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Ich habe sehr wenige Halos. Ich bin eher postpsychotisch depressiv. Das bedeutet, dass ich in Wahn verfalle, aber keine Stimmen höre, oder sonst irgendwas in die Richtung. Meine Psychosen sind anstrengend und erfordern immer Tavor. Sie fühlen sich an als ob man nackt in der Arktis vor einem Eisberg steht. Sehr unangenehm. Seitdem ich zusätzlich Olanzapin nehme bin ich wieder fast der Alte, sofern man das als Psychotiker überhaupt sagen kann. Der depressive Teil meiner Krankheit ist ein riesiges Loch in das ich falle. Freude oder Gefühle spüre ich nicht mehr. Angst ist in dieser Phase ganz weit oben. Wie schon beschrieben nackt vor der Welt sein. Echt widerlich.
Ich nehme seit einiger Zeit zum Amisulprid Olanzapin. Zusammen mit dem Chlorprothixen knipst das einen auch aus. Ich mag das, weil ich Einschlafprobleme habe. Wirkung ist phantastisch. Früher aufstehen geht auch gerade so. Von daher eine sehr gute Kombi.
Ich zähle keine Kalorien. Das Leben ist zu kurz um sich zu kasteien. Ich lebe nach dem Motto:“Lebe lieber ungewöhnlich“.
Ja könnte sein irgendwann einmal. Aber das dauert…..
Ich glaube, der Drang zu Grinsen/Lachen kann unterschiedlich stark sein. Jemand mit einem eher ruhigen und diszipliniertem Charakter kann vielleicht lernen, es zu unterdrücken bzw sich zu beherrschen. Dafür braucht man aber einen wachen Geist.
ja Hirnsehprogramm das mache ich auch. Aber es gelingt nicht immer. Ist von Fall zu Fall unterschiedlich.
Ja, ich glaub es Dir. Wenn man lachen muss, dann lacht man eben. Das kann man nicht einfach ausschalten.
Das Schlimmste kommt ja mit den Beleidigungen wofür man nichts kann. Das ist echte Strapaze.
Bei unpassenden Gesichtsausdrücken/Affekten kann man vielleicht versuchen über die Körpersprache, Gestik und Sprache die Mimik unter Kontrolle/Spannung zu bringen. Es ist auch eine Frage der Beherrschung, finde ich.
Geht leider nicht so einfach. Es sei denn ich trinke drei Bier. Des is halt auch keine Dauerlösung.
Ich kann mir vorstellen, dass du unter deiner P. leiden musst
Ja sehr sogar, weil ich es eigentlich nicht will. Aber was will man machen?
Hab ich noch gar nicht in Betracht gezogen. Vielleicht hilft das. Danke :good:
Achso, ok. Na denn schlaf erstmal. Falls es nicht mit Atosil geht, empfehle ich Dir Chlorprothixen. Das macht auch gut müde. Schlaf gut!
Guten Abend,
was sollst Du denn als Ersatz bekommen? Ganz ohne NL wird es ja nicht geben oder?
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Diese Antwort wurde vor 6 Jahren, 3 Monate von
Metalhead666 geändert.
Hallo Miina,
würde ich auf keinen Fall machen. Atosil ist viel zu schwach als normales Antipsychotikum. Versuch es doch mit Amisulprid. Das hat eine sogenannte Sonderstellung unter den Neuroleptika.
Oder hast Du einfach nur starke Unruhezustände? Wo man sich im Denken verrennt?
@Nichtraucher
Eher das und verrenne mich auch wie Du geschrieben hast. Es ist etwas unbeschreibliches für mich.
Zum Tode kann ich Dich verstehen. Heute denke ich auch anders. Bin mittlerweile bodenständig spirituell. Habe auch schon einige Bücher drüber gelesen. Todesangst habe ich keine mehr, weil es weitergeht. Ohne Schmerz, ohne psychische Krankheit, oder Gefühle.
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Diese Antwort wurde vor 6 Jahren, 4 Monate von
Metalhead666 geändert.
@metalhead das scheint wie bei kunduspfarrern a. d. nach emdr zu schreien. sonst kommt vielleicht noch endometriose dazu
@christine
bin aber ein Mann.
Um was für Probleme handelt es sich denn, wenn ich fragen darf?
Ja schwer in Worte zu fassen. Mein psychotisches erleben ist eher, dass ich durchdreh und nicht im Wahn oder in Stimmen hören verfalle. Ich muss meinen Körper dämpfen, weswegen auch Medikamente wie Abilify kontrainduziert sind. Dann natürlich die Vergangenheit. Mein Vater ist an Krebs gestorben als ich 18 Jahre alt war. Ich habe Sterbebegleitung gemacht. Das ist ein Urtrauma, was ich auch schon bei meinen Psychologen angesprochen habe. Nur bringt das reden drüber mich nicht weiter. Es ist lediglich eine feinzugenähte Wunde, die dann wieder aufgeht. Das brauche ich nicht. Ich hatte immer ein gutes Verhältnis zu meinen Psychologen. Trotzdem bringt mich das nicht weiter. Wie gesagt. Zeitverschwendung eben.
Ich glaube auch, dass es immer darauf ankommt was einen triggert. Jede Psychose ist anders. Bei meinen Problemen die ich habe, kann ein Gespräch mir nicht helfen.
TP
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Diese Antwort wurde vor 6 Jahren, 3 Monate von
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