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Mowa aktualisiert.
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26/11/2022 um 14:43 Uhr #249774
Auch von mir alles Gute!
Nur ist es so, dass wenn ich im Labor arbeite, ich mich zuerst um die Mikroskope kümmern muss, und mit der Perspektive, auf diese Weise „Babysitterin“ für unerfahrene Nachwuchswissenschaftler zu werden, komme ich gar nicht klar.
Warum ist das für dich so schwierig? Du hast doch auch gerne Nachhilfe gegeben. Nachwuchswissenschaftlern zu helfen hört sich für mich nach einer sinnvollen Tätigkeit an und kann dir auch die Dankbarkeit des Nachwuchses einbringen. Vielleicht kannst du später mit denen zusammenarbeiten…
26/11/2022 um 20:34 Uhr #24982126/11/2022 um 21:12 Uhr #249828Oh, gerade gesehen! Alles Gute zum Geburtstag, liebe Mowa! Ich hoffe, Du hast einen schönen Tag.
26/11/2022 um 21:20 Uhr #249830
Anonym
Herzlichen Glückwunsch zu Deinem Geburtstag Mowa
26/11/2022 um 22:52 Uhr #249833Zum Geburtstag alles Gute!
27/11/2022 um 5:02 Uhr #249838Herzlichen Dank Manon, wachsmalbloeckchen, Dopplereffekt. Zoidberg, Molly, sommer und Kater für Eure guten Wünsche
Gestern war ich doch noch von der Arbeitswoche k.o., und wir haben den Tag gemütlich zu Hause verbracht. Mit Liefer-Sushi und einem meisterhaften Spielfilm von Martin Scorsese, „Silence“, den haben wir neulich auf Arte verpasst :
https://www.arte.tv/de/videos/107109-000-A/silence/Warum ist das für dich so schwierig?
Naja, als ich selbst aktiv geforscht habe, gab es so einen „Babysitter“ nicht und ich sehe nicht ein, warum die noch relativ unerfahrenen Wissenschaftler es nicht selbst auf die Reihe bekommen, die Labore gut zu behandeln.
Bei meinen Nachhilfeschülern ist die Situation eine ganz andere für mich. Sie sind jetzt 13 und 14 Jahre alt geworden und sind als traumatisierte Geflüchtetete aus dem Irak in Deutschland in einer existenziell schwierigen Lebenslage. Es bedeutet viel für mich, wenn ich diese Jugendlichen etwas begleiten kann.
Eigentlich wollte ich ja ab dem Januar von 1 mg auf 0,5 mg Aripiprazol reduzieren. Jetzt bin ich am Überlegen. Zwar bin ich nicht wahnhaft und seelisch-geistig recht stabil, doch nehme ich seit einigen Tagen körperliche Anzeichen wahr, wie ein-, zwei Male ein minimales Kribbeln am Kopf. Dieses Kribbeln kenne ich nur aus psychotischen Phasen, dann nur viel stärker und auch dauerhafter. Dass ich die neue TA-Tätigkeit nicht will und einen Nachmittag letzte Woche verschlafen musste, auch das ist für mich bedenklich…
Ich sollte mich die kommenden Wochen bewusster wahrnehmen und mein Vorhaben vertagen, die Aripiprazol-Dosis so bald reduzieren zu wollen
29/11/2022 um 9:36 Uhr #250203Naja, als ich selbst aktiv geforscht habe, gab es so einen „Babysitter“ nicht und ich sehe nicht ein, warum die noch relativ unerfahrenen Wissenschaftler es nicht selbst auf die Reihe bekommen, die Labore gut zu behandeln.
@mowa Achso, ich dachte, es ginge darum die Funktionsweisen oder Verwendungszwecke zu erklären und nicht darum, die Labore in Ordnung zu halten. Das ist aber natürlich auch wichtig und wenn der Nachwuchs es nicht hinbekommt, muss da wohl jemand aufpassen. Vielleicht könntest du dich ja mit anderen erfahrenen Wissenschaftler:innen abwechseln. Ich sehe es das „Babysitten“ dann allerdings auch nicht als etwas, das viel Zeit einnehmen sollte und frage mich, ob der „Nachwuchs“ überhaupt für die Forschung geeignet ist
Ich finde es nach wie vor toll, wieviel du machst und schaffst
. Die Diskussion im NL-Dosis-Thread habe ich kurz überflogen. Ich hoffe du verrennst dich darin nicht…29/11/2022 um 12:53 Uhr #250223Ohje. Mit ein paar Tagen Verspätung. Alles Gute zum Geburtstag nachträglich.
02/12/2022 um 4:15 Uhr #250494Guten Morgen zusammen,
danke @Dopplereffekt und @Metalhead666
überhaupt für die Forschung geeignet ist
Das habe ich mich auch schon gefragt. Es gibt immer mehr Studierende, immer mehr Promovierende, und ich weiß nicht, inwieweit diese vielen jungen Menschen geeignet sind, gut zu studieren und gut zu forschen.
Es ist ja auch so, dass viele von ihnen erst während der Promotion feststellen, ob Forschung etwas für sie ist. Daher stellt sich auch die Eignung oft erst in mehreren Jahren heraus. Ich wusste mit der Aufnahme meiner Diplomarbeit recht bald, dass Forschung mir sehr viel Spaß macht und ich unbedingt weitermachen wollte.
Aber vielleicht habe ich nur nicht genug Verständnis für die „Jugend von heute“
Seit vorgestern bin ich in Bonn auf einer Betriebsratsschulung zum Thema: „Überlastungsanzeige“. Das Thema ist nicht nur für mich persönlich, sondern für jeden Menschen im beruflichen Alltag und auch generell für unser Institut und in der Forschung sehr wichtig, und die Schulung war bisher sehr hilfreich. Ich habe vor, in der Betriebsversammlung im Dezember solche Themen aufzugreifen.
Leider musste ich mich diese Woche am Dienstag für einen Tag krank melden, und doch war der Tag super, weil ich nur minimal gearbeitet habe, Zeit für mich hatte und „nur“ krank war. Plötzlich gab es Zeit, um in Ruhe die Modeliermasse zu formen, die wir vor einiger Zeit als Sonderangebot im Supermarkt gekauft hatten. Am Abend bin ich zur Chorprobe gefahren, was auch wieder sehr schön und wohltuend war.
Offensichtlich hatte ich das Jahr über nicht genug Erholung! Als ich mal Urlaub hatte, dann habe ich doch trotzdem recht viel gearbeitet, für die Sensibilisierungswoche, den Betriebsrat oder die Geflüchtetenhilfe, habe Haushalt oder irgendwelche andere Aufgaben erledigt. Durch die Krankmeldung musste ich mich nicht mehr anstrengen und konnte es mir einfach nur gut gehen lassen.
Der Dienstag hat mir geholfen, um mir über den Stress der letzten Monate bewusst zu werden. Ich sollte mir wirklich fest vornehmen, während des Jahreswechsels Urlaub zu machen und die Arbeit bewusst liegen zu lassen. Außerdem will ich auch darauf achten, Zeit mit meinem Mann und mit der Familie bewusst zu verbringen. Es ist ja wirklich ein unschätzbar wertvolles Geschenk, Zeit in guter Gesundheit und mit geliebten Menschen zu verbrigen.
Heute Nachmittag geht es zurück nach Hause. Dann habe ich erstmal Wochenende, das finde ich auch richtig gut. Vieleicht kann ich im Zug noch ein bisschen arbeiten aber für dieses Wochenende fallen mir keine beruflichen To-Dos ein, wunderbar
Wünsche allen einen guten Freitag, kommen wir gut ins Wochenende
LG,
Mowa02/12/2022 um 5:54 Uhr #250496Ich wünsche Dir ein ruhiges und ausgeglichenes Wochenende, liebe Mowa!
02/12/2022 um 6:38 Uhr #250500Das habe ich mich auch schon gefragt. Es gibt immer mehr Studierende, immer mehr Promovierende, und ich weiß nicht, inwieweit diese vielen jungen Menschen geeignet sind, gut zu studieren und gut zu forschen. Es ist ja auch so, dass viele von ihnen erst während der Promotion feststellen, ob Forschung etwas für sie ist. Daher stellt sich auch die Eignung oft erst in mehreren Jahren heraus. Ich wusste mit der Aufnahme meiner Diplomarbeit recht bald, dass Forschung mir sehr viel Spaß macht und ich unbedingt weitermachen wollte. Aber vielleicht habe ich nur nicht genug Verständnis für die „Jugend von heute“
Ich vermute, dass es einfach zu viel Leistungsdruck ist. Das „Talent“ oder die Veranlagung wird sich ja im Mittel kaum geändert haben. Gleichzeitig sollen immer mehr Schüler:innen Abitur machen, studieren und später vielleicht sogar promovieren. Allerdings hätte ich gedacht, dass die MPG so elitär ist, dass es sich dort nicht bemerkbar macht.
Gesamtgesellschaftlich braucht man natürlich Akademiker, aber auch viele Handwerker. Sonst wird es beispielsweise auch schwierig mit der Energiewende. Ich denke, es sollte allgemein mehr Anerkennung für Nichtstudierte geben. Dann wären Eltern und ihre Kinder sicher offener für andere Laufbahnen als die „akademische“.
@mowa Wenn du dem Nachwuchs etwas helfen kannst, finde ich das gut. Dabei solltest du selbst aber auch nicht zu kurz kommen.02/12/2022 um 7:45 Uhr #250504Vielen Dank liebe @Molly
Danke auch Dir @Dopplereffekt.
Ich vermute, dass es einfach zu viel Leistungsdruck ist.
Ich finde, Leistungsdruck kann auch positiv sein, wenn er durch sich selbst erzeugt ist und reguliert werden kann. Mich persönlich würde der Leistungsdruck von außen schon in geringem Ausmaß krankmachen, ob vom Arbeitgeber, vom Partner, von den Eltern, aufgrund gesellschaftlicher Erwartungen, usw.
Dann wären Eltern und ihre Kinder sicher offener für andere Laufbahnen als die „akademische“.
Ja, Wertschätzung und Augenhöhe finde ich wirklich sehr wichtig! Das ist auch DER Grund, warum ich meine gesunde Lebenszeit für andere Menschen einsetzen will, die (hoffentlich nur vorübergehend) in existenzieller Not sind. Ich gebe gerne Nachhilfeunterricht und IT-Support, und zwar als Hilfe zur Selbsthilfe und vorübergehend, an Menschen, die das auch zu schätzen wissen.
Dann wären Eltern und ihre Kinder sicher offener für andere Laufbahnen als die „akademische“.
Das erinnert mich daran, dass Gerald Hüther in einem Youtube-Video Frauen vorgeschlagen hat, nicht immer nur Alpha-Männchen als Partner zu selektieren. Ich mag und brauche solche Ratschläge selbst nicht, manche andere Frauen und Männer mögen und brauchen die Ratschläge vielleicht schon
Unsere Zukunft gestalten wir Menschen selbst und jeder Mensch kann seinen Beitrag leisten um seine Zukunft lebenswerter zu machen. Wenn ich ein Lebensmotto hätte, wäre das so eines.
Wenn du dem Nachwuchs etwas helfen kannst, finde ich das gut. Dabei solltest du selbst aber auch nicht zu kurz kommen.
Ja, es ist ein sehr guter Punkt, WARUM wirklich unsere jungen Wissehschaftler Probleme bekommen die Labore gut zu behandeln. Ihnen nur mangelnde Disziplin und Interesse zu unterstellen wäre echt unfair.
Vielleicht sollte ich mich zuerst ernsthaft bemühen die Gründe zu verstehen, damit ich mich vielleicht doch noch für die TA-Tätigkeit mit den Mikroskopen motivieren kann… Denn ich werde ganz bestimmt nicht das Hinterherräumen zu meiner Lebensaufgabe machen, sondern auch hier, wenn überhaupt, dann immer als Hilfe zur Selbsthilfe. Sonst werde ich schnell krank, das habe ich jetzt in den letzten 2, 3 Wochen festgestellt.
02/12/2022 um 19:03 Uhr #250579
Anonym
Gesamtgesellschaftlich braucht man natürlich Akademiker, aber auch viele Handwerker. Sonst wird es beispielsweise auch schwierig mit der Energiewende. Ich denke, es sollte allgemein mehr Anerkennung für Nichtstudierte geben. Dann wären Eltern und ihre Kinder sicher offener für andere Laufbahnen als die „akademische“.
Ich denke jeder sollte eine Arbeit nach seinen Fähigkeiten aber auch nach dem gesellschaftlichen Bedarf haben. Früher hat man sich ja viele Sorgen gemacht dass es durch die Künstliche Intelligenz keine „einfachen“ Berufe mehr geben wird. Jetzt sieht es eher so aus dass als erstes die „teuren“ hochspezialisierten Berufe von künstlichen Intelligenzen übernommen werden. Die einfachen und billigen Jobs werden vllt. nie automatisiert weil es billiger ist einen Menschen dafür zu bezahlen anstatt eine Automatisierung dafür zu enwickeln. Ob das dann so toll ist und menschenewürdig, weiss ich auch nicht. Insgesamt aber denke ich, dass die die es können ruhig ihr intellektuelles Potenzial voll ausschöpfen sollen da das der ganzen Gesellschaft zu Gute kommt. Intelligente Lösungen für Aufgaben, Tätigkeiten und Probleme können soviel Effizienz dazugewinnen und somit nachhaltig noch mehr Kräfte freisetzen die ja dringend für die Entwicklung der Menschheit benötigt werden.
02/12/2022 um 19:09 Uhr #250581Jetzt sieht es eher so aus dass als erstes die „teuren“ hochspezialisierten Berufe von künstlichen Intelligenzen übernommen werden.
Wo genau siehst du das denn? Soweit mir bekannt ist, sind KIs so stark spezialisiert und unflexibel, dass man weiter menschliche Spezialisten braucht.
02/12/2022 um 20:06 Uhr #250590
Anonym
Dies war die Publikationen dazu von Songül Tolan. Mittlerweile arbeitet sie im BMAS (Bundesministerium für Arbeit und Soziales)
Also dort wurde untersucht welche menschlicheb Fähigkeiten in KI Publikationen adressiert werden und gleichzeitig welche Berufsgruppen bestimmte Fähigkeiten benötigen.
Dann sieht man, dass z.B. für die Fähigkeiten von Fischern kaum KI Entwicklungen stattfinden. Aber z.B. für Mediziner oder Chirurgen sehr viel mehr.
Macht auch Sinn, da Ärzte teuer sind weil sie eben auch einen massiven Mehrwert liefern. Am besten würden die Chirurgen 24h am Tag arbeiten damit alle Patienten möglichst schnell ihre OP bekommen (das schaffen die Ärzte aber natürlich nicht)
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