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Mowa aktualisiert.
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17/02/2023 um 8:23 Uhr #26820918/02/2023 um 13:41 Uhr #268330
Danke, für den Link von Leah Weigand „Ungepflegt“!
Der Text hat mich sehr berührt!Lg Silbertropfen
18/02/2023 um 20:30 Uhr #268402Früher hab ich auch gerne bei den Amerikanern geschrieben. Auch in Foren und so…
Irgendwie bin ich inzwischen aber zu faul geworden, alles zu übersetzen. Ich bin auch absolut nicht mehr auf dem Laufenden, was es bei denen noch an Foren gibt. Es wäre sicher auch ein noch größerer Zeitaufwand, als hier zu schreiben.
Vielleicht schau ich mal bei Facebook nach englischsprachigen Gruppen zum Thema Schizophrenie… Aber Facebook ist so dermaßen schnelllebig, da rutscht alles total schnell runter und dann findet man es nicht mehr.
19/02/2023 um 9:09 Uhr #268474Danke schön @Isa, @Silbertropfen und @Molly!
schnelllebig
Ja, allerdings!
Gestern habe ich mit dem Cake-Pop-Maker Takoyaki gemacht. Das hat sehr gut geklappt und war auch sehr lecker!

Für heute habe ich mir vorgenommen, die Küche (und hoffentlich auch das Bad) zu putzen.
Ich habe meinem Mann vorgeschlagen, dass wir zusammen ein Buch schreiben
23/02/2023 um 5:32 Uhr #269051
Anonym
Liebe @mowa wie geht’s es dir?
23/02/2023 um 6:43 Uhr #269060Guten Morgen zusammen
wie geht’s es dir?
Danke der Nachfrage liebe Floeckchen
Es geht mir sehr gut! Gestern war der erste Tag, an dem ich mühelos 8 Stunden und etwas mehr arbeiten konnte, seitdem ich Mitte Januar 2 Wochen lang krankgeschrieben war.
Vorgestern habe ich einen neuen Versuch gestartet, erst gegen 22 Uhr ins Bett zu gehen und erst gegen 5 Uhr aufzustehen. Nach meiner Erkrankung habe ich mir einen seltsamen Schlafrhythmus angewöhnt, nämlich zwischen 19 und 21 Uhr ins Bett zu gehen und zwischen 2 und 4 Uhr morgens aufzuwachen. Ein solcher Schlafrhythmus bringt Nachteile für mein Wohlbefinden und meine Fitness, aber auch für mein soziales Leben, insbesondere mit meinem Mann.
Ich muss „nur“ immer gut auf mich selbst aufpassen, mit meinen Aktivitäten nicht zu übertreiben, „nur“ weil sie mir viel Spaß machen!
Ja, ich wollte ja im Niedrigstdosisthread noch die Abwendung des drohenden Rückfalls seit Januar dokumentieren:
03/2022 bis 11/2022 ……………. Dauerstress als Gesamtkoordinatorin der MHAW 2022
Mitte 10/2022: …………………… Mitarbeitergespräch, um eine neue berufliche Tätigkeit anzunehmen
11/2022: ………………………….. rasche Verschlechterung des Gesundheitszustandes durch fehlende berufliche Perspektive
Mitte 12/2022: …………………… 1-wöchige Krankschreibung
Ende 12/2022 Anfang 01/2023: .. Stress während aktiver Ferien
Mitte 01/2023: …………………… intensive Betriebsratsschulung, plus zu viele zusätzliche Aktivitäten am Abend
2. Hälfte 01/2023: ……………….. 2-wöchige Krankschreibung
18.01.2023: ………………………. vorübergehende Erhöhung der Aripiprazoldosis von 1 auf 1,5 mg
30.01.2023: ………………………. Reduktion der Aripiprazoldosis von 1,5 mg auf 1 mg
02/2023: ………………………….. schrittweise Wiederherstellung des GesundheitszustandesGrundsätzlich ist der „redundante mentale Filter“ mein ständiger Begleiter. Damit kann ich inzwischen subtil spüren, wie es mir geht, wie fit ich bin, ob meine Stabilität gefährdet ist.
Genauso dauerhaft ist die Einnahme des Aripiprazols, wobei meine derzeitige niedrigst mögliche Dosis 1 mg ist.
Als ich gespürt habe, dass ich durch übertriebenen Dauerstress ohne ausreichende Erholung wieder (Früh-)Symptome entwickele, habe ich sofort reagiert, um mich von allen möglichen Reizen radikal abzuschirmen: Mit meinem Psychiater gesprochen, die Kollegen von der Arbeit informiert und alle Termine abgesagt, die Aripiprazoldosis vorübergehend auf 1,5 mg erhöht.
Außerdem habe ich während der Krankschreibung das gemacht, was ich gerne mache UND wobei ich mich entspannen kann: Chorprobe, Gesangsunterricht, Brote gebacken, ein bisschen aufgeräumt, im Achtsamkeitsbuch geblättert, Filme geschaut, ein bisschen gezeichnet – und vor allem: viel geschlafen!
Mäßige und gezielte Bewegung war auch sehr wohltuend und aufbauend.
Außerdem habe ich an meinem Erfahrungsbericht für Mad in America geschrieben, in meinem persönlichen Forumsblog gepostet und in mein Tagebuch eingetragen, wie es mir geht.
Das heißt, es sind konzertierte Maßnahmen, die ich sofort ergriffen habe, um mit möglichst wenig Psychopharmaka und so schnell wie möglich den drohenden Rückfall abzuwenden und wieder gesund zu werden.
Ich habe seit meiner Ersterkrankung im August 2010 mehr als 12 Jahre benötigt, um so weit gesund zu werden. Meine Methode funktioniert gut, und zwar für mich persönlich.
23/02/2023 um 12:38 Uhr #269091
Anonym
Das freut mich sehr das du wieder wohlauf bist und gut auf dich aufpasst.
LgDoris
25/02/2023 um 8:18 Uhr #269432Danke schön liebe Floeckchen!
So, ich habe jetzt vier Tage hintereinander von 22 Uhr bis 5 Uhr geschlafen. Ich hoffe, der Rhythmus pendelt sich bald ein, und ich muss nicht kämpfen wachzubleiben.
Tagsüber merke ich, dass ich dadurch spürbar mehr Energie habe und nicht schon am Vormittag müde werde. Das gefällt mir sehr!!
Heute Morgen haben wir den Flug nach Japan gebucht. Wir werdem am 18.05. hinfliegen und am 02.06. zurückkommen
Das wird unsere zweite gemeinsame Reise nach Japan sein. Die letzte hatte ich ja auch in meinem Blog dokumentiert, das war vor Corona im Oktober 2019:
https://schizophrenie-online.com/forums/Thema/notizen-von-mowa/page/65/#post-6488825/02/2023 um 8:29 Uhr #269437Es freut mich sehr, dass Du jetzt besser schläfst und Du dadurch tagsüber fitter bist, @Mowa! Ich merke es sofort, wenn ich zu wenig Schlaf hatte.
Eine Japanreise ist ein großer Traum von mir, aber ich reise ja eh nicht mehr…
25/02/2023 um 8:43 Uhr #269442Danke schön liebe @Molly.
Eine Japanreise ist ein großer Traum von mir, aber ich reise ja eh nicht mehr…
Und falls Du doch einmal eine Gelegenheit dazu bekommen solltest, wäre ich total gespannt, was Du in Japan siehst und wie Du es fotografieren würdest
25/02/2023 um 8:59 Uhr #269446Naja, da wären einmal der weltbekannte Selbstmordwald. Dann die ganzen vielen Ahnenschreine, denn die Ahnen hatten nun mal Ahnung im Gegengensatz zu uns heute. Dann das neugeschaffen Naturschutzgebiet rund Fukushima. Schön, dass Japan sich da auch mal den West in Form von Russland zum Vorbild genommen hat. Ach, und da gäbe es noch so viel mehr! Molly, du musst da noch hin!
25/02/2023 um 9:08 Uhr #269448Sartorius hat gute Laune
das ländliche Japan würde mich auch mal interessieren, aber der lange Flug schreckt mich ab.-
Diese Antwort wurde vor 2 Jahren, 11 Monate von
Hanseatic geändert.
25/02/2023 um 9:19 Uhr #269454Guten Morgen liebe @Mowa,
es freut mich, dass es dir soviel besser geht und du besser schläfst.
Ich habe eh so wenig Kraft durch das Xeplion, aber wenn ich nachts nicht ausreichend schlafe, ist es noch schlimmer. Schlaf ist so wichtig.
Super, dass ihr wieder nach Japan fliegt. Etwas von eurer letzten Reise dorthin habe ich damals in deinem Blog mitbekommen und fand es sehr schön und interessant. Danke, dass du uns daran teilhaben lassen hast.
Ich wünsche euch jetzt schon eine wunderschöne Reise.
Schönes Wochenende dir.
Liebe Grüße Pia
Petition für einen Wandel im psychiatrischen Gesundheitswesen und in der Psychopharmakologie – an die WHO und weitere:
25/02/2023 um 9:48 Uhr #269460aber der lange Flug schreckt mich ab.
Ja @Hanseatic, tatsächlich habe ich mich gewundert, der Hinflug soll ganze 13 Stunden dauern und der Rückflug fast 15 Stunden, d.h. noch länger als früher.
Offenbar liegt es daran, dass unser Flugzeug Russland und die Ukraine umfliegen wird:

Danke schön liebe @Pia
Schlaf ist so wichtig.
Au ja, kann ich auch nur immer wieder bestätigen!
25/02/2023 um 15:07 Uhr #269504
Anonym
Eine gute Vorfreude wünsche ich dir. Ich war ja schon weit weg, aber ob ich mir Japan zutrauen würde,wegen der Sprache weiß ich nicht.
Sprechen denn viele gut englisch?
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Diese Antwort wurde vor 2 Jahren, 11 Monate von
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