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Mowa aktualisiert.
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01/02/2021 um 16:17 Uhr #144243
Danke schön liebe @bernadette!
02/02/2021 um 5:21 Uhr #144316Guten Morgen @Mowa.
Da hab ich dich ganz zu Unrecht der Abwesenheit bezichtigt. Hab wieder mal nicht genau genug hingeguckt. Du machst einen prima Moderatorenjob.
02/02/2021 um 5:35 Uhr #144318Das macht doch nichts @sartorius, gar kein Problem
Guten Morgen zusammen,
so, heute, mal schauen. Ich würde gerne morgen die Leitung der Betriebsratssitzung übernehmen, auch wenn ich gestern nach meiner kleinen, unvollendeten Runde am Institut schon völlig k.o. war. Ich glaube, ich werde es einfach mal versuchen. Im Notfall, falls ich doch nicht könnte, würde bestimmt jemand für mich einspringen.
Ich sollte unbedingt heute weite Hosen bestellen, vielleicht so Latzhosen. Meine enge Stretchjeans sind total ungeeignet für meine große OP-Wunde am Bauch
Vorgestern habe ich die Samenmischung „Gönninger Sommerpracht“ per Post erhalten. Es ist jetzt das 3. Jahr in Folge, in dem ich den Balkon mit diesen Blumen schmücken werde. In ca. 2 Monaten kann ich endlich aussäen.
Wünsche allen einen angenehmen Dienstag
LG,
Mowa02/02/2021 um 7:07 Uhr #144337
Anonym
Danke dir fleißige Mowa dir auch. Du hälst das Forum auch ganz gut zusammen, das ist schön. Alles Gute heute bei der Besprechung – Meeting. LgB
02/02/2021 um 9:59 Uhr #144364Danke liebe Bernadette. Es stimmt, dass ich an manchen Tagen relativ viel im Forum poste. Dabei ist es gar nicht meine Absicht zu moderieren, aber wenn meine Posts eher positiv aufgenommen werden, freut es mich schon.
Jetzt brauche ich dringend eine Pause. Die letzten Stunden habe ich den Artikel weiter bearbeitet. Meinem übersetztenden Kollegen habe ich hoffentlich die finale Version geschickt, mit der Bitte um eine letzte Überprüfung. Ich gehe davon aus, dass ich den Artikel in deutscher und englischer Sprache im Laufe der Woche einreichen kann.
Von Herrn Rüsch habe ich erfahren, dass eine englischsprachige Ausgabe seines Buches noch in diesem Jahr erscheinen wird. Das finde ich echt super. Ich kenne viele, die davon profitieren würden
Später am Nachmittag möchte ich wieder kurz im Institut sein und kleinere Vorbereitungen für die morgige Sitzung treffen. Heute Morgen habe ich mich doch bereiterklärt die Leitung der morgigen Betirbesratssitzung zu übernehmen. Habe aber auch dazugesagt, dass ich die Sitzung kurz halten muss, weil ich noch nicht sehr ausdauernd bin.
02/02/2021 um 10:02 Uhr #144366Du bist immer so schön aktiv liebe Mowa. Das bewundere ich. Toll das du mit so wenig Medis gut klar kommst. Ich brauche wesentlich mehr.
02/02/2021 um 10:06 Uhr #144367Danke schön wachsmalbloeckchen.
Bestimmt wird es Dir bald wieder besser gehen.02/02/2021 um 10:14 Uhr #144368Danke liebe Mowa, ja das hoffe ich auch das es mir bald besser geht.
02/02/2021 um 12:49 Uhr #144393Toll wie es dein Mann geschafft hat mit dem Rauchen aufzuhören. Ich rauche zur Zeit zu viel. Habe noch nicht den richtigen Willen aufzuhören.
02/02/2021 um 13:01 Uhr #144395Es kommen bestimmt wieder bessere Zeiten, in denen es Dir gut geht liebe wachsmalbloeckchen. Um einen Willen entwickeln zu können, mit dem Rauchen aufzuhören, braucht man ja viel Kraft und Energie. Im Moment bist Du geschwächt, aber schrittweise wirst Du Dich wieder erholen. Ich glaube fest daran
02/02/2021 um 13:08 Uhr #144400Danke liebe Mowa – deine Worte tun mir gut.
02/02/2021 um 16:10 Uhr #144451Dann viel Erfolg mit der Sitzung.
Ja, kann ich mir vorstellen das die Hosen drücken. Viel Spass beim shoppen.
Ansonsten noch einen schönen Tag Dir. :bye:
02/02/2021 um 19:25 Uhr #144487Freut mich wachsmalblockchen
Danke Blumenduft, ich habe zwei Jeggings und eine Stretchhose bestellt :good:
Heute habe ich etwas mehr als gestern unternommen. Das war ok, aber jetzt bin ich schon wieder k.o. Mein übersetzender Kollege hat vorgeschlagen, dass ich wieder vorbeikomme, damit wir die problematische Stelle nochmal besprechen.
Ich habe zuerst gedacht, dass er vielleicht einen Dickkopf hat und ich ihn von meinem Standpunkt überzeugen muss, aber dann habe ich mich doch von ihm überzeugen lassen. Nachdem wir uns nochmal ausgetauscht haben, habe ich zum Glück und endlich eingesehen, dass sein Vorschlag gerechtfertigt war.
Und zwar habe ich einen halben Absatz umgeschrieben. Abgesehen davon haben sich zwar einige Feinheiten geändert, aber im Groben ist der Artikel beim Alten geblieben…
Alte Version des Absatzes:
Dass es Stigma, Vorurteile und diskriminierendes Verhalten gegenüber Menschen mit psychischen Erkrankungen gibt, schließen meine persönlichen Erfahrungen natürlich nicht aus. So geht es mir beispielsweise auch mit Rassismus. Nur weil ich selbst keine offenen Anfeindungen und Diskriminierungen aufgrund meiner Herkunft und der sonstigen Merkmale erlebt habe, bedeutet es nicht, dass es das nicht gibt. Viele Menschen mit psychischen Erkrankungen leben mit schweren Krankheitsverläufen und medikamentösen Nebenwirkungen, haben Schicksalsschläge und existenzielle Krisen durchstanden. Viele Menschen sehnen sich nach mehr Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, auch an der Arbeitswelt, und doch fristen viele Menschen ein Schattendasein am Rande unserer Gesellschaft.
Neue Version des Absatzes:
Leider sind meine Inklusionserfahrungen eine große Ausnahme, so wie ich es immer wieder bei meinen Mitbetroffenen beobachtet habe. Nicht zuletzt bei meinem Ehemann, der bereits als 18-Jähriger seine erste Psychose erlebte und krankheitsbedingt seine Ausbildung abbrechen musste. Tatsächlich leben viele Menschen mit psychischen Erkrankungen mit schweren Krankheitsverläufen und medikamentösen Nebenwirkungen, haben Schicksalsschläge und existenzielle Krisen durchstanden. Viele Menschen sehnen sich nach mehr Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, auch an der Arbeitswelt, und doch fristen viele Menschen ein Schattendasein am Rande unserer Gesellschaft.
Mein Mann hat mir schon gesagt, dass der eine Satz über ihn ok ist.
Die neue Version verdeutlicht die eigentliche Botschaft dieses Artikels, und zwar dass viele Betroffene Vorurteile und diskriminierendes Verhalten erfahren und meine positiven Erfahrungen eine große Ausnahme sind. Die alte Version mit dem „Rassismus-Vergleich“ hat diese Botschaft abgeschwächt, weil erstens Rassismus ein separates Thema ist und zweitens die Betonung wieder auf meine persönliche Erfahrung lag.
Ich will ja nicht (nur) selbstdarstellerisch schreiben, wie glücklich ich bin, sondern die Leser auf die Probleme aufmerksam machen und zum Um- und Weiterdenken anregen. Ich denke, dass mein übersetzender Kollege den Text sehr gut analysiert hat und wirklich treffende Vorschläge gemacht hat.
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Diese Antwort wurde vor 5 Jahren von
Mowa geändert.
02/02/2021 um 19:38 Uhr #144488Ich finde, es ist eine sinnvolle Veränderung. Ich denke auch, dass du eine große Ausnahme bist. Es ist schon besonders, dass du mit der Erkrankung arbeitest. Noch besonderer ist aber, dass du sogar auf der Arbeit offen zu der Erkrankung stehst.
Aus dem Satz „Tatsächlich leben viele Menschen…“ würde ich, zur besseren Lesbarkeit, vielleicht zwei Sätze machen. Etwa: Tatsächlich leben viele Menschen mit psychischen Erkrankungen mit schweren Krankheitsverläufen und medikamentösen Nebenwirkungen. Sie haben Schicksalsschläge und existenzielle Krisen durchstanden.
02/02/2021 um 19:54 Uhr #144490Danke @Dopplereffekt, über Deinen Vorschlag werde ich morgen früh nachdenken, bin nicht mehr aufnahmefähig…
Jetzt lege ich mich erstmal schlafen, gute Nacht @alle :bye:
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Diese Antwort wurde vor 5 Jahren von
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