Aufhören mit Nikotin

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Dieses Thema enthält 16 Antworten und 8 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Hirnsehprogramm Hirnsehprogramm vor 1 Woche, 1 Tag.

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  • #46819

    Nikotin aktiviert den Kreislauf und wenn das ausbleibt wird man dick. Deshalb der Vorschlag mit bisschen Kaffee.

    #46823

    Ja, sich in Arbeit zu stürzen ist bestimmt auch eine Methode. Aber man kann ja doch nicht immerzu arbeiten, sondern muss auch irgendwann erholen, und dann kommt die Versuchung hoch. Du darfst auch nicht vergessen, hier sind viele voll erwerbsgeminderte, die offiziell nicht mal 3 Stunden täglich Arbeiten können, manche auch eher gar nicht. Ist wie bei mir mit dem Sport – es war ein ehrgeiziges Vorhaben, aber dann als es ernst wurde, ging es mir lange Zeit körperlich zu schlecht zum und bei’m Pumpen, so dass ich aufhören musste, da ich kein Masochist bin.

    Das wichtigste ist aber glaube ich wirklich der innere Kampf gegen die Versuchung. Es kreisen einem immer wieder Gedanken durch den Kopf, wie es wäre, wenn man doch noch eine, oder dass man sich einbildet, es ginge einem einfach viel schlecht und man müsse deswegen doch weiterrauchen usw. Dabei muss man irgendwie lernen, standhaft zu bleiben, und das ist nicht leicht. Ich glaube ja, bei mir kam es mit jedem Versuch, die Zigaretten loszuwerden, zu einer Übung in diesem Kampf, und bei’m letzten Versuch habe ich dann einfach genug Erfahrung darin gehabt, auf diese Falle nicht mehr reinzufallen. Wie gesagt, bei vielen kreisen all die Zigaretten, die man auslässt, erstmal als starke Versuchungen im Kopf, und das lässt erst nach einiger Zeit nach, und auch das ekelhafte Gefühl durch den Entzug verschwindet nach und nach, wenn man standhaft bleibt.

    Ich bin nach dem Aufhören nicht dick geworden. Ich glaube, das liegt bei den meisten grösstenteils an der Genäschigkeit, die entsteht wenn man keine Suchtbefriedigung mehr durch Zigs hat, und sich dann etwas anderes sucht um einen ähnlichen Kick zu bekommen.

    Naja, und es hat seinen Sinn, dass die einzigen Stationen im Krankenhaus, in denen es Raucherzimmer gibt, die psychiatrischen sind. Viele Betroffene haben mit starkem inneren Druck zu kämpfen, und Rauchen ist eine Möglichkeit, den etwas abzumildern. Im Gegenzug kann sich starker Druck aufbauen, wenn nicht mehr geraucht wird, und das Unwohlsein durch den Entzug macht es denke ich dann nur noch schlimmer. Viele Schizophrene sind auch, wie ich denke durch den unmenschlich grossen inneren Druck durch diese Erkrankung, ausgesprochen starke Raucher mit starker Sucht. Ich denke, solche Menschen haben es generell sehr viel schwerer, damit aufzuhören, deswegen werden die Raucherzimmer auch geduldet.

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