik erinnert mich in seiner Stärke und Widerstandskraft ein wenig an Viktor Frankl, der auch das KZ überstand und anschließend auf ähnlichem Gebiet wirkte.

     

    #296272
    Anonym

      Muss ich mir später anschauen! Danke, @Yuri!

      #296273

      Bitte @Molly! :)

      #296275
      Pia

        Danke @Yuri, das Video sehe ich mir auch an, nur wahrscheinlich nicht mehr heute.

        #296276

        Ok, bitteschön @Pia! :)

        #296288

        Ich habe das Video bis zur Minute siebenunddreißig gesehen, dann wurde es etwas zuviel. Werde den Rest später anschauen. Ich fand es sehr interessant und auch berührend, wie der Junge überlebt hatte.

        #296300

        @Kater Ich habe es mir auch auf zweimal angeschaut. Schön, dass es Dich interessiert. :)

        #296303
        Anonym

          Ich fand das Video ebenfalls sehr interessant und insbesondere auch die Stelle, wo er über „logische Delirien“ spricht…

          #296305

          „logische Delirien“

          Ja, @Forsythia, finde ich auch. Da kann man teils zugrunde gehen, wenn einem so grundlegende Erfahrungen – wie Leidensdruck z.B. – in Abrede gestellt werden.

          #296312

          Sorry, das war doch was anderes mit den logischen Delirien. Muss nochmal nachhören.

          #296400
          Anonym

            Ich hatte mir mehr, speziell zum Thema Resilienz erwartet. :scratch:

            #296421

            Schade @Molly! Für mich war schon was dabei: die Beschäftigung mit Kunst, Philosophie, Kultur, Literatur, das Musizieren können einen ins Leben zurückführen, sagt er. Auch das Reden über ein Trauma und das Schreiben darüber hilft, ein Trauma aufzuarbeiten. Alleine sein mit einer schweren Verletzung ist hingegen hinderlich; seelischer Beistand ist wichtig, besonders kurz nach einem schweren Unfall z.B.
            Das Leben nach einem Trauma ist anders; das zu akzeptieren, gehört auch zur Resilienz.

            #296425
            Anonym

              Genau, @Yuri!

              Er redet ständig über Traumata, aber Trauma ist nicht Resilienz. Die wird zumindest teilweise über ganz andere Faktoren geprägt.

              #296426

              Resilienz kann einem helfen, ein Trauma zu überwinden. Da kann man schon einen Zusammenhang herstellen, finde ich. Wenn jemand nichts gravierend Schlimmes erfährt in seinem Leben, kann man vielleicht auch gar nicht sehen, wie widerstandsfähig er ist.

              Aber wir, mit unseren Psychosen und Halluzinationen, haben die Chance, uns zu bewähren, wenn man es von der optimistischen Seite sehen will. ;)

              #296652
              Anonym

                Habe gehört, dass Schlaf auch helfen soll nach dem Erleben eines Traumas…weil das Herz im Wachzustand auf Bewusstseinszustände reagiert und im Schlaf sozusagen „entkoppelt“ ist, also seine Arbeit gewissermaßen ungestört fortsetzen kann.

                Ich habe, nachdem ich mein schlimmstes Trauma durchgemacht habe, jahrelang sehr viel geschlafen…

                Ich glaubte, nur noch wenige Jahre zu leben zu haben…

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