AfD und die Frage der Nützlichkeit

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Dieses Thema enthält 37 Antworten und 14 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Weichhai Weichhai vor 5 Stunden, 14 Minuten.

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  • #67624

    @cochon dinde: Wie kann man gleichzeitig anständig und Nazi sein? – das ist doch unlogisch.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Woche, 2 Tagen von Yuri Yuri.
    #67627

    Indem man einfach zu kurzsichtig bist, die Konsequenzen der Politik dieser Art von Parteien zu verstehen. Man ist anständigerweise davon überzeugt, dass das die gute Partei ist, man ist ihr quasi auf den Leim gegangen. (Meine Interpretation, Zitat ist nicht von mir)

    #67631

    Ja, das leuchtet mir ein. Danke!

    Es kommt wohl auch darauf an, was man unter einem Nazi und der Anständigkeit versteht.

    #67687

    Ja, man muss wachsam sein, genau zuhören, differenzieren können und vor allem mitdenken, um denen nicht auf den Leim zu gehen.

    Und man sollte die Klappe aufmachen und Widersprüche in deren verbalen Ergüssen zur Sprache bringen. Damit denen die Basis für ihre abstruse Argumentation entzogen wird.

    Nur so kann man die zum schweigen bringen.

    #67688

    Diese Anfrage von der AfD ist an Dreistigkeit nicht zu überbieten.

    #67912

    Also ich kann es verstehen das man schwache nicht durchfüttern möchte, ich finde eher gesagt durchfütterung zu fordern ist an dreistigkeit nicht zu überbieten.

    Das essen fällt nicht während du im Bett liegst plötzlich vom Himmel, erst recht nicht deine Wohnung anziehsachen und und und.

    Es ist nun mal so das man im Leben etwas leisten muss um zu überleben und das ist das Leben selber,

    Es ist eigeintlich rein natürlich das jemand der nichts macht auch nichts bekommt, jetzt werden einige wieder sagen ja aber wir sind menschen und wir sind Sozial… Bla Bla Bla Sozial ist es nicht jemanden durchzufüttern sondern Sozial wäre es wenn jemand Arbeitet oder sich aus der Gemeinschaft zurückzieht, zu gunsten der Allgemeinheit.

    Es ist eben so und darüber kann jeder denken was er will aber ein Picasso rechtfertigt sich nicht für seine Malerei und die Natur rechtfertigt sich auch nicht für ihre Gesetze des lebens, das Starke und schwache lebewesen gibt, der starke und das ist meist nicht der mit der reinen Körperkraft sondern der mit der Intelligenz und sehr viel fleiß, der Lebt während das schwache stirbt. Ich bin auch froh das es so ist, stellt euch mal vor es wäre umgekehrt?

    „Auf alles, was ich als Poet geleistet habe, bilde ich mir gar nichts ein. Es haben treffliche Dichter mit mir gelebt, es lebten noch trefflichere vor mir, und es werden ihrer nach mir sein. Daß ich aber in meinem Jahrhundert in der schwierigen Wissenschaft der Farbenlehre der einzige bin, der das Rechte weiß, darauf tue ich mir etwas zugute, und ich habe daher ein Bewußtsein der Superiorität über viele.“ Goethe

    #67915

    Ich habe ja selber immer ein schlechtes Gewissen das ich nicht Arbeite, ich glaube es liegt halt vieles an unserer Umwelt.

    Derzeit überlege ich mir mich einen ganz einfachen Leben zu widmen, irgendwo auf dem Land als freier Mensch der noch Angelt wo er will und wenn er durst hat zur Quelle geht und das frische Wasser trinkt.

    „Auf alles, was ich als Poet geleistet habe, bilde ich mir gar nichts ein. Es haben treffliche Dichter mit mir gelebt, es lebten noch trefflichere vor mir, und es werden ihrer nach mir sein. Daß ich aber in meinem Jahrhundert in der schwierigen Wissenschaft der Farbenlehre der einzige bin, der das Rechte weiß, darauf tue ich mir etwas zugute, und ich habe daher ein Bewußtsein der Superiorität über viele.“ Goethe

    #67917

    Ich konnte vor 2tausend jahre auch nicht ins nächste Germanische Dorf gehen und sagen gebt mir Haus Essen und Kleidung, denn bei diesen größenvergleich würden die merken das eben genau diese Dorfbewohner das haus erstmal bauen müssten, Kleidung und essen zaubert sich auch nicht per Fingerschnips herbei

    „Auf alles, was ich als Poet geleistet habe, bilde ich mir gar nichts ein. Es haben treffliche Dichter mit mir gelebt, es lebten noch trefflichere vor mir, und es werden ihrer nach mir sein. Daß ich aber in meinem Jahrhundert in der schwierigen Wissenschaft der Farbenlehre der einzige bin, der das Rechte weiß, darauf tue ich mir etwas zugute, und ich habe daher ein Bewußtsein der Superiorität über viele.“ Goethe

    #68046

    @equites

     

    Ich verstehe Dich sehr gut. Aber ich denke auch, dass man an der Natur sieht, dass es z.b. Schwersbehinderte Menschen gibt, die einfach egal ob sie wollen oder nicht, einfach niemals für sich sorgen können. Diese Menschen müssen auch versorgt werden, oder eben “durchgefüttert” werden. Ich denke, diese Härten kann und muss man als Gesellschaft abfedern.

    Aber auch sollte es klar sein, dass es nicht leichter sein sollte, nicht zu arbeiten als zu arbeiten. Arbeit ist ein schweres Joch, sie kostet Lebenszeit und Gesundheit. Ich denke, wenn man nicht arbeitet, sollte man zumindest auch zu ähnlichen, wenn nicht noch größeren Opfern bereit sein.

    #68079

    @nichtraucher tut mir leid dir das zu sagen aber das sagst du nur weil du das brauchst. Du nimmst auch keine Flüchtlinge auf auf deine Kosten.

    Da gab es mal einen Test wo man leute gefragt hat ob sie Flüchtlinge aufnehmen würden…. BLA BlA BLA es hieß meistens ja natürlich und wo einer hervorkamm hieß es nein es geht nicht weil…. Es ist reinste heuchelei

    Ich finde es gut wenn man dennen nicht das Leben finanzieren will aber Huechelei nein.

    „Auf alles, was ich als Poet geleistet habe, bilde ich mir gar nichts ein. Es haben treffliche Dichter mit mir gelebt, es lebten noch trefflichere vor mir, und es werden ihrer nach mir sein. Daß ich aber in meinem Jahrhundert in der schwierigen Wissenschaft der Farbenlehre der einzige bin, der das Rechte weiß, darauf tue ich mir etwas zugute, und ich habe daher ein Bewußtsein der Superiorität über viele.“ Goethe

    #68080

    @equites

    Überlege bitte noch mal genau, ob du das wirklich so meinst, wie du es geschrieben hast. Morgen werde ich mich dazu äußern. :-(

    Grüßle von Molly

    #68082

    Ich glaube, dass kein normal denkender und fühlender Mensch etwas dagegen haben kann, dass Schwache von den Starken unterstützt werden und sich die Gesellschaft um diese Menschen kümmert.

    Ein Problem ist eher die Trittbrettfahrerei und dass viele Leute das Gefühl haben, dass der gute Wille ausgenutzt wird.

    Vielleicht könnte man da mal genauer hinschauen. Ich jedenfalls kann mir keine menschliche Gesellschaft vorstellen, in der Schwache nicht unterstützt werden.

    Auch Alkohol- und Drogensüchtige und kriminell gewordene psychisch Kranke sind Menschen, denen geholfen werden muss. Und auch Flüchtlingen muss unsere Gesellschaft helfen, dazu sind wir als Menschen verpflichtet. Es gab schon einmal Zeiten, in denen viele Deutsche Flüchtlinge und Vertriebene waren. Und in der deutschen Geschichte sind immer wieder Flüchtlinge in das Land gekommen, die hier ihre neue Heimat gefunden haben. Das hat uns ganz und gar nicht geschadet.

    Von den Flüchtlingen, die hier her kommen, sind die Allermeisten ganz anständige Leute. Allerdings gibt es auch ein paar, die völlig über die Stränge schlagen. Die gibt es auch unter den Deutschen.

    Was ich richtig schäbig finde, das ist, dass die AfD sich immer die Schwächsten zum Draufhauen aussucht, um ihre Suppe zu kochen. Das finde ich ekelhaft.

     

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    Alles, was gegen die Natur ist, hat auf Dauer keinen Bestand. - Charles Darwin

    #68224

    Also ich kann es verstehen das man schwache nicht durchfüttern möchte, ich finde eher gesagt durchfütterung zu fordern ist an dreistigkeit nicht zu überbieten. Das essen fällt nicht während du im Bett liegst plötzlich vom Himmel, erst recht nicht deine Wohnung anziehsachen und und und. Es ist nun mal so das man im Leben etwas leisten muss um zu überleben und das ist das Leben selber, Es ist eigeintlich rein natürlich das jemand der nichts macht auch nichts bekommt, jetzt werden einige wieder sagen ja aber wir sind menschen und wir sind Sozial… Bla Bla Bla Sozial ist es nicht jemanden durchzufüttern sondern Sozial wäre es wenn jemand Arbeitet oder sich aus der Gemeinschaft zurückzieht, zu gunsten der Allgemeinheit. Es ist eben so und darüber kann jeder denken was er will aber ein Picasso rechtfertigt sich nicht für seine Malerei und die Natur rechtfertigt sich auch nicht für ihre Gesetze des lebens, das Starke und schwache lebewesen gibt, der starke und das ist meist nicht der mit der reinen Körperkraft sondern der mit der Intelligenz und sehr viel fleiß, der Lebt während das schwache stirbt. Ich bin auch froh das es so ist, stellt euch mal vor es wäre umgekehrt?

    Selbst unter Tieren gibt es Situationen, wo sich gegenseitig geholfen wird.

    Siehe z. B. hier: https://www.facebook.com/EpochTimesPanorama/videos/selbstlos-diese-tiere-helfen-sich-gegenseitig-/443637586447363/

    Es gibt noch bessere Videos. Hab jetzt aber keine Lust zu suchen.

    Beim Menschen ist das sehr stark ausgeprägt und auch eines der Erfolgskonzepte der menschlichen Evolution. Aus der Notwendigkeit Problematiken für den Einzelnen zu überwinden, entwickelte der Mensch immer neue Möglichkeiten. Würden sich Menschen nicht mehr gegenseitig helfen, wären sie nicht mehr menschlich.

    Dies in Frage zu stellen ist für jemanden, der selbst eine Behinderung hat, absolut dumm oder siehst Du dich da nicht involviert, @equites? Ich hege jedenfalls keine selbstzerstörerischen Ideen.

    Außerdem sind das was Du geschrieben hast 1:1 Ideen der Nazis von damals. Das ist also Volksverhetzung pur! Schäme dich! :negative:

    Grüßle von Molly

    #68283

    @molly

    Nach Parallelen im Tierreich zu suchen ist, denke ich nicht nützlich, zumal es auch genug negativ Beispiele gibt.

    Auch Volksverhetzung zu unterstellen halte ich für falsch.

     

    Aber man kann ganz einfach argumentieren dass des Mensch selbst immer auf Hilfe angewiesen ist z.B. als Kleinkind oder eben als Behinderter oder im Alter und er daher auch natürlicherweise darauf ausgelegt zu helfen.

    Es wird dann aber Ungerecht, wenn jemand verpflichtet wird zu helfen, obwohl der Hilfeempfangende bereits priviligierter ist als der Hilfeleistende. Oder auch wenn die Bedürftigkeit zurückzuführen ist auf Verschwendung und dergleichen, auch über Generationen hinweg. Ein gewisses Gefälle im Wohlstand ist gerecht, wenn er aufgrund der Arbeit und der Entbehrungen und der Risikobereitschaft von vergangenen Generationen entstanden ist. Es wäre ungerecht wenn jemand der in Saus und Braus lebt, am Ende dasselbe hat wie jemand der immer brav entbehrungsreich vorgesorgt hat und so weiter. Natürlich kommt hier immer noch eine Risikokomponente dazu. Wer nichts riskiert darf weniger erwarten als jemand der das Risiko geht am Ende evtl mit weniger dazustehen. Genauso der, der riskiert und verliert. Das wichtige ist, dass diese Gerechtigkeit auch generationenübergreifend betrachtet werden muss. Wer dies ignoriert aufgrund von selbstherrlichem Sozialgefühl, braucht sich nicht wundern wenn ihm als Antwort auf diese Ungerechtigkeit dann das Extrem von der anderen Seite (hier AFD) entgegenschlägt.

    #68482

    Äh, @nichtraucher, du sprichst aus einer sehr persönlichen Perspektive und für mich klingt da Selbstherrlichkeit heraus.

    Was die AfD macht ist Angstmacherei und das ist schon dreist genug,weil sie damit genau solche Debatten anstoßen und am Ende tragen sie zur Spaltung bei. Es fehlt Verständnis für die Betroffenen.

     

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