Maastrichter Online-Befragung zur Absetzung von Antipsychotika

Home Foren Austausch (öffentlich) Maastrichter Online-Befragung zur Absetzung von Antipsychotika

Dieses Thema enthält 43 Antworten und 12 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Mowa Mowa vor 1 Monat, 2 Wochen.

Ansicht von 15 Beiträgen - 1 bis 15 (von insgesamt 44)
  • Autor
    Beiträge
  • #19580

    Maastrichter Online-Befragung (weltweit und mehrsprachig) zur Absetzung von Antipsychotika
    http://www.antipsychoticwithdrawalsurvey.com

    Haben Sie schon mal antipsychotische Medikamente (z.B. Zyprexa, Seroquel, Risperdal, Haldol, Zeldox und andere) für irgendeine Form von psychischen/psychiatrischen Beschwerden oder Diagnosen eingenommen, zusammen mit bzw. ohne die Einnahme von anderen Medikamenten?

    (Für eine Liste von Antipsychotika, die auch Neuroleptika oder Tranquilizer genannt werden, klicken Sie bitte HIER)

    Und haben Sie schon mal mit der Einnahme von Antipsychotika aufgehört oder versucht, die Einnahme von Antipsychotika zu beenden?

    Sind Sie 18 Jahre oder älter?

    Wenn ja, können Sie an DIESER Befragung über die erfolgreiche Absetzung von Antipsychotika oder den Versuch der Absetzung teilnehmen. Das heißt, Sie können an der Studie teilnehmen, wenn Sie entweder komplett aufgehört haben Antipsychotika einzunehmen oder in der Vergangenheit versucht haben, die Einnahme zu beenden.

    Die Befragung hat das Ziel, ein besseres Verständnis über die Absetzung von Medikamenten zu erlangen und hierdurch die psychischen Gesundheitsdienste (wie zum Beispiel Psychiatrien oder Tagesstätten) zu verbessern. Der leitende Forscher dieser Erhebung ist Will Hall, ein Therapeut, Doktorand und ehemaliger Patient, der auch persönliche Erfahrungen mit der Einnahme von Antipsychotika gemacht hat. Patienten und Betroffene aus aller Welt waren bei der Erstellung dieses Fragebogens beteiligt. Diese Studie wird finanziert von der Universität Maastricht, mit weiterer Unterstützung vom International Institute for Psychiatric Drug Withdrawal.

    Haben Sie noch Fragen?
    Bitte wenden Sie sich an Will Hall:
    E-Mail: will.hall@maastrichtuniversity.nl
    Tel.: +1 (413) 210-2803

    • Dieses Thema wurde geändert vor 6 Monate, 1 Woche von Mowa Mowa.
    • Dieses Thema wurde geändert vor 6 Monate, 1 Woche von Mowa Mowa.
    • Dieses Thema wurde geändert vor 6 Monate, 1 Woche von Mowa Mowa.

    Das Forentreffen 2019 wird am ersten Septemberwochenende 7./8. September stattfinden! Hoffen wir auf eine rege Teilnahme :-)

    #19635

    Maastrichter Online-Befragung (weltweit und mehrsprachig) zur Absetzung von Antipsychotika
    http://www.antipsychoticwithdrawalsurvey.com

    So, ich habe daran teilgenommen und habe gute 2 Stunden damit verbracht, ohne Pause. Spontan kann ich sagen, dass ich die Fragen und auch die Antwortmöglichkeiten als sehr sinnvoll empfunden habe.

    Da ich Screenshots zu allen Seiten gemacht habe, werde ich mir später die Fragen und meine Antworten nochmal in Ruhe anschauen.

    Solche wissenschaftliche Studien kann ich nur gerne unterstützen. Vermutlich wurden in dieser Art und dem Umfang noch keine Daten erhoben und ausgewertet. Sicherlich eine Mammutaufgabe, die noch auf die Forscher zukommt.

    Jedenfalls bin ich *sehr* gespannt auf die Neuigkeiten zu dieser Studie und werde hier fleißig die Updates posten, die ich über eine Mailing-Liste noch erhalten werde :good:

    • Diese Antwort wurde geändert vor 6 Monate, 1 Woche von Mowa Mowa.

    Das Forentreffen 2019 wird am ersten Septemberwochenende 7./8. September stattfinden! Hoffen wir auf eine rege Teilnahme :-)

    #19637

    Danke @mowa! Das Thema der Studie scheint mir auch überaus wichtig für NL-Konsumenten. Werde auch teilnehmen, sobald ich mich mental auf die 2 Stunden vorbereitet habe.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 6 Monate, 1 Woche von Yuri Yuri.
    #19646

    Hallo @yuri,

    ja geschätzt wurde offiziell eine Bearbeitungszeit von 30 bis 60 Minuten. Da hätte ich schon ziemlich zügig durchklicken müssen, ohne groß nachzudenken. Ich wollte die Umfrage halt ernstnehmen und eine möglichst zutreffende Antwort geben. Und siehe da, hat mehr als 2 Stunden gedauert.

    Edit: Übrigens muss man die Umfrage nicht in einem Zug bearbeiten. Vielleicht merken sie sich die IP-Adresse? Jedenfalls kann man wohl den Browser schließen und später darauf zurückkommen. Eine zeitliche Frist zur Bearbeitung gibt es nicht. Auch wenn man mittendrin abbricht, wäre die Teilnahme nicht sinnlos, da die bereits abgesendeten Antworten wohl immer noch mit-ausgewertet werden. Es ist auch möglich, zurückzublättern und die Antworten zu ändern, solange man die letzte Antwort nicht abgeschickt hat.

    Jetzt mache ich erstmal eine Pause, bin gerade leicht angestrengt… ;-)

    LG,
    Mowa

    • Diese Antwort wurde geändert vor 6 Monate, 1 Woche von Mowa Mowa.

    Das Forentreffen 2019 wird am ersten Septemberwochenende 7./8. September stattfinden! Hoffen wir auf eine rege Teilnahme :-)

    #19649

    Zitat Mowa:

    Vielleicht merken sie sich die IP-Adresse? Jedenfalls kann man wohl den Browser schließen und später darauf zurückkommen.

    Ok sorry das muss falsch sein. Sie speichern sicher nix ohne Einverständnis.

    Den Browser sollte man also nicht schließen, wenn man mit der Bearbeitung der Umfrage fortsetzen möchte. Ich hab’s gerade ausprobiert, und da hätte ich die Umfrage erneut bearbeiten können und so tun, als wäre ich eine andere Person.

    Das Forentreffen 2019 wird am ersten Septemberwochenende 7./8. September stattfinden! Hoffen wir auf eine rege Teilnahme :-)

    #19654

    Danke für den Link, Mowa!

    Ich habe gerade teilgenommen. Leider war es etwas schwierig, die Fragen richtig zu beantworten, weil ich mehrere unterschiedliche Versuche hinter mir habe. Ich hoffe, meine Teilnahme bringt trotzdem etwas.

    #19685

    Schöner Link, Mowa. Ich habe etwa 50 Minuten gebraucht. Ich finde es gut, so etwas zu unterstützen. Ich habe auch schon einmal an einer Studie über Schizophrenie teilgenommen, bei der ich unter einem MRT lag und dabei Tests lösen musste. War eigentlich recht spannend.

    #19688

    Falls es interessiert, hier ein Leitfaden von Will Hall zum Absetzen von Psychopharmaka, der in Zusammenarbeit mit Betroffenen und Professionellen entstanden ist:

    https://willhall.net/files/HarmReductionLeitfadenzumrisikoarmenAbsetzenvonPsychopharmaka2EdOnline.pdf

    Will Hall selbst versucht durch eine strenge Ernährung seine Symptome möglichst niedrig zu halten.
    Er hat selbst abgesetzt und lebt ohne Medikamente.

    Sein Anliegen ist aber nicht, daß möglichst jeder absetzen sollte, sondern Harm Reduction, also daß möglichst wenig Schaden durch Medikamente entsteht, indem jeder für sich selbst entscheiden kann, ob und wieviel Medikamente er nimmt. Ob der Schaden oder der Nutzen durch Medikamente für ihn größer ist, das soll jeder Patient abwägen. Als Entscheidungsgrundlage hat Will Hall in diesem Leitfaden Informationen aus verschiedenen Blickwinkeln gesammelt.

    #19694

    @serendipity Ich habe den Leitfaden mal überflogen. Er scheint der herkömmlichen Psychiatrie und Pharmazie recht kritisch gegenüber zu stehen, was okay ist. Bei sogenannter alternativer Medizin lässt er alle Kritik außen vor. So schreibt er:
    “Manche ganzheitlichen Ärzte, wie z. B. Homoöpathen, Naturheilkundler, Pflanzenheilkundler und Akupunktur-isten, helfen Menschen beim Absetzen von psychiatrischen Mitteln. Sie bieten wirksame, nichttoxische Alternativen an, die Ängsten, Schlafstörungen und anderen Symptomen helfen können.”

    Gerade die Homöopathie hat ihre Wirksamkeit nie bewiesen. Das ist Placebobehandlung. Hier von wirksamen Alternativen zu sprechen, finde ich daneben. Ich finde den Begriff “ganzheitliche Ärzte” schon als Hypris. Kein richtig ausgebildeter Mediziner würde von sich behaupten ganzheitlich zu arbeiten. Das kann niemand.

    #19701

    Da hier die Rede von Will Hall und Absetzsymptomen ist, wollte ich seinen Beitrag zum Thema hier anführen.
    Daß jedes Erklärungs- und Hilfemodell Vor- und Nachteile hat, ist dabei klar.

    Da Will Hall selbst durch Ernährung und Naturheilkunde seine Stabilität erreicht hat, gehe ich davon aus, daß er diese hier besonders hervorhebt. Jeder Leser muß selbstverständlich die Informationen für sich herausholen, die ihm für seine Situation hilfreich erscheinen. Das eine allumfassende Buch, das für jeden paßt, das gibt es leider nicht.

    #19711

    Danke Mowa für den Hinweis auf die Studie, klingt echt interessant. Sobald ich die Zeit und Ruhe habe dafür mache ich es.

    Lg, Bernadette

    #19726

    Hallo liebe Leute,

    finde ich super, dass die Umfrage von Herrn Hall hier eine erste Resonanz findet :good:

    Christine hatte uns ja gestern auf diese Umfrage aufmerksam gemacht und im privaten Bereich des Forums den Link zur Umfrage zur Verfügung gestellt. Also an dieser Stelle herzlichen Dank an Dich, liebe @christine :good:

    Gerne möchte ich hier im öffentlichen Bereich des Forums nochmal anmerken, dass diese Doktorarbeit von Herrn Hall wohl u.a. von Prof. Van Os betreut wird, dessen Interview “Es gibt keine Schizophrenie”, das im September 2017 auf heise.de erschienen war, mir in Erinnerung geblieben war, da ich seinen Meinungen nur zustimmen konnte.

    In der Zwischenzeit habe ich bei Herrn Hall angefragt, ob ich die Umfrage zusammen mit meinen Antworten hier veröffentlichen darf, vielleicht als eine kleine pdf-Datei (ich hatte ja die Screenshots gemacht). Auch werde ich bei der nächsten Gelegenheit mit meinem Chef und meinen Betriebsratskollegen darüber austauschen, ob ich eine Werbung für diese wissenschaftliche Studie machen darf.

    Aber immer schön eins nach dem anderen, ich darf mich nicht wieder so schnell in eine Materie hineinsteigern…

    Noch einen schönen Sonntagabend @all,
    Mowa

    Das Forentreffen 2019 wird am ersten Septemberwochenende 7./8. September stattfinden! Hoffen wir auf eine rege Teilnahme :-)

    #19757

    Die Umfrage ist doch von der Universität in Maastricht, ober hab ich das falsch aufgefasst?

    #19782

    Guten Morgen @molly,

    ja, vereinfacht kann man sicher immer sagen, die Studie sei von der Universität Maastricht.

    Herr Van Os hat seine Professur an der Universität Maastricht, und er und Herr Hall sind wohl auch Mitglied des IIPDW. D.h. formell wird der Dr-Titel von der Universität Maastricht verliehen, über Herrn Van Os, und die Studie wird finanziert von der Uni und vom IIPDW.

    Genauer betrachtet stellt die Universität Maastricht also eine Plattform für die Studie zur Verfügung und steht auch mit ihrem Namen/Ruf zur Seite.

    LG,
    Mowa

    • Diese Antwort wurde geändert vor 6 Monate, 1 Woche von Mowa Mowa.

    Das Forentreffen 2019 wird am ersten Septemberwochenende 7./8. September stattfinden! Hoffen wir auf eine rege Teilnahme :-)

    #19889

    muss man uns die jetzt so aufzwingen und in jedem bereich an erster stelle haben?!
    da hab ich jetzt aus prinzip schon kein bock drauf :negative:
    sorry aber meine meinung dazu :scratch:

    Jeder Mensch braucht einen Engel!

Ansicht von 15 Beiträgen - 1 bis 15 (von insgesamt 44)

Du musst angemeldet sein, um auf dieses Thema antworten zu können.