Metalhead666

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  • als Antwort auf: Haloperidol (Haldol) Erfahrungen #75830

    Danke Felinor. Ja Angst hab ich nur noch selten. Es ist wie ein kleines Weihnachtswunder gewesen.

    als Antwort auf: An den eigenen Haaren aus dem Sumpf herausziehen #75548

    Oh sorry. Ich antworte erst jetzt. Ja ich nehme einen Vitaminkomplex. Ob es wirklich für die Negativsymptomatik hilft weiß ich nicht, da ich eh depressiv bin. Ich nehme eh schon so viel. Es hilft denke ich schon, aber ob damit alleine man schon geschützt ist weiß ich nicht. Probiere es aus. Ich nehme folgende Vitamine ein. Vom Preisleistungsverhältnis nicht schlecht.

    als Antwort auf: An den eigenen Haaren aus dem Sumpf herausziehen #75531
    als Antwort auf: Haloperidol (Haldol) Erfahrungen #75497

    Ja hilft gut und ich habe keine Nebenwirkungen. Am Anfang haben ein bisschen meine Gelenke geknaxt. Aber das war es auch schon, neben Wortfindungsstörungen. Es stabilisiert mich gut. Das Wichtigste war jedoch meinen Tabakkonsum einzustellen und auf sogenannte Nicotine Pouches zu setzen. Portionsbeutel mit reinem Nikotin versetzt. Dadurch habe ich die Wirksamkeit der Medikamente nicht gefährdet, weil sowohl Inhaltsstoffe des Tabaks (die Pak’s, also polyzyklische Kohlenwasserstoffaromen) über die selben Cytochrome wie Olanzapin und Haloperidol abgebaut werden. Lange Rede kurzer Sinn: Die Wirksamkeit der Medikamente bleibt erhalten und ich kann weiterhin Nikotin konsumieren. Ist ganz wichtig zu wissen. I

    Aber sonst kann ich nicht klagen. Klar hab ich manchmal noch etwas Angst, aber nicht in den Dimensionen wie die letzten Wochen. Insbesondere Abends. Deshalb ist es noch nicht ganz perfekt, aber durchaus schon besser.

    Nach meinen jetzigen Erfahrungen kann ich das nicht nachvollziehen warum Haloperidol so schlecht sein soll. In der Akutpsychiatrie werden Dosen angesetzt die 10-20 fach größer sind als meine. Ich denke das Ärzte und auch Betroffenen von der Pharmaindustrie geblendet worden sind. Atypische Neuroleptika sind bei weitem nicht besser als alte Stoffe. Ich bin der lebendige Beweis dafür. Außerdem habe ich lieber Spätdyskinesien als Diabetes, Verfettung und kardiovaskuläre Nebenwirkungen. Mit der Verfettung insbesondere am Bauchbereich erhöht sich nämlich das Krebsrisiko. Und das Beste ist!!! Ich habe schon ein bisschen abnehmen können trotz Weihnachtszeit. Das verdanke ich auch dem Haloperidol.

    • Diese Antwort wurde vor 5 Jahren, 11 Monate von Metalhead666 geändert.
    als Antwort auf: An den eigenen Haaren aus dem Sumpf herausziehen #75413

    Ok liebe Wunder ;-) Vor Antidepressiva muss man sich nicht ängstigen. Sie machen nicht gefühllos, zumindest nicht die neueren. Meine letzte richtige Psychose war vor zwei Jahren und dazwischen immer mal wieder psychotische Symptome, aber ohne Klinik. Erst jetzt bin ich einigermaßen stabil dank meinem Medikamentencocktail. Venlafaxin hat mich aus einer schweren Lage befreit. Es ist leicht antriebssteigernd und hat mir auch gegen Negativsymptome geholfen. Ich würde es aufjedenfall probieren. Ein Jahr ist eine lange Zeit. Du wirst es nicht bereuen Antidepressiva zu nehmen. Reagila hat mich saumäßig unruhig gemacht. Da habe ich gleich wieder meine Medikation auf Olanzapin umgestellt. Des hat bei mir gar nichts gebracht. Genauso auch Aripiprazol. Aber das nur am Rande.

    als Antwort auf: An den eigenen Haaren aus dem Sumpf herausziehen #75406

    Komplexes Thema mein lieber @wunder. Bei mir haben nur Medikamente geholfen. In der Psychiatrie hatten wir auch psychologische Unterstützung, aber glaube nicht an die Psychologie. Es waren einfach die Medikamente. Es braucht Zeit. Sehr viel Zeit. Nach der postpsychotischen Depression mit Suizidgedanken hatte ich auch so eine Phase. Mir hat dann Venlafaxin geholfen ein SNRI. Die Affektverflachung und Sprachverarmung habe ich auch. Das ist aber nichts schlimmes finde ich. Man lacht halt manchmal nicht mit. Na und?

    Was nimmst Du denn alles für Medikamente?

    als Antwort auf: Nach weglassen von Leponex starke Wahnvorstellungen #75290

    Um Himmels Willen. So was an Weihnachten. Nimm Deine Medikamente ein. Natürlich kann das vom absetzen her kommen. Was wolltest Du damit erreichen?

    als Antwort auf: Berentungsalter #75130

    Ja den Gürtel enger schnallen und in Zusatzrentenversicherungen einbezahlen. Den Plan habe ich auch. Mal gucken wo die Reise noch hingeht.

    als Antwort auf: Berentungsalter #75127

    Erschreckende Grafik :negative:

    als Antwort auf: CBD Öl #74704

    Außer die Studien im Vergleich zu Haloperidol. Da werden viel zu hohe Haloperidoldosen verabreicht, um dann sagen zu können, Haloperidol ist nebenwirkungsintensiver als Atypische Neuroleptika. Da ich selber Haloperidol nehme kann ich sagen, dass dies nicht stimmt.

    als Antwort auf: Entzündung behandeln, Krankheit heilen? #74688

    Ja das stimmt mit den Entzündungen bei Depressionen. Schizophrenie auch, aber leider nur ein ganz kleiner Teil davon. Sonst könnte man Schizophrenie einfach mit Cortison behandeln, was bei einem nicht entzündeten Organismus zu weiteren psychotischen Episoden führen kann. Das ist alles mit Vorsicht zu genießen. Der Einzige der dazu forscht ist der Leiter der Psychiatrie Freiburg Tebartz van Elst. Wenn Du Entzündungen hättest, würden die Neuroleptika nicht wirken und Du wärst gefangen in einem katatonen Zustand, was Du ja wahrscheinlich nicht bist. Die Untersuchung dazu ist auch ziemlich komplex. Mit Blutabnahmen nach England senden usw. Habe mich auch zu dem Thema im Internet vertieft. Am Ende kam mir die Erkenntnis, dass ich einfach die falschen Medikamente habe.

    Tja so siehts aus. Falls Du Fragen hast, einfach schreiben :-)

    als Antwort auf: Quetiapin #74681

    Tja Quetiapin. Was soll ich da nur sagen? Hat bei mir nicht richtig gewirkt und ich bin in die Psychose gerutscht, allerdings in Monotherapie. Wie es bei Kombinationstherapie aussieht weiß ich nicht. Es war einfach zu schwach. Ich habe am Ende 1000 mg gehabt und es hat nicht richtig gewirkt. Konnte es am Ende einfach von einem auf den anderen Tag absetzen. Zum schlafen war es ok, wobei ich durch das Medikament Restless Legs Syndrom hatte. Als Add-on sicher gut, aber als Monotherapie sicherlich nicht geeignet.

    als Antwort auf: Schlafprobleme mit was bekämpfen ? #74534

    Metallhead666 welche Dosis empfiehlt du bei pipamperon, ich glaube meine war 15 mG ?

    Da musst Du schon 120 mg nehmen, bei der Schwere der Schlafstörung

    als Antwort auf: Schlafprobleme mit was bekämpfen ? #74524

    Wenn Du sonstige Unruhe hast, würde ich Dir Pipamperon empfehlen. Macht müde und hat eine längere Halbwertszeit. Sonst gibt es noch Chlorprothixen oder Melperon, allerdings mit weniger langer Halbwertszeit.

    Ein kleiner Tip noch. Versteife Dich nich zu sehr auf CBD. Das ist alles noch am Anfang und sau teuer. Gehe am besten zum Arzt. Viel Glück. :-)

    als Antwort auf: CBD Öl #74106

    Schade! Hätte mich interessiert wie das bei Dir wirkt. Ein Elend ist das mit den Psychiatern. :negative:

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