.Methoden zum risikominimierten Reduzieren oder Ausschleichen von Psychopharmaka

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  • #412181
    Pia

      Jetzt kann ich den Originalthread doch hier einfügen (siehe 1. Link), der leider über längere Zeit verschwunden, nicht mehr sichtbar war.

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      Zunächst möchte ich aber allen Menschen empfehlen, die Psychopharmaka reduzieren oder ausschleichen möchten, sich für sich persönlich möglichst gut darüber zu informieren.

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      Seht euch zum Beispiel für das Medikament oder die Medikamente, die ihr nehmt, mal die Rezeptorbelegungen an, die ihr persönlich ungefähr habt.

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      Falls ihr ChatGPT habt, könntet ihr euch das zum Beispiel ganz gut auch dort erklären lassen, auch als Text mit den Rezeptorbelegungen. Selbstverständlich ist das nicht exakt genau, wir sind ja alle verschieden und reagieren auch auf Medikamente wie Psychopharmaka selbstverständlich nicht (genau) gleich.

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      Rezeptorbelegungen sind nicht linear, darum finde ich das auch für mich selbst so wichtig, weil auch Dosierungen im relativ niedrig zu „lesenden“ Bereich, im Verhältnis zu höheren Dosierungen noch ziemlich viele Rezeptoren belegen können, die auch bei verhältnismäßig kleinschrittigen Reduzierungen teils sehr empfindlich reagieren können, wenn sie wieder frei vom Medikament werden. Das kann auch eine ganze Menge verschiedener körperlicher und psychischer Entzugserscheinungen zur Folge haben, die ganz individuell sind.

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      Gerade im individuell relativ niedrigen Dosisbereich sollte man eher sehr kleinschrittig reduzieren, um mögliche Entzugserscheinungen schneller gut einschätzen zu können, seinem Körper die Möglichkeit geben, notwendige „Reperaturarbeiten“ an den Rezeptoren, die mit der Reduktion frei geworden sind und empfindlicher reagieren, auch zu schaffen.

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      Seid lieber sanft zu euch selbst. Lasst euch und eurem Körper Zeit beim Reduzieren, regenerieren und eventuellem Ausschleichen.

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      Das ist ja kein Wettbewerb. Lieber kleine Reduktionsziele im eigenen Tempo setzen. Das ist kein Marathon. Das kann ein jahrelanger „Langlauf“ werden, kein Sprint, aber oft auch leider kein „Spaziergang“, weil durchaus verschiedenste Entzugserscheinungen auftreten können oder sogar Rebounds und Rückfälle, gerade wenn man es zu eilig hat.

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      Ich möchte empfehlen, sich kein Zeitziel zu setzen und sich nicht auszurechnen, wann man denn ausgeschlichen haben könnte oder will.

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      Die Rezeptoren und unsere Körper brauchen spürbar Zeit. Bei kleinschrittigem Reduzieren und Ausschleichen braucht man Geduld und Verständnis für die Vorgänge, auch für den eigenen Körper und sich selbst.

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      Stellt euch vielleicht einfach vor, dass eine große, tiefe Wunde, vielleicht von einer notwendigen OP, mehr Zeit zum heilen benötigt, als eine kleine Schürfwunde am Knie, zum Beispiel. Mit kleineren Reduktionen und Zeit kann unser Körper besser fertigwerden.

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      So können unsere Körper auch leichter mit kleinen und euch vielleicht manchmal eher winzig vorkommenden Dosisreduktionen viel leichter fertig werden, als wenn man größere Reduktionen macht oder gar abrupt Psychopharmaka absetzt.

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      Dennoch kommt man meiner persönlichen Erfahrungen nach und die vieler Menschen, eher ans jeweilige Reduktions- oder Ausschleichziel, als mit zu großen Reduktionsschritten.

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      Und groß ist ja bekanntlich relativ. Auch gerade bei den verschiedenen Psychopharmaka ist zum Beispiel 1 mg längst nicht 1 mg eines anderen Medikaments. Das können teils sehr sehr große Unterschiede zwischen den einzelnen Medikamenten sein, selbst wenn sie zur selben Medikamentengruppe, wie beispielsweise Neuroleptika, gehören.

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      Denkt bitte dran, Reduzieren und auch Ausschleichen von Psychopharmaka ist immer eine ganz individuelle Entscheidung und kann völlig unterschiedlich verlaufen. Also besser immer gut informieren und abwägen, auch mit euren Ärzt:innen zusammen.

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      Hier geht es zum ersten Teil des Threads, den ich oben „Originalthread“ genannt habe, wo ihr eine Menge Infos zum risikominimierten Reduzieren und Ausschleichen von Psychopharmaka finden könnt.

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      Diese Sammlung von öffentlich im Internet gefundenem Infomaterial hat  keinen Anspruch auf Vollständigkeit:

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      https://schizophrenie-online.com/forums/Thema/tapering-strips-zum-reduzieren-oder-ausschleichen-von-psychopharmaka/?paged=9

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      Ich poste für Interessierte zumindest schonmal diesen Leitfaden, der auch in meinem oben verlinkten Originaltread enthalten ist:

      KOSTENLOSER LEITFADEN ZUR SCHADENSMINIMIERUNG ZUM ABSETZEN UND ENTZUG VON PSYCHOPHARMAKA

      Der 52-seitige illustrierte Leitfaden des Icarus-Projekts und des Freedom Centers sammelt die besten Informationen, auf die wir gestoßen sind, und die wertvollsten Lektionen, die wir über die Reduzierung und das Absetzen von psychiatrischen Medikamenten gelernt haben. Basierend auf mehr als 10 Jahren Arbeit in der Peer-Support-Bewegung wird dieser Leitfaden international von Einzelpersonen, Familien, Fachleuten und Organisationen verwendet und ist in einer wachsenden Zahl von Übersetzungen verfügbar.

      Enthält Informationen zu Stimmungsstabilisatoren, Antipsychotika, Antidepressiva, Anti-Angst-Medikamenten, Risiken, Vorteilen, Wellness-Tools, Entzug von Psychopharmaka, Informationen für Menschen, die ihre Medikamente einnehmen, detaillierte Ressourcenabschnitte und vieles mehr.

      Ein Ansatz der „Schadensminderung“ bedeutet, nicht für oder gegen Medikamente zu sein, sondern die Menschen dort zu unterstützen, wo sie stehen, um ihre eigenen Entscheidungen zu treffen und die damit verbundenen Risiken und Vorteile abzuwägen.

      Geschrieben von Will Hall, mit einem 55-köpfigen Beirat aus Gesundheitsberufen, der Forschungsunterstützung bietet, und mehr als 50 Mitarbeitern, die an der Entwicklung und Bearbeitung beteiligt sind. Der Leitfaden enthält durchgehend Fotos und Kunstwerke, sowie ein wunderschönes Original-Cover-Gemälde von Jacks McNamara.

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      Hier kostenlos auf Deutsch zum Download:
      (Gibt es auf der HP von Will Hall auch in vielen anderen Sprachen kostenlos.)https://schizophrenie-online.com/forums/Thema/tapering-strips-zum-reduzieren-oder-ausschleichen-von-psychopharmaka/?paged=9
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      https://www.willhall.net/<wbr />files/<wbr />HarmReductionLeitfadenzumrisik<wbr />oarmenAbsetzenvonPsychopharmak<wbr />a2EdOnline.pdf


      Petition für einen Wandel im psychiatrischen Gesundheitswesen und in der Psychopharmakologie – an die WHO und weitere:

      https://share.google/yMioWVC2yVoLTW9eN

      • Dieses Thema wurde geändert vor 5 Monate von Pia.
      • Dieses Thema wurde geändert vor 1 Monat, 1 Woche von Pia.
      #412321

      Hey @Pia,

      pfiffiger und hilfreicher Leitfaden, der hier im Forum am richtigen Platz ist.

      Das Thema wird im Leitfaden kontrovers diskutiert und ist weder „ideologiegesättigt“ oder als „Kampf gegen die Pharmalobby“ verfasst.

      Das Thema „Psychopharmaka“, dass uns ja alle hier im Forum auf irgendeine Weise betrifft, betroffen macht und hält, ist derart komplex, dass selbst Fachleute, die ein „Absetzen“ befürworten würden bzw. wahrhaft ihre Profession mit Leidenschaft ausüben, ratlos sind:

      Da eine Leiden(schaft) wie die unsrige, die sich „Schizophrenie“ schimpft: Unheil und Segen zugleich, sein kann.

      Daher wünsche ich allen, die sich auf diesem Weg befinden, dass „Herz und Seele“ Einklang finden;

      Und dazu braucht es den Mut, einen Weltenaufgang, zu bestehen, der zerstörerisch und schöpferisch, zugleich IST.

      Lieben Gruß und Danke Dir @Pia,

      Jörg

      • Diese Antwort wurde vor 5 Monate von kadaj geändert.
      #412404
      Pia

        Gerne, @Kadaj.

        Den Leitfaden hatte ich schon vor Jahren in meinen Original- Thread „Methoden zum risikominimierten Reduzieren und Ausschleichen von Psychopharmaka“ gepostet, wie vieles mehr, sehr viel mehr Infos zum Thema, nur leider ist der Thread seit einer ganzen Weile unsichtbar und ich habe schon häufiger deswegen den Professor Klimke angeschrieben und ihn gebeten, das Problem möglichst zu beheben.

        Ja, es ist ein komplexes Thema, das stimmt. Darum ist es auch so wichtig, gute Informationen zu haben und für sich individuell gut abzuwägen, ob und wie man möglicherweise Psychopharmaka reduzieren möchte.

        Viele Ärzt:innen haben davon leider keine Ahnung. Das ist ein echtes Problem, auch von Entzugserscheinungen nicht. Allerdings sind auch viele Ärzt:innen durchaus offen dafür, gerade wenn man selbst gut informiert ist und mit ihnen gemeinsam darüber sprechen kann.

        Ich wünsche dir einen schönen Abend.

        Liebe Grüße :ciao:


        Petition für einen Wandel im psychiatrischen Gesundheitswesen und in der Psychopharmakologie – an die WHO und weitere:

        https://share.google/yMioWVC2yVoLTW9eN

        #415929
        Pia

          Schrittweises Absetzen von Antipsychotika: Erkenntnisse aus Fallstudien und neurobiologischen Prinzipien für die Praxis

          PMC PubMed Central, 09. Mai 2024 
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          https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC11139239/?utm_source=chatgpt.com

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          Petition für einen Wandel im psychiatrischen Gesundheitswesen und in der Psychopharmakologie – an die WHO und weitere:

          https://share.google/yMioWVC2yVoLTW9eN

          #417598
          Pia

            BUCHEMPFEHLUNG

            „Genug geschluckt!: Psychopharmaka erfolgreich und dauerhaft absetzen“  Autoren: Dr. Peter und Mahinda Ansari 


            Petition für einen Wandel im psychiatrischen Gesundheitswesen und in der Psychopharmakologie – an die WHO und weitere:

            https://share.google/yMioWVC2yVoLTW9eN

            #421681
            Pia
              „The WORST Psych Drug Side Effects (Tier List)“
              Psychiater Dr. Josef, TaperClinic, Video 18 Minuten, 06.12.2025
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              Englisch, mit deutschen und in beliebigen anderen Sprachen Untertitel
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              Petition für einen Wandel im psychiatrischen Gesundheitswesen und in der Psychopharmakologie – an die WHO und weitere:

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              #421682
              Pia

                Mehr Informationen zum risikominimierten Reduzieren und Ausschleichen von Psychopharmaka findet ihr beim Klick auf den Link „Originalthread“ im ersten Beitrag dieses Threads.


                Petition für einen Wandel im psychiatrischen Gesundheitswesen und in der Psychopharmakologie – an die WHO und weitere:

                https://share.google/yMioWVC2yVoLTW9eN

                #421735
                Pia

                  Entzugserscheinungen von Psychopharmaka

                  Entzugserscheinungen von Psychopharmaka

                  Citizens Commission on Human Rights Victoria

                  (Automatisch übersetzt auf Deutsch)

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                  Viele Menschen, die Psychopharmaka eingenommen haben, berichten, dass die Entzugserscheinungen dieser Medikamente monatelang, ja sogar jahrelang nach dem Absetzen anhalten können. Patienten werden häufig nicht darüber aufgeklärt und ihnen wird oft gesagt, es handele sich lediglich um wiederkehrende Symptome ihrer „psychischen Erkrankung“ – Studien bestätigen jedoch, dass die Entzugserscheinungen nach dem Absetzen bestimmter Psychopharmaka mehrere Monate bis Jahre andauern können.

                  Es ist äußerst wichtig, dass niemand die Einnahme von Psychopharmaka ohne den Rat und die Unterstützung eines qualifizierten Arztes abbricht. Patienten, Angehörige und andere Beteiligte werden bei der Verschreibung allzu oft nicht darauf hingewiesen.

                  Eine australische Studie ergab, dass etwas mehr als die Hälfte der befragten stationären Patienten und ein Drittel der ambulant betreuten Patienten angaben, keine Informationen über das ihnen verschriebene Psychopharmakon erhalten zu haben. Angehörige erhielten noch seltener Informationen oder wurden in Gespräche und Entscheidungen über die Verschreibung von Psychopharmaka für die von ihnen betreuten Personen einbezogen.²

                  Im Jahr 2018 veröffentlichten Forscher der Universitäten Auckland und London ihren Bericht nach einer Befragung von über 1.829 Antidepressiva-Anwendern in Neuseeland. Sie stellten Folgendes fest:

                  • Nur 1 % erinnerten sich daran, über mögliche Entzugserscheinungen bei der Verschreibung von Antidepressiva informiert worden zu sein.
                  • 55 % gaben an, Entzugserscheinungen verspürt zu haben.
                  • Bei denjenigen, die seit mehr als 3 Jahren Antidepressiva eingenommen hatten, stiegen die Entzugserscheinungen auf 70 %.
                  • 25 % gaben an, dass die Entzugserscheinungen schwerwiegend seien.
                  • Jeder Dritte gab nach dreijähriger Einnahme von Antidepressiva an, sich abhängig zu fühlen.³

                  Warnhinweise der australischen Regierung zu Entzugserscheinungen bei psychiatrischen Medikamenten

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                  Entzugserscheinungen können sich in einer Verschlimmerung bestehender Symptome oder in neuen, zuvor nicht aufgetretenen Symptomen äußern. Sie können auftreten, wenn jemand ein Psychopharmakon absetzt, die Dosis verringert oder von einem Psychopharmakon auf ein anderes umsteigt.

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                  Arzneimittelbehörden aus aller Welt, darunter die australische Arzneimittelbehörde (Therapeutic Goods Administration, TGA), haben Warnungen vor psychiatrischen Medikamenten herausgegeben, um vor dem Entzugssyndrom zu warnen.

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                  Zu den von der TGA in Australien herausgegebenen Warnungen vor Entzugserscheinungen gehören:

                  • Juni 2018: Die TGA veröffentlichte ein Update zur Arzneimittelsicherheit, um verschreibende Ärzte an die Wichtigkeit der Aufklärung von Patienten und deren Betreuern über das Absetzen von Psychopharmaka, das Abklingen der Symptome und das Vermeiden eines abrupten Absetzens zu erinnern, insbesondere bei der Einnahme von Antidepressiva. Dies betrifft auch das ADHS-Medikament Atomoxetin (Strattera, Antidepressivum) und das Antidepressivum Zyban, das zur Raucherentwöhnung eingesetzt wird.⁴
                  • Dezember 2016: Die TGA warnte davor, Antidepressiva abrupt abzusetzen und die Dosis schrittweise zu reduzieren (immer unter ärztlicher Aufsicht), um mögliche Absetzerscheinungen wie Übelkeit, Schlafstörungen, Schwindel, Reizbarkeit, Angstzustände, Taubheitsgefühle und „elektrisierende“ Symptome zu vermeiden. Die TGA empfahl, dass sowohl Angehörige als auch Patienten darüber aufgeklärt werden sollten.⁵
                  • November 2011: Die TGA gab eine Sicherheitswarnung heraus, in der sie darauf hinwies, dass ein plötzliches Absetzen von Citalopram (Cipramil, Celepram, Talum, Citobell, Celica und andere Medikamente mit „Citalopram“ im Namen) Entzugserscheinungen wie Angstzustände, Schlaflosigkeit, emotionale Instabilität, Kopfschmerzen, Durchfall, Erbrechen und Herzrasen hervorrufen kann.⁶
                  • August 2011: Die TGA warnte davor, dass Neugeborene, die im dritten Trimester der Schwangerschaft Antipsychotika ausgesetzt waren, möglicherweise ein Risiko für ein Entzugssyndrom bei der Geburt aufweisen.
                  • August 2005: Die TGA gab eine Warnung heraus, dass SSRIs (eine Klasse von Antidepressiva) nicht für die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren zur Behandlung von Depressionen zugelassen sind und dass SSRIs sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern mit neu aufgetretener Suizidalität (Suizidgedanken und -verhalten) in Verbindung gebracht wurden. „Ähnliche Symptome können nach dem Absetzen von SSRIs auftreten“, erklärte die TGA.⁸
                  • September 2005: Das plötzliche Absetzen des Antidepressivums Paroxetin (Aropax, Oxetine, Paxtine, Loxamine und andere Handelsnamen) kann schwere oder lebensbedrohliche Entzugserscheinungen hervorrufen, warnte die TGA in einem Informationsblatt für medizinisches Fachpersonal.
                  • November 2007: In einem Bulletin zu unerwünschten Arzneimittelwirkungen warnte die TGA davor, dass Babys von Müttern, die während der gesamten Schwangerschaft SSRI-Antidepressiva eingenommen hatten, Entzugserscheinungen zeigen können. Zu den gemeldeten Reaktionen zählten Nervosität, Fieber, Appetitlosigkeit, beschleunigte Atmung und Reizbarkeit.<sup> 10</sup>
                  • August 2003: Die TGA warnte davor, dass die Einnahme von SSRI-Antidepressiva während der Schwangerschaft und Stillzeit beim Säugling Entzugserscheinungen wie Unruhe, Nervosität, Trinkschwäche, Magen-Darm-Beschwerden und Hypotonie (Muskelschwäche) hervorrufen kann. Bei Erwachsenen können ähnliche Entzugserscheinungen wie bei anderen SSRIs auftreten.
                  • .

                  Um ein Informationsblatt mit allen in Australien herausgegebenen Drogenwarnungen zu lesen, klicken Sie hier.

                  Der Entzug von Psychopharmaka kann Jahre dauern

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                  Die Fachzeitschrift „Psychotherapy and Psychosomatics“ veröffentlichte im September 2012 einen Bericht (Link in der Quelle unten) über anhaltende Absetzerscheinungen, die sechs Wochen nach dem Absetzen von SSRI-Antidepressiva auftraten. Forscher werteten zwischen Februar und September 2010 selbstberichtete Nebenwirkungen aus und stellten fest, dass die Absetzsymptome „mehrere Monate bis Jahre anhalten können“. Zu den Symptomen zählten Stimmungsschwankungen, anhaltende Schlaflosigkeit, Reizbarkeit, Depressionen, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, verminderte Stresstoleranz und emotionale Labilität (übermäßige Stimmungsschwankungen mit starken Emotionen wie unkontrollierbarem Weinen oder Lachen oder gesteigerter Reizbarkeit oder Wutausbrüchen) .¹²

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                  Dr. Stuart Shipko, ein kalifornischer Psychiater, der Berichte über das Absetzen von SSRI-Antidepressiva veröffentlicht hat, sagte: „Meine klinische Beobachtung ist, dass lang anhaltende Symptome auch bei Patienten auftreten, die die Dosis sehr langsam reduzieren, nicht nur bei denen, die abrupt aufhören, und dass es keine Garantie dafür gibt, dass diese Symptome verschwinden, egal wie lange der Patient wartet.“ ¹³

                  .

                  Im Jahr 2014 stellte der Rat für evidenzbasierte Psychiatrie im Vereinigten Königreich fest: „Das Absetzen von Psychopharmaka kann zu Behinderungen führen und eine Reihe schwerwiegender körperlicher und psychischer Auswirkungen verursachen, die oft Monate und manchmal Jahre andauern…“ 14

                  .

                  Die britische Psychiaterin Joanna Moncrieff und andere berichteten im „Journal of Psychoactive Drugs“: „Es ist mittlerweile anerkannt, dass alle wichtigen Klassen von Psychopharmaka charakteristische Entzugserscheinungen hervorrufen, die größtenteils ihre pharmakologische Wirkung widerspiegeln.“ Weiterhin berichteten die Forscher: „Ähnlich wie die verschiedenen Substanzen, die zu Rauschzwecken konsumiert werden, induziert jede Art von Psychopharmaka einen spezifischen veränderten mentalen und physischen Zustand…“

                  .

                  „Darüber hinaus“, so die Autoren, „führt das Absetzen der meisten psychoaktiven Substanzen nach chronischem Gebrauch zu psychischen und physischen Veränderungen. Der Entzug von Psychopharmaka, einschließlich Antidepressiva und Antipsychotika, ist mit charakteristischen Entzugs- oder Absetzsyndromen verbunden, die durch die Wiederaufnahme der Medikamenteneinnahme unterdrückt werden. Diese Auswirkungen sind bedeutsam“, erklärten sie, „weil sie – und wahrscheinlich auch häufig – fälschlicherweise als Anzeichen eines Rückfalls gedeutet werden können“, und die verschreibenden Ärzte könnten fälschlicherweise annehmen, dass der Patient ohne das Medikament nicht zurechtkommt.“ ¹⁵

                  .

                  Eine australische Literaturübersicht zu den Absetzerscheinungen von Antipsychotika ergab, dass zu den Entzugserscheinungen bei Antipsychotika Folgendes gehört:

                  • Erbrechen, Übelkeit und/oder Durchfall
                  • Schlafstörungen, Unruhe, Angstzustände und/oder Agitation
                  • Schwindel
                  • Probleme mit der Muskelbewegung, einschließlich unwillkürlicher Muskelkontraktionen, Unfähigkeit, still zu liegen, und/oder unkontrollierbarer Bewegungen 16

                  .

                  Benzodiazepine sind Beruhigungsmittel wie Valium, Serepax, Normison und Mogadon. Die Produktinformationen der australischen Arzneimittelbehörde, die Ärzten zur Verschreibung dienen, führen folgende Entzugserscheinungen für Alprazolam auf, ein sehr häufig verschriebenes Benzodiazepin, das auch unter dem Namen Xanax bekannt ist.

                  • Schlaflosigkeit
                  • Angst
                  • Erbrechen
                  • Tremor
                  • Muskel- und Bauchkrämpfe
                  • Wahnhafte Überzeugungen
                  • Herzklopfen
                  • Verlust des Kurzzeitgedächtnisses
                  • Krämpfe
                  • Psychose 17

                  Das Gesundheitsministerium von Westaustralien weist darauf hin, dass Benzodiazepine leicht abhängig machen können und beim Absetzen Entzugserscheinungen auftreten. Es warnt außerdem: „Abrupte Entzugserscheinungen können Wochen bis Monate andauern“, und ein plötzliches Absetzen ist gefährlich.

                  .

                  Der australischen Arzneimittelbehörde wurden Entzugserscheinungen gemeldet.

                  .

                  Bis zum 3. Januar 2019 gingen bei der australischen Arzneimittelbehörde (Therapeutic Goods Administration) 938 Meldungen über Entzugserscheinungen bei Antidepressiva und weitere 165 Meldungen über Entzugserscheinungen bei Antipsychotika ein. Da Experten zufolge nur 1 bis 10 % der Nebenwirkungen gemeldet werden, dürfte die tatsächliche Zahl deutlich höher liegen.

                  .

                  Video

                  Sehen Sie sich ein Video der US-Staatsanwältin Karen Beth Menzies zum Thema Antidepressiva – Abhängigkeit und Entzug an. Klicken Sie auf den Link in der Quelle, um es zu sehen.

                  .

                  Referenzen unten im Quelllink.

                   .
                  Quelle:

                  Petition für einen Wandel im psychiatrischen Gesundheitswesen und in der Psychopharmakologie – an die WHO und weitere:

                  https://share.google/yMioWVC2yVoLTW9eN

                  #421848
                  Pia
                    Psychopharmaka, Neuroinflammation, Wechsel/Reduktionen (und Alkohol) – kurz erklärt
                     
                    1. Neuroinflammation & Entzündliche Prozesse
                    Neuroinflammation ist eine Immunreaktion im Gehirn, bei der Immunzellen (z. B. Mikroglia) aktiviert werden und pro-entzündliche Zytokine freisetzen. Diese Prozesse beeinflussen Nervenzell-Funktion, Botenstoffe und neuronale Kommunikation.
                    → Entzündliche Marker sind in vielen psychiatrischen Zuständen nachweisbar.
                    PMC
                    .
                    📌 Siehe Überblick:
                    🔗 Inflammation-related biomarkers in major psychiatric disorders (Nature/Translational Psychiatry)
                    Nature
                    .
                    2. Psychopharmaka & Entzündungsregulation
                     .
                    ➤ Psychopharmaka wirken nicht rein „entzündungsfördernd“ oder „entzündungshemmend“.
                    Ihre Effekte auf Immun- und Entzündungswege sind komplex und hängen von:
                    der Substanz
                    dem individuellen Immunsystem
                    Dosis, Dauer & Kontext ab
                    Zum Beispiel können bei Antidepressiva SSRIs pro-entzündliche Zytokine reduzieren und anti-entzündliche Mechanismen fördern.
                    Wikipedia
                    .
                    ➡ Gleichzeitig ist bekannt, dass Veränderungen der Medikation — Wechsel, Reduktionen oder Absetzen — einen Stress für das Nervensystem darstellen können und vorübergehend entzündliche Reaktionen, Rebound-Effekte oder Symptome auslösen.
                    .
                    Diese Effekte sind keine „Rückfälle“ im Sinne einer neuen Krankheit, sondern biologische Anpassungsreaktionen des Gehirns und Immunsystems.
                    .
                    3. Wechsel/Reduktionen & das Nervensystem
                    Wenn Medikamente verändert werden, ändert sich:
                    .
                    Die Balance von Neurotransmittern
                    die Aktivität des Immunsystems
                    die Reaktionsbereitschaft von Mikroglia und Zytokinen
                    ➡ Dadurch können vorübergehend Symptome auftreten, die entzündlich moduliert sind und nicht zwingend Ausdruck einer eigenständigen Erkrankung sind.
                    .
                    4. Alkohol & entzündliche Prozesse
                    Alkohol aktiviert Immunantworten im Gehirn und kann Neuroinflammation verstärken.
                    .
                    → Chronischer oder starker Alkoholkonsum erhöht chemokine und entzündliche Signale im zentralen Nervensystem, was mit kognitiven und emotionalen Veränderungen verbunden ist.
                    PMC +1
                    .
                    Gezielte Gegenrede zu „Rückfall-Narrativen“
                    ➡ Rückfall-Narrative behaupten oft: „Wenn nach Absetzen/Reduktion Symptome auftreten, ist es ein Rückfall der Grundkrankheit.“
                    .
                    Das ist wissenschaftlich nicht korrekt, denn:
                    Entzündungsprozesse und Zytokin-Antworten können Symptome verursachen oder verstärken, ohne dass eine neue oder bestehende Grunderkrankung „aktiv wird“.
                    (Neuroinflammation wird in vielen psychiatrischen Zuständen als relevanter Faktor beschrieben.)
                    PMC
                    .
                    Medikationsveränderungen setzen neuronale und immunologische Systeme unter Anpassungsdruck — das kann zu vorübergehenden Effekten führen, die wie Rückfälle aussehen, aber biologisch andere Ursachen haben.
                    Alkohol verschärft diese Prozesse, weil er zusätzliche entzündliche Signale aktiviert und gleichzeitig das Nervensystem belastet.
                    PMC
                    .
                    ➡ Fazit: Auftretende Symptome nach Reduktion oder Medikamentenwechsel sind nicht automatisch ein Beweis für einen „Rückfall der Erkrankung“, sondern können neurobiologisch erklärbare Anpassungs- und entzündliche Reaktionen sein.
                    .
                    Ergänzung: Natürliche Unterstützung bei Neuroinflammation, Entzug & Anpassungsphasen
                    .
                    Wichtig ist:
                    Wenn Symptome im Rahmen von Medikamentenwechseln, Reduktionen oder Entzug auftreten, bedeutet das nicht, dass man „hilflos ausgeliefert“ ist oder nur auf Medikamente angewiesen wäre.
                    👉 Neuroinflammation ist ein biologischer Prozess – und solche Prozesse lassen sich auch natürlich modulieren.
                    .
                    1. Pflanzliche & natürliche Entzündungshemmer
                    Viele Pflanzenstoffe wirken nachweislich:
                    entzündungshemmend
                    zytokinmodulierend
                    neuroprotektiv
                    mikroglia-regulierend
                    .
                    Dazu zählen u. a.:
                    Kräuter & Tees (z. B. Zistrose, Kurkuma, Ingwer, Kamille, Salbei)
                    .
                    Gewürze (z. B. Kurkuma/Curcumin, Zimt, Kreuzkümmel)
                    .
                    Knollen & Wurzeln (Ingwer, Kurkuma)
                    .
                    Vitalpilze (z. B. Reishi, Lion’s Mane, Cordyceps – je nach individueller Verträglichkeit)
                    .
                    Diese Stoffe greifen nicht „psychiatrisch“ ein, sondern biologisch-regulatorisch, insbesondere über:
                    NF-κB-Hemmung
                    Reduktion pro-entzündlicher Zytokine (z. B. IL-6, TNF-α)
                    antioxidative Mechanismen
                    .
                    2. Ernährung als entzündungsmodulierender Faktor
                     .
                    Eine entzündungshemmende Ernährung kann das Nervensystem in Anpassungsphasen spürbar entlasten, z. B.:
                    ausreichend Omega-3-Fettsäuren
                    wenig hochverarbeitete Produkte
                    möglichst stabiler Blutzucker
                    individuell gut verträgliche Kost
                    ➡ Ernährung ist kein „Wellness-Thema“, sondern ein neuroimmunologischer Einflussfaktor.
                    .
                    3. Warum das wichtig ist (auch gegen Rückfall-Narrative)
                     .
                    Wenn Symptome entzündlich mitbedingt sind, dann folgt logisch:
                    Sie sind nicht automatisch Zeichen einer „wieder ausbrechenden Erkrankung“
                    Sie können abklingen, wenn sich das Nervensystem reguliert
                    Menschen können sich aktiv selbst unterstützen, statt nur passiv abzuwarten.
                    .
                    👉 Das widerspricht direkt dem vereinfachten Rückfall-Narrativ und stärkt Verständnis, Selbstwirksamkeit und Orientierung.
                    .
                    Kernaussage
                    Medikationsveränderungen = biologischer Stress
                    .
                    Biologischer Stress = oft auch entzündlich
                    .
                    Entzündliche Prozesse = natürlich beeinflussbar
                    .
                    Das heißt nicht „alles mit Kräutern heilen“,
                    sondern: den Körper ernst nehmen, verstehen und sinnvoll unterstützen.
                     .
                    .
                    Sanfte unterstützende Optionen (ohne Heilversprechen)
                    .
                    Die folgenden Punkte stellen keine Therapieempfehlung dar, sondern mögliche unterstützende Maßnahmen, die manche Menschen in Phasen von Neurostress, Entzug oder Anpassung als hilfreich erleben. Wirkung und Verträglichkeit sind individuell verschieden.
                    .
                    1. Pflanzliche & natürliche Optionen
                    Entzündungshemmende Tees & Kräuter
                    z. B. Zistrose, Kamille, Salbei, Melisse, Ingwer
                    .
                    Gewürze mit entzündungsmodulierendem Potenzial
                    z. B. Kurkuma (Curcumin), Ingwer, Zimt
                    Wurzeln & Knollen
                    z. B. Ingwer, Kurkuma (in kleiner, gut verträglicher Menge)
                    .
                    Vitalpilze (je nach individueller Reaktion)
                    z. B. Reishi, Lion’s Mane, Cordyceps
                    .
                    2. Ernährung & Alltagsfaktoren
                    entzündungsarme, möglichst naturbelassene Ernährung
                    ausreichende Flüssigkeitszufuhr
                    regelmäßige Mahlzeiten zur Blutzuckerstabilität
                    ggf. Omega-3-Zufuhr (z. B. Algenöl)
                    Reizreduktion (Licht, Lärm, Stress)
                    .
                    3. Nervensystem-Entlastung
                    ausreichend Schlaf und Ruhephasen
                    sanfte Bewegung (z. B. Spazierengehen)
                    Atemübungen oder langsame Rhythmusaktivitäten
                    Vermeidung zusätzlicher Belastungen, z. B. Alkohol
                    .
                    4. Wichtiger Hinweis
                    Diese Maßnahmen ersetzen keine medizinische Betreuung, können aber dazu beitragen, das Nervensystem in belastenden Phasen zu entlasten.
                    Nicht alles passt für jede Person – Selbstbeobachtung und individuelle Grenzen sind entscheidend.
                    .
                    Zusammengefasst:
                    .
                    Ziel ist nicht Kontrolle von Symptomen um jeden Preis,
                    sondern Unterstützung von Regulation, Stabilität und Erholung,
                    während sich das Nervensystem neu einpendelt.
                    .
                    Hinweis für skeptische Leser:innen:
                    .
                    Die genannten Zusammenhänge sind in der neurobiologischen und psychoneuroimmunologischen Forschung gut beschrieben. Sie bedeuten nicht, dass psychische Symptome „nur Entzündung“ sind oder dass Medikamente grundsätzlich falsch wären.
                    .
                    Sie zeigen jedoch, dass biologische Stress- und Entzündungsprozesse eine relevante Rolle spielen können, insbesondere bei Medikamentenwechseln und Reduktionen.
                    .
                    Natürliche, entzündungsmodulierende Maßnahmen sind daher keine Ideologie, sondern ein ergänzender, risikoarmer Ansatz, der auf bekannten physiologischen Mechanismen beruht.
                     .
                    .
                    Wissenschaftliche Quellen, Studien:
                    (Die restlichen Quellen folgen in den nächsten Beiträgen, da in diesem Forum leider nur 2 Links pro Beitrag möglich sind.)
                     .
                     
                     .
                    .

                    Petition für einen Wandel im psychiatrischen Gesundheitswesen und in der Psychopharmakologie – an die WHO und weitere:

                    https://share.google/yMioWVC2yVoLTW9eN

                    #421849
                    Pia

                      Weitere wissenschaftliche Quellen, Studien, zum obigen Beitrag:

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                      Petition für einen Wandel im psychiatrischen Gesundheitswesen und in der Psychopharmakologie – an die WHO und weitere:

                      https://share.google/yMioWVC2yVoLTW9eN

                      #421850
                      Pia

                        Weitere wissenschaftliche Quellen, Studien zum obigen Beitrag:

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                        .

                        Petition für einen Wandel im psychiatrischen Gesundheitswesen und in der Psychopharmakologie – an die WHO und weitere:

                        https://share.google/yMioWVC2yVoLTW9eN

                        #421851
                        Pia

                          Weitere wissenschaftliche Quellen, Studien zu meinem obigen Beitrag:

                          Psychopharmaka, Neuroinflammation, Wechsel/Reduktionen (und Alkohol) – kurz erklärt“

                          .


                          Petition für einen Wandel im psychiatrischen Gesundheitswesen und in der Psychopharmakologie – an die WHO und weitere:

                          https://share.google/yMioWVC2yVoLTW9eN

                          #421852
                          Pia

                            Es geht leider in diesem Forum nicht anders, als immer nur 2 Links pro Beitrag zu posten.

                            Hier die nächsten 2 wissenschaftlichen Quellen, Studien zum obigen Artikel:

                            .

                            .
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                            Petition für einen Wandel im psychiatrischen Gesundheitswesen und in der Psychopharmakologie – an die WHO und weitere:

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                            #421853
                            Pia

                              Und weiter geht es mit 2 wissenschaftlichen Quellen, Studien zu meinem obigen Artikel:

                              .

                              Petition für einen Wandel im psychiatrischen Gesundheitswesen und in der Psychopharmakologie – an die WHO und weitere:

                              https://share.google/yMioWVC2yVoLTW9eN

                              #421854
                              Pia

                                Wissenschaftliche Quellen, Studien zum obigen Beitrag:

                                .
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                                Petition für einen Wandel im psychiatrischen Gesundheitswesen und in der Psychopharmakologie – an die WHO und weitere:

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