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Mowa aktualisiert.
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07/10/2022 um 6:41 Uhr #242450
Danke schön liebe Doris.
Benjamín Labatut
Das blinde Licht
Irrfahrten der Wissenschaft
Aus dem Spanischen von Thomas BrovotSie sind Pioniere und Verdammte. Eroberer von Raum und Zeit. Träumer des Absoluten. Sie verändern den Lauf der Geschichte und verzweifeln an sich selbst: Werner Heisenberg, dessen Gleichungen – im Wahn auf der Insel Helgoland entstanden – zum Bau der Atombombe führen. Der Mathematiker Alexander Grothendieck, der es vorzieht, seine Formeln zu verbrennen, um die Menschheit vor ihrem zerstörerischen Potential zu schützen. Oder Fritz Haber, dessen physikalische Verfahren eine Hungerkrise vermeiden und zugleich das diabolischste Werkzeug der Nationalsozialisten hervorbringen werden …
In vier so bizarren wie betörenden Geschichten erzählt Benjamín Labatut vom schmalen Grat zwischen Genie und Wahnsinn, von menschlicher Hybris und der zwiespältigen Kraft der Wissenschaft. Und von dem verhängnisvollen Moment, an dem wir aufhören, die Welt zu verstehen.
Quelle: https://www.suhrkamp.de/buch/benjamin-labatut-das-blinde-licht-t-9783518429228
Aus gegebenem Anlass habe ich das Buch angelesen. Total spannend soweit!
So, ich muss bis Montag noch einiges an Vorbereitungen für die MHAW 2022 treffen. Hoffentlich funktioniert die Technik störungsfrei…!
08/10/2022 um 12:05 Uhr #242597So, ich muss bis Montag noch einiges an Vorbereitungen für die MHAW 2022 treffen. Hoffentlich funktioniert die Technik störungsfrei…!
Es ging ja auch das letzte Mal gut, wobei es ohne Störungen für dich sicherlich entspannter wird. Es wird bestimmt wieder super. Viel Erfolg :good:
08/10/2022 um 15:26 Uhr #242615Danke @Dopplereffekt. Ja, zum Glück mache ich das nicht zum ersten Mal.
09/10/2022 um 19:57 Uhr #242759Guten Abend liebe @Mowa,
ich wünsche dir einen schönen Abend und schon jetzt eine schöne nächste Woche und dass die Tage mit der MHAW gut werden.
LG Pia :bye:
Petition für einen Wandel im psychiatrischen Gesundheitswesen und in der Psychopharmakologie – an die WHO und weitere:
10/10/2022 um 4:09 Uhr #242789Danke schön liebe Pia.
Ich gehe heute früh ins „Studio MHAW 2022“, das ich gestern in einem kleinen Seminarraum im Institut aufgebaut habe. Den Ablauf der Eröffnungssitzung konnte ich noch kaum üben, hoffentlich bleiben wir gut in Zeit.
Wünsche allen eine gute Woche :bye:
11/10/2022 um 6:05 Uhr #242994So, heute erwarte ich weniger technische Probleme und weniger Stress bei der MHAW 2022.
Gestern Abend war ich richtig k.o. aber heute Morgen geht es mir wieder gut.
Die Vorträge waren gestern alle hervorragend. Es gibt wesentlich mehr Menschen, die die Veranstaltung unterstützen, als es Teilnehmer in einzelnen Sitzungen gibt. Das ist wirklich schade!!
Jetzt freue ich mich sehr darauf, Prof. Feltes persönlich sprechen zu können. Fragen werde ich ganz bestimmt auch stellen, wie spannend
11/10/2022 um 7:37 Uhr #243006
Anonym
Liebe mowa alles Gute für diese Woche. Klingt spannend. LgDoris
11/10/2022 um 12:59 Uhr #243047
Anonym
Liebe Mowa,
superschade mit den Teilnehmenden! Vielleicht im nächsten Jahr mehr Öffentlichkeitsarbeit?
Ich hatte für mich einen Vortrag zur wissenschaftlichen Sicht auf Meditationen ausgeguckt, den ich nun nicht mehr finde.
Danke, dass du das machst und eine schöne Woche!
Liebe Grüße, M.
12/10/2022 um 3:37 Uhr #243132Vielen Dank Doris und Manon!
Vielleicht im nächsten Jahr mehr Öffentlichkeitsarbeit?
Ja, im Vergleich zu den beiden Vorjahren haben wir viel mehr und frühzeitig Werbungen gemacht.
Leider ist aus bisher ungeklärten Gründen die Google-Sichtbarkeit der MHAW2022-Webseite nicht gut. Und die MPG wird die Veranstaltung nicht auf ihrer Homepage (www.mpg.de) ankündigen, hat sie jetzt wohl entschieden. Schade.
Vielleicht können wir nächstes Jahr offiziell mit den verschiedenen Unis, gemeinnützigen Organisationen, Kliniken usw. zusammenarbeiten und öffnen die Teilnahme offiziell für alle. Das war bis dieses Jahr sowohl technisch als auch politisch nicht möglich.
Das Interesse an einer Zusammenarbeit wäre vorhanden, zumindest haben wir bereits von verschiedenen Seiten sehr positive Rückmeldungen bekommen, wie wichtig eine solche Veranstaltung ist.
Wir müssen insgesamt auch viel mehr Unterstützung bekommen, damit die MHAW auch nächstes Jahr in dieser Form stattfinden kann.
So, wie es dieses Jahr gelaufen ist, war es zunehmend besser und in den letzten Wochen wirklich super, aber ich werde nicht nochmal so viel Arbeit auf mich nehmen, zumal ich auch gerne wieder mehr wissenschafltich arbeiten möchte, wenn mein Chef damit einverstanden wäre.
Jedenfalls freue ich mich auf heute. „Mein MHAW-Studio“ habe ich inzwischen auch gut im Griff
12/10/2022 um 9:34 Uhr #243141
Anonym
Vielleicht können wir nächstes Jahr offiziell mit den verschiedenen Unis, gemeinnützigen Organisationen, Kliniken usw. zusammenarbeiten und öffnen die Teilnahme offiziell für alle. Das war bis dieses Jahr sowohl technisch als auch politisch nicht möglich.
Liebe Mowa,
schade, dass das so noch nicht möglich war, damit hätte ich gar nicht gerechnet.
Und die MPG wird die Veranstaltung nicht auf ihrer Homepage (www.mpg.de) ankündigen, hat sie jetzt wohl entschieden. Schade.
Ja, sehr schade …
zumal ich auch gerne wieder mehr wissenschafltich arbeiten möchte, wenn mein Chef damit einverstanden wäre.
Das klingt richtig toll, auf dass das klappen möge!
Jedenfalls freue ich mich auf heute.
Einen schönen Tag dir!
LG. M.
12/10/2022 um 22:52 Uhr #243259Die Vorträge waren gestern alle hervorragend. Es gibt wesentlich mehr Menschen, die die Veranstaltung unterstützen, als es Teilnehmer in einzelnen Sitzungen gibt. Das ist wirklich schade!!
@mowa Ich bin erkältet und habe mich daher zeitweise nicht fit genug gefühlt um an der MHAW 2022 teilzunehmen. Vielleicht schaffe ich das morgen oder übermorgen noch. Möglicherweise sind andere Interessierte auch einfach krank, da es gerade wohl eine ziemliche Welle gibt.Und die MPG wird die Veranstaltung nicht auf ihrer Homepage (www.mpg.de) ankündigen, hat sie jetzt wohl entschieden. Schade.
Dass die MPG die MHAW nicht auf ihrer Homepage zeigen will, finde ich wirklich schlimm. Die MPG hat den Ruf leistungsorientiert zu sein. Ich habe auch von einem Bekannten, der Psychologe ist, gehört, dass die Promovierenden dort zu viel arbeiten müssen (die von ihm gewählten Worte will ich hier lieber nicht wiedergeben). Mit der MHAW könnte man das Image verbessern, indem man zeigt, dass man auch Probleme die durch hohen Leistungsdruck entstehen beachtet, bzw. im Vorfeld bereits verhindern will. Jetzt frage ich mich schon, warum die MPG das nicht deutlich sichtbar auf ihrer Homepage anzeigt. Haben sie vielleicht Angst, „zu weich“ zu wirken oder zuzugeben, dass es psychische Probleme geben kann?
13/10/2022 um 6:23 Uhr #243276Guten Morgen zusammen,
und hallo @Dopplereffekt, ich wünsche Dir gute Besserung!
Viele der Vorträge konnten aufgezeichnet werden und wird so bald wie möglich auf den Youtubechannel des MHC hochgeladen. Daher, wenn Du Interesse hast, schaue doch bald hier vorbei:
https://www.youtube.com/channel/UCrBCKBtX_9SaJGaKgGv3eTQ/videosDass die MPG die MHAW nicht auf ihrer Homepage zeigen will, finde ich wirklich schlimm.
Ja, ich habe den Hintergrund in meinem Blog noch nicht erwähnt. Unsere MHAW war zuerst eine Initiative der Promovierenden und der postdoktoralen Forscher*innen in der MPG. Das hat schon 2019 begonnen, und 2020 hat das MHC die erste MHAW per ZOOM gehostet.
Dieses Jahr ist das dritte Jahr, in dem das MHC die MHAW für die MPG hostet, und mit jedem Jahr hat die Hilfsbereitschaft der offiziellen Seite der MPG einen „Quantensprung“ erfahren. Wir mussten die Anerkennung und die Aufmerksamkeit wirklich hart erkämpfen.
Es gibt bereits Gespräche mit der MPG, wie wir die MHAW nächstes Jahr veranstalten wollen und können. Sicherlich werde ich mich stark dafür einsetzen, dass die MHAW 2023 von Anfang an und offiziell für alle geöffnet werden kann.
Dazu gehört auch, dass wir mit MPG-externen Organisationen, Universitäten und Kliniken von Anfang an und offiziell zusammenarbeiten. Ich bin mir fast sicher, dass z.B. @Prof-Klimke eine Bitte um den Ausbau der Zusammenarbeit mit der MPG nicht ablehnen wird.
Zunächst soll die MHAW 2022 in einem MPG-internen Magazin gefeatured werden und dabei das Datum für das MHAW 2023 auch schon bekanntgegeben werden. Das wäre von Mo. 09.10. bis Fr. 13.10.2023.
Insofern, Dopplereffekt, der Weg ist steinig aber der Effekt ist enorm und positiv. Das ist mein Fazit bis heute, was die MHAWs betrifft
Herzliche Grüße,
Mowa13/10/2022 um 6:55 Uhr #243280Guten Morgen liebe @Mowa,
ich bin wirklich froh, dass es Menschen wie dich gibt, die sich für die echte Aufklärung und Sensibilisierung für psychische Gesundheit und psychische Leiden einsetzen.
Traurig zu lesen, dass ihr solche Schwierigkeiten habt, trotz soviel Engagement und wir leben im Jahr 2022 und nicht im tiefsten Mittelalter.
Ich zum Beispiel konnte die Diagnose damals überhaupt nicht akzeptieren, weil ich nicht aufgeklärt darüber war, nicht aufgeklärt wurde und was ich im Internet las, hat mich geschockt.
Ausgerechnet ich quasi potentiell gefährlich, ich will die ganzen Stigmatisierungen, die ich las, nun nicht aufzählen. Darum konnte ich jedenfalls erstmal kein bisschen mit der Diagnose anfangen und die allermeisten möglichen Symptome hatte ich ja auch nie.
Ich interessiere mich sehr für etliche Beiträge eurer MHAW, ich habe nur diese Woche leider keine Zeit dafür und würde mich sehr freuen, wenn die Beiträge auf euren Youtubekanal kommen. Ich habe mir den Link gerade gespeichert. Vielen Dank dafür.
So kann ich mir die Beiträge nach und nach ansehen und den Link weitergeben, damit auch andere Interessierte sie sehen können.
Ich wünsche dir einen schönen Tag.
LG Pia
Petition für einen Wandel im psychiatrischen Gesundheitswesen und in der Psychopharmakologie – an die WHO und weitere:
13/10/2022 um 9:35 Uhr #243308Dieses Jahr ist das dritte Jahr, in dem das MHC die MHAW für die MPG hostet, und mit jedem Jahr hat die Hilfsbereitschaft der offiziellen Seite der MPG einen „Quantensprung“ erfahren. Wir mussten die Anerkennung und die Aufmerksamkeit wirklich hart erkämpfen.
@mowa Quantensprünge sind makroskopisch betrachtet eben auch sehr klein
Da sie „den Spaß“ aber nunmal unterstützen und anscheinend auch bezahlen, sollte es in ihrem Interesse sein, dafür auch genug Werbung zu machen. Das kann ja auch in Form von Rundmails an Forschende in der MPG geschehen. Vielleicht erscheint das Thema nicht wichtig genug. Dann würde ich vermuten, dass es wichtiger erscheint, wenn es teurer wird…
Ich zum Beispiel konnte die Diagnose damals überhaupt nicht akzeptieren, weil ich nicht aufgeklärt darüber war, nicht aufgeklärt wurde und was ich im Internet las, hat mich geschockt. Ausgerechnet ich quasi potentiell gefährlich, ich will die ganzen Stigmatisierungen, die ich las, nun nicht aufzählen. Darum konnte ich jedenfalls erstmal kein bisschen mit der Diagnose anfangen und die allermeisten möglichen Symptome hatte ich ja auch nie.
Das sehe ich als grundsätzliches Problem. Aus meiner Sicht sehen sich die Ärzte gezwungen eine Diagnose zu stellen. Die Diagnosemöglichkeiten sind aber ein zu grobes Raster. Somit wird man im schlechtesten Fall in einige mehr oder weniger falsche Schubladen gesteckt. Anhand dieser ungenauen Diagnosen bestimmen dann die diagnostizierenden und leider auch die späteren Ärzt:innen dann auch noch die Medikation, die selbst bei richtiger Diagnose problematisch ist. Das soll nicht heißen, dass die Medikation mit Neuroleptika (in Ermangelung besserer Möglichkeiten und in der richtigen Dosierung) nicht nötig sein kann. Außerdem ist das natürlich nur meine Meinung. Ich bin eigentlich ein Fan der evidenzbasierten Medizin und trotzdem bin ich skeptisch geworden. Am Ende sind die Behandelnden auch nur Menschen, die auch Fehler machen und sich, so habe ich das Gefühl, oft zu gerne an ein System klammern, dass ihnen eine vermeintliche Sicherheit verspricht.
13/10/2022 um 12:43 Uhr #243344Ich würde an deiner Stelle das nächste mal eine Vorankündigung mit einem passenden Artikel und dem Link an möglichst sämtliche Tageszeitungen schicken, zumindest an die bekanntesten und an passende Magazine, liebe @Mowa, damit auch möglichst viele Menschen darauf aufmerksam werden und eure MHAW nicht nur „intern“ ankündigen und verbreiten.
Petition für einen Wandel im psychiatrischen Gesundheitswesen und in der Psychopharmakologie – an die WHO und weitere:
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