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Dieses Thema enthält 90 Antworten und 17 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Avatar Lightness vor 1 Monat, 1 Woche.

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  • #62764
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    Anonym

    Angst = übergroße Nähe, Traumafolge nach Übergriff

    Wenn du eine Veränderung an dir wahrnimmst, ist der nächste sinnvolle Schritt, sie zu kommunizieren statt sie wegzudröhnen. Sonst rücken dir die, gegen deren Jagdfieber du dich eigentlich abgrenzen müsstest, immer weiter auf die Pelle. Medikamente verzögern deine Reaktion lediglich. Dadurch häuft sich dann immer mehr Beziehungsmüll an, den du sonst längst entsorgt hättest. Bei mir verzögerte die Medikation die Scheidung um fast zehn Jahre, in denen ich ohne das Zeug hochproduktiv gewesen wäre.

    #62766

    Gute Besserung @nevermind. Mach Dir keine Vorwürfe

    #62769

    @christine Manchmal gehen Deine hellseherischen Ferndiagnosen ein wenig weit und führen in die Irre. Ohne Informationen kannst Du doch nicht aufs Geratewohl einfach so analysieren.
    Ansonsten lese ich wirklich gerne von Deinen hochqualifizierten Dystopien.

    #62771
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    Anonym

    Ist dir ein Ich lieber als das Du beim erweiterten Selbstgespräch, siehst du dich manchmal selbst auf der Bühne Dritter. Lächeln!

    #62782

    Ich danke euch allen. In Phasen wie solchen analysiere ich ehrlich gesagt nicht mehr gern, nicht einmal mich selbst. Weil die Paranoia mich in die Irre führen und ich Dinge zerstören könnte, die im Grunde in Ordnung sind.

    Dass Beziehungen unter unserer Diagnose leiden, ist bekannt. Viele Schizos haben gar keine Beziehung, weil es für Angehörige nicht gerade leicht ist mit uns. Insofern gebe ich meinem Partner keine Schuld, @christine.

    Ich muss mich da selbst wieder raushangeln. Und ein bisschen hilft ja auch das Forum. Dank euch!

    • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Monat, 4 Wochen von Nevermind Nevermind.
    #62784

    @christine: Momentan bin ich in keiner Therapie. Die letzte wurde im Frühjahr beendet.

    Die alternative Klinik nimmt mich nicht an und ist gar nicht alternativ. Ich muss jetzt nach einem guten Therapeuten suchen.

    #62786
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    Anonym

    Schuld verbindet selten, Beschuldigung noch weniger. Aber Grenzen sind wichtig. Sobald du sie aus irgendeinem Grund aufgibst, bist du nicht nur näher sondern auch angreifbarer. Diese Grenze zu regenerieren ist das Hauptanliegen der Medikation. Leider beeinträchtigt sie den Betroffenen in vielerlei Hinsicht. Ich vergleiche sie gern mit Narkosemitteln, die verabreicht werden, um die Effizienz der Einrichtung, in der der Eingriff erfolgt, zu erhöhen. Um deine eigene Sicht beizubehalten statt die deiner Umgebung kritiklos zu übernehmen, lohnt vielleicht der Gang zum EUTB.

    #62812
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    Anonym

    @christine: Momentan bin ich in keiner Therapie … Ich muss jetzt nach einem guten Therapeuten suchen.

    Magst du ein Organigramm dafür anlegen, damit sie ausgewogen ist und deinen Wünschen entspricht? Es ist ja keinem geholfen, wenn du das gesamte Spektrum der Integrierten Versorgung auslastest, nur damit die sich finanzieren können. Hier musste der PTV Sachsen auch einsehen, dass seine Rückzugswohnung keine akzeptable Alternative zur Krisenhotline ist. Ich hatte jedenfalls noch nie eine Panikattacke, bei der mir körperliche Nähe nicht noch mehr Stress beschert hätte. Offensichtlich stehe ich da mit meinen Befürchtungen vor Übergriffen nicht allein.

    #62921

    Danke für deine Tipps, liebe @christine. Ich lebe hier ja etwas ländlich und werde froh sein können, überhaupt eine TherapeutIn mit freien Kapazitäten zu finden. Und was in der Therapie dann läuft, bestimmt ja meist die TherapeutIn.

    Was ist PTV Sachsen?

    #63085
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    Anonym

    Was ist PTV Sachsen?

    Ein psychosozialer Trägerverein, der unter anderem integrierte Versorgung anbietet.

    #63236

    Danke, @christine!

    #65903

    Wie geht es dir @nevermind?

    #65933

    Danke der Nachfrage, @lightness. Mir geht es wieder besser aber es schwankt und ich habe nicht wirklich die Kontrolle über mein Befinden. Das ist natürlich frustrierend. Keine Ahnung, woran es liegt – am fehlenden AD, am NL-Absetzversuch oder einfach am Herbst. Morgens ist es am schlimmsten, Angst in Wellen und kaum Antrieb. Aber wie gesagt, an manchen Tagen geht es dann auch wieder ganz gut und ich freue mich, mich wieder zu erkennen. Kurz: Ich hasse F 20 und versuche, mich selbst trotzdem zu lieben.

    Und wie geht es dir?

    #65942

    Was soll ich dir schreiben?

    Bei mir herrscht ein wenig ein Ausnahmezustand, aber nichts, worüber man sich Sorge machen müsste. Ich muss da durch. Hilft nichts.

    Genaueres kann ich dir nicht erzählen. Nur, dass ich hier (ich meine nicht das Forum, ist was Privates)  tierisch genervt werde.

    Grüße Lightness

    #65958

    Oh, das klingt aber unangenehm, @Ligthness. Dann wünsche ich dir, dass sich das irgendwie klärt. Im Guten.

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