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04/11/2019 at 17:30 #6712504/11/2019 at 21:02 #67183
Danke, @metalhead666 ! Muss ich mir demnächst mal anschauen, wenn ich Zeit hab.
-400 mg Amisulprid, 6 mg Doxazosin, 25 mg HCT und 5 mg Ramipril morgens, Abends 5 mg Ramipril
-Zusätzlich alle zwei Tage eine Kaliumbrausetablette
-Ab und zu A-Z Vitamine und Mineralstoffe ab 50
-Zu fettreichen Mahlzeiten 2 Tbl. Formoline112
-Bei Einschlafschwierigkeiten Hoggar Melatoninspray05/11/2019 at 10:43 #67269Danke Metall,
ich habe nach einer halben Stunde abgebrochen, weil es mich sehr betroffen gemacht hat.
Ich habe mich erinnert, wie ich mit mir selbst – meinen Stimmen im Kopf gedanklich gekämpft habe. Das Ergebnis war immer dasselbe: ich war die Verliererin, musste aufgeben und mich dem krassen Wahn, den die Stimmen in mir ausgelöst haben, hingeben. Ich war so oft fertig mit der Welt. Müde, erschöpft, ausgelaugt. Ich konnte einfach nicht mehr.
Vorhin, als ich den Film sah, musste ich weinen. Der Mann mit den zwei Katzen hat mit seinen Stimmen so verständnisvoll geredet und hat sich sogar bedankt dafür, dass sie ihm nicht sagten, er solle von der Brücke springen. Aber letztendlich verarschen sie ihn nur. Quälen ihn, machen ihn fertig. Man konnte sehen, wie er in sich zusammensank. Er hat sicher gedacht, was soll ich noch tun? Das zu sehen, hat mir so leid getan.
Diese Stimmen schmeißen einen aus dem Leben.
05/11/2019 at 12:08 #67275Ich bin ja dauerhafter Stimmenhörer. Ich versuche meinen Stimmen gerade kalrzumachen, dass sie nur noch zu einer bestimmten Zeit “erwünscht” sind und ich mich in dieser Zeit dann auch intensiv mit ihnen auseinandersetze, wenn sie mich sonst in Ruhe lassen. Leider klappt das noch nicht.
Es gab Zeiten, da ging es mir sehr schlecht mit den Stimmen. Inzwischen komme ich besser klar damit, weil es mir insgesamt besser geht durch die Medikamente, aber auch dadurch, dass ich sie als Begleitung irgendwie akzeptiert habe.
Trotzdem ist es oftmals schwierig mit der Konzentration und so.
05/11/2019 at 12:56 #67279Ja die Doku ist hart, aber man sieht wie es wirklich ist um die Beschaffenheit von Stimmenhörern. Deborah hat mir auch leid getan, mit ihrer Stimme. Ich bin froh, dass ich nicht in der Form Stimmen höre. Bei mir sind es zwar auch Beleidigungen, aber nicht in dem Maße. Seit dem ich die richtigen Medis nehme sind sie zum größten Teil verstummt. Manchmal noch Beleidigungen bei Familienfeiern. Sonst nichts.
@candykills und @lightness Vielen Dank, dass Ihr so eindrücklich erzählt habt. Das tut mir leid lightness, dass es Dich getriggert hat.
05/11/2019 at 16:53 #67334Danke für dein Mitgefühl, Metall.
05/11/2019 at 16:55 #6733505/11/2019 at 17:21 #67356…möchte doch lieber nichts dazu sagen, aber man kann seinen beitrag leider nicht wieder komplett löschen, deswegen dann jetzt eben dieser satz …
Schade, Erdbeere, hätte gerne von dir gelesen, wie es dir inzwischen damit geht. Aber kann natürlich verstehen, wenn du dich damit vielleicht nicht wohl fühlst. Hoffe dir geht es sonst ganz gut zur Zeit?
05/11/2019 at 17:21 #67357Ja der Beitrag ist hart, aber unverfälscht. Ich hätte die Triggergefahr schreiben müssen. Sorry.
05/11/2019 at 20:21 #67402Oh Mann! Der Film ist so dermaßen lang… Heute Abend wird das sicher nichts mehr…
-400 mg Amisulprid, 6 mg Doxazosin, 25 mg HCT und 5 mg Ramipril morgens, Abends 5 mg Ramipril
-Zusätzlich alle zwei Tage eine Kaliumbrausetablette
-Ab und zu A-Z Vitamine und Mineralstoffe ab 50
-Zu fettreichen Mahlzeiten 2 Tbl. Formoline112
-Bei Einschlafschwierigkeiten Hoggar Melatoninspray05/11/2019 at 21:54 #67434Anonymous
Hab den Film nun ein Stück weit gesehen, ist nicht einfach für mich dabei konzentriert zu bleiben. Eigen aber interessant. Aber ich fand mein Stimmenhören in Psychose anders. Drove me nuts. Buchstäblich.
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