Sex als Therapie

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Dieses Thema enthält 72 Antworten und 16 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Felinor Felinor vor 4 Tagen, 17 Stunden.

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  • #46282

    ich investiere in aphrodisiierende Substanzen dieses Monat. Ich habe nämlich die Erfahrung gemacht dass Erregung Ängste hemmt und es einem besser geht. Kennt ihr das? Mache dann immer Dates aus und das macht Spaß. Es steigert die Stimmung. Es funktioniert auch so dass man einen Tag die Abilify auslässt und erst nächsten Tag nimmt. Dann hat man super Wirkungen. Dann noch viel Kaffee und alles passt.

    #46307

    Ja – ein Orgasmus kann entspannen. Aber aphrodisierende Mittel oder Medikamente weglassen brauch ich dafür nicht. Ein kleiner Tip: denk an die entsprechende Verhütung – auch vor Geschlechtskrankheiten – wenn du dir Dates ausmachst.

    #46318

    Aktive Leute neigen angeblich weniger zu Depressionen und anderen Problemen habe ich mal in einem Artikel gelesen.

    #46341

    Schneller Sex ohne Liebe macht einen nicht zufriedener auf Dauer, glaub ich.

    #46364
    #46378

    Sex ist mit Sicherheit keine Therapie fuer Schizophrenie. Das Naehe, Liebe, Zaertlichkeit und natuerlich auch guter Sex zum koerperlichen und geistigen Wohlbefinden beitragen kann ist ein alter Hut. Mehr ( aber auch nicht weniger ) sollte man dem aber nicht zuschreiben. Ist ziemlich weit hergeholt.

    #46384

    Ich finde das Thema halt sehr interessant. Vor allem wenn man gemocht wird von seiner Partnerin. Wenn man eine hätte. Das gibt positive Gefühle die unterstützend wirken können.

    #46390

    zu lieben oder geliebt zu werden? das ist hier die Frage.

    #46391

    Beides

    #46395

    Liebe kann weh tun.

    An Sex ist bei uns momentan nicht zu denken. Katheter, Schwäche, Krankenhaus.

    Ich onaniere manchmal, das tut mir gut.

    Ich onaniere sowieso lieber, weil ich mich am Besten kenne.

    Mein Mann mag es am Liebsten mit Hand und Mund. Vielleicht geht es ja irgendwann wieder.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Woche, 4 Tagen von Avatar rose.
    • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Woche, 4 Tagen von Avatar rose.

    Bleib, wie du bist, und ändere dich jeden Tag.

    #46453

    Schoen, dass wir darueber auch mal gesprochen haben Rose  :bye: B-)

    • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Woche, 4 Tagen von Jela Jela.
    #46938

    Gab es nicht mal einen Schwerbehinderten, der eine finanzielle Unterstützung für Bordellbesuche von der Krankenkasse einklagen wollte, mit dem Argument, dass ihm dies Lebensqualität bieten würde, die für ihn überlebenswichtig ist? Er hat glaube ich verloren…

    Ich finde das aber auch unverantwortlich. Nicht, weil ich dem Mann seinen Spass nicht gönnen würde. Sondern aus moralischen Gründen – denn die Prostituierten machen ihren “Job” mit ziemlicher Sicherheit nie ganz aus freiem Willen und eigener Entscheidung – sondern entweder durch finanzielle Not gezwungen oder sogar aus berechtigter Angst vor Gewalt durch Zuhälter. Man nutzt also als Freier diese Menschen und ihre Notlagen einfach nur auf das schändlichste aus, auch noch zu eigenem Genuss. Das kann doch nicht ernsthaft etwas heilsames sein, sondern das ist etwas, was auf lange Sicht blind für andere Menschen macht.

    Es gibt auch durchaus professionelle “Sexualbegleiter”, die sich auf Menschen mit Behinderungen spezialisiert haben. Da ist eventuell die Gewalt der Rotlichtszene nicht so ausschlaggebend in den Umständen… Ich bin da aber auch skeptisch, ob diese es rein aus freiem Willen tun, oder vielleicht doch nur, weil es eine Möglichkeit ist, durch Opferung der eigenen Scham Geld zu verdienen, was ihnen anderswo dringend fehlt. Seine Scham zu opfern, ist ein hohes Opfer, es wird etwas sehr heilsames geopfert. Ich wünsche niemandem, dass er seine Scham in diesem Ausmass opfern muss, denn dadurch opfert derjenige einen wichtigen Teil seines Herzens, der eigentlich gesund macht, und auch einen gesunden Geist zu tragen helfen kann.

    Das sind aber meine persönlichen Ansichten dazu. Vielleicht sollte man bei diesem Thema auch abseits von der Prostitution differenzieren. Ob der Sex in einer liebevollen Beziehung stattfindet, oder rein zur Triebbefriedigung, ohne tiefere menschliche Bindung.

    Ich selbst sehe es so, dass eine liebevolle Beziehung zwischen zwei Menschen sehr sehr heilsam sein kann, und der Sex in dieser auch. Solange die Beziehung harmonisch ist. Unter anderem, weil die Chance besteht, dass die Berührungen über das rein körperliche hinaus eine sehr intime Erfahrung des Wesens des Partners vermitteln können, und solche kann eben sehr heilsam, ergänzend zur eigenen Psyche, wirken.

    Aber so etwas lässt sich finde ich nicht in einen therapeutischen Rahmen zwingen. Deswegen wäre es meiner Ansicht nach falsch, es “Therapie” zu nennen oder gar professionalisiert zu handhaben. Es ist einfach nur das Leben, und das Leben in seinen schönen Seiten, kann eben auch sehr heilsam sein, man kann es aber nicht erzwingen.

    Bei oberflächlichem Sex bin ich mir da nicht so sicher. Ich glaube, dieser kann eine Ähnliche Wirkung haben, wie schnelles Essen, oder Drogensüchte. Man bekommt einen Kick, sieht aber nichts tieferes dahinter, also gibt es einem nicht mehr mit, als vielleicht etwas vorrübergehende Ruhe und dann Lust auf den nächsten Kick. Manche Menschen werden regelrecht sexsüchtig, und müssen immerzu nach oberflächlichen Sex suchen, so lange bis dieser ihnen nichts mehr gibt, und sie sich auf diese Weise die wundervollste Erfahrung vergällt haben, die man als Mensch auf natürliche Weise haben kann. Ich behaupte mal, gelegentlicher oberflächlicher Sex, ist nicht viel anders und auch nicht viel heilsamer, als gelegentliches Saufen z.B., einfach ein Abreagieren, aber nichts was tiefere Wurzeln schlagen kann.

    Das ist wahrscheinlich aber auch eine kulturelle Frage, wie Menschen mit Sex umgehen, was er ihnen bedeutet, wozu sie bereit sind und was sie scheuen.

    #46977

    Bei Männern ist es definitv das gegenteil, die fortpflanzung ist auch immer der beginn des absterbens, was ist den das höchste Ziel im leben? Sich fortzupflanzen, wenn ein Mann also regelmäßig Sex hat oder Mastubiert täuscht er seinen Körper vor sich fortgepflanzt zu haben… somit werden ihn wichtige Stoffe die zur herstellung von Sperma gebraucht werden entwendet und zeitgleich auch Antrieb Motivation Selbstbewusstsein und vieles mehr. Denn wenn er keinen Orgasmus hat baut er mehr triebe auf Erfolg zu haben oder einfach Frauen auf der Straße anzusprechen. Falls ihr es nicht wisst die meisten japanischen männer ziehen pornos und masturbation realen Sex vor Warum ? weil es einfach ist. warum hocken die meisten jugendlichen nur noch vorm PC und schauen Pornos? weil sie damit glücklich sind, ohne masturbation wären sie es nur wenn sie eine Frau erobert hätten! Deswegen lebe ich schon lange Abstinent.

    #46978

    Ihr müsst euch vorstellen das die fortpflanzung das höchste Ziel ist, und wenn dies nicht geschieht werdet ihr viel aktiver motivierter ihr habt mehr antrieb mehr mut mehr selbstbewusstein ratet mal warum so viele große philosophen wie auch Kant und später Nietzsche oder Schopenhauer Abstinent gelebt haben. Ich weiß nicht mehr wer aber einer beschreibt es auch

    #46980

    Du hast 100% Recht @equites

    Ich kämpfe auch immer damit abstinent zu bleiben aber ich gebe immer wieder zu schnell nach.

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