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11/09/2022 um 22:32 Uhr als Antwort auf: Erfassung psychotischer Frühsymptome mit BCI-Technologie? #236040
Hallo und schade @kadaj, und natürlich wird hier niemand verpflichtet sich konstruktiv einzubringen

mmh ich habe mich jetzt bemüht, nachzuvollziehen, wieso meine Beiträge nicht konstruktiv waren oder sind!?
kann sein.
ich bin gespannt auf den thread @mowa
nur kann wie in einem Thread @Zoidberg einen Wikipedia Artikel zu Computern verlinkte, dieser nach vorgegebenen Regeln „arbeiten“. Wenn ein MRT oder Apparat am Körper oder etwa auch verpflanzt würde, so könnte dieser mMn nicht mehr „wahrnehmen“ oder „fühlen“ als ich selbst.
Einen Mega Erfolg verbuchten glaube ich die Apple Watch Uhren, als eine Frau mittleren Alters über Tage hinweg auf „etwas!“ am Herzen aufmerksam gemacht und dann tatsächlich ein Befund beim Kardiologen herauskam und dieser staunte, wie die Dame das nun „wahrgenommen“ hat.
Also nicht nur ein Mega Erfolg, sondern bei physiologischen Daten, wie @nichtraucher geschrieben hat, wäre es cool, wenn diese als Grundlage dienen würden, wenn es zum Arztbesuch kommt oder Versicherung. Gefahr ist eben die totale Überwachung oder Einstufung bei bestimmten Versicherungen, wie Berufsunfähigkeit oder Lebensversicherung.
Meine oben geschriebenen Textpuzzles „kopiere“ ich jetzt mal nicht hierhin, aber eine Buchempfehlung für alle, die sich für das Thema KI/Psychiatrie/Anthropologie interessieren, also auch für Dich @mowa und passend zum Thread (hoffentlich konstruktiv, wie ich zumindest finde, dass kann aber auch an meiner Ignoranz liegen und Ego-Nachttrip-Getippte-Schlaf-kann-warten-Dosis ;))
Thomas Fuchs
Verteidigung des Menschen
Grundfragen einer verkörperten Anthropologie
Mit den Fortschritten der künstlichen Intelligenz, der Digitalisierung der Lebenswelt und der Reduzierung des Geistes auf neuronale Prozesse erscheint der Mensch immer mehr als ein Produkt aus Daten und Algorithmen. Wir begreifen uns selbst nach dem Bild unserer Maschinen, während wir umgekehrt unsere Maschinen und unsere Gehirne zu neuen Subjekten erheben. Gegen diese Selbstverdinglichung des Menschen setzt der Philosoph und Psychiater Thomas Fuchs einen Humanismus der Verkörperung: Unsere Leiblichkeit, Lebendigkeit und verkörperte Freiheit sind die Grundlagen einer selbstbestimmten Existenz, die die neuen Technologien nur als Mittel gebraucht, statt sich ihnen zu unterwerfen.Guten Start in die Woche,
Gruß
J.
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Diese Antwort wurde vor 3 Jahren, 2 Monate von
kadaj geändert.
@Ludwig,
sorry.
das sinnlos war in Anführungszeichen gesetzt.
Weil Wissenschaft schlicht „wertfrei“ und „sinn-los“ sein muss, um Wissenschaft zu sein: den Sinn des Lebens finden zu dürfen, dass mag Privatsache sein.
Hoffentlich schaffe ich die Tage es mal, ausführlicher zu antworten, statt ein paar Links hinzuklicken.
Und @mowa, manche Zwischengedanken bleiben beim Kommentieren, ungeschrieben und leider führt es dann oft zu Missverständnissen:
Meine Ärztin bezog es auf mein damaliges Rauchverhalten, und leider ist das wohl bei mir auch so, dass ich mit weniger Zigaretten mehr leere Keksdosen hier stehen hab.
Usw. andere Konsumgeschichten, wie Alkohol und Amphetamine etc. ist zurzeit kein Thema, aber als „Substitution“ bekomme ich auf Rezept Medikinet und das beruhigt und hilft. Nur waren die letzten drei Jahre derart Kraft raubend, da hilft es nix, wenn ich einen Feueranzünder in einen leeren Ofen werfe.
und leider, selbst bei wenig Medienkonsum, könnte hier gut die Zentrale sein, für dies Irrenhaus.
LG und guten Sonntag
jörg
Das ist „sinnlos“ mit Dir dann darüber zu schreiben.
Emile Durkheim ist letztlich Statistiker, wie bei seinem Suizid Buch etc.
Funktionen bestehen bei Maschinen und bei anderen Wesen, nun..
Suchendes Finden, liebend zu gestalten, das ist geil.
@Ludwig,
ich will nicht Deinen Thread zersauseln.
Ein glaubend Wahrheit verschweigendes Buch.
Immer bleibt aber das Rätseln, was steht in Deinem/Meinem Buch und..
etwa hab ich kein Bock mehr zum Psychologen zu gehen oder mich .. etc.
Ja. Und hier im Forum gibt es guten Austausch, wie ich finde, aber schwer, wenn über Unvorstellbares Worte zu finden, Hoffen wird.
Alles Liebe
Und Sucht.
Muss doch jeder Süchtige gestehen, dass er die Sucht im Griff hat ;)
Meine Ärztin empfahl mir nicht aufzuhören
Manches Mal besteht ein Segen darin, ein als Esoterisch und Unwissenschaftlich gehändeltes Büchlein zu lesen.
Mircea Eliade / Kosmos und Geschichte / 9783458720041 | eBay
oder
ja.
bemühende Worte finden, aber nicht in diese gemauerten Identitäten sich malen.
Gucken, was je geglaubt und gehofft werden darf.
Ist doch so
Hey,
niedrig bis höher dosiert, Lyrica, da dieses Medikament eben auch gegen „Ängste“ ..
Diesem in Gegenwart von „Etwas“ sein und der folgenden Anspannung, helfen kann.
Gute Besserung
Zunächst scheint dies hier ein Unterfangen, das meiner Tagesverfasstheit entnommen sein mag.
Wenn einschlägige Texte oder Bibliotheken durchsucht, durchstöbert werden, mag ein Ereignis am ehesten definiert werden, als ob ich der „Feuerwehr einen Brand melden wollte oder einen Notruf abgebe.“
Gesucht sind die Antworten auf die W-Fragen und hoffentlich klappt das auch zu beantworten, falls ja Falls.
Und Erlösung: Es gibt eben „Weltreligionen“, „Weltanschauungen“, die je ihre Initien und Rituale sich Generationsübergreifend, schenken und ausüben und bewahren!?
Und ein „Zwischen“, kann dann je dieses Repertoire entnommen, gegliedert, aufgesagt und etc.
Ob nun Martin Heidegger den Wandel ins Da-Sein, vollzogen oder Franz Rosenzweig, den Stern der Erlösung schaute.
Who knows.
Mit dem Verweis auf Präreflexive, Primitive, Primordiale etc. Geschichten; Allerlei Begrifflichkeiten, die sich in den gegensätzlichsten Variationen finden und wer nicht gerade geübt sein mag in psychotisch Anmutenden Reflexionen und Assoziationen;
Eine Krisis der europäischen Wissenschaften, nannte Edmund Husserl die Situation, wenn die Mathematisierung derart fortschreite, dass sie die alleinige Weise bestimmt, wie und was uns bestimmt und was uns zur Bestimmung werden kann.
So cool ich das finde, ein nach Wahrscheinlichkeitsrechnung und Statistik, seltener Vogel zu sein.
Doch seit dem Anfang meiner Er Fahrnis mit diesem Geschick, das sich Schizophrenie nennt, bestehen meine Bemühungen anderen Weisen des Verstehens, nachzuspüren.
Trotzdem bleiben es Bücher, ja, und eine Theorie etwa zur genetischen Veranlagung und Prozenten etc. und dem Verweis auf Umwelt. Tragisch und traurig zugleich, weil aus unserem Bezug zueinander, unserem Hoffen und Glauben, letztlich unserer Wahrnehmung eine Abstraktion widerfährt, die schlimmer ist als eine Entfremdung von dem, was sich darunter Verstehen lässt ein Mensch zu sein.
Traurigen Gruß und hier ein Zitat von Ludwig Binswanger aus meiner Abschlussarbeit:
Es bist Du; und da Du nicht bist, ohne das Ich bin, sind das oberste Raumprinzip Wir. Nur weil „im“ Wir Ich und Du schon – als einander zugehörende – sind, gehöre ich dorthin, wo du bist, vermag ich da zu sein, wo du bist, vermag da, wo du bist, ein Ort für mich zu entstehen, vermag dein Dort-sein-werden, dein Dort-sein (und Dort-gewesen-sein) über mein Hier zu „entscheiden.
lieben Gruß
Jörg
hallo, :)
Mir bereiteten diese Medikationsgeschichten von Anfang an, rätselhaftes.
In zwanzig Jahren Patient sein und den verschiedensten Konstellationen der Unterstützung; bin ich froh, dass mir diese Unterstützung zur Seite steht und selbst durch die chaotischen und unseligen letzten Jahre;
Ein Lächeln und ein Dank bleiben.
Meinen jetzigen Psychiater lernte ich vor zwanzig Jahren hier vor Ort kennen. Damals riet er mir kein Fernsehen zu schauen. Merkwürdig, dass ich gerade diesem Rat gefolgt bin und selbst bei kurzem Blick in die Röhre, ein Entsetzen mich fast, in Stein verwandelt.
…
Bei der Medizin, ob nun Neuroleptika, Antidepressiva, Phasenprophylaxen, die ich ausprobierte, war für zehn Jahre Zeldox und Venlaxafin mit Stilnox etc., der Hit. Anschließend jedoch im Jahr 2012 waren selbst 30 mg Abilify, 6 mg Risperidol und 3g Valproat morgens und abends; Ein Tropfen auf den heißen Stein.
Nach dem stationären Aufenthalt verblieb eine Dosis von 10 mg Abilify, Venlafaxin und Lyrica.
Die letzten vier Jahren waren die „wildesten“, wie es in einem Telefonat mit meiner langjährigen Ärztin, bezeichnet wurde. Anstrengend war es und gut möglich, dass sich meine Verfassung, wäre sie unter klinischer Beobachtung, als eine chronifizierte schizoaffective Psychose, ihren Platz im Diagnosemanual hat.
——
Wo wäre ich jetzt, wenn ich nicht „die erste Generation“ von „paranoid-halluzinatorischen Patienten“ gewesen wäre, die die atypischen Neuroleptika, wie Zeldox und Abilify als hilfreich empfinden, selbst wenn es Einschränkungen zu ertragen und zu akzeptieren gilt!?
Die ersten zehn Jahre blieb ich einfach je bei der Dosierung, selbst wenn sie wie bei Zeldox (20-0-80mg) im Austausch mit anderen Patienten, Seltenheit hatte.
In Krisenzeiten lies ich mir was zur Beruhigung aufschreiben; das Wichtigste war jedoch, dass jemand Da war.
Im Studium arbeitete ich an einem Seminar zur klinischen Ethik mit und am Seminartag blieb mir anschließend, eben die Frage danach: Was ist das Wichtigste zwischen Ihnen und Ihren Patienten?
Wie aus der Kanone geschossen, sagte sie: Authentizität und Wahrhaftigkeit!
Zuvor berichtete sie von ihrer Arbeit auf einer Station für Kinder. Unglaublich alles;
Und gut möglich, dass diese „Kompetenz“ erlitten wird, statt studiert.
——-
Ach ja. Und passend sagte mein jetziger Arzt zu meinen Medikationswünschen: „Woher soll ich das Wissen?“
Ja.
Passt schon.
Schweifender Weise.
Ein Depot hatte ich nach zwanzig Jahren zum ersten Mal mit Ciatyl Z. Ich hatte mich derart „vergiftet“ über Tage, Wochen. Das war vor fünf Jahre.
Dann kam dieses Risperidol Depot, aber erst mit dem Abilify Depot stellte sich etwas Ruhe ein.
Ab Anfang dieses Jahres wechselte ich wieder auf eine Pille Abilify, die ich auch mal halbiere, um für die „etwas“ herausforderndere Arbeit, fit zu sein.
Nu.
Jetzt schreib ich solch ein Text Dings. Nur um zu sagen, dass das Hilfreichste Zwischen uns liegt.
Und ein Ausprobieren über Studieren geht.
Nicht nur.
Als ich meine Statistik II Seminar abgeschlossen hatte, fragte mich der Dozent, ob ich nicht ein Schulprojekt unterstützen wollte, dass in dem „Brennpunkt-Gebiet“ las, das ich als meine Heimat für gut zehn Jahre erfuhr.
Klar sagte ich. Am ersten Tag gab es Kaffeeklatsch und Kennenlernen mit Studierenden aus Theologie, Psychologie und Sozialer Arbeit. Am zweiten Tag wurden Fibeln mit dem ICD 10 ausgeteilt, die wir im „Interview“, der „Beratung“; Die „Probleme“ mussten einsortiert werden, damit die Finanzierung für die mögliche Unterstützung gewährt werden könnte;
Tragisch jedoch, wenn bereits Kinder ein Etikett erhalten. Und noch tragischer, dass sie diese Unterstützung jedoch auch benötigen.
Und Gott sei Dank, scheint es immer noch unzählige Leute zu geben, die diese Unterstützung leisten, ohne ..
Punkt, jetzt mal.
Gehe jetzt ein wenig Spazieren und unsere Kühe besuchen;
Lieben Gruß an alle und bis später.
j
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Diese Antwort wurde vor 3 Jahren, 3 Monate von
kadaj geändert.
und wer Es tanzen mag:
…die nächsten Tage wird es hoffentlich etwas kühler, auch für das Gemüt.
LG
Aufwiederlesen
j
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Diese Antwort wurde vor 3 Jahren, 3 Monate von
kadaj geändert.
Eine Bürde mag es sein und selbst wenn die üblichen Verdächtigen an Gut und Verhaltensübung geschminkt und kostümiert sind, die Bühne betreten wird, die Regeln vergessen, dem Ereignis besessen ein Lächeln schenken und Da bleibt das Urteil:
Wäre Es nur ein einzig Mal Aufrichtigkeit gewesen.
Blieben die Narren dem Käfig fern und zuschauend, nun.
Niemandes Waage
Mag sich legen
Vor Wegen
Unbesiegt
Unsäglich und hoffentlich ist es eine Psychose, eine Erkrankung und nicht der Blick in den Kurzschluss verschlossen geschlossene Gesellschaft, der Nichts und Niemand zu dienen weiß;
Versiegelte Türen, leere Lippen, Flehen, Nieder-und
Aufgehen: Vor unserem verlorenen Wiedersehen
Tränten allein der Worte Glanz zum Tanz, Dich
Laden, Verführt vom wilden Taumel, sternennah
Allein gewähren sie uns aus der Nacht zu fliehen
doch Kindlein, Kindlein,
Wer kennt Ihren Namen.
;)
?
LG
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Diese Antwort wurde vor 3 Jahren, 3 Monate von
kadaj geändert.
Apfelkompott, da bekomm ich nicht genug von ..
und ich muss mehr und mehr an Fleisch essen.
Trinke viel Wasser und esse wenig zum Frühstück meist, die Menge eines „Glückskekses“.
Frühsport, wie Zeitungaustragen und sie besser nicht lesen!!
LG
04/08/2022 um 18:22 Uhr als Antwort auf: Neue unterscheidende Diagnosebegriffe gegen Stigmatisierung #230050hey @dopplereffekt,
ich würde die Diagnose Schizophrenie dazu gebrauchen, um medizinische u.a. Hilfe zu erhalten, aber mich davor hüten, sie in den „Smalltalk“ oder Begegnungen ganz gleich welcher Art, einfließen zu lassen.
Wenn jemand straffällig wird und diese Diagnose gestellt wird, hat das zumeist andere Konsequenzen und diese sind ja fast unauslöschlich mit dem Führungszeugnis verknüpft.
Wir leben eben in einem seltsamen Identitätsproblem, das unablässig fordert uns zu outen.
Yo.
Wenn der Weg sich weiter windet und anderes wichtig wird, verblasst auch die Not um diesen Diagnosenwahnsinn.
Trotzdem ist es ein Stigma.
lieben Gruß
Guten Abend @cellardoor :)
DANKE.
Du hast ja schon begonnen.. schauen wir einfach, wie und was..
Die Woche war ich unterwegs; obwohl ja Bettruhe anstand und erholen, aber ..
Das muss ich noch üben.
…heute war eigentlich auch Programm; das konnte ich jedoch „verschlafen“.. den ganzen Nachmittag, sodass ich spät eingekauft hab, jetzt „Tür und Tor zu und alle versorgt, die noch da sind..“
Dir und allen Anwesenden einen guten Abend, gute Nacht!
lieben Gruß
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Diese Antwort wurde vor 3 Jahren, 2 Monate von
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