Notizen von Mowa – Teil 2

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  • Dieses Thema hat 1651 Antworten sowie 56 Teilnehmer und wurde zuletzt vor vor 3 Jahren von Mowa aktualisiert.
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  • #162037

    Guten Morgen zusammen,

    Dankeschön liebe @Mari, ich stimme Dir zu :good:

    Etwas Frühsport ist angesagt auf der Paprikapflanze ;-)

    Wünsche allen einen schönen Freitag. Kommen wir gut ins Wochenende :yahoo:

    LG,
    Mowa

    #162039

    Oh wie süß – ich liebe Marienkäfer – Dir auch einen schönen Freitag

    #162050
    Anonym

      Was für ein gelunges Photo. Ich habe leider auf meiner einen Pflanze die ich geschenkt bekommen habe so Viecher darauf weiß und klebrig, bäh. Hab sie teilweise mit Tuch versucht abzuwischen. Bin aber echt nicht die Gärtnerin. Die Pflanzen wachsen urschnell ich glaube Tomate und ? Paprika von einer Freundin geschenkt.

      Was würdest du damit machen? Abwischen, wegschneiden, ?

      Schönen Freitag dir und ein gutes Wochenende. LgB

      #162125

      Danke liebe wachsmalbloeckchen und liebe @Bernadette :bye:

      Was würdest du damit machen? Abwischen, wegschneiden, ?

      Hmm, ich bin auch keine Expertin, aber ich denke, dass Du zuerst im Internet nachschauen könntest, womit die Pflanze befallen ist. Dann kann man vielleicht eine gezielte Gegenmaßnahme ergreifen. Abwischen wird nicht helfen, wegschneiden – weiß ich nicht :unsure:

      Meine Kürbispflanzen haben leider sehr früh Mehltau bekommen, weil es dauerhaft regnerisch und kühl war. Da habe ich mir gesagt, entweder erholen sie sich von alleine, oder sie gehen ein. Das sommerliche Wetter tut ihnen glaube ich ganz gut, jedenfalls wachsen sie auch schnell und suchen nach mehr Sonnenlicht.

      Im 60-Liter-Topf habe ich die erste weibliche Blüte an der Triebspitze entdeckt:

      Im Vergleich zum letzten Jahr ist die erste weibliche Blüte frühzeitig entstanden. Der Haupttrieb hat jetzt rund 10 Blätter. Insgesamt so 20 Blätter würde eine Kürbisfrucht schon benötigen, denke ich.

      Es gibt weitere Unterschiede zum letzten Jahr. Die Frucht, aus der die Samen entnommen wurde, war klein, und die Samen waren auch klein. Auch die Blätter, die entstanden sind, sind kleiner als die vom letzten Jahr.

      Offenbar ist diese Kürbispflanze sehr anpassungfähig B-)

      Heute habe ich schon um 14 Uhr Feierabend gemacht und erstmal ein Mittagsschläfchen gehalten. Hat mir sehr gut getan. Wenn es geht, will ich am Wochenende gar nicht arbeiten.

      #162158

      Wünsche Dir ein erholsames Wochenende liebe Mowa.

      #162537
      Anonym

        Liebe Mowa ich wünsche dir heute einen guten Tag. Hoffe das bei dir alles ok ist und du nur busy bist. LgB :bye:

        #162547

        Guten sommerlichen Morgen zusammen,

        vielen Dank liebe wachsmalbloeckchen und liebe @Bernadette :heart:

        Ja, alles in Ordnung bei mir. Leider finde ich im Moment kaum Zeit für das Forum. Vielleicht kann ich am Wochenende ein Update von mir posten :-)

        So gesund und gut wie in den letzten Monaten ging es mir glaube ich seit 2008 oder so nicht mehr!

        Ich bin für jeden Tag dankbar, den ich so fit und normal erleben darf. Es ist ein echtes Geschenk. Die dämpfende Wirkung meiner Minimaldosis 1 mg Aripiprazol merke ich schon, aber ich komme damit zurecht.

        Bis bald, und lassen wir es uns gut gehen :rose:

        LG,
        Mowa

        #162956

        Hallo liebe Leute,

        endlich komme ich dazu ins Forum zu schauen.

        Ich bin schockiert, dass es Dir @wachsmalbloeckchen schlecht ging und wünsche Dir gute Besserung!

        Gestern haben wir bei uns zu Hause ein Bild von Frida Kahlo aufgehängt. Ich finde es fantastisch!

        Ich möchte noch heute oder morgen posten, wie es mir in der letzten Zeit ergangen war.

        Liebe Grüße,
        Mowa

        #162999

        Guten Morgen zusammen,

        hier kommt ein neuer Blogeintrag :-)

        Es geht mir weiterhin sehr gut, abgesehen davon, dass die Hitzewelle anstrengend ist und ich sehr wenig freie Zeit habe. Ich bin sehr froh, dass der gestrige Samstag zu Hause sehr entspannt war, und heute am Sonntag habe ich auch nichts vor, außer dass ich eventuell für mich ein Sommerkleid bestellen wollte.

        Der Balkon ist seit einigen Wochen endlich aufgeräumt, und wir können draußen sitzen und essen. Das gefällt uns sehr! Den Pflanzen geht es gut, denke ich. Die Balkonkästen, in denen ich die Blumensamenmischung „Gönninger Sommerpracht“ ausgesät hatte, sehen inzwischen prächtig aus.

        Außer den mehrjährigen Pflanzen wachsen dieses Jahr auf dem Balkon die Erdbeerpflanzen, Cocktailtomatenpflanze, Paprikapflanzen, Kürbispflanzen, Shisopflanzen, Knoblauch und Ingwer. Fotos werden noch folgen ;-)

        Die Futterstation für Wildvögel und die Wassertränke gibt es dieses Jahr auch, und sie werden von kleinen Vögeln und von den Halsbandsittichen gerne angenommen.

        Es geht mir inzwischen so gut, dass ich auf natürlicher Weise Bedürfnis nach Bewegung habe und mein gesundes Sättigungsgefühl auch wieder vorhanden ist. Meine Medikamentendosis liegt weiterhin bei ca. 1 mg Aripiprazol, wobei mein Eindruck weiterhin ist, dass ich diese Minimaldosis nicht benötige. Da mich die Nebenwirkungen nicht viel stören, bleibe ich erstmal bei meiner Medikation.

        Das e-Klavier übe ich immer noch, nach Lust und Laune, und inzwischen mache ich keine großen Fortschritte mehr. Meine Motivation ist auch nicht so hoch um besser spielen zu wollen :scratch: Aber dass ich das „Spinnerlied“ von Albert Ellmenreich auf dem Anfängerniveau durchspielen kann, das bedeutet mir sehr viel und macht mir große Freude.

        Vorgestern habe ich von der Redaktion von „Mad in America“ eine E-Mail bekommen, dass ich das Foto mit der Specksteinskulptur einzeln unter „Kunstwerke“ zeigen könnte. Weil ich das Foto zusammen mit meinem Text als „Personal Story“ bei Mad in America einreichen wollte, allerdings frühestens im August, wurde ein anderes Bild von mir jetzt online gestellt B-)
        https://www.madinamerica.com/artwork/

        Der Beitrag, den ich über den Gesamtbetriebsrat meiner Forschungsorganisation verfasst hatte, soll jetzt nach mehreren Überarbeitungen im Juli erscheinen. Da bin ich auf die Resonanz sehr gespannt.

        Der Betriebsrat bereitet mir etwas Sorgen, nachdem ich ab jetzt mehr Verantwortung und Aufgaben übernehmen muss. Zuversichtlich bin ich dennoch, dass wir als Gremium und Team unsere minimalen Ziele gut erreichen werden. Als Nächstes geht es darum, die Folien für eine baldige Betriebsversammlung vorzubereiten und diese auf Deutsch und auf Englisch vorzutragen.

        Beim Mental Health Collective machen wir auch gute Fortschritte, meine ich. Wir haben eine eigene Satzung für unser Netzwerk bei der Verwaltung eingereicht und warten die Rückmeldung ab. Im Oktober werden wir die Mental Health Awareness Week veranstalten, und für die Organisation suchen wir nach Unterstützern. Und jetzt am Donnerstag hatten wir einen sehr schönen Austausch mit der Jungen Akademie, die zusammen mit der Leopoldina gegründet wurde(?).

        Vom Nachhaltigkeitsnetzwerk (ein anderes Mitarbeitendennetzwerk der Forschungsorganisation, das stark wächst und auch vom Präsidenten unterstützt wird) wurde ich gefragt, ob ich im Steuerkreis mitmachen möchte. So kam es dazu, dass ich auf der Mitgliederversammlung in der vergangenen Woche eine Kurzpräsentation über mehr Partizipation und mehr Gesundheit als wichtiges Nachhaltigkeitsthema gehalten habe, womit ich das Nachhaltigkeitsnetzwerk leider nicht beeindrucken konnte. Trotzdem ich bin froh und zufrieden, dass ich diesen ersten Schritt gemacht habe.

        Jetzt am kommenden Dienstag haben wir endlich unser Erstgespräch im Kinderwunschzentrum der hiesigen Uniklinik. Ich bin sehr gespannt, wie das Gespräch verlaufen wird. Und am Freitag habe ich den letzten Termin mit meinem Psychotherapeuten. Nächste Woche habe ich einen Termin mit der betreuenden Sozialpädagogin vom Netzwerk für psychische Gesundheit, und in einem Monat habe ich den nächsten regulären Termin mit meinem Psychiater. Ich bin medizinisch bestens versorgt.

        Natürlich gibt es keine Garantie, dass ich die kommenden Monate genauso gesund bleibe wie die letzten Monate und Jahre. Aber so, wie es im Moment ist, damit ich bin ich völlig zufrieden. Keine Überforderung, keine Unterforderung, stabil, mit klarem Kopf und minimalen medikamentösen Wirkungen + Nebenwirkungen :good:

        Ich sehe es so, dass der Genesungsprozess bereits vor meiner Ersterkrankung in 2010 angefangen hat, mit scheinbaren Stillständen und Rückschlägen, und dass dieser Genesungsprozess bis zum Ende meines Lebens nicht abgeschlossen sein wird.

        Wünschen wir uns weiterhin alles Gute :rose:

        LG,
        Mowa

        #163005
        Anonym

          Gelöscht 0821

          #163059

          Liebe @Mowa,
          Du schreibst:

          Ich sehe es so, dass der Genesungsprozess bereits vor meiner Ersterkrankung in 2010 angefangen hat, mit scheinbaren Stillständen und Rückschlägen, und dass dieser Genesungsprozess bis zum Ende meines Lebens nicht abgeschlossen sein wird.

          Das ist ein interessanter Gedanke!
          Wenn ich dich richtig verstanden, habe dann betrachtest du den Ausbruch deiner Erkrankung mit der Positiv-Symptomatik als ein Stadium deines Genesungsprozesses?
          Aber wovon glaubst du denn dann zu genesen? Von einer weiter zurückliegenden psychischen Anpassungsstörung? Von einer Neurose oder Depression oder von einem Trauma??

          Oder meinst du vielmehr, dass deine psychische Entwicklung oder allgemeiner die Entwicklung deiner Persönlichkeit mit der Entstehung deiner Symptomatik erst auf Genesungs-Kurs gekommen ist?

          :scratch: :scratch: :scratch:


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          • Diese Antwort wurde vor 4 Jahren, 7 Monate von Freia geändert.
          #163080

          Guten Morgen zusammen,

          danke schön Jela für Deine lieben Worte und Freia für Deine aufmerksame Frage.

          Das ist ein interessanter Gedanke!

          Meine Aussage war aus dem Bauch heraus gepostet aber jetzt habe ich mir mehr Zeit genommen um darüber nachzudenken. Es geht also um den Begriff des Genesungsprozesses und um die Frage, was ist gesund und was krank?

          Ich nehme an, dass alle Lebewesen – so auch Menschen – grundsätzlich leben wollen, und zwar möglichst gut leben wollen.

          Wenn ich also wollen kann, dass es mir gut geht und dass es so bleibt, dann bin ich gesund. Es ist nicht, dass ich entweder gesund oder krank bin, sondern vielmehr trage ich in mir immer gewisse gesunde Anteile, sonst wäre ich ja tot.

          Die Psychose, die bei mir das erste Mal im August 2010 ausgebrochen war, betrachte ich als einen Ausdruck meiner persönlichen Identitäts- und Integritätskrise, die es ein Leben lang gibt. Was bin ich und wie will/soll/kann/muss ich mich zur Welt beziehen?

          So kann ich jetzt hoffentlich besser erklären, wenn ich geschrieben habe, dass mein Genesungsprozess bereits vor meiner Ersterkrankung begonnen hat:

          Für mich persönlich bedeutet Genesung, dass meine Identität und meine Integrität soweit gefestigt wurden, sowohl durch meine eigenen als auch durch fremde Einwirkungen, dass ich wollen kann, dass es mir gut geht und dass es so bleibt. Natürlich kann es immer nur eine Momentaufnahme sein, aber das Leben besteht ja aus einer endlichen Folge von unendlich vielen Momenten ;-)

          Ich meine auch, dass Diagnosen immer nur anhand der Symptome die Oberfläche meines Menschseins beschreiben kann, nicht aber mein Menschsein als Ganzes.

          Identitäts- und Integritätskrisen und der individuelle Umgang damit gehören zur Natur unseres Menschseins, und das ist die Grundlage dafür, wenn wir uns die Frage nach der (psychischen) Gesundheit stellen.

          Wünsche Euch und allen Mitlesenden einen guten Start in die neue Woche :-)

          LG,
          Mowa

          #163104

          @Mowa ,

          Wow!

          Deine Antwort würde ich mir (in Auszügen) am liebsten irgendwo ranheften, weil ich sie so gut finde!

          :heart: :rose:


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          and maybe 3 people.

          #163454

          Guten Morgen zusammen,

          danke schön liebe @Freia :-)

          Heute Morgen habe ich einige Fotos von den Balkonpflanzen gemacht:

          Shiso-Pflanze. Die Blätter kann ich langsam ernten B-)

          Szechuan-Pfeffer. Eine Kollegin hat mir letzte Woche einen Ableger geschenkt :heart:

          #163455

          Kürbis-Pflanzen. Sie wachsen schnell. Es sind wenige weibliche Blüten entstanden, aber irgendwie sind sie nicht gewachsen und schnell verkümmert. Vielleicht sind die Pflanzen noch nicht stabil genug :scratch:

          Erdbeerpflanzen. Wachsen auch gut, im Balkonkasten habe ich abwechselnd die Erdbeerpflanze und Knoblauchpflanze gepflanzt. So sollen die Schädlinge von den Erdbeerpflanzen wegbleiben, habe ich gelesen.

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