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Yuri.
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25/06/2023 at 23:17 #297545
Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, das du nicht die SVP oder andere Rechtspopulisten gewählt hast, oder @amethyst
Ich muss zugeben, eine Antwort wäre schon irgendwie cool.
25/06/2023 at 23:58 #297547Es müsste organisiert werden, wer mitschreiben möchte, wer was schreiben möchte, ob es passt und in welchem Umfang. Ob ein Zusammenhang ersichtlich ist. Ein Termin zum Zusammenfügen und eine Art Lektor bzw. eine Person bei der das zusammenkommt und die notwendigerweise kürzt oder löscht.
Eine Idee oder Thema des Buches sollte auch erkennbar sein.
Mir schwebt zum Beispiel folgendes vor:
Jeder der Lust hat schreibt etwas. Das müsste jedoch zum Thema des Buches passen, damit nicht hinterher alles rausgelöscht wird. Dafür gibt es einen Fixtermin, bis die Einsendungen eintreffen müssen.
Der Lektor fügt zusammen, streicht und ordnet. Was dann eine Menge Lese- und Detailarbeit ist.
Waypoint reached … Autopilot disabled
26/06/2023 at 9:52 #297556@PlanB: ich habe weder mit der SVP noch mit anderen rechten Parteien etwas am Hut.
Wenn Du meine Beiträge etwas genauer gelesen hätttest, gerade zur Weltarmut, Flüchtlingen etc., dann hättest Du diese Frage nicht gestellt.
Als Jurist berate ich Flüchtlinge, unterrichte Deutsch für Flüchtlinge und bin auch in Tandems mit ukr. Flüchtlingen.
Das mache ich freiwillig und gratis.
Rechtspopulisten engagieren sich in solchen Sachen eher weniger. Ich habe ja auch eine Spezialsteuer für die Bekämpfung der Weltarmut vorgeschlagen, die rechten Parteien wollen das Gegenteil: Steuern senken.
26/06/2023 at 10:08 #297560Anonymous
@Amethyst, bist Du soweit stabil, dass Du ganztags Arbeiten gehen kannst ?
26/06/2023 at 10:29 #297563@Ludwig: Wie ich ja schon mehrmals geschrieben habe, wurde mir vor 3 Monaten die Diagnose Bauchspeicheldrüsenkrebs eröffnet. Nach der Diagnose leben Patienten im Schnitt noch 4,6 Monate: Im Gegensatz zu vielen anderen Krebsarten überlebt höchstens jeder zehnte diese Krebsart. Da werden philosophische, weltanschauliche, gesellschaftliche und v.a. Sinnfragen wichtiger als die Frage eines 100% Arbeitseinsatzes. Die Lebenszeit ist am Ablaufen (wie eine Sanduhr) und interessanter wird dann die Frage, wie es nach dem Tod weitergeht. Ich glaube an ein ewiges Leben nach dem Tod.
Ich möchte mit diesem Thema nicht penetrant werden, aber der Tod ist ein Thema, das für jeden Menschen wichtig ist.
26/06/2023 at 10:58 #297566Anonymous
@Amethyst, ohne gefühllos zu wirken interessiert mich mehr wie Du die letzten Jahre gelebt hast ? Warst Du stabil, hattest Du mehrere Schübe, konntest Du einer Arbeit nachgehen etc. ?
26/06/2023 at 11:05 #297568Hallo @Amethyst, ich wünsche dir, dass du zu den 10% gehörst, die den Bachspeicheldrüsenkrebs überleben und dass du alle Hilfen dazu hast und bekommst, die du benötigst.
26/06/2023 at 11:22 #297569- @Pia: vielen Dank für die sehr lieben und tröstenden Worte. Und ja, es gibt tatsächlich in meinem Fall etwas Hoffnung: nur ca. 15% mit dieser Diagnose können operieren, und ich gehörte dazu. Ich hatte eine eine 6 stündige OP vor einem Monat. Dann ist mein Krebs genetisch bedingt: ich habe in einer bestimmten Gensequenz eine Mutation, die für den Krebs verantwortlich ist. Menschen mit dieser bestimmten Mutation reagieren auf die sehr toxische Chemo besser, auch gibt es spezielle Medis für diese Mutation.
Die Chancen stehen also etwas besser für mich als für den Durchschnittskranken mit dieser Diagnose.
26/06/2023 at 11:27 #297574Das freut mich für dich, @Amethyst. Das gibt doch eine Menge Hoffnung für dich. Die Chemo ist bestimmt auch nicht einfach und die anderen Medikamente, aber wie gut, dass es sowas inzwischen gibt. Ich wünsche dir viel Kraft, Mut und gute Genesung! LG Pia
26/06/2023 at 11:29 #297575@Ludwig: Ich hatte meinen letzten Rückfall vor 7 Jahren. Ansonsten sehe ich gar keinen Grund, warum ich hier mich in Details betr. Arbeit etc. verlieren sollte. In meinem von mir eröffneten Thread, Psychoseinhalte, gab es bis jetzt auch nicht allzuviele Beiträge, was ich natürlich sehr gut nachvollziehen kann und auch nicht schlimm ist.
26/06/2023 at 11:32 #297577Vielen Dank Pia, und solche Worte tuen gut!
26/06/2023 at 13:13 #297588Anonymous
…Als Jurist berate ich Flüchtlinge, unterrichte Deutsch für Flüchtlinge und bin auch in Tandems mit ukr. Flüchtlingen. …
Das klingt für mich nach einem 40h Job, so als ob Du psychisch praktisch gesund bist ?
26/06/2023 at 13:39 #297598@ Ludwig: Nix 40h Job, ich war bis vor kurzem im Spital und in der Reha wegen dem Krebs.
Ansonsten kann man sich für Flüchtlinge auch engagieren, ohne dabei gerade 40h/Woche aufzuwenden. Logisch oder nicht?
26/06/2023 at 14:42 #297623Hallo @Ludwig, ich finde man sollte das Ehrenamt nicht mit geregelter Arbeit vergleichen! Dort unterliegt man nicht denselben Anforderungen, Belastungen und Verpflichtungen – auch die Verantwortung ist ganz anders gelagert. Viele Menschen, die bereits berentet sind, auch aus gesundheitlichen Gründen, nutzen das Ehrenamt um ihren wertvollen Teil zur Gesellschaft beizutragen, obwohl sie nicht gesund genug für eine Teilnahme am Arbeitsmarkt sind. Ich habe noch nicht gehört, dass wegen solcher gemeinnützigen Tätigkeit irgendwo dazu geführt hätte, die Arbeitsunfähigkeit einer Person deswegen anzuzweifeln.
Ich selbst würde mir wünschen, dass solche ehrenamtliche Arbeit noch stärker ausgebaut würde – durch Förderungen, gesetzlich verbriefte Möglichkeiten, die reguläre Arbeitszeit ohne Nachteile zugunsten solcher Ehrenämter kürzen zu dürfen, und die Entlohnung von Menschen im Ehrenamt etwa durch ein höheres Bürgergeld, Unkostendeckung und sonstige Absicherung. Denn ich denke, der Zwang in unserer Gesellschaft zu harter Arbeit macht die Menschen nicht nur innerlich kaputt, sondern vereinzelt sie noch und treibt sie auseinander und hält sie davon ab, sich für die Gemeinschaft und ihre Mitmenschen im kleinen und grossen einzusetzen. Ich hoffe, eines Tages wird das Ehrenamt und der ehrenamtliche Einsatz für seine Mitmenschen als sehr viel Ehrenhafter als Lohnarbeit angesehen, und auch entsprechend gewürdigt. Denn nur wenn die Menschen sich wieder gegenseitig helfen, anstatt jeder für sich nur für’s eigene Bankkonto zu arbeiten, wird die Menschheit wieder eins werden können und die Gesellschaften ihre Konflikte überwinden.
@Amethyst ich möchte die Gelegenheit nutzen dir im Namen aller für deine Arbeit zu danken! Du machst diesen wertvollen Job der wahrscheinlich viele davor schützt, orientierungslos einer schlimmen Situation mit grossen Gefahren ausgesetzt zu sein. Und das noch mit dieser grossen gesundheitlichen Belastung. Vor dir ziehe ich meinen Hut.26/06/2023 at 15:16 #297624ich fande Deinen letzten Beitrag in diesem Thread sehr wertvoll und interessant, und zwar nicht nur, weil ich persönlich mich freiwillig und gratis für Menschen engagiere (im Moment aufgrund der starken Chemo und der massiven OP sehr beschränkt.
Das Ehrenamt ist gerade für Schizophrene eine Riesenchance, auch wenn es nur ein paar Stunden im Monat sind, sich zu engagieren und etwas die eigenen Probleme zu vergessen und unter Menschen zu sein, die auch sehr engagiert sind. Es geht nicht darum, dass man dabei ein riesiger Held ist, es geht auch um Spass, aber manchmal um ernste Probleme.
Als Psychiatrieerfahrener könnte man z.B. als Peer andere Betroffene beraten. Als Schizophrener stösst man da natürlich manchmal auch an Grenzen. Ich hätte z.B. eventuell gerne als Jurist mit Justizerfahrung gerne als Freiwillliger Gefangene besucht, aber eben mit unserer Diagnose werden solche Projekte schwierig.
Sebstverständlich kann man sich da auch z. B. für Tierschutz oder ältere Menschen, kranke Menschen, den Umweltschutz etc. einsetzen. Es wäre wichtig, dass mehr psychisch Kranke in solchen Projekten sich entfalten können, auch wenn es nur für ein paar Stunden möglich ist.
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Amethyst.
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- @Pia: vielen Dank für die sehr lieben und tröstenden Worte. Und ja, es gibt tatsächlich in meinem Fall etwas Hoffnung: nur ca. 15% mit dieser Diagnose können operieren, und ich gehörte dazu. Ich hatte eine eine 6 stündige OP vor einem Monat. Dann ist mein Krebs genetisch bedingt: ich habe in einer bestimmten Gensequenz eine Mutation, die für den Krebs verantwortlich ist. Menschen mit dieser bestimmten Mutation reagieren auf die sehr toxische Chemo besser, auch gibt es spezielle Medis für diese Mutation.
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