Forum Replies Created
-
AuthorPosts
-
Das ist ein guter Rat @ekkipatang ! Danke dir dafür. Es erfordert manchmal große Stärke für mich, sich nicht “mitreißen” zu lassen von den eigenen Emotionen. Dieses standhaft Bleiben in der Rolle des Beobachters ist wie ein Muskel, den man trainiert. Daher rührt auch mein Respekt an die Menschen, die bereits so trainiert sind, bei aller Heftigkeit der Emotionen die Beobachterrolle zu wahren.
Immer einmal mehr aufstehen, als hinfallen!
-
This reply was modified 2 Monate, 3 Wochen ago by
Cellardoor.
Und auch der Gegenpol von Liebe wird durchlebt weil im Diesseits alles dual erscheint.
Das klingt sehr logisch und würde auch das emotionale Kippen stückweit erklären können, da viele emotionale Qualitäten von Liebe zum Gegenpol und zurück emotional erlebt werden. Vor Buddhisten, die diesen Zustand kontrollieren können, habe ich großen Respekt.
Der Leidensdruck hat die Qualität entsprechend wie die Person damit um geht. Edit: was leidet ist immer die Person mit dem was man von sich und von der Welt hält.
Das leuchtet mir ein. Aus dem Grund bin ich stets um eine positive Lebenseinstellung bemüht, selbst in Krisenzeiten.
Immer einmal mehr aufstehen, als hinfallen!
Es gibt keine Heiler die Profis sind. Aber es gibt Profis die zusätzlich alternative Methoden anbieten.
So ähnlich sehe ich das auch.
Immer einmal mehr aufstehen, als hinfallen!
Ich kenne sowas garnicht…
Dafür wäre ich dankbar
Das Ego welches die relative Person verteidigt, verhindert die Wahrnehmung des Formlosen absoluten. Erst wenn es transparent wird scheint die heilige Liebe durch und man nimmt die Dinge wahr wie sie wirklich sind.
Das kann ich nachvollziehen. Die Grenze kann leider aber auch schnell in eine andere, emotionale Qualität kippen, als die Liebe – zumindest nach meiner Erfahrung bei zu vielen Stressoren. In unserer Gesellschaft und westlichen Zivilisation fühle ich mich bei jeder Form von Verschwimmung vom Ego zur Außenwelt ein bisschen fehl am Platz. Das ist das, was viele vielleicht “dünnhäutig” beschreiben würden. “Ich-Störung” als Symptom ist in der Schulmedizin ein gängiges Symptom für Psychosen.
Das erinnert mich immer an das Bhuddistische Nirwana, die Auflösung des Selbst im Universum !?
Wäre es das Nirwana, wäre es wahrscheinlich mit weniger Leidensdruck verbunden, denke ich. Interessanter Vergleich.
Immer einmal mehr aufstehen, als hinfallen!
Ach. Halte immer noch die Selbsterkenntnis für den besten Weg zur Besserung.
Das halte ich auch für besser, als Fernheilungen.
Man wird dadurch formlos, was die eigentliche Substanz des Seins ist.
Ich glaube, komplettes formlos Sein kann als schizophrenes Symptom Leidensdruck erzeugen. Wenn die Grenze der eigenen Person zur Außenwelt verschwimmt, hat das etwas Formloses. Für jemand anderen, ohne diese Art von Ich-Störung, könnte das Formlose aber auch befreiend wirken. Auch hier ist es wieder ein Frage der Perspektive und auch irgendwie, eine Frage des Maßes.
Immer einmal mehr aufstehen, als hinfallen!
Ich bin weder für Hexenverbrennungen, noch für die Einführung einer modernen Inquisition – freue mich aber über rabenschwarzen Humor.
Ich bin dafür, dass es jedem selbst überlassen sein darf, ob man an Übersinnliches glaubt oder nicht. Wissenschaftlich gesehen können entsprechende, impulsgebende Gedanken sehr wohl heilend wirken. Impulsgeber könnte man als “Heiler” bezeichnen. Wenn ich daran glauben wollen würde, dass eine Fernheilung mir helfe, dann könnte es das also tatsächlich begleitend zu weiteren Therapien tun, unabhängig von den “übersinnlichen” Fähigkeiten des Heilers.
Trotzdem würde ich zu niemanden gehen, der aktiv damit wirbt, Heiler zu sein, denn an Menschen mit übersinnlichen Fähigkeiten glaube ich genauso, wie an Betrüger, in diesem Milieu unterwegs sind. Erst genannte findet man von alleine, ohne, dass sie für sich werben müssen. Haltet mich für verrückt – dieses Stigma trage ich sowieso bereits
.
Immer einmal mehr aufstehen, als hinfallen!
-
This reply was modified 2 Monate, 3 Wochen ago by
Cellardoor.
Sorry, sowas hilft vielleicht im Sinne des Placeboeffekts bei leichten Rückenschmerzen oder so, wenn jemand dran glauben mag, bei psychischen Erkrankungen halte ich so einen Ansatz für gefährlich.
Verständlich aber auch der Placebo-Effekt kann Menschen helfen. Vielleicht nicht als alleiniges Heilmittel aber selbst in der Wissenschaft wird dieser Effekt genutzt, sowie weiter untersucht, um wirkungsvoll helfen und damit heilen zu können. Mit einer kompletten Ablehnung solcher Methoden wäre ich dezent zurückhaltend.
Immer einmal mehr aufstehen, als hinfallen!
@gargel Wie finden wir jetzt heraus, was die dritte Säule war?
Welche Aspekte des Stoizismus helfen dir dabei, dem Leben positiver zu begegnen? Schön, dass es zu diesem Thema auch eine Folge gibt. Die suche ich mir gleich einmal heraus.
Vergänglichkeit – hartes Thema, an welchem auch schon so manches, junges Gemüt sich die Zähne ausgebissen hatte. Mir gefällt die Idee besser, dass alles ein wiederkehrender Zyklus ist. Damit lässt sich für mich persönlich das Thema der Vergänglichkeit besser handeln.
Zu Überschneidungen von Buddhismus und positiver Psychologie kann ich sanfte Lektüre empfehlen und zwar das Buch “Die Kuh, die weinte”.
Immer einmal mehr aufstehen, als hinfallen!
Ich bin dabei als Heilerin tätig, d.h. ich darf keine Diagnosen stellen und keine Heilversprechen geben.
@all Sie gibt KEINE Heilversprechen. Mit Sicherheit würde diese Art von Hilfe als Monotherapie kaum ausreichen. Dass so eine Art aber begleitend helfen könnte, lehnt ihr alle im Vorwege ab. Wenn ihr diese Art von Hilfsangebot nicht wollt, ist es ja ok. Ich verstehe das und würde es auch nicht annehmen, obwohl ich an ganzheitliche Ansätze glaube und meine, dass auch spirituelle Ansätze neben Medikamenten und Psychotherapie zum ganzheitlichen Aspekt dazu gehören können. Bitte zieht aber nicht alles herunter, was ihr persönlich ablehnt. Alles und hat seine Daseinsberechtigung – auch ihr Ansatz, was auch immer man davon halten mag.
Immer einmal mehr aufstehen, als hinfallen!
@DiBaDu Gern geschehen.
Für positive Gedanken ist man niemals zu alt.
Mit dem Alter steigt sogar die kristalline Intelligenz, sagt die Forschung.
Immer einmal mehr aufstehen, als hinfallen!
-
This reply was modified 3 Monate ago by
Cellardoor.
@gargel Über toxische Positivität gab es auch eine Folge. Dabei geht es auch um Empahtie, die Gefühle des Gegenübers zu verstehen und dieses Verständnis zu vermitteln, ohne zu bagatellisieren und damit eventuell negative Gefühle oder gar das Gegenüber selbst, abzuwerten.
Zum Thema Krankheit als Weg: Ich verstehe, dass es zunächst schwer zu greifen scheint, wieso auch das Zulassen negativer Gefühle “heilsam” sein soll. Meiner Meinung nach, ist es eher präventiv und kann in Zusammenhang mit einigen Gesundheitsmodellen schon Sinn ergeben. Unterdrückte Gefühle könnten langfristig zu heftigeren Folgen führen.
Der dritte Punkt neben Achtsamkeit und Dankbarkeit war, glaube ich, Gelassenheit und ich meine, das käme aus dem Tao? Kann das sein? Bin mir unsicher.
@Yvonneee Wie sind deine Erfahrungen mit dem Tagebuch?
@DiBaDu Hattest du beim Schreiben diese 10-Sekunden-Regel beherzigt? Der Autor empfiehlt eine “geistige Subtraktion” dabei: Man solle sich bei einem Dankbarkeitspunkt – und sei er noch so klein – vorstellen, er wäre nicht da und sich ausmalen, was dann wäre. Anschließend realisiert man, dass dieser Punkt vorhanden ist. Dabei sei Dankbarkeit als positives Gefühl spürbar. Diese Regel hätte Auswirkungen auf die Neuroplastizität, auf unsere Gehirnstrukturen und kann dabei helfen, langfristig glücklicher zu sein.
@Horst Ich bin dankbar für einen gesitteten Umgang miteinander. Manchmal lässt dieser in einer Zivilisation dezent zu wünschen übrig. Ohne diese wäre es vermutlich aber noch schlimmer. Daher bin ich auch dankbar über die Zivilisation und über Chancen, dass wir sie mit gestalten und optimieren können.
@wachsmalbloeckchen Das klingt für mich nach einem harten Schicksal. Mein MitgefühlGottseidank gibt immerhin Minuten ohne Panik und es gibt den Schlaf. Vielleicht kann man auf deiner “Autobahn für schlechte Gedanken im Hirn” eine besonders schnelle Streife hinterherschicken, die mit Positivität die schlechten Gedanken ausbremsen kann?
Immer einmal mehr aufstehen, als hinfallen!
-
This reply was modified 3 Monate ago by
Cellardoor.
Selbes von mir
Habt ein glückliches, gesundes und gutes, neues Jahr!
Immer einmal mehr aufstehen, als hinfallen!
„Nichts zu tun ist viel besser, als mit viel Mühe nichts zu schaffen.“ (unbekannt)
Immer einmal mehr aufstehen, als hinfallen!
Ja, finde es ebenso wichtig, dass die Ermittelnden hinter die Motive kommen. Spekulationen hingegen schüren viele Vorurteile und da ich keine Ermittelnde bin, sind die Motive für mich als Individuum, so fassungslos es mich macht, irrelevant.
Immer einmal mehr aufstehen, als hinfallen!
Unabhängig davon, was die Motivation zu dieser Tat war, ist es eine Tragödie, die mich fassungslos stimmt. Wegen solche Meldungen schaue ich keine Nachrichten mehr. Eine gute Freundin von mir kommt ursprünglich aus Magdeburg und ist durch Bekanntschaften, die jemanden dort verloren haben, emotional näher an der Tragödie dran, als ich – und so bekomme ich trotz mangelndem Konsum von Medien dennoch davon mit.
Die Spekulationen über die Motive sind für mich irrelevant: Die Tat macht es nicht ungeschehen.
Immer einmal mehr aufstehen, als hinfallen!
-
This reply was modified 2 Monate, 3 Wochen ago by
-
AuthorPosts