Antwort auf: Stimmen gleich Psychose?

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Anonym

    Wenn jemand Stimmen hört. Und derjenige dadurch keine Einschnitte oder Einbussen in seinem Leben hat und nicht darunter leidet. Dann sind die Stimmen doch erstmal kein Problem, oder warum sollten sie es sonst sein? Man wird doch noch träumen dürfen, was man will?

    Wenn sie doch belastend oder ablenkend sind, dann ist es halt erst ein Problem und evtl. ratsam etwas dagegen zu unternehmen und sich Hilfe zu organisieren.

    So finde ich das. Man hört immer wieder von Menschen, die Stimmen hören, die nicht mit Wahn oder Ängsten verbunden sind. Teils als positiver Einfluss in das Leben integriert. Das klingt dann finde ich nicht nach einem Problem, sondern mehr nach einer Art bizarren Begabung. Wie lebendige Tagträume halt.

    Die meisten diagnostizierten Psychotiker von denen ich berichtet bekommen habe, haben aber immer auf mich den Eindruck gemacht, dass selbst ihre „integrierten“ und als teils positiv empfundenen Stimmen eigentlich eher eine Last zu sein schienen als solch eine Begabung. Aber sicher keine so grosse, wie wenn sie nicht in etwas positives integriert worden wären.