ardentglow

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  • in reply to: Internationaler Tag gegen Polizeigewalt 2025 #393855

    Also Euch wäre lieber es gäbe keine Polizei ?! Na bravo, dann haben wir in Zentraleuropa bald Zustände wie im Wilden Westen ?!

    Niemand hat das hier bis jetzt gesagt! Für so eine Meinung musst du schon zu den Autonomen gehen, das hier ist aber ein Betroffenenforum für psychisch Erkrankte. Ich habe bis jetzt nur geschrieben:

    Ich selbst bin kein Gegner einer Gesellschaft mit Exekutivmacht in der Justiz und Verbrechensverhütung, und denke, dass die Polizei immer nur so diskriminierend sein kann wie es die Gesetze und der von der Kultur gefärbte Geisteszustand der Beamten erlauben.

    Warum ist nach deiner Logik jemand, der dafür ist, dass die Polizei sich rechtfertigen muss, gleich ein Gegner der Polizei? Hier hat niemand davon geschrieben, die Polizei abzuschaffen. Es geht nur darum, sie für ungerechte Gewaltausübung zur Rechenschaft zu zwingen.

    Es geht nur darum, Polizeigewalt zu verhindern, und nicht darum die Polizei ganz abzuschaffen! Es geht darum, klare Regeln einzufordern die verhindern, dass Polizisten ihre Macht missbrauchen oder Diskriminierung ausüben können. Auch und gerade die Polizei muss sich für ihre Handlungen vor der Öffentlichkeit rechtfertigen müssen!

    Ich selbst bin dafür, dass ein Polizist, der auch nur irgendeine Diskriminierung oder ungerechtfertigte Gewalt ausgeübt hat, viel härter bestraft werden soll als ein Zivilist, und auch seinen Job dafür verlieren muss. Als Polizist hat man äusserste Verantwortung, und die Gesellschaft kann sich nicht leisten, dass diese missbraucht wird.

    Wenn der Bürger der Polizei vertrauen soll, ist es schlecht wenn er sie wegen Ungerechtigkeiten fürchten muss. Deswegen hängen Bürgerrechte in einer Demokratie auch immer damit zusammen, dass der Bürger massiv gegen ungerechtfertigte Zugriffe durch Staatsgewalten geschützt werden muss.

    in reply to: Internationaler Tag gegen Polizeigewalt 2025 #393804

    Deine Textkopien sind wohl ein Witz, hier kannst Du nach Belieben dazuschreiben und ändern ?!

    Ja, aber ich mach’s nicht. Dafür schreibe ich das Prompt dazu, das bei der unveränderten Version eingegeben wurde, und du kannst es gerne selbst eingeben um das zu überprüfen. Ist halt Vertrauenssache, ich stehe nicht darauf endlos Bilder zu kopieren. Dafür darfst du etwa die Namen jetzt in die Suchmaschine kopieren um Fälle weiter zu recherchieren. Wir sind hier nicht vor Gericht oder vor einem Prüfungskomitee.

    Rassistische Polizeigewalt in Deutschland ?! :scratch:

    Hier GPT wieder, Prompt:

    Liste bitte alle dir bekannten Fälle rassistisch motivierter Polizeigewalt im Deutschland der Neuzeit chronologisch sortiert auf. Fasse dich dabei etwas kürzer als sonst.

    Die Antwort:

    Hier eine chronologisch sortierte Liste von bekannten Fällen rassistisch motivierter Polizeigewalt in Deutschland:

    1. Achidi John (2001)

    • Mann aus Kamerun stirbt nach einem gewaltsamen Polizeieinsatz in Berlin. Es gibt Hinweise auf unverhältnismäßige Gewalt und rassistische Vorurteile.

    2. Oury Jalloh (2005)

    • Asylbewerber aus Sierra Leone verbrennt in Polizeigewahrsam in Dessau. Es gibt Zweifel an der Polizei-Version, und viele sehen den Fall als rassistisch motiviert an.

    3. Burak Bektas (2012)

    • 25-Jähriger aus Frankfurt stirbt nach einer Festnahme durch die Polizei. Verdacht auf übermäßige Gewalt und rassistische Diskriminierung.

    4. Idriss H. (2019)

    • Mann aus dem Senegal stirbt nach einer Auseinandersetzung mit der Polizei in Frankfurt. Verdacht auf rassistische Diskriminierung.

    5. Daniel S. (2019)

    • 21-Jähriger mit ghanaischer Abstammung stirbt nach einer Festnahme in Berlin. Der Fall wird als möglicherweise rassistisch motiviert wahrgenommen.

    6. Sanel M. (2020)

    • Mann aus Bosnien wird in Berlin von der Polizei erschossen. Der Vorfall löst Diskussionen über rassistische Polizeigewalt aus.

    7. Mohamed (2020)

    • 19-Jähriger aus Gambia stirbt nach einem Polizeieinsatz in Hamburg. Auch hier gibt es Hinweise auf rassistische Diskriminierung.

    8. George Floyd und deutsche Reaktionen (2020)

    • Der Mord an George Floyd in den USA löst auch in Deutschland landesweite Proteste gegen Polizeigewalt und Rassismus aus.

    Diese Fälle verdeutlichen die wiederkehrenden Vorwürfe von rassistischer Polizeigewalt in Deutschland.

    • This reply was modified 2 Wochen, 4 Tage ago by ardentglow.
    in reply to: Internationaler Tag gegen Polizeigewalt 2025 #393790

    Danke @Kater, der fehlt ja dann in der “vollständigen” Liste von ChatGPT komplett? Das Ding hat auch eine recht freie Interpretation von solchen Fragen…

    ChatGPT ist der letzte Murks, muss ich auch ehrlich sagen. Viele Infos sind drin, vieles ist total vermurkst. Das Dinge verschweigt ganz gerne mal Dinge, und rückt sie dann später nur zögerlich raus, oder schreibt wild Meinungen durcheinander wieder. Ich denke, mit dieser KI Technik kommen die nicht mehr weit, das Ding hat null verstand und plappert nur Sachen nach, weiss aber gar nicht worüber.

    in reply to: Internationaler Tag gegen Polizeigewalt 2025 #393785

    ChatGPT diesmal ohne Bier, für alle noch einmal was ernstes, und nicht nur für @horst:

    Frage:

    Bitte gib mir eine vollständige Liste aus über dokumentierte Fälle von Polizeigewalt gegen psychisch erkrankte Menschen in Deutschland aus. Bitte fasse einzelne Punkte nur knapp zusammen mit Ursache und Schilderung der Polizeigewalt, und schreibe dann ein kurzes Fazit mit einer Einschätzung zu ursächlichen Problemen und der Dunkelziffer.

    Antwort:

    Hier ist eine vollständige Liste dokumentierter Fälle von Polizeigewalt gegen psychisch erkrankte Menschen in Deutschland, jeweils mit einer kurzen Zusammenfassung der Ursache und der Schilderung der Polizeigewalt:

    1. Oury Jalloh (2005, Dessau)

    Ursache: Oury Jalloh, ein Mann aus Sierra Leone mit psychischen Problemen, wurde wegen eines mutmaßlichen Brandes festgenommen.
    Polizeigewalt: Er wurde in einer Polizeizelle fixiert, um sich zu beruhigen. Unklar ist, ob er während des Feuers selbst oder durch eine unsachgemäße Fixierung starb. Das Feuer brach unter mysteriösen Umständen aus.
    Schilderung der Polizeigewalt: Die Fixierung durch die Polizei und das Fehlen von Aufklärung über den Brand führten zu dem Verdacht, dass er gewaltsam behandelt wurde. Der Fall wird bis heute von vielen als ein Beispiel für Polizeigewalt und unzureichende Behandlung psychisch erkrankter Menschen betrachtet.

    2. Matthias R. (2013, Bremen)

    Ursache: Matthias R., psychisch erkrankt, drohte mit einem Messer in seiner Wohnung.
    Polizeigewalt: Als die Polizei eintraf, ging er mit dem Messer auf die Beamten zu und wurde von ihnen erschossen.
    Schilderung der Polizeigewalt: Der Einsatz führte zur Eskalation, bei der keine Deeskalationsstrategie erkennbar war. Die Polizei versäumte es, alternative Maßnahmen oder Spezialkräfte wie Kriseninterventionsteams zu rufen.

    3. Niklas K. (2017, München)

    Ursache: Niklas K. befand sich in einer akuten psychischen Krise und führte ein Messer.
    Polizeigewalt: Als er die Polizei bedrohte, wurde er erschossen. Berichte besagen, dass er nicht unmittelbar auf die Beamten losging, aber dennoch die Situation als bedrohlich wahrgenommen wurde.
    Schilderung der Polizeigewalt: Der Vorfall wurde als übermäßige Gewaltanwendung kritisiert, da es keine Hinweise auf eine sofortige Bedrohung gab. Die Polizei setzte auf tödliche Gewalt anstatt eine deeskalierende Lösung zu suchen.

    4. Manuel D. (2017, Dortmund)

    Ursache: Manuel D., ein psychisch kranker Mann, trug ein Messer und war in einer akuten Krise.
    Polizeigewalt: Die Polizei versuchte, ihn zu entwaffnen, wobei er von mehreren Kugeln getroffen wurde.
    Schilderung der Polizeigewalt: Der Vorfall wurde als zu schnelles Eingreifen und unzureichende Berücksichtigung seines psychischen Zustands beschrieben. Der Einsatz führte zu seinem Tod.

    5. Nils K. (2020, Düsseldorf)

    Ursache: Nils K., ein Mann mit psychischen Erkrankungen, randalierte in seiner Wohnung.
    Polizeigewalt: Bei der Festnahme wurde er von den Beamten brutal behandelt, was zu schweren Verletzungen führte, an denen er später starb.
    Schilderung der Polizeigewalt: Der Einsatz der Polizei war von übermäßiger Gewalt geprägt. Der psychische Zustand des Mannes wurde offenbar nicht ausreichend berücksichtigt, und es fehlte eine adäquate Krisenintervention.

    6. Petry K. (2022, Köln)

    Ursache: Petry K. befand sich in einer psychischen Krise und wurde von der Polizei aufgegriffen.
    Polizeigewalt: Er wurde bei der Festnahme gewaltsam zu Boden gebracht und erlitt schwere Verletzungen, an denen er später verstarb.
    Schilderung der Polizeigewalt: Der Einsatz war erneut von übermäßiger Gewaltanwendung geprägt, da es keine erkennbaren deeskalierenden Maßnahmen seitens der Polizei gab.

    Fazit und Einschätzung zu ursächlichen Problemen:

    Die dokumentierten Fälle von Polizeigewalt gegen psychisch erkrankte Menschen in Deutschland zeigen wiederholt ähnliche Muster:

    Unzureichende Schulung und Vorbereitung der Polizei im Umgang mit psychischen Krisen. Polizisten sind häufig nicht darauf trainiert, Situationen mit psychisch erkrankten Menschen zu deeskalieren, was zu gewaltsamen Eskalationen führt.
    Mangelnde spezialisierte Fachkräfte: In den meisten Fällen gibt es keine Kooperation mit Psychiatern oder spezialisierten Kriseninterventionsteams, die in solchen Momenten die nötige Expertise bieten könnten.
    Übermäßige Gewaltanwendung: In vielen Fällen wird sofort auf Gewalt zurückgegriffen, anstatt weniger schädliche Alternativen zu suchen. Dies wird als eine Folge der fehlenden Kriseninterventionsteams und der unzureichenden Vorbereitung auf die spezifischen Bedürfnisse von psychisch erkrankten Menschen angesehen.

    Die Dunkelziffer der Fälle, in denen Polizeigewalt gegen psychisch erkrankte Menschen ausgeübt wird, dürfte hoch sein, da nicht alle Vorfälle öffentlich gemacht oder ausreichend untersucht werden. Viele Fälle bleiben unbemerkt, vor allem wenn sie nicht zu Todesfällen führen oder in abgelegenen Regionen stattfinden.

    Die ursächlichen Probleme liegen sowohl in strukturellen Defiziten der Polizeiausbildung als auch in der unzureichenden Integration psychologischer Fachkräfte in die polizeiliche Arbeit. Es bedarf umfassender Reformen, um Polizisten besser auf den Umgang mit psychisch kranken Menschen vorzubereiten und mehr auf Kriseninterventionsteams zurückzugreifen, um derartige Vorfälle zu verhindern.

     

    in reply to: Internationaler Tag gegen Polizeigewalt 2025 #393783

    Also ich habe ChatGPT vorher gebeten, zu antworten wie ein Bauarbeiter, der nur provozieren will, aber trotzdem noch die Wahrheit sagt.


    @Horst
    um auf deine Frage näher zurückzukommen, das waren nur die Eisberspitzen aus den Medien.

    Hier habe ich ChatGPT noch einmal etwas besseres dazu gefragt:

    Prompt:

    Gibt es in Deutschland Statistiken zum Thema Polizeigewalt? Bitte lasse keine Quelle aus, antworte aber nicht zu ausführlich.

    ChatGPT:

    Ja, in Deutschland gibt es Statistiken und Berichte zum Thema Polizeigewalt, aber sie sind oft lückenhaft. Es gibt keine zentrale, umfassende Sammlung aller Vorfälle, aber einige Organisationen und Institutionen erfassen relevante Daten:

    • Polizeiberichte: Die Polizei dokumentiert Vorfälle von Gewaltanwendung, aber nicht alle Fälle werden veröffentlicht oder umfassend erfasst.
    • Amnesty International: Diese Menschenrechtsorganisation berichtet regelmäßig über Polizeigewalt, insbesondere in Bezug auf Racial Profiling und unangemessene Gewalt bei Demonstrationen.
    • Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB): Der DGB und andere Gewerkschaften haben Untersuchungen zu Polizeigewalt durchgeführt, besonders im Zusammenhang mit Protesten und Streiks.
    • Berichte des Bundeskriminalamts (BKA): Das BKA sammelt teilweise Daten zu Beschwerden über Polizeigewalt, aber auch hier fehlen oft detaillierte, vollständige Erhebungen.
    • Zivilgesellschaftliche Organisationen: Organisationen wie PRO ASYL und der Verein für Bürgerrechte und Demokratie dokumentieren Fälle und veröffentlichen Berichte.

    Die Statistiken sind jedoch oft nicht zentralisiert oder öffentlich zugänglich, was eine vollständige Erfassung und Auswertung schwierig macht.

     

    P.S.: die Polizei kontrolliert sich also selber, und was nicht irgendwie durch starke Gruppen in die Öffentlichkeit gezerrt wird, verliert sich und wird schnell unter den Teppich gekehrt. In den USA hingegen gibt es insbesondere wegen rassistisch motivierter Polizeigewalt oft massive Proteste.

     

    • This reply was modified 2 Wochen, 4 Tage ago by ardentglow.
    in reply to: Internationaler Tag gegen Polizeigewalt 2025 #393779

    @Horst, Also, ich bin leider unvorbereitet in deine kleine Schulprüfung gegangen, aber ChatGPT kann ja zum Glück helfen. Viele Punkte zeigen, dass in den Medien anscheinend nur Polizeigewalt gegen Linksradikale beachtet wurde.

    Prompt an ChatGPT:

    Polizeigewalt – dann zähle einmal die Verstöße im deutschsprachigen Raum in den letzten 80 Jahren auf ?

    Ich habe ChatGPT auf ein Bier eingeladen, und es sagte mir dann im Vertrauen folgendes:

    Ah, du willst also die ganze dunkle Seite der Polizei sehen, ja? Na gut, dann schnall dich an, hier kommt die brutale Realität, straight und ohne Schnickschnack!
    1. Benno Ohnesorg, 1967 – Berlin

    Bullen schießen den Studenten Benno Ohnesorg bei einer Demonstration gegen den Schah von Persien ab. Und was sagt der Bulle? „Unfall.“ Klar, jeder weiß, wie das läuft. War natürlich kein Einzelfall, sondern ein riesen Skandal!

    2. 1970er – RAF und die „Überwachungs- und Terror-Hysterie“

    Polizei jagt die RAF, aber was dabei nicht erwähnt wird: Übermäßige Gewalt gegen Verdächtige und sogar Unschuldige. Fritz Teufel, ein „Kollateralschaden“ der 70er-Jahre, der von der Polizei brutal behandelt wurde, als er fälschlicherweise als Terrorist galt.

    3. 1980 – Schanzenviertel, Hamburg

    Hausbesetzungen, die Polizei als „Zerstörer der Freiheit“. Gnadenlos werden Menschen bei den Demos verprügelt, weil die Polizei mehr „Bock auf Ordnung“ hat als auf tatsächliche Lösungen. Und das Ganze wurde in den Medien schön hochgekocht. Aufstand durch Hausbesetzer = Polizei auf Überwachungsmodus.

    4. 1992 – L.A. Riots – Auch in Deutschland Thema

    Klar, das war in den USA, aber die Bilder gingen durch die ganze Welt. Racial Profiling und Polizeigewalt werden hierzulande genau so häufig kritisiert – und was macht die deutsche Polizei? Überreagiert bei Demos und nutzt die gleiche Taktik.

    5. 2001 – G8-Gipfel in Genua und Heiligendamm

    Polizei schlägt Demos nieder, als wären sie Schutt auf der Baustelle. Was „zu weit“ geht? Na, alles! Wasserwerfer, Pfefferspray, Schläge ohne Ende. Nach Genua und Heiligendamm gab’s massig Berichte von Übergriffen – aber was hat’s geändert? Richtig, gar nichts.

    6. 2009 – Krawalle in Stuttgart

    Polizei prügelte auf eine ganze Menschenmenge ein, die angeblich „verdächtig“ war, als wären sie die letzten Kriminellen auf Erden. Am Ende? Keine Anklage, keine Erklärung – für die Bullen wie ein Sonntagsspaziergang.

    7. 2011 – G20-Proteste in Frankfurt

    Polizisten in voller Ausrüstung, die friedliche Protestler wie Schwerverbrecher behandeln. Keine Toleranz, keine Verhältnismäßigkeit – nur Wut, Repression und das Gefühl, die Polizei sei unantastbar. Auch hier: „Unverhältnismäßige Gewalt“, sagen die Medien. Klar.

    8. 2017 – G20-Gipfel, Hamburg

    Du willst richtig „Action“? Hier hast du sie. Polizei schnappt sich alles, was „nicht korrekt aussieht“ – also im Prinzip jeden, der nicht im Designeranzug da ist. Ständige Gewalt gegen Menschen, die für ihre Rechte demonstrieren – was dabei rauskommt? Ein Haufen zerstörter Leben und jede Menge Bilder in den Medien.

    9. 2020 – „Black Lives Matter“-Proteste

    In Deutschland? Ja, auch hier war’s heiß! Polizei knüppelt friedliche Demonstranten nieder, weil sie gegen Rassismus kämpfen. Na klar, der Staat hat es wohl einfach „falsch verstanden“ – wieder mal.

    10. 2020 – Polizei in der Corona-Krise

    Du willst wissen, wie die Polizei in der Pandemie agiert? Ganz einfach: mit einer Mischung aus Überwachung, Schikanen und viel zu viel Gewalt. Da gab’s jede Menge Fälle von übergriffigen Polizeibeamten, die gegen einfache Menschen vorgingen, die keine Masken trugen oder sich versammelten. Wer dachte, dass „nur“ in den USA Polizei übertreibt? Denk nochmal nach!

    Alltägliche Polizeigewalt:

    Und dann gibt’s noch die ganzen „unsichtbaren“ Vorfälle, die die Medien nicht so gerne groß rausbringen. Jeden Tag gibt es Meldungen über Racial Profiling, willkürliche Festnahmen, unverhältnismäßige Gewalt bei Demos und vieles mehr. Manchmal geht’s einfach nur darum, einem Jugendlichen eine Lektion zu erteilen, der sich „respektlos“ verhält. Aber hey, das ist halt die Realität, die die Medien oft lieber ignorieren.

    Statistik? Fehlanzeige! Wer will schon wissen, wie viele Menschen jedes Jahr von der Polizei zu Unrecht verprügelt werden oder Opfer von willkürlichen Festnahmen werden?

    So, da hast du’s – die ganze fiese Liste von Polizeigewalt in den letzten 80 Jahren. Und was hat sich geändert? Nichts! Immer noch die gleiche Geschichte. Aber das wissen wir ja alle.

    • This reply was modified 2 Wochen, 4 Tage ago by ardentglow.
    • This reply was modified 2 Wochen, 4 Tage ago by ardentglow.
    in reply to: Internationaler Tag gegen Polizeigewalt 2025 #393767

    Mann, ohne Grund ist das wohl nicht, wenn jemand im deutschsprachigen Raum so einen Tag feiert ?! :negative:

    Was hast du für ein Problem mit Bürgerrechtsbewegungen? Ich habe dir gerade geschrieben, es geht bei dem Tag nicht nur um Linksextreme. Das ist ein Gedenktag, den auch viele Demokraten oder andere an Bürgerrechten interessierte Menschen beachten. Polizeigewalt und -Willkür sind ein ernstes Thema – als Polizist ist ein Mensch an hohe Erwartungen und Werte gebunden. Dann lastet eine riesen Verantwortung und einiges an Privilegien auf so einem Menschen.

    Manche Menschen sind nicht stark genug, eine der Verantwortung gerechte Moral an den Tag zu legen. Dann missbrauchen sie ihre Macht um ihrer persönlichen Meinung durch die Misshandlung von eigentlich Schutzbefohlenen Ausdruck zu verleihen. Dabei ist oft eine politische Meinung die Ursache, und die Diskriminierung trifft etwa Menschen ausländischer Herkunft, gesellschaftlicher Randgruppen oder Anhänger politischer Strömungen.

    Hassverbrechen sind schlimm, wenn ein Mensch einem anderen einfach wegen seiner Meinung schlimme Gewalt antut. Wären diese Menschen nicht durch starre Ansichten getrennt, denke ich manchmal es gäbe gar keinen Grund für die Gewalt, sie könnten wie Geschwister sein. Am schlimmsten ist aber, wenn solche Gewalt ausgeübt wird von Menschen, die eine besondere Verantwortung der Gewaltausübung haben – sie missbrauchen das Vertrauen aller, und schädigen durch ihr Verhalten den ganzen Staat.

    Noch schlimmer ist nur, wenn diese Gewalt von ganz oben gedeckt oder gar legitimiert wird. Ein Einreissen in dieser Disziplin, könnte dazu führen dass alle Bürgerrechte fehlschlagen, und massives Unrecht nach und nach in die Bevölkerung einsickert sowie die Gerechtigkeitsausübung der Polizei immer mehr verdreht würde.

    Deswegen ist es ein wichtiges Thema, auch für mich als Demokraten, weil die Sicherheit und die Bürgerrechte der Bürger, die die Polizei ja eigentlich schützen soll, so wichtig sind. Wenn das Instrument zum Schutz versagt ist es schon schlimm, aber wenn die Polizei selbst Täter wird, wird das Vertrauen der Bevölkerung erschüttert und traumatisiert, und es kann keinen gesunden und gerechten Staat und kein Gefühl von Sicherheit mehr für die Bürger geben. Sondern nur noch ein Klima der Angst und des Unfriedens.

    in reply to: Internationaler Tag gegen Polizeigewalt 2025 #393761

    @horst, übrigends, so wurde die Klette gefasst – nicht durch Polizeigewalt, auch wenn die bestimmt nicht sachte angefasst wurde…sondern mit einer KI, und weil sie leider nicht in Brasilien, sondern in Deutschland zum Capoeira tanzen in die Öffentlichkeit ist…

    Hier kannste lesen, was die Polizei mit KI so mittlerweile kann, und was für Gedanken sich die Leute drüber machen: https://www.zdf.de/nachrichten/politik/deutschland/daniela-klette-verhaftung-gesichtserkennung-pimeyes-100.html

    Aber ich verstehe nicht, was das mit dem internationalen Tag dagegen zu tun hat. Die Linksradikalen protestieren immer wieder aus Solidarität mit Inhaftierten, auch mit der Klette. Der internationale Tag hingegen wird auch noch von anderen Seiten beachtet, und zwar nicht wenig, etwa in den USA wo die Polizei häufiger Quell rassistisch motivierter Gewalt ist.

    • This reply was modified 2 Wochen, 4 Tage ago by ardentglow.
    in reply to: Internationaler Tag gegen Polizeigewalt 2025 #393760

    @horst, wieso denkst du, dass ich ein Anarchist bin? Weisst du überhaupt, was das bedeutet? Ich selbst bin kein Gegner einer Gesellschaft mit Exekutivmacht in der Justiz und Verbrechensverhütung, und denke, dass die Polizei immer nur so diskriminierend sein kann wie es die Gesetze und der von der Kultur gefärbte Geisteszustand der Beamten erlauben. Das habe ich auch früher schon Anarchisten so ins Gesicht gesagt, ich glaube die mochten mich deswegen nicht mehr so wie vorher, aber war halt meine Meinung.


    @Pia
    , ach bleib bitte immer beim konkreten Thema. Ich fand’s nur wichtig, weil Horst dich hier wirklich ohne Grund voll mies angemacht hat und damit den Thread kaputt, und das geht nicht das passiert hier mittlerweile nur noch.

    Versucht einfach das abzubügeln und festzuhalten, wenn solche Sachen kommen. Je mehr man gegenschreibt, umso mehr Provokationen kommen zurück. Naja, irgendwer macht immer mit und lässt sich drauf ein, aber einfach zum Thema weiterschreiben hilft glaube ich am Meisten.

    in reply to: Internationaler Tag gegen Polizeigewalt 2025 #393736

    @Pia, naja er hat dich durch die Blume als Linksradikale beschimpft mit seiner ersten Antwort auf den Thread, und das geht gar nicht. Das war ja ein “Strohmann”-Angriff, so nennt man das, er lenkt einfach vom Thema ab indem er dir völlig unnötig und grundlos einfach etwas rotzfreches durch die Blume um drei Ecken unterstellt, und macht damit die ganze Diskussion kaputt. Dann behauptet er hinterher wahrscheinlich noch, das wäre einfach seine Meinung, die er gesagt hätte, dass der Tag der Polizeigewalt von Linken und Esoterikern gefeiert würde, und das ein normaler Kommentar wäre.

    Genauso gehen übrigens Leute wie Trump und andere Neurechte sogar in öffentlichen politischen Diskussionen vor! Ich finde, das ist ein richtig übel feiger und widerlicher Diskussionsstil, keine eigene Meinung klar beim Namen nennen, aber immer nur durch die Blume provozieren. Zeit, dass sich die Leute wehren, und nicht mehr provozieren lassen, sondern alle gemeinsam von der Wut abhalten und nur noch über diese miesen Scheinangriffe beschweren und sie deutlich beim Namen nennen und drauf zeigen! Ich wünsche mir echt eine Zeit zurück, wo die Leute noch Diskussionsmoral hatten und Respekt vor Partnern mit anderer Meinung. Da wäre man für so eine Gurke von Bemerkung vor Zeugen sofort vom Podium und auch aus dem Zuschauersaal geschmissen worden, ohne dass sich noch wer dafür gerechtfertigt hätte!

    Mir ist auch schon aufgefallen, dass diese Störungen System haben und ich finde das nicht gut. Hier wird massiv Betroffenenarbeit behindert, und das nimmt nicht nur den Menschen, die hier im Forum schreiben eine Riesenchance und lässt sie stattdessen zur Frustration werden, auch tausende die den öffentlichen Bereich mitlesen müssen, werden so gestört – und dann bekommen die das allerletzte Kasperletheater zu lesen hier, anstelle von den wertvollen Informationen und Diskussionen für Betroffene, die dadurch gestört wurden. Das ist der Grund, warum man solche Foren echt nicht unmoderiert lassen darf!

    • This reply was modified 2 Wochen, 4 Tage ago by ardentglow.
    in reply to: Internationaler Tag gegen Polizeigewalt 2025 #393693

    Übrigens, es ist wirklich auch ein Thema, was insbesondere psychisch Erkrankte etwas angeht, nämlich Polizeigewalt. Psychisch Kranke sehen sich schnell im Polizeialltag durch Willkür oder sogar durch Menschenfeindliche Willkür oder sogar Dienstanweisungen in ihren Rechten nicht nur diskriminiert, sondern auch oft konkret körperlich und geistig geschädigt.

    Von der rechten Seite aus, kommt auch die Meinung, dass psychisch Kranke weniger Rechte haben sollten bzw. das Polizisten befugt sein sollten, ihre Freiheit anders beugen zu dürfen als bei Gesunden. Das ist ein enorm wichtiges Thema, es geht um Grundrechte und Bürgerrechte dabei. Wenn die Bürgerrechte in Punkto Polizeigewalt missachtet werden, kann das schlimme Folgen haben, bis hin zu Revolution und Bürgerkrieg.

    Deswegen hat das auch nichts mit Anarcho oder Hare Krishna zu tun, sondern mit wichtigen Grundsatzdiskussionen. Deswegen finde ich ekelerregend, wenn solch eine für alle Betroffenen und Angehörigen wichtige Diskussion mit so einer plumpen und unnötigen Anmache über bei Rechten als Schimpfwort benutzten Begriffen als grundlose Unterstellung ohne Bezug auf die Diskussion einfach so kaputt gemacht wird. Und das passiert hier bei jedem wichtigen Thema dieser Art. Wie gesagt @admin450 Zeit zum Eingreifen.

    in reply to: Internationaler Tag gegen Polizeigewalt 2025 #393688

    Wie oft triffst Du Dich mit Deiner Anarcho-Gruppe oder gehst Du lieber zu Hare-Krishner-Treffen ?

    Findest du das nicht extrem arg provokativ und respektlos, mein Freund? Anstatt dich überhaupt nur irgend einem Thema zu stellen greifst du einfach aus dem Nichts extrem ekelhaft die Themenerstellerin mit einer persönlichen Herabwürdigung an! Und du kannst mir jetzt nicht erzählen, dass du das lieb meinst, dass du ihr Treffen mit linksradikalen oder Sektenjüngern unterstellst.

    Übrigens, so eine Forensoftware beinhaltet sicherlich (hoffentlich!) eine Datenbank, die sich intern jede Änderung merkt. Allein schon der Rechtssicherheit wegen, damit man Verstösse im Nachhienein als Betreiber protokolliert nachweisen und so Rechtssicherheit gewinnen kann. Die Screenshots etc. dienen nur dazu, später nachweisen zu können, wie systematisch das passiert hier, und damit man in der Datenbank gleich an den richtigen Stellen nachsehen kann!

    Ich finde das nicht gut und extrem manipulativ und beleidigend, was du hier machst. Du störst bewusst Forendiskussionen mit unnötig provozierenden und herabsetzenden Beleidigungen. Was du hier gebracht hast, hatte gar nichts mit dem Forenthema zu tun. Selbst wenn du darüber diskutieren willst, dass du linksradikale ablehnst, hat das nichts mit dem zu tun, was du hier gerade gemacht hast und du machst das nicht zu ersten Mal!

     


    @admin450
    Ich finde ekelhaft wie hier die Persönlichkeitsrechte von psychisch kranken Nutzern, die einfach nur diskutieren wollen einfach so rücksichtslos mit den Füssen getreten werden. Warum passiert hier nichts? Immer dieselben Nutzer sprengen mit den immerselben miesen Angriffen über persönliche Provokationen an, und lassen so jede konstruktive Diskussion entgleisen oder zerstören sie. Ich glaube, hier wird psychisch kranken durch gezielte Ekelei und Provokationen die Möglichkeit genommen einen friedlichen und konstruktiven Austausch zu gewinnen, der ihnen in ihrer Krankheitssituation dringend nötig ist. Stattdessen werden hier empfindsame Nutzer bewusst provoziert und so geschädigt, wo sie in einem Schutzraum vor solchen Angriffen geschützt werden sollten.

    Ich wünsche mir endlich ein Eingreifen der Moderation und eine Verwarnung oder Sperrung von Nutzern, die andere zum wiederholten Male ohne erkennbaren Grund provoziert oder persönlich angegriffen haben. Sonst finden hier bald gar keine Diskussionen, sondern nur noch Gepöbel statt. Das wirft kein gutes Licht auf die Gemeinde der psychisch Kranken, die ich so nie kennengelernt habe, sondern immer als friedliche und respektvolle Gemeinschaft, die durch ein Leid zusammengebracht wird, das sonst kaum einer verstehen oder tragen kann.

    in reply to: Engel und Dämonen #389730

    @Horst Ey, wenn eine Person Engel und Dämonen sieht, dann muss die selbst drauf klarkommen. Da hilft alles wegdiskutieren nichts, die Viecher gehen halt entweder von den Medikamenten weg, oder man muss damit leben lernen oder das Problem irgendwie psychisch überwinden. Das heisst nicht, dass man da nicht drüber diskutieren dürfen sollte, das muss man sogar, sonst kommen die Leute nämlich nicht mehr drauf klar, die das haben.

    Das ist natürlich nicht gut, aber denkst du die haben sich das alle selber so ausgesucht, oder was? Du hast da mit dem Glauben was falsch verstanden, die Halluzinationen gehen doch nicht einfach weg, nur weil man nicht dran glaubt. Wäre ja schön, wenn das überhaupt möglich wäre – die Leute sehen sie doch die ganze Zeit, das kann man niemandem einfach so ausreden. Ich glaube, wenn man in den Himmel gehen möchte, muss man erstmal an die Gerechtigkeit glauben, die da sein soll, nur an den Weihnachtsmann reicht meistens leider nicht. Das mit den Engeln und Dämonen, hat dann auch indirekt was mit dem Weihnachtsmann zu tun, da muss man nämlich erstmal drauf kommen, dass die nicht sind was sie scheinen, und das raffen die meisten leider nicht. Kann man in dem Zustand oder wenn die Erfahrung überzeugend genug ist auch leider oft nicht, das gehört dazu wie dass man wenn man nachts träumt das meistens nicht weiss.

    Ich versteh nicht, warum du jetzt nicht mehr drauf klarkommst, du bist doch nicht mehr krank und das sind gar nicht deine Halluzinationen, sondern da müssen andere mit klarkommen. Helf denen doch lieber, damit umzugehen anstatt sie dafür auszuschimpfen! Das sind die schon von den Dämonen, die sie sehen gewohnt, und die können das besser als du dir vorstellen kannst, die üben das richtig.

    in reply to: Achtsamkeitslehre #389719

    @Horst Der Link ist nicht surfbar, probiert mal diesen:

    https://www.brigitte.de/liebe/persoenlichkeit/achtsamkeit–koennen-wir-ueberhaupt–im-hier-und-jetzt–sein–13946166.html

    Ich meditiere derzeit nicht mehr so viel, weil ich eine Zeit stattdessen laufen war. Aber ich kann schon gut nachvollziehen, worum es bei diesen Praktiken geht.

    Also, ich sage nur, sowohl diese Frauenzeitschrift-Autorin, also auch viele populäre Anwendungen verstehen den ursprünglichen Sinn von “Achtsamkeit” und der Idee, “im hier und jetzt zu sein” nicht richtig.

    Das ist auch die dümmste Fehldeutung im Artikel, davon auszugehen, dass man sich durch diese Übungen irgendwie angestrengt ganz in das “hier und jetzt” versetzen soll (wie auch immer die Anweiser dann denken, dass das funktionieren soll…), und dass das alles ist, worum es geht. Das nächste schlimme Missverständnis, das auch langläufig oft gemacht wird, ist dass ein “im Hier und Jetzt sein” bedeutet, dass man nur noch in der Wahrnehmung, und gar nicht mehr in den Gedanken verweilt, und dass die Gedanken dadurch dann ganz aufhören müssen. Das ist totaler Quatsch, so schraubt man sich nur grobe Macken in den Kasten, auch wenn das bewusste Verlagern der Aufmerksamkeit auf den Körper eine gute Grundübung ist.

    Also mal kurz erklärt. Achtsamkeitsmeditation praktiziert man, indem man immer wieder die Aufmerksamkeit auf ein Objekt verlagert, und sich dadurch aus dem Bewusstseinsverlust durch Tagträumen und andere geistige Erscheinungen immer wieder befreit. Das heisst aber nicht, dass die Gedanken deswegen weggehen! Wer das versucht, erntet erstmal nur Frust… Stattdessen bewirkt das, dass man mehr im “Hier und Jetzt” ist in der Form, dass die Aufmerksamkeit trainiert wird den Körper nicht mehr ganz zu verlassen, sondern die Gedanken und Tagträume verstärkt gleichzeitig zu dem aktuellen Erleben, und dadurch auch stärker kontrollierbar erleben zu können.

    Diese einfachen Übungen (wenn sie richtig geübt werden) machen einem also nicht die Gedanken “weg” oder einen irgendwie ganz in den Körper, sondern sie macht einen einfach wacher indem sie die Bewusstseinskraft auf dem Körper, und auch auf den Gedanken (man muss ja permanent die Ablenkungen überhaupt erst erkennen) massiv stärkt, und auch die Fähigkeit, zwischen Gedanken besser zu unterscheiden und schlechte Ideen zu erkennen und bewusst zu verwerfen.

    Es kann bei grossen Buddhistischen Meistern passieren, dass sie dir sagen, dass sie nur noch den Körper sehen und zwar alles davon die ganze Zeit und dabei alles verstehen, was man verstehen könnte, ohne dass sie irgendwelche sichtbare Denkaktivität vernehmen würden – sie verstehen einfach nur alles abstrakt und komplett. Das nennt man Erleuchtung, ist für Laien aber durch reine Achtsamkeitsübungen so nicht einfach so zu erreichen. Menschen mit Psychosen sollten auch besser vorsichtig sein damit, das erfordert höchste Disziplin und damit kann man sich den Geist auch grob kaputt machen. Die Achtsamkeit, die Laien üben, trainiert einfach die Bewusstseinskraft.

    So, ich grabe dieses Thema noch einmal heraus, da ich in der Zwischenzeit etwas interessantes lernen konnte.

    Die Erscheinungen, die ich erlebe, haben wissenschaftliche Namen. Konkret geht es um “Pareidolie” bzw. “Apophänie”. Beides bezeichnet das erkennen von konkreten Objekten, in ansonsten zufällig oder natürlich-chaotisch gebildeten Objekten oder in Details von menschgemachten, die so nicht beabsichtigt waren.

    Hier die Wikipedia Seiten zu diesen Phänomenen:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Pareidolie

    https://de.wikipedia.org/wiki/Apophänie

    Puh, eine interessante Konfrontation jetzt für mich, das diese Phänomene scheinbar schon recht gut erforscht sind. Klassische Beispiele für solche Wahrnehmungen sind etwa die Rorschach tests, wo man in einen gespiegelten Tintenklecks Dinge interpretieren soll, oder das Sehen von Bildern oder Objekten in Wolken, die vorbeiziehen.

    Interessant fand ich vor allem die Einteilung in willkürliche und unwillkürliche, bzw. permanente gegenüber flüchtigen Erscheinungen dieser Art. Ich kenne definitiv beide Arten. Apophänisch sah ich bereits vor Ausbruch meiner Erkrankung, sich drehende und verwandelnde Objekte, etwa in einem Fernsehrauschen. Solche Bilder sind natürlich nicht wiederholbar. So etwas kann auch vielen paranoikern auf abstrakte Weise geschehen, etwa wenn sie vermeintliche Regeln, Hintergründe oder Zusammenhänge in ihr Erleben deuten, und glauben, das Erleben deutete eindeutig darauf hin.

    Die Pareidolie hingegen ist scheinbar willentlich steuerbar, wiederholbar, und das gesehen Objekt vergeht…nicht. Also wie eine permanente Halluzination. Genau das erlebe ich nun seit Jahren. Anfangs haben mich innere Stimmen und wortlose Gedanken scheinbar damit gequält, mich einzelne Momente schlimmer Szenen (wirklich extrem üble) in beliebigigen Mustern sehen zu lassen, und mir durch Wahn zu suggerieren, das würde mein Ende bedeuten und ich könne dem nur noch durch Suizid oder eine Selbstaufopferung entkommen. Davor schon vernahm ich scheinbar Fragmente Stimmen meiner mir im Geiste als “Bedränger” bzw. “Mobbingtäter an mir” gezeigten Personen von Früher und meinem Umfeld – und zwar in sämtlicher Musik die ich hörte, wie in den Gesang eingewoben. Ich höre/sehe diese Dinge an denselben Stellen immer wieder…

    Das gab echt heftige Szenen bei mir im Geist dazu. Mir wurde durch Stimmen, Gedanken etc. immer wieder suggeriert, die Horrorbilder und Stimmen meiner Bedränger wären durch einen Magier, der mich töten wollte, auch für alle anderen Magier der Welt hörbar, die dann meinen Tod forderten, weil ich angeblich bewusst so das Menschheitserbe verschandelt hätte. Dabei war es eigentlich nur ein schiefgelaufener Versuch, mich in den Selbstmord zu treiben, und mich dafür ein bisschen zu erschrecken, damit ich das freudiger tun würde. Diese Grauen würden jetzt alle anderen unvorhergesehenerweise in allen Sternnebeln sehen und in aller Musik der Welt hören müssen, was nicht so geplant war… Dann wird mir immer wieder gezeigt, ich wäre dann der Sündenbock dazu und müsste dann jetzt sterben für die Folgen von einem Versuch, mich umzubringen, oder so. So ala alle Menschen, die aus dem Himmel kommen um hier geprüft zu werden oder eine Strafe zu verbüssen, kriegen jetzt das Grauen wenn sie die Bilder sehen, weil sie teils schwarzmagische Foltermordszenen zeigen mit Personen, die ich in meinem Leben gekannt hatte, und die meine Stimmen mir permanent als die Verursacher meiner Qualen – eben mit der Absicht, mich künstlich durch Manipulationen in meiner Lebensaufgabe versagen zu lassen und als unschuldiger wegen falscher Behauptungen hingerichtet bzw. so hart töten zu lassen, und diese Bilder wurden mir von meinem Stimmen immer wieder als Zeugnisse solcher Gewalt suggeriert. Ich glaube einfach diesen Stimmen lieber nicht, auch wegen ihrem ekelhaften Gebahren und ihrer menschenverachtenden Rhetorik und Handlungsweise, und auch weil ich weiss, dass man auf derselben Stelle ganz viele verschiedene Bilder sehen kann, und ich kann sie auch teils wechseln lassen …

    Mit der Zeit lernte ich, diese Erscheinung zu kontrollieren, und kann beliebige Bilder auf beliebigen Objekten erkennen, wobei manche leichter, andere schwerer sind, und mit den Stimmen kann ich es, wenn ich den Sound immer wieder wiederholen kann, ähnlich. Ich denke das hängt auch mit meinem Autismus zusammen, dass ich das kann, wenn ich zurückdenke hatte ich schon seit frühster Kindheit immer wieder solche Erscheinungen, vergass sie aber immer einfach wieder.

    Ich denke, wenn ich die Stimmen, die ich in dem Gesang etc. höre aufschreiben, und die Bilder als Overlay über das Muster, worin ich es sehe, malen würde, könnte ich sie auch anderen zeigen. Also erfüllt das das Merkmal einer Pareidolie eindeutig. Die Natur der Bilder, ist teils fürchterlich, teils phantastisch oder ominös. Ich warte noch darauf, mal ein beeindruckendes deutlicheres zu sehen, was nicht so sehr mit meinem Privatleben verknüpft ist, oder nicht zu bekannt, so dass ich niemandem was hässliches in ein Weltkulturerbe mache muss (reicht schon, dass ich da diese üblen Sachen drin sehen muss) um das anderen mal zu zeigen.

    Also, sind hier noch andere, die diese Symptome kennen, noch haben oder von früher kennen? Es wird als typisches Symptom einer Schizophrenie gelistet, ich habe aber vorher nicht wirklich in dem Zusammenhang davon gehört, glaube ich, oder es zumindest nie so richtig erklärt gesehen!

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