Sex als Therapie

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Dieses Thema enthält 117 Antworten und 24 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Avatar Anonym vor 2 Monate, 2 Wochen.

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  • #47245
    #47250

    Was haben jetzt Vergewaltiger mit Thema zu tun? Aber ehrlich gesagt bin ich mir nicht sicher, ob ich das wirklich wissen will.

    Ich vermute diese Studie ist irgendein Beweis für dich, richtig?

    Ah, moment. Unkontrolliertes Ausleben.

    So wie Fressucht, Geldgier, Habsucht, Eifersucht, Neid,…

    Das muss man alles unter Kontrolle bringen, richtig?

    • Diese Antwort wurde geändert vor 4 Monate, 3 Wochen von PlanB PlanB.
    #47251

    Das ist keine Studie sondern eine Theorie, welche die Zusammenhänge darstellt, die meiner Meinung nach beweisen, warum unreguliertes Sexualverhalten asozial ist.

    #47253

    Natürlich ist eine Vergewaltigung unreguliert, so wie Mord, oder Diebstahl.

    #47254

    War nicht Deine Ausgangsthese, dass Masturbation grundsätzlich schädlich ist, so wie des Weiteren auch das ganze soziale Konstrukt der vermeintlich romantischen Liebesbeziehungen?

    Unter unreguliertem Sexualverhalten versteh ich was gänzlich anderes….

    #47255

    Meine Ausgangsthese war das Equites 100% recht hatte, mit dem was er gesagt hatte.

    Daraus entwickelte sich dann auch eine Argumentation gegen unreguliertes Sexualverhalten.

     

    Gegen romantische Liebesbeziehungen habe ich nie etwas gesagt. Ich finde sie sogar gut und erstrebenswert.

    #47256

    Ok. also deine Theorie meint das es voll ungerecht sei das dieser Typ keine Frau bekommt:

    So einer hier aber mehrere:

    Und weil Typ1 deswegen total frustriert ist, wird der natürlich gewaltätig.

    #47257

    Gegen romantische Liebesbeziehungen habe ich nie etwas gesagt

    Na gut, dann hab ich zumindest das anscheinend missverstanden. Für mich kam das so rüber,weil sie eben selten so funktionieren, dass nicht im Laufe der Zeit der eine oder andere Partner verletzt wird, gerade weil solche Beziehungen häufig doch irgendwann in die Brüche gehen. So zumindest Dein selbst angeführtes Beispiel, in dem Du ja anscheinend das Gefühl hattest, Deine Partnerin auszunutzen, aber dennoch nicht, oder zu spät nen Schlusstrich gezogen hast. Das wäre im Übrigen Dir anzulasten, heißt aber auch nicht, dass das grundsätzlich so abläuft. Gegenbeispiel von einvernehmlicher Trennung ohne dadurch verursachtes Trauma gibts genug.

    Und zwischen unreguliertem Sexualverhalten und Abstinenz, deren vermeintlichen Vorteile Equites aufgeführt hat, gibt es auch noch ein Dazwischen.  Das völlig unreguliertes Sexualverhalten schädlich ist, hat in dieser Diskussion auch niemand wirklich bestritten…

     

    #47258

    Und weil Typ1 deswegen total frustriert ist, wird der natürlich gewaltätig.

    Sach ma, gehts noch? Ich hab Dir nicht die Erlaubnis gegeben, hier ein Bild von mir  zu posten

    #47260

    Danke @zoidberg, für die Grautöne.

     

    Das Thema regt mich aber besonders auf. Ich finde es asozialer als Klimawandel, Massentierhaltung oder sogar Steuerbetrug.

    #47262

    Ich finde Selbstbefriedigung ist gesund und nicht krank, es kann krank sein, aber krank sein kann praktisch alles. Selbstbefriedigung schadet dem Menschen nicht generell, es ist vermutlich die am meisten praktizierte Sexualaktivität und warum sollte man jemanden davor warnen.

    Sex in einer romantischen Liebe ist auch was schönes, wie schon von jemanden gesagt.

    #47283
    #47328

    Ich find es wichtig mich auch in der Sexualität zu spüren und die Entspannung danach möchte ich auch nicht missen. Daran ist für mich auch nichts falsches. Männer scheinen damit aber mehr Probleme zu haben. Warum weiss ich nicht. Sich streicheln und reiben ist doch was Schönes und es tut auch Niemanden weh würde ich behaupten. Allerdings Sex als Therapie zu bezeichnen finde ich zu weit hergeholt. Es gehört einfach mit zum Leben würde ich sagen.

    #49416
    Avatar
    Anonym

    ich hab mir den Thread durchgelesen und zuvor bekam ich irgendeine Seite von”Standard” in Mozialla zu “Incels”; jetzt wusste ich nicht, was das war und las und nahm dann auch noch die Kommentare mit und jetzt sitz ich hier und bin etwas angetrunken, drei Bier und bin traurig.

    Der Artikel hatte den Aufhänger, wie Nichtraucher es beschreibt, dass aus Frustration und scheiterndem Verliebtsein, Gewalt entsteht, bis dahin sogar, dass es ganze Foren dazu gibt und Frauenhass, Misogynie, dort kompensiert wird mit Prostitution und bestimmten Taktiken zum Aufwerten der eigenen Person und ja, der Verherrlichung eines jungen Mannes, der in der Konsequenz dann sogar gemordet hat, weil die Ablehnung gesellschaftlich bedingt sei und doch letztlich ein Recht auf Liebe oder den sexuellen Akt bestehen würde, der gesellschaftlich, also politisch durchgesetzt werden müsste.

    als ich in 2012 erkrankt bin und drei Monate in der Geschlossenen landete, da hat sich dann im Verlauf meine Freundin von mir getrennt, wie ich jetzt, sieben Jahre später und aus der nächsten Psychose erwacht, merke, wie sehr mich das gekränkt hat und dann doch wieder rational zu bewältigen sein muss, weil ich Gott sei Dank damals nicht gewaltvoll gehandelt habe.. ich hab während dem letzten halben Jahr zu allen Kontakt gesucht, die ich mal kannte und wollte es irgendwie gerade biegen, aber das geht nicht, geht einfach nicht.. die Entscheidungen, die ich einmal getroffen habe, die waren zu diesem Zeitpunkt die richtigen und das sollen sie auch bleiben, sonst drehe ich noch ganz am Rad und verlier mich in diese “was wäre wenn-Welt” und das brauch ich nicht..

    In der Grundschule habe ich schon lieber Freund und Freundin vermittelt mit Liebesbriefen und erst spät gemerkt, ja zu spät, dass ich auch lieben darf… Damals habe ich aber Nähe so Überfordernd erlebt, dass ich es dann ganz mied und zur Kompensation allerlei Zeugs konsumierte..

    Triebschicksale sagen manche auch, wenn sie die Entstehung von Psychosen beschreiben und die sexuelle Entwicklung spielt im Leben eine immens wichtige Bedeutung. Manche schaffen es auch ihr Leben lang sich mit abstrakter Wissenschaft oder Kunst zu beschäftigen, doch irgendwann, doch irgendwann…

     

     

     

    #49426

    Incels

    Wah. Nur so als Anmerkung: Ich würde allen geneigten Mitlesern anraten, sich bezüglich dieser, ahem,  “Bewegung” nicht weiter einzulesen, sofern man nicht einiges abkann.  Als Frau schon gleich 3mal nicht. Das ist nüchtern nämlich wirklich schwer zu ertragen, was die so absondern. Also spart euch lieber weitere Google-Recherchen und guckt stattdessen einen schönen Horrorfilm. Der ist wenigstens Fiktion :negative:

    Börks!!

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