Dopaminhypothese

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  • #55982
    Anonym

      <p style=“text-align: left;“>Zu viel an der Ausschüttung des Dopamins macht krank. Aber Dopamin ist doch das „Glückshormon“ Es motiviert und gibt Antrieb. Wieso hilft viel nicht viel. Und macht das so strange  Wahrnehmung?</p>
      Wenn dann durch die Medikamente das Dopamin geblockt wird. Sorgt es dann dafür dass nicht mehr so viel Produziert wird, oder dass nicht mehr so viel Aufgenommen wird? Wenn ein Dopaminüberschuss besteht, werden dann nicht neue Synapsen gebildet dass die das überschüssige Dopamin aufnehmen?  Müsste dann nicht wieder Mehr Medikamentiert werden? Wenn ich mich freudlos fühle, bin ich dann schlecht eingestellt?  Wie sieht es mit dem Glücksempfinden aus? Sind schizophrene begeisterungsfähiger? Dopamin wird doch auch bei Belohnung ausgeschüttet. Wenn ich im Wahn immer nach Bestätigung des wahns suche dann belohne ich mich doch dauernd selbst, oder? Ist die Wahnidee zuerst da, oder der DopaminÜberschuss.

      Können schizophrene trotzdem Parkinson bekommen? Also ohne Medikamente.

      #55998

      Das ist der Schlüssel zur Heilung:
      Möglichst viele Fragen stellen und das über einen konstanten Zeitraum.

      #56000
      Anonym

        Ja sicher

        #56001

        Sorgt es dann dafür dass nicht mehr so viel Produziert wird, oder dass nicht mehr so viel Aufgenommen wird?

        Neuroleptika blockieren die Aufnahme von Dopamin. Deshalb nennt man auch solche Prozesse als Dopaminantagonisten.

        Wenn ein Dopaminüberschuss besteht, werden dann nicht neue Synapsen gebildet dass die das überschüssige Dopamin aufnehmen?

        Ja das ist der Fall und ist auch die größte Kritik vom Antipsychiatrieverlag. Es bilden sich neue Synapsen und dadurch kommt wieder mehr Dopamin durch, weswegen es zwangsläufig mehr Medikamente braucht.

        Wenn ich mich freudlos fühle, bin ich dann schlecht eingestellt?

        Kann sein, dass das dann die Auswirkungen von der Blockade ist.

        Wie sieht es mit dem Glücksempfinden aus?

        Glücksempfinden ist bei mir nicht mehr vorhanden durch die Medikamente. Es ist alles gleichgültig.

        Sind schizophrene begeisterungsfähiger?

        Ich bin es jedenfalls nicht.

        Dopamin wird doch auch bei Belohnung ausgeschüttet. Wenn ich im Wahn immer nach Bestätigung des wahns suche dann belohne ich mich doch dauernd selbst, oder?

        Nicht so einfach zu erklären. Belohnung findet auch im Serotoninsystem statt. Da musst Du einen Mediziner fragen.

        Ist die Wahnidee zuerst da, oder der DopaminÜberschuss.

        Das ist ein Hühner Ei Frage. Was war zuerst da? Ich glaube aber zuerst der Dopaminüberschuss.

        Können schizophrene trotzdem Parkinson bekommen?

        Ja es gibt da ein Medikament in der Erprobung. Pimavanserin, dass bei Parkinsonpatienten eingesetzt werden soll.

        https://en.wikipedia.org/wiki/Pimavanserin

         

        #56015
        Anonym

          Danke für die Antworten @metalhead666

          #56028
          Anonym

            @Metalhead666 es hemmt nicht die Dopaminaufnahme, sondern die Wirkung von Dopamin. Dopamin aktiviert an den Dopaminrezeptoren eine Signalkaskade. Würde es die Dopaminaufnahme hemmen, hätten wir ja noch mehr Dopamin  im synaptischen  Spalt. Dann würde ja noch mehr dopamin an den Rezeptor gehen und es gäbe mehr Signale.

            Es bilden sich auch nicht neue Synapsen, sondern nur mehr Rezeptoren Anden Synapsen.

            #56030
            Anonym

              Hey @Lisi, danke dafür. Kann man das Sehen? Oder Auch nur ein Model? Kann man das messen?

              Wäre interessant.

              #56031

              @metalhead666 es hemmt nicht die Dopaminaufnahme, sondern die Wirkung von Dopamin. Dopamin aktiviert an den Dopaminrezeptoren eine Signalkaskade. Würde es die Dopaminaufnahme hemmen, hätten wir ja noch mehr Dopamin  im synaptischen  Spalt. Dann würde ja noch mehr dopamin an den Rezeptor gehen und es gäbe mehr Signale. Es bilden sich auch nicht neue Synapsen, sondern nur mehr Rezeptoren Anden Synapsen.

              Stimmt @lisi hab da was durcheinander gebracht. Sorry

              #56105

              Es ist weiterhin nur eine Hypothese:

              Es gibt nach dem heutigen Stand der Wissenschaft und Forschung sowohl Befunde, die für die Richtigkeit dieser Hypothese sprechen, wie auch solche, die dagegen sprechen: Gemäß einer Studie ergibt sich die Blockade der dopaminergen Neurotransmissionen (Signalübertragungen in der Synapse durch Dopamin) nicht daraus, dass die Rezeptoren mit Antagonisten (spezieller: inaktivierende Liganden) besetzt werden, sondern durch eine Depolarisation der rezeptorseitigen Membran (post-synaptische Hälfte).<sup id=“cite_ref-PMID_1356143_6-0″ class=“reference“>[6]</sup> Andere Studien haben Belege gefunden, dass durch die dopaminerge Stimulanz die Menge an Dopamin-Rezeptoren (DA-Rezeptoren) in der Synapse angepasst wird.<sup id=“cite_ref-PMID_7007083_7-0″ class=“reference“>[7]</sup><sup id=“cite_ref-PMID_38958_8-0″ class=“reference“>[8]</sup>

              Gegen die Dopaminhypothese wird angeführt, dass klassische Neuroleptika Negativsymptome verursachen können bzw. sie nicht zu vermindern vermögen.<sup id=“cite_ref-pz-schizophrenie_9-0″ class=“reference“>[9]</sup><sup id=“cite_ref-PMID_17434602_10-0″ class=“reference“>[10]</sup><sup id=“cite_ref-Vorlesungsfolie_11-0″ class=“reference“>[11]</sup>

              Auch die Positivsymptome der Schizophrenie können durch den Einsatz klassischer Neuroleptika nur verdeckt werden. Das trifft unter anderem auch auf die neueren atypischen Neuroleptika zu.“

              https://de.wikipedia.org/wiki/Dopaminhypothese

              LG

              Woody

              #56108

              Ich denke es reicht, wenn man diese Hypothese (in 10 Jahren gibt es evtl eine andere), nur grob versteht.

              Was nutzt es einem, wenn man als Laie mit Fachbegriffen wie: „Depolarisation der rezeptorseitigen Membran“ und anderen um sich schmeißen kann.
              Die Energie, welche man verschwendet um sich genau mit der Hypothese zu beschäftigen, kann man sicher in sinnvollere Dinge stecken.

              In diesem Sinne:
              https://www.ndr.de/unterhaltung/Ina-Mueller-im-NDR-Spot-von-Detlev-Buck,ident402.html

              #56109

              Die Energie, welche man verschwendet um sich genau mit der Hypothese zu beschäftigen, kann man sicher in sinnvollere Dinge stecken.

              Sich Wissen anzueignen ist nie verkehrt. Selbst wenn man’s letztendlich nicht braucht oder nicht vollständig versteht. Mir scheint, als scheinst Du immer ganz genau zu wissen, was für alle anderen sinnvoll ist und was nicht. Dabei gehst Du aber immer von Deinem ureigenen Standpunkt aus „Ich brauch sowas nicht, also isses Unsinn, den niemand braucht“

               

              #56110

              Das ist richtig @Zoidberg und nennt sich Meinungsäußerung

              #56112

              Das ist richtig @zoidberg und nennt sich Meinungsäußerung

              Ah, Du nimmt es genau *hehe*

              Dann bitte richtig:

              Was nutzt es einem

              „Was nutzt es mir“

              Die Energie, welche man verschwendet um sich genau mit der Hypothese zu beschäftigen, kann man sicher in sinnvollere Dinge stecken.

              „Die Energie, welche ich verschwenden würde um sich genau mit der Hypothese zu beschäftigen, kann ich sicher in sinnvollere Dinge stecken.“

              Käme vllt. weniger oberlehrerhaft rüber. Ich denke, Du siehst das ganze Krankheitsbild zu eindimensional, vermutlich weil Du Deine (einmalige?) Psychose überwunden hast, hauptsächlich  mit „Reiß Dich zusammen und tret Dir selbst in den Arsch“. Sei froh drüber, dass das geklappt hat. Das brauchts sicherlich auch manchmal, aber in  den allerwenigsten Fällen ists alleine damit getan.

              #56113

              Sich Wissen anzueignen ist nie verkehrt. Selbst wenn man’s letztendlich nicht braucht oder nicht vollständig versteht.

              Das nächse mal dann bitte „Mir Wissen anzueignen ist nie verkehrt, selbst wenn ich es es letzendlich nicht brauche oder vollständig verstehe“, Herr Oberlehrer. B-)

              Wie haben beide verallgemeinert, sowas macht man einfach beim Äußern einer Meinung. Kein Grund darauf rumzureiten und persönlich zu werden.

              • Diese Antwort wurde geändert vor 3 Jahre, 5 Monate von PlanB.
              #56116

              Mir Wissen anzueignen ist nie verkehrt, selbst wenn ich es es letzendlich nicht brauche oder vollständig verstehe”, Herr Oberlehrer

              Ach Mist, isses Dir doch aufgefallen. Den Fehler hab ich leider zu spät bemerkt. Punkt für Dich.  *hehe* Allerdings seh ich nicht, wo ich „persönlich“ geworden bin.  Naja gut, dann werd ich mich in Zukunft bemühen, Deine Meinungsäußerungen auch als solche zu sehen :yes:

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