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Forsythia aktualisiert.
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27/01/2026 um 14:07 Uhr #422245
Welche Methoden kennt ihr, um Körper und Geist besser miteinander in Einklang zu bringen?
Mir fallen „skills“ ein wie intensive Gerüche, eiskaltes Wasser, schmecken von Schärfe, Sport…angenehme Düfte, Lieblingsspeisen, Qi Gong, berührende Musik etc.
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Dieses Thema wurde geändert vor 6 Tage, 14 Stunden von
Forsythia.
28/01/2026 um 4:55 Uhr #422252Hallo @Forsythia, ich denke, Skills können beim Management helfen. Heilung braucht behutsame und beharrliche Ursachenarbeit.
28/01/2026 um 16:44 Uhr #42225829/01/2026 um 0:16 Uhr #422265…lange Zeit lebte ich ja auch im Verhältnis zu Großstädten, klein und ländlich, Kassel.
Trotzdem besteht ja selbst bei Leidenserfahrungen, die das Alltägliche schwer, schwerer; schwerstens und unschwer zu ahnen, dass eine Not der Notlosigkeit, eingetreten ist.
Wenn ich mich wie heute hier an meine „Rappelkiste“ festgebissen habe und „irgendwas-irgendwie-komponierte“, das letztlich Un-
Zeitung austeilen heute in der früh ist gut, Holz sägen und hacken, ist gut, eben noch Holz hochtragen, um den Ofen anzufeuern.
Ohne ADHS Medikamente zur Zeit und…
Wachend über die vielen „offenen Fenster“, die keine Mauern dulden.
Wünsche gute Nacht allerseitz.
Und Action, irgendwie: empfehlenswert.
Ja. Auf bald.
LG
29/01/2026 um 14:05 Uhr #422270Hallo @kadaj, auch dir danke für deinen Beitrag
ich denke auch, dass es gut/hilfreich ist, ins Handeln zu kommen – allerdings nicht „kopflos“…von Zeit zu Zeit eine Pause einlegen und sich überlegen, ob das gut und sinnvoll ist, was man tut bzw. zu tun vorhat. Wenn man Notlosigkeit nur (noch) schwer ertragen kann, stellt sich die Frage, in welcher Not man steckt…29/01/2026 um 19:16 Uhr #422271Mein Psychologe hat mir eine Achtsamkeitsübung beigebracht, die meines Erachtens nach sehr gut erdet:
Die 3-3-3-Übung:
Benenne drei Dinge im Stillen, die Du siehst.
Dann benenne drei Dinge, die Du sinnlich fühlst, auch im Stillen.
Zum Schluss benenne im Stillen drei Dinge, die Du hörst.
Ich wünsche viel Spaß beim Ausprobieren …….
29/01/2026 um 23:32 Uhr #422275Danke, @DiBaDu.
Auch dir vielen Dank, @Forsythia. Kopflos bin ich eher selten – was für manche schwer nachzuvollziehen ist, denen es fremd ist, sich leiblich bewusst zu sein, dass man im Dunkeln tanzen kann; ohne andere zu berühren…
Hilfreich kann es sein, einen erfahrenen Physiotherapeuten zu finden, der unterstützt, den Kopf – die „Konzentration“ – dort verweilen zu lassen, wo der Schmerz sich zeigt.
Mir hat das in Zeiten geholfen, in denen meine Leber belastet war oder ich meine Lunge starken Strapazen ausgesetzt habe: angeleitet die Aufmerksamkeit und den Atem genau an den Ort des Schmerzes zu führen.
Das kann die Körperwahrnehmung verbessern, wenn sie schwerfällt, und diente bei mir zusätzlich der Entgiftung – und das bereits in einer einzigen Sitzung.
Manche würden das vielleicht „Zauberkram“ nennen, doch wir sind zu Dingen fähig, die an Wunder grenzen.
Ja.
Liebe Grüße
j.
31/01/2026 um 16:12 Uhr #422295Hallo @DiBaDu danke für die Beschreibung der Achtsamkeitsübung. Ich kenne ähnliche Übungen, habe aber das Gefühl, dass sie mich in leicht dissoziativen Zuständen eher von mir selbst ablenken (und dem, was ich gerade tun möchte).
@kadaj die Körperwahrnehmung zu verbessern, das halte ich für sinnvoll. Besonders, wenn sie (noch) nicht sehr gut funktioniert. Quasi „kopflos“ zu handeln – damit meinte ich unüberlegten Aktionismus – kenne ich leider von mir selbst. Oft wird einem von Therapeuten geraten, mehr zu tun, wenn man depressiv ist…obwohl man in solchen Zuständen u.U. gar nicht weiß, was man eigentlich will/was gut ist… -
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