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Dopplereffekt.
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25/02/2023 at 16:05 #269509
Anonymous
Ich habe 2x mal ohne Ärztin und 1x mit Ärztin reduziert und bin entweder präpsychotisch geworden….oder Manie/Depression suizidgefährdet.
Wir haben ganz gut nun heraus, wie weit runter ich gehen kann. Zb Aripiprazol 15mg nehme ich nur in der Klinik und ein paar Monate danach. Jetzt möchte ich zusammen mit ,neuem, Psychiater wieder auf 10mg gehen. Bei unter 5mg wurde ich s.o.
Ich seufz, denke gehöre zu dem Drittel das nicht mehr ohne NL und AD sein kann. Manchmal ok, und manchmal tut es weh.
Mich hat hier keiner vom forum direkt verleitet, aber manchmal wollte man auch dem Trend folgen zu reduzieren..
25/02/2023 at 16:32 #269511Anonymous
Also mich hat das Forum motiviert zu reduzieren
Na klar, wenn man andauernd liest, dass dies möglich ist ! Ich finde das auch sehr verlockend und muß mich bemühen der Realität ins Auge zu sehen !
25/02/2023 at 16:37 #269512Ganz ehrlich, Floeckchen, es hat schon ein paarmal mit so großen Schritten bei dir nicht mit der Reduktion geklappt.
Bei manchen, klar, klappt das und die reduzieren in großen Schritten und haben keine Probleme dabei, andere aber haben schon bei einem xtel Milligramm Reduktion Probleme.
Gerade weil du dazu neigst, suizidgefährdet zu werden, würde ich die 5 mg, die du reduzieren möchtest, in kleinen Schritten angehen.
Ich will bestimmt keine Beratung machen, dazu bin ich keine Expertin.
Ich persönlich würde erstmal höchstens 1 mg in Absprache mit dem Psychiater versuchen zu reduzieren und dem Körper mindestens 4 bis 6 Wochen Zeit geben, sich an die Reduktion zu gewöhnen und natürlich täglich gucken, wie es einem damit geht.
25/02/2023 at 16:37 #269513Ich rede von einer Reduktion, zu der mir schon lange der Arzt geraten hat.
25/02/2023 at 16:52 #269514Außerdem wird hier gar nix “vorgegaukelt”. Man sieht bei ganz vielen Foris das sie sich in die psychose reduzieren. Ganz viele scheitern beim reduzieren.
25/02/2023 at 17:04 #269518Anonymous
Hallo Pia, meine Dosis über 2 Jahre war 5mg Aripiprazol. Davon sind wir in einem Schritt auf 2,5 gegangen. Dann war ich nicht in Psychose aber s.o. Manie etc.
Wann immer ich in Klinik war , wurde es auf 15mg raufdosiert. Und nach Klinik immer in Absprache mit Arzt wieder auf 10mg. Kleinere Schritte gehen nicht da ich dann an meiner Tabletten herumschneiden müsste.
Ich bin bei dieser Reduktion nie psychotisch geworden.
Von daher passt schon.
Wo ich psychotisch wurde, war beim eigenmächtige reduzieren von risperdal. Da war ich auf 0,45 und habe Richtung 0 reduziert. Das ging eindeutig nicht,. …
Ich denke mittlerweile es gibt auch verschiedene Dosen die man jeweils zu anderen Zeiten braucht.
In ca 2 Wochen habe ich Psychiater Termin, beim neuen Arzt, sie ist ab April in Rente, war eine ganz tolle Ärztin.
25/02/2023 at 17:12 #269520Danke für die Erläuterung, Floeckchen. Dann drück ich dir die Daumen, dass die Reduktion auch diesmal klappt, wie du dir das vorstellst und viel Glück mit dem neuen Psychiater.
25/02/2023 at 17:18 #269524Anonymous
Gerne Pia.
Den neuen Arzt Psychiater hatte ich schon 2x mal als er sie vertreten hat. Er übernimmt ihre Praxis. Komme bis jetzt gut klar mit ihm. Nur der Ort wird sich ändern. Aber das ist mir egal, meine ganzen Ärzte liegen auseinander.
25/02/2023 at 17:24 #269526Ich habe auch eine neue Psychiaterin, weil der vorherige in Rente gegangen ist, aber in der selben Praxis. Die wollte bei mir letztes mal gleich um 50 % reduzieren, das habe ich abgelehnt. Mal sehen, da war sie in Hektik, ich habe nächste Woche einen Termin bei ihr.
25/02/2023 at 17:32 #269527ie wollte bei mir letztes mal gleich um 50 % reduzieren.
boah heftig. Mein Psychologe meinte auch wir könnten reduzieren wegen Antriebslosigkeit, aber da ging nichts. Ich stock eher auf.
alles was man in die Psychose an Energie reinsteckt bekommt man zurück – Alter Spruch von Psychotikern.
Das Leben ist schön, von einfach war nie die Rede
25/02/2023 at 17:59 #269530Mein vorheriger Psychiater wollte, dass ich ganz absetze, mein Hausarzt auch. Das habe ich nicht mitgemacht, @Ertl.
Ich bin zwar seit knapp 5 Jahren völlig symptomfrei, nehme aber das Medikament schon so lange. Ich leide zwar unter dem Zeug, aber eben mal abrupt absetzen halte ich für zu riskant.
Ja, das sind immer schwierige Entscheidungen, Ertl.
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This reply was modified 2 Jahre, 1 Monat ago by
Pia.
25/02/2023 at 19:47 #269545Zu diesem Thema wollte ich auch meinen Senf dazugeben. Wenn man das so liest ich reduziere mehr und mehr meine Medis, hab ich mich gefragt wie geht sowas. Ich verstehe Ludwig da ein bisschen. Aber Leute deswegen zu sperren ist to much. Wir leben in einem Land wo jeder seine Meinung sagen darf. Ich glaube das jeder so intelligent ist und kapiert das es ein Leben ohne Medis für uns nicht gibt.
Ich wünsche allen einen schönen Tag, sogar dem NERD
25/02/2023 at 19:59 #269546Anonymous
Ich glaube das jeder so intelligent ist und kapiert das es ein Leben ohne Medis für uns nicht gibt.
25/02/2023 at 21:08 #269550@fubu23 ich kenne Schizophrene, die seit 15 Jahren keine Medis mehr nehmen, sich aus der Reha-Werkstatt-Endstation alleine befreit haben und heute selbstständig ihren Unterhalt verdienen.
Doch, es gibt ein Leben ohne Medis. Für manche, nicht für alle. Selten gilt etwas für alle Menschen, denn wir sind eben verschieden. Das solltest auch Du anerkennen können.
25/02/2023 at 21:33 #269551Also ich habe vor zwei Wochen meine Solian-dosis von 300mg/d auf 200mg/d reduziert und bin am Überlegen wie weit ich noch runter gehen kann ? Hatte ja schon einmal 25mg/d, doch da bekam ich meinen zweiten Schub ! Also Ihr seht micht treiben die Gedanken von @Pia und @Mowa auch um, aber diese Gedanken sind zu verlockend, dass man sie ohne Wiederrede stehen lassen sollte !
Solian hatte ich nicht, der Schritt erscheint mir aber recht groß. Ich hatte langsam das Aripiprazol reduziert und zwar schrittweise etwa alle 4-8 Wochen. Das habe ich auch davon abhängig gemacht, wie gut es mir ging und insgesamt hat es Jahre gedauert. Wichtig war wohl eben auch, dass es mir insgesamt gut ging. Wenn es wirkliche Dinge gibt, die einen dauerhaft stressen, bedrohen, bedrücken o.ä., wird eine Reduktion schwieriger, denke ich.
Sicherheitshalber nochmal:
Ich schreibe bezüglich meiner Medikamentenreduktion nach Möglichkeit auch immer wieder dazu, dass sie eben ärztlich begleitet war und jahrelang gedauert hat. Ich wiederhole mich zwar nur ungern, aber dieser Hinweis ist, denke ich, schon wichtig.
Außerdem @ludwig : Es liegt in deiner Verantwortung und der der Ärztinnen/Ärzte, ob du reduzierst. Wenn es schiefgeht sehe ich da keine Schuld beim Forum. Hier geht es für mich um einen Erfahrungs- und Meinungsaustausch und nicht darum jemandem zu sagen, was er machen muss, um gesund zu werden. Dazu weiß ich jedenfalls nicht genug über die Lesenden und was in der betreffenden Situation zu machen ist. Nicht umsonst gibt es die ganzen Leute, die das beruflich machen und seblst bei denen gibt es unterschiedliche Meinungen.
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