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Mowa aktualisiert.
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27/03/2022 um 19:20 Uhr #208626
Ich hab vor so Krabbelviechern ja bammel, vorallem Wespen lieben mich zu ärgern.
Aber ich finde Dein bienenhotel total süss.
Falls sich meine Melisse und Pfefferminze erholen, haben die Bienen auch wieder was. Ausserdem pflanz ich wieder Kapuzinerkresse an, die mögen die auch ganz gern.
Dir noch einen schönen Abend. :bye:
28/03/2022 um 18:52 Uhr #208785Danke schön @Metalhead666, @Molly und @Blumenduft
eine Mauerbiene, die im Fensterverschluss baute
Das ist ja interessant!
Ich habe noch mal nachgeschaut, bei uns sind es Gehörnte Mauerbienen, denke ich.
Falls sich meine Melisse und Pfefferminze erholen, haben die Bienen auch wieder was.
Das klingt prima :good:
Heute hätte ich gerne im Bett ausgeruht, irgendwie bin ich geschwächt und fühle mich krank.
Das Seminar zum Projektmanagement fand ich interessant und nützlich. Morgen und übermorgen dauert es noch.
Dann war ich beim Zeichnkurs im Botanischen Garten. Danach fühlte ich mich etwas besser. Jetzt bin ich immer noch angestrengt. Hoffe, dass ich wieder fit bin, wenn ich ausgeschlafen bin.
Mein Mann ist heute nach Berlin zu seiner Familie gefahren. Er bleibt eine Woche dort. Ich freue mich, wenn er seine Familie endlich wiedersehen kann. Die Wohnung ist ungewohnt leer und ruhig.
Bald werde ich mit der Klassenleitung der beiden Nachhilfekinder und der Mutter ein gemeinsames Gespräch führen. Zum Einen geht es um ein Schülerpraktikum und zum Anderen darum, ob die Kinder mittelfristig den gymnasialen Bildungsgang einschlagen können.
Gleich esse ich TK Paella und TK Rahmspinat. Danach singe ich noch etwas und gehe wohl schlafen.
31/03/2022 um 4:25 Uhr #209145Guten Morgen zusammen,
das 3-tägige Seminar zum Projektmanagement ist gestern zu Ende gegangen. Es hat mir sehr gut gefallen! Viele methodische Instrumente kann ich sicher bei der Organisation und Veranstaltung der diesjährigen Sensibilisierungswoche für psychische Gesundheit anwenden.
Übrigens war die Trainerin von diesem Berliner Anbieter:
https://dwp-berlin.de/Nach dem Seminar wurden meine Kopfschmerzen so stark, dass ich den Rest des Nachmittages im Bett verbracht habe und phasenweise gut geschlafen habe, und dann nochmal durchgängig von 22 Uhr bis 3 Uhr. Die Ruhe habe ich offenbar gebraucht.
Jetzt nach dem Aufstehen fühle ich mich fit, wenn ich mich konzentriere dann habe ich immer noch ein bisschen Kopfschmerzen. Hoffe, sie bleiben bei der Stärke damit ich die Aufgaben gut erledigen kann, die ich gestern nicht mehr bearbeiten konnte.
Heute steht vor allem die Betriebsratssitzung an. Ich möchte möglichst vor 7 Uhr im Büro sein, damit ich mich etwas darauf vorbereiten kann.
Wünsche allen Mitlesenden einen guten Donnerstag, den letzten Märztag des Jahres
LG,
Mowa31/03/2022 um 5:17 Uhr #209148
Anonym
Wünsche dir einen schönen Tag liebe mowa.
Du bist emsig wie deine Bienen. Gute Besserung für die Kopfschmerzen. Und das du auch Zeit nimmst für Erholung.
01/04/2022 um 18:44 Uhr #209377Danke liebe @Floeckchen
Ja, mir geht es sehr gut, heute war mein Urlaubsfreitag und ich habe lauter Sachen gemacht, wonach mir waren: Schlafen, naschen, singen, dann auch ein bisschen arbeiten.
Gleich um 19:00 Uhr fängt eine Online-Podiumsdiskussion an, zum Thema „Koloniale Raubkunst“, im Rahmen der Wochen gegen Rassismus, die bei uns noch bis Mitte Mai andauern.
01/04/2022 um 21:53 Uhr #209401Die Diskussion war informativ und interessant. Veranstaltet wurde sie vom örtlichen Deutsch-Afrikanischen Verein und dem Antirassismus-Netzwerk. Es war keine Podiumsdiskussion im klassischen Sinne, dass ich zugeschaut habe, sondern alle Anwesenden haben sich gleichermaßen an der Diskussion beteiligt.
Als symptomatisch empfand ich, als zwei „weiße“ Teilnehmer vorzeitig den ZOOM-Raum verlassen haben und es nur noch „schwarze“ Teilnehmer gab, plus ich als Japanerin.
Es ist ein Problem, wenn kein konstruktiver Dialog zustande kommt. Gleichzeitig wurde es von mehreren Teilnehmern gesagt, dass es großartig sei, dass überhaupt eine solche Diskussion im öffentlichen Raum stattgefunden hat.
***
Gestern hatte ich kurz Zeit mit meiner Schwiegeroma zu skypen, da mein Mann gerade bei seinen Eltern in Berlin ist. Sie ist Lyrikerin und hat mir ein Gedicht gewidmet, das mich tief berührt hat. Es ging darum, dass ich Leben schenke, und dabei wurde mir bewusst, dass es nicht nur Freude bedeutet, wenn uns Leben geschenkt wird. Ich meine damit, dass ich das Leid unzähliger Menschen sehe, auf das ich gar keinen Einfluss habe, und damit muss auch ich leben, wie andere Menschen auch. Ich fühle mich dadurch nicht verletzlicher und kann mich gut abgrenzen (d.h. heute, inzwischen!), nur hat sich die Wunde gestern gezeigt, scheinbar ist sie in mir tief verborgen.
04/04/2022 um 3:14 Uhr #209764Kaum ist mein Mann für eine Woche weg, verschimmelt das Sauerteigbrot im Römertopf

Die Kolonie war so faszinierend kreis- bzw. kugelförmig, dass ich zur Kamera gegriffen habe. Nach etwas Recherche glaube ich, dass diese Schimmelpilzart, wohl eine Hefe, Saccharomycopsis fibuligera bezeichnet wird:
https://www.spektrum.de/lexikon/biologie/brotschimmel/1078804/04/2022 um 6:42 Uhr #209768
Anonym
Die Kolonie war so faszinierend kreis- bzw. kugelförmig, dass ich zur Kamera gegriffen habe.
Es ist absolut beeindruckend, wie du in jeder Situation den Blick für etwas “positives” hast und immer neugierig bist! Wenn die meisten Leute Schimmel auf ihrem Brot sehen, regen sie sich nur auf und würden nie auf den Gedanken kommen, dass es was faszinierendes sein könnte :good:
04/04/2022 um 7:11 Uhr #209770
Anonym
Bin dacor mit Jeanne erhalte dir deine positive Art.
Schönen Wochenbeginn.
04/04/2022 um 9:57 Uhr #209779Zuerst dachte ich auch etwas an Schnee. Die Struktur sieht jedenfalls interessant aus.
05/04/2022 um 3:57 Uhr #209889
Anonym
Guten Morgen liebe mowa. Du bist ja auch schon munter. Ich wünsche dir einen schönen Tag.
05/04/2022 um 4:50 Uhr #209896Danke Jeanne, Floeckchen und Dopplereffekt
Zuerst dachte ich auch etwas an Schnee. Die Struktur sieht jedenfalls interessant aus.
Und ich dachte an meinen Goldhamster, der immer wenn er zusammnegerollt geschlafen hat, genauso eine Fellkugel war.
Guten Morgen zusammen, liebe Floeckchen,
gestern war ich wieder in so einem Marathonmodus aus 4 Meetings und dem Zeichenkurs im Botanischen Garten. Abends als ich müde nach Hause kam, war gerade auch mein Mann aus Berlin zurückgekommen.
Wir haben per Lieferservice arrabisches Essen bestellt und gegessen und einen gemütlichen und geselligen Abend zu zweit verbracht.
Das Gedicht von meiner Schwiegeroma habe ich angepinnt, oberhalb vom Kalender, den mir meine Mutter im Dezember geschenkt hatte:

Der Kalender hat keine Jahres- und Monatsbezeichnung und kann viele Jahre benutzt werden, solange er nicht auseinanderfällt.
Für den 5. Tag des Monats steht ein Spruch, der geht sinngemäß etwa so: „Versuche es, dann wirst Du sehen, dass Du es auch kannst. Wenn Du nicht mal versuchst, dann wirst Du auch nicht können“.
Von meiner Schwiegermama habe ich auch ein schönes Geschenk bekommen, ein kleines Engelchen aus Kristallglas. Ich werde es auch fotografieren, aber lieber bei Sonnenlicht und gutem Wetter.
Heute findet ein wichtiges Meeting mit dem Institut statt. Ich muss noch die Meetingsunterlagen ausdrucken und die Moderation vorbereiten.
Außerdem habe ich ganz gute erste Nachrichten von der Forschungsorganisation bekommen, was die diesjährige Mental Health Awareness Week im Oktober betrifft. Die Nachrichten habe ich erst jetzt gelesen, weil ich gestern zu sehr abgelenkt war.
Wünsche allen einen schönen Dienstag
LG,
Mowa06/04/2022 um 2:42 Uhr #210079ein wichtiges Meeting mit dem Institut
Es hat zwar stattgefunden, aber zu ca. 50% nicht so wie ich geplant hatte.
Dadurch, dass die Vorbereitung für das Meeting intensiv war und der Effekt unerwartet recht wenig, wird es für mich Zeit um meine Herangehensweise in dieser Sache nachzujustieren…
Nach dem Meeting war ich so erschöpft und schockiert oder frustriert, ich kann es nicht so gut beschreiben, dass ich mich nach Hause geschleppt habe und erstmal gut 2 Stunden lang geschlafen habe.
Gegen 16 Uhr konnte ich mich endlich wieder aufraffen und habe erstmal spätes Mittagessen mit meinem Mann gegessen, was mich etwas gestärkt hat, um um 16:30 Uhr an einem weiteren Meeting teilzunehmen.
Und das andere Meeting war sehr hilfreich und anregend – zum Glück… Ich hatte eine Gelegenheit, mit der AG-Leiterin für Bildung, Wissenschaft und Forschung der ver.di für 45 Minuten zu sprechen und ihr meine persönlichen Fragen über die Rolle der Gewerkschaften in der (Forschungs-) Politik zu stellen.
Sehr spannend ist für mich der Kontrast zwischen den selbstorganisierten Gewerkschaften auf der einen Seite, die auf harten Rechtsgrundlagen mit Arbeitgeberverbänden und dem Staat auf der Bundes- und Länderebene Tarife usw. aushandeln, und auf der anderen Seite die Betriebsräte meiner Forschungsorgaisation, die zwar demokratisch gewählt werden aber aus wesentlichen Gründen schnell an ihre Grenzen stoßen, wenn es um Partizipation und Mitbestimmung geht.
Danach war ich wieder so müde und bin wieder eingeschlafen, bis nach 1:30 Uhr. Jetzt bin ich wieder wach und munter, der Tag kann beginnen
Leider ist gestern vieles liegen geblieben, das will ich heute zuerst erledigen. Dann muss ich irgendwie den Schock von gestern weiter verarbeiten und das Ergebnis zusammenfassen und weiterleiten. Mittags habe ich noch eine Besprechung mit der Klassenlehrerin meines Nachhilfeschülers.
Morgen am Donnerstag habe ich einen ganztägigen Fortbildungskurs zur Kommunikation. Ich freue mich darauf, bestimmt wird mir der Kurs gut helfen, um meine Pläne besser durchsetzen zu können.
06/04/2022 um 7:31 Uhr #210082
Anonym
Ah Katzen ? Kalender ? herrlich.
Es tut mir leid das dieses eine Meeting so war und dich enttäuscht hat. Fein aber das du die Motivation hast daran zu arbeiten.
Ich wünsche dir einen guten Tag und morgen ein tolles Seminar.
09/04/2022 um 6:20 Uhr #210600(…)
als Betroffene mit Schizophreniediagnose und viel Erfahrung mit systematischem Absetzen und Reduzieren von Neuroleptika, sehe ich das Problem bei Psychiater*innen, wenn sie behaupten, die Betroffenen würden die Psychopharmaka benötigen, da sie biologisch so veranlagt seien.Was meine Erfahrungen zeigen und auch die meines Mannes: Wir können unseren Kopf dazu bringen, Psychosen zu ent-lernen! Aber weniger Medikamente bedeutet mehr Arbeit für die Betroffenen selbst.
Sprich, wir müssen so früh wie möglich erkennen, dass wir Wahrnehmungs- und Verarbeitungsveränderungen haben und unsere Verhalten bewusst und aktiv so anpassen, dass diese Veränderungen ohne zusätzliche Medikamente sich zurückbilden.
Und das ist ein intensiver Prozess, der sich nur erst durch viel Übung herausbilden kann. Sicher ist es auch so, dass nicht jede/r Betroffene Psychosen komplett entlernen kann und dann nur teilweise.
Wenn Psychiater*innen nicht bei Reduktions- und Absetzversuchen unterstützen wollen oder können, ist es wirklich ein Problem für jede/n Betroffene/n, die/der dieses Bedürfnis hat. Wir wissen, dass das dazu führen kann, dass Betroffene gegen ärztlichen Rat und ohne ärztliche Begleitung an ihren Medikamenten schrauben
Die Betroffenenbewegung, an der ich beteiligt bin, sollte dieses Thema großschreiben.
(…)So, das habe ich zuletzt im Forum gepostet und möchte in meinem Blog festhalten, damit es dauerhaft bleibt.
Das vorgestrige Seminar zur Kommunikation fand ich hilfreich und gut. Wenn das Seminar weiterentwickelt werden kann, dann wünsche ich mir einen Fokus darauf, wie Mitarbeitende mit sich selbst umgehen können, wenn die Kommunikation mit ihren Vorgesetzten nicht gut funktioniert.
Dieses Wochenende wünsche ich mir viel Schlaf und Erholung! Meinem Mann ist auch schon aufgefallen, dass wir zu wenig Zeit miteinander verbringen.
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