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Mowa aktualisiert.
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11/08/2022 um 21:08 Uhr #231056
Ich kann lesen, @Molly, in meinem Beipackzettel von Aripiprazol Neurexpharm 5 mg steht definitiv 1 von 10, also 10%.
Petition für einen Wandel im psychiatrischen Gesundheitswesen und in der Psychopharmakologie – an die WHO und weitere:
11/08/2022 um 21:14 Uhr #231058Liebe @Pia,
Magst du mir bitte verraten, von welchem Hersteller du das Aripiprazol nimmst?
Ich habe mehrmals Aripiprazol von betapharm bekommen:
https://www.apotheken-umschau.de/medikamente/beipackzettel/aripiprazol-beta-1-mgml-loesung-zum-einnehmen-4681534.htmlEin oder zwei Male habe ich das Abilify von Otsuka bekommen, weil Generika nicht verfügbar waren:
https://www.apotheken-umschau.de/medikamente/beipackzettel/abilify-1-mgml-loesung-zum-einnehmen-4981271.htmlLiebe Grüße,
Mowa11/08/2022 um 21:16 Uhr #231059Hab auch noch Aripiprazol hier und da steht „Häufigkeit nicht bekannt, nicht abschätzbar“ in dem Bereich, wo hoher Blutzucker genannt wird. Unter „bis zu 1 von 10 Behandelten“, steht Diabetes nicht. Habs aber nur kurz genommen, weil ich es erstens zusammen mit Amisulprid nicht vertragen habe und es zweitens nicht gegen meine Symptome hilft. Meins ist von ALIUD Pharma. Allerdings dürften die Wirkstoffe dieselben sein.
11/08/2022 um 21:22 Uhr #231060Liebe @Mowa,
vielen Dank für deine Antwort und dann auch noch so schnell und mit Links! LG Pia
Petition für einen Wandel im psychiatrischen Gesundheitswesen und in der Psychopharmakologie – an die WHO und weitere:
11/08/2022 um 21:22 Uhr #231061Im Beipackzettel steht, dass 1 Person von 10 als Nebenwirkung Diabetes bekommt
Es ist unter „häufige Nebenwirkungen“ gelistet (bis zu 1 von 10 Personen), also liegt der Prozentsatz wohl irgendwo zwischen 1 von 100 Personen und 1 von 10 Personen. Ich denke auch nicht, dass sich das Nebenwirkungsprofil bei gleichem Wirkstoff herstellerspezifisch unterscheidet…
11/08/2022 um 21:24 Uhr #231062In Mowas Beipackzetteln steht unter Nebenwirkungen, Diabetes Mellitus allerdings an erster Stelle.
11/08/2022 um 21:27 Uhr #231063Danke auch @Molly und @Zoidberg
Hier ist der Beipackzettel von Aripiprazol Neurexpharm 5 mg, was ich zuhause habe. Man muss schon ein Stück runterscrollen bis zu den Nebenwirkungen.
https://beipackzetteln.de/aripiprazol-neuraxpharm-tabletten
Entschuldige bitte, @Mowa. Ich will das garnicht in deinem Blog diskutieren.
LG Pia
Petition für einen Wandel im psychiatrischen Gesundheitswesen und in der Psychopharmakologie – an die WHO und weitere:
11/08/2022 um 21:32 Uhr #231065Mach doch einen eigenen Blog Pia ?
12/08/2022 um 5:58 Uhr #231076Dass Diabetes überhaupt eine Nebenwirkung von Aripiprazol sein kann, das wusste ich nicht.
dass sich das Nebenwirkungsprofil bei gleichem Wirkstoff herstellerspezifisch unterscheidet
Was ich schon mal von meinem Psychiater gehört habe, ist dass die nominale Dosis von 1 mg/ml zwischen Herstellern und innerhalb eines Herstellers (z.B. zwischen Chargen) unterschiedlich stark von der tatsächlichen Dosis abweichen kann.
Es wäre interessant zu erfahren, wie groß so eine Abweichung sein kann. Vermutlich nicht so groß, dass das einen herstellerspezifischen und messbaren Effekt auf das Nebenwirkungsprofil hätte?
Mach doch einen eigenen Blog Pia
Das fände ich auch total spannend
12/08/2022 um 6:57 Uhr #231077
Anonym
Ich nehme auch Aripiprazol in verschiedenen Dosen wie ihr wisst und alles gut.
Man darf sich da nicht reinsteigern, denn die beipackzettel egal bei welchem Medikament sind immer heftig.
Meine 5 Cent dazu.
Und natürlich guten morgen mowa einen guten Tag dir und ein schönes Wochenende.
Liebe Grüße Doris
12/08/2022 um 7:08 Uhr #231080Guten Morgen liebe @Mowa,
ich habe das auch schonmal gelesen, dass es da geringe Abweichungen geben kann. Ich glaube aber auch nicht, dass es einen herstellerspezifischen messbaren Effekt auf das Nebenwirkungsprofil hätte.
Vielleicht ist das Aliud von @Molly schon älter und dass da der so hohe Prozentsatz der Nebenwirkung Diabetes noch nicht bekannt war und deswegen nicht im Beipackzettel steht?
Stimmt schon, @Zoidberg, da steht „bis zu“ 1 von 10. Dann denke ich, Diabetes kommt als Nebenwirkung bei mindestens 1,5 von 20 Anwendern vor.
Ich danke euch. Ich würde halt gern wechseln, die hohe Chance von Aripiprazol auf Diabetes hält mich davon ab.
Schönen Tag euch.
LG Pia
Petition für einen Wandel im psychiatrischen Gesundheitswesen und in der Psychopharmakologie – an die WHO und weitere:
12/08/2022 um 7:16 Uhr #231083Was ich schon mal von meinem Psychiater gehört habe, ist dass die nominale Dosis von 1 mg/ml zwischen Herstellern und innerhalb eines Herstellers (z.B. zwischen Chargen) unterschiedlich stark von der tatsächlichen Dosis abweichen kann.
Die Spezifikation für den Gehalt des arzneilich wirksamen Bestandteils ist auf 95 bis 105 Prozent, für Konservierungsmittel und Antioxidantien auf 90 bis 110 Prozent der deklarierten Menge festzulegen.
Das ist vermutlich nicht genug, um einen messbaren Effekt auf das Nebenwirkungsprofil zu haben, grade bei den unerwünschten Wirkungen, die erst nach längerfristiger Einnahme wahrscheinlicher werden, wie Diabetes. Da gleichen sich diese Dosisabweichungen über die Zeit ja sowieso aus.
Wenn man jetzt noch eine eventuelle Ungleich-Verteilung innerhalb einer (teilbaren) Tablette miteinbezieht und da zusätzlich noch mal ±5% mit einberechnet, dann mag das im ungünstigsten Einzelfall für seeehr empfindliche Personen durchaus mal als leicht abgeschwächte oder verstärkte Wirkung spürbar sein..
13/08/2022 um 5:47 Uhr #231187Vielen Dank Floeckchen, Pia und Zoidberg für Eure Rückmeldungen
dann mag das im ungünstigsten Einzelfall für seeehr empfindliche Personen durchaus mal als leicht abgeschwächte oder verstärkte Wirkung spürbar sein..
Klingt ganz danach, danke Dir Zoidberg, dass Du nachgeschaut hast :good:
Nach dem Stress mit dem Inhouse-Seminar hat mir der freie Tag gestern gut getan! Leider gab es zu Hause wieder einen heftigen Streit, aber die grundsätzlichen Konfliktpunkte lassen sich offensichtlich nicht in wenigen Jahren ausräumen, stelle ich fest. Es liegt an unserer beidseitigen Bereitschaft, Konflikte möglichst fair auszutragen und zur Lösung beizutragen. Ich vermute, dass in den Beziehungen, die beendet werden, diese Bereitschaft mit der Zeit verlorengeht
Jedenfalls geht es mir heute Morgen gut. Wenn ich Zeit habe, will ich ein, zwei Lieder von King Crimson einüben. Ich kann dieses Wochenende besonders laut sein, weil unsere Nachbarn verreist sind
13/08/2022 um 10:19 Uhr #231196Auf die Gefahr hin, dass ich das schonmal geschrieben habe, aber könnt ihr euch vorstellen euch bzgl. eurer Streitigkeiten kompetente Hilfe von Außen zu holen?
King Crimson kenne ich nicht, wünsche dir aber viel Spaß beim Musizieren.
13/08/2022 um 13:12 Uhr #231207Lasse mal einen Gruß für Euch Da.
Ich finde Deinen Blog gut; mit Liste, im Stil eines Tagebuches und obendrein, Hinweisendes zu Weiterem.
Meist bin ich hier am Lesen, wo Hase und Igel sich schon Gute Nacht gesagt sagen müssen.
Aber nun.
Eben war ich in der Apotheke und hab mir Dominal besorgt.
… Stimmung für elektronische Musik, wie ich sie in dem „letzten“ von mir kommentierten, hören und Rückmelden wollte.
Klappt jetzig; Schwer.
Gerade läuft auf einer alten SD Karte „Megadeth Symphony of Destruction“
Es bleiben schlicht, die Unglaublichkeiten.
Und.
….und nun geht beim dritten Versuch, einen hoffnungsvollen Gruß zu Euch zu senden;
herzlich
Jörg
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