Notizen von Mowa – Teil 2

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  • #258158

    *** Jahresrückblick 2022 ***

    *** Januar ***
    07/01/2022 Aufnahme der ehrenamtlichen Tätigkeit in der örtlichen Geflüchtetenhilfe:

    Gestern Abend hatte ich meine erste Mathe-Nachhilfestunde mit den beiden Kindern aus dem Irak

    *** Februar ***
    13/02/2022 Selbstbildnis:

    Die Beschäftigung mit dem Thema „Gewalt- und Straftaten von Menschen mit Schizophreniediagnose“

    24/02/2022 Aufnahme der ehrenamtlichen Tätigkeit als Co-Leiterin der Arbeitsgruppe Mental Health des PostdocNet:

    ein Meeting der Arbeitsgruppenleiter des PostdocNet

    *** März ***
    01/03/2022 Selbstbildnis:

    Auch ein neues Selbstbildnis habe ich mit dem Grafiktablet gemalt:

    06/03/2022 Anlässlich der russischen Invasion in die Ukraine:

    Beschäftigung am Wochenende:

    08/03/2022 Betriebsratsneuwahl

    So, auch den Wahltag haben wir gut hinter uns gebracht

    27/03/2022 Wildbienen auf dem Balkon:

    Heute konnte ich bessere Fotos von den Wildbienen machen.

    *** April ***
    10/04/2022 Symposium der Sammlung Prinzhorn:

    Insgesamt fand ich die Vormittagsveranstaltung informativ und spannend.

    15/04/2022 Osterlamm und Ostermarsch

    Außerdem habe ich wieder ein Osterlamm gebacken.

    *** Mai ***
    07/05/2022 Neue Zeichnung:

    „More than a headful“

    *** Juni ***
    01/06/2022 Kräuterwanderung auf dem Betriebsgelände

    Mein Highlight war eine Kräuterwanderung mit einer Kollegin

    15/06/2022 Logo für das PostdocNet:

    So, das Logo habe ich jetzt fertig entworfen.

    19/06/2022 Kurzurlaub in Paris:

    Heute ist unser letzter Tag in Paris.

    *** Juli ***
    08/07/2022 Absetzsympome nach einmaligem Vergessen des täglichen 1 mg Aripiprazols:

    Dann erst wurde mir bewusst, dass das Absetzsymptome gewesen sein müssten

    13/07/2022 Begegnung mit Piepsi

    nur dann haben wir plötzlich ein Sorgenkind aufgenommen, das uns seit Montagmittag auf Trab hielt:

    24/07/2022 Sommerfest in der Geflüchtetenunterkunft und Idee des internationalen Karaokes

    Für das internationale Karaoke hatte ich diese Datei vorbreitet

    27/07/2022 Gesangsaufnahme „Man of the Future“

    Heute Morgen habe ich ein Lied von Chris Korda aufgenommen

    *** August ***
    09/08/2022 Blühende Sukkulente:

    Die Sukkulente blüht seit einiger Zeit sehr schön:

    28/08/2022 Reflexionen über meine psychische Gesundheit als ein „Verknüpfungsproblem“

    Meine erste Psychose jährt sich diese Tage zum 12. Male.

    29/08/2022 Kraftwerk-Konzert in Bonn:

    Das Kraftwerk-Konzert war super

    *** September ***
    20/09/2022 Meine erste Chorprobe:

    Was mir gestern auch gutgetan hat, war die Chorprobe des Beschwerdechors

    *** Oktober ***
    10/10/2022 Mental Health Awareness Week:

    Ich gehe heute früh ins „Studio MHAW 2022“

    18/10/2022 Wahl zum Vorstandsmitglied in der Geflüchtetenhilfe

    zusätzlich bin ich bei der Geflüchtetenhilfe (plötzlich bin ich in den Vereinsvorstand gerückt)

    19/10/2022 Mitarbeitegespräch mit meinem Vorgesetzten

    Gestern konnte ich mit meinem Vorgesetzten ein Mitarbeitergespräch führen.

    27/10/2022 Ernten im Nachhaltigkeitsgarten:

    Am Donnerstag habe ich ein Foto vom Nachhaltigkeitsgarten des Institutes gemacht:

    *** November ***
    04/11/2022 Abschluss der Psychotherapie nach mehr als 5 Jahren:

    Gestern hatte ich vorerst meine vorletzte Therapiesitzung.

    07/11/2022 Zeichnen im Botanischen Garten:

    Heute war ich seit über 5 Monaten wieder im Zeichenkurs im Botanischen Garten:

    24/11/2022 Erster Gesangsunterricht (Probestunde):

    Gestern Abend hatte ich meine allererste Probestunde Gesangsunterricht

    26/11/2022 Geburtstag & Zweifel über die berufliche Perspektive

    Mein Notfallplan ist die Erhöhung meiner Arbeitszeit, in der ich dauerhaft für den Betriebsrat freigestellt bin

    *** Dezember ***
    02/12/2022 Mein Lebensmotto:

    Unsere Zukunft gestalten wir Menschen selbst und jeder Mensch kann seinen Beitrag leisten um seine Zukunft lebenswerter zu machen.

    05/12/2022 1-wöchige Krankmeldung wegen mangelnder beruflicher Perspektive:

    So, am Montag musste ich mich für die ganze Woche krank melden,

    09/12/2022 Hochzeitstag:

    Außerdem ist heute unser 6. Hochzeitstag.

    22/12/2022 Neujahrskarte für 2023:

    So, dieser Hase ist für unsere Neujahrskarte bestimmt:

    #258160
    Anonym

      Liebe 😍 mowa ich mache auch gerne Jahresrückblicke.

      Da hat sich viel bei dir getan.

      Schauen wir hoffnungsvoll auf das Jahr des 🐰 Hasen.

      Liebe Grüße Doris Floeckchen

      #258161

      Sehr lieb, vielen Dank liebe Doris :-)

      #258165

      Schöner Hase liebe Mowa.

      #258166

      Danke schön wachsmalbloeckchen.

      Es freut mich sehr, wenn Dir der Hase gefällt!

      #258244

      @mowa Dein Jahresrückblick ist schön strukturiert und detailliert. Vielleicht sollte ich so etwas für mich auch nochmal machen. Ich habe in diesem Jahr viel erreicht und doch schaue ich darauf, was ich nicht erreicht habe und wie es wohl in Zukunft wird. Das ist einerseits gut, um zu sehen, wo ich noch etwas machen will, andererseits finde ich, dass ich mir selbst auch meine Erfolge anerkennen sollte, um motiviert zu bleiben.

      15/06/2022 Logo für das PostdocNet: Mowa wrote: So, das Logo habe ich jetzt fertig entworfen.

      Apropos Todos, ich wollte für meinen Nachhilfeunterricht auch noch ein Logo erstellen. Wie und mit welchen Tools hast du denn das (gelungene) Logo für das PostdocNet erstellt?

      #258249

      Hallo Dopplereffekt,

      Vielleicht sollte ich so etwas für mich auch nochmal machen.

      da wäre ich auch gespannt, einen Blick auf Deinen Jahresrückblick zu werfen :yes:

      Wie und mit welchen Tools hast du denn das (gelungene) Logo für das PostdocNet erstellt?

      Ich habe durch meine Arbeit Zugang zu Adobe Creative Cloud, und ich habe das Logo mit Illustrator gezeichnet.

      So wie ich gehört habe, ist Inkscape eine gute kostenlose Alternative für Vector Graphics:
      https://inkscape.org/de/

      Selbst habe ich noch nicht damit gearbeitet, daher weiß ich nicht, wie gut die App mir gefallen würde.

      Illustrator oder auch Photoshop benutze ich mit unserem Graphic Tablet:

      Danach werde ich unser gemeinsames Geburtstagsgeschenk testen, das Wacom Cintiq 16, unser erstes Grafiktablet… B-)

      Mit dem Graphic Tablet bin ich sehr zufrieden, und der Stift ist super. Ich hätte noch lieber das Wacom Cintiq 24 Pro – das ist aber mir zu teuer!

      ***
      Heute werde ich zum ersten Mal Lamm Biryani zubereiten:
      https://www.chefkoch.de/rezepte/920571197459045/Lamm-Biryani.html

      Ich habe mir auch vorgenommen, in den kommenden Tagen mal wieder Sauerteigbrote zu backen. Das Anstellgut wurde viele Wochen nicht mehr mit frischem Mehl versorgt, so dass die Sauerteigkultur bestimmt schon sehr geschwächt ist… Ich hoffe, dass die Reaktivierung trotzdem gut klappt.

      Mein Mann wollte auf dem großen Fernsehen Kingdom Come weiterspielen, und ich werde dann zuschauen.

      Wünsche allen einen gemütlichen Heiligabend :-)

      Liebe Grüße,
      Mowa

      #258523
      Anonym

        Dir auch schöne Feiertage liebe mowa.

        LgDoris Floeckchen

        #258542

        Danke für die Tipps für’s Logo erstellen @mowa . Ich schaue mal was ich mit einfachen Mitteln und freier Software hinkriege. Über die Wacoms habe ich viel negatives gelesen, da sie anscheinend seit Jahren kaum weiterentwickelt wurden. Ich denke eher über den Kauf eines Tablets nach, da die Schüler:innen oft schon Ipads haben.

        Ich habe mir auch vorgenommen, in den kommenden Tagen mal wieder Sauerteigbrote zu backen. Das Anstellgut wurde viele Wochen nicht mehr mit frischem Mehl versorgt, so dass die Sauerteigkultur bestimmt schon sehr geschwächt ist… Ich hoffe, dass die Reaktivierung trotzdem gut klappt.

        Das ist auch cool B-) Ich habe letztens gehört, dass für die meisten Brote der Teig schnell fertig werden soll und die Qualität/Verträglichkeit daher leidet. Das wäre auch eine Motivation zum Selbstbacken, gerade wenn man keinen Bäcker vor Ort hat, der das auf traditionelle Weise macht.

        Schöne Feiertage noch :ciao:

        #259175

        Danke schön Doris und @Dopplereffekt :ciao:

        Am Samstag fahren wir für eine Woche nach Berlin. Das wird bestimmt ein schöner Kurzurlaub :-)

        #259181
        Anonym

          Dann eine schöne Reise und Zeit 🕰 in Berlin . Komm gut rein ins neue Jahr 2023 🐰 🐰 🥂 🎆 ♥

          #260543

          Für mich ist Schizophrenie ein Problem der Informationsverknüpfung: Es gibt zu wenig Informationen im eigenen Kopf und mit der Umwelt, die auf eine Weise verknüpft sind, die Gesundheit und Lebenswillen fördern. Neuroleptika unterbinden die Verknüpfung von Informationen, unabhängig davon, ob sie gesundheitsfördernd oder krankmachend sind.

          Ich sehe es so, dass ich zu lange mein „Bauchgefühl“ (bzw. meine wirklichen Bedürfnisse) ignoriert habe, dass dieses dann „laut“ werden mussten um sich Gehör zu verschaffen. Das geschah dann in Form von überzeichneten, „irrationalen“ Ängsten und Gedanken. Daher versuche ich nun besser auf mich zu achten. Manchmal ist es allerdings schwierig zu unterscheiden, wo ich einfach nur Quatsch denke und wo sinnvolle Bedenken sind. Das scheint mir auch ein Überbleibsel der Erkrankung zu sein. Vielleicht ist es aber auch irgendwie „normal“.

          Aufgrund dieser sich häufenden persönlichen Beobachtungen fällt es mir schwer zu verstehen, warum in der medizinischen Fachliteratur bis heute so stark auf der genetischen Veranlagung, der Unheilbarkeit der Schizophrenie und der Notwendigkeit der lebenslangen Einnahme von Neuroleptika in den therapeutischen Standarddosen beharrt wird. Wenn wir eine erhöhte Anfälligkeit für Stress und Psychosen haben, dann hat das immer Ursachen, die so individuell sind wie wir selbst.

          Ich fühle mich durch die Versprechungen mancher Psychiater:innen auch in die Irre gefühlt, was die angeblichen wundersamen Wirkungen mancher Medikamente angeht.

          Mir scheint es, dass man auf „mikroskopischer Ebene“ Rezeptoren und die Wirkung der Medikamente darauf ganz gut versteht. Auch die „makroskopische Ebene“ wird betrachtet, also welche Gedanken es so gibt, wobei dies wohl eher der Bereich der Psycholog:innen ist. Mir scheint allerdings, dass die Wirkung der Medikamente auf die Gedanken hauptsächlich durch Befragungen der Betroffenen erforscht wird. Es sieht für mich daher nach einem ziemlichen Bruch/Sprung zwischen mikroskopischer und makroskopischer Ebene aus, über den es kaum oder keine(?) gesicherten Erkenntnisse gibt.

          edit: Zum Korrekturlesen @mowa:

          Denn ich weiß, dass ich durch gezielte Übungen die frühen psychotischen Symptome immer früher und feiner erkennen und sie abklingen lassen kann, selbst Wahn.

          twas Besseres konnte mir wirklich nicht passieren, und bis heute lerne ich, Veränderungen in meiner Wahrnehmung, meinem Denken, Fühlen und Handeln immer früher und feiner zu erkennen.

          Hier wiederholst du dich etwas mit dem Wort „feiner“, wobei das auch eine gewollte Wiederholung sein kann. Mir ist es nur aufgefallen.

          Ansonsten gefällt mir dein Text gut, er könnte nur vielleicht etwas kürzer sein. Allerdings kenne ich deine Geschichte ja auch schon ganz gut ;-) .

          • Diese Antwort wurde vor 3 Jahren, 1 Monat von Dopplereffekt geändert.
          #260559

          Diese Rückmeldung von Dir ist sehr hilfreich für mich.
          Vielen Dank @Dopplereffekt!

          #260760
          Anonym

            :gut: Danke dir für dein Engagement!
            Du hast sehr viele Punkte getroffen, die mich auch bewegen.

            Besonders die Haltung der Psychiatie Psychose als unheilbare Krankheit anzusehen. Es war bei mir sehr ähnlich wie bei dir beschrieben.

            Zudem ist mir seit meiner Reduktion und dem Absetzten der Medikamente aufgefallen, was meine größte Freude und Stärke  im Leben war: Den absoluten Fokus zu haben. Neue Dinge lernen.
            Leider war mir das die letzten Jahre nicht möglich mit Medikamenten. Ich hatte während der Reduktion und nach dem Absetzten ein paar Phasen in denen mein Schlaf sehr gelitten, in dem meine Gedanken am Kreisen waren. Immer besser lerne ich die Gedanken umzulenken und mich auf mich zu fokussieren.

            Ich glaube das es viel mit erlernter Hilflosigkeit zu tun hat. Da die Ärzte einem von Anfang an ein pessimistische Zukunftsperspektive aufmalen, glaubt man es selbst. Irgendwann nutzt man die Flucht in die Psychose bei Überlastung, weil man keine anderen Handlungsalternativen mehr kennt.
            Meine zwei (abgebrochenen) Psychotherapien waren nicht sonderlich gewinnbringend. Ein Satz von meinem Therapeuten fande ich nicht schlecht: „Als sie sich in die Psychose begeben haben…“.

            #260761

            Danke @Jeanne, für Deine Rückmeldung. Sie hilft mir sehr :-)

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