Isa

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  • Isa

      Wenn ich nicht schlafen kann, dann nehme ich Zopiclon. Allerdings soll man das auch nicht längere Zeit einnehmen. Das ist was für ein zwei Wochen, dann sollte man es absetzten, aber für zwischendurch mal ist es perfekt. Jedenfalls für mich. Es macht auch keinen Überhang, ich bin morgens dann gleich wach.

      Ansonsten habe ich auch das unretardierte Quetiapin (Seroquel), 400 mg, damit schlafe ich normalerweise recht gut. Vom retardierten kann ich auch nicht schlafen, im Gegenteil, es macht meinen Schlaf unruhig. Dass die Nase zu ist, kenne ich auch.

      als Antwort auf: Chat #11108
      Isa

        Kein Problem liebe Lightness, ich habs auch nicht gleich gecheckt.

        als Antwort auf: Wer treibt regelmäßig Sport? #10512
        Isa

          Hallo lucky, was tanzt du denn?

          Liebe Grüße, Isa

          als Antwort auf: Medikamentenresistent #9458
          Isa

            Hallo Miina, doof, dass du trotz Medis so schnell in eine Psychose rutscht. Sicherlich ist ein stationärer Aufenthalt eine gute Lösung, da kann man noch andere Medis ausprobieren. Z.B. Risperdal u. o. Quetiapin oder Clozapin. Ich persönlich schaffe es nie ohne Klinik ein Medi zu wechseln. Hab viel zu viel Angst höher zu dosieren oder generell ein neues Medi einzunehmen.

            ich wünsche dir, dass du ein Medikament findest, das dir hilft.

            Was ist eigentlich Moclobermid für Medi? Ist das ein Antidepressiva?

            LG, Isa

            als Antwort auf: Psychotherapie #6443
            Isa

              Ich mache eine tiefenpsychologisch orientierte Psychotherapie bei einem Arzt, der auf Psychotiker spezialisiert ist. Hab ca. eine Stunde die Woche, manchmal auch alle zwei Wochen. Mir hilft die Therapie ungemein. Mein Therapeut spürt sofort, wenn mir was zuviel wird und nimmt dann die Kurve zu einem anderen Thema oder versucht vorsichtig darüber zu sprechen. Er geht sehr auf mich ein, ist nicht nur nett, sondern auch sehr klug und erfahren. Es gibt Stunden, da reden wir nur über meine Arbeit oder andere mehr oberflächliche Sachen. je nachdem wie es mir so geht. Aber es gab auch schon Zeiten, in denen es sehr tief gegangen ist.

              Ich bin froh, diese Therapie zu machen, da sie mir hilft mich und meine Psychosen besser zu verstehen. Es ist auch nicht meine erste Therapie, aber die beste von allen. Liegt eben doch auch am Therapeuten, wie so eine Therapie verläuft.

              als Antwort auf: Gefühlsarmut #6208
              Isa

                Liebes @wachsmalbloeckchen, das was du beschreibst, kenne ich aus der Zeit, in der ich Risperdal consta (Depot) hatte. Von niedrigerer Dosis in Tablettenform und anderen Medikamenten hatte ich das nicht. Aber ich kann mich noch gut erinnern, wie unangenehm die Gefühllosigkeit war. Vor allen Dingen wenn du nicht richtig trauern kannst. Was bekommst du denn für Medis? Vielleicht kannst du wechseln?
                Alles Liebe für dich!
                Isa

                als Antwort auf: Wartezeit beim Arzt #5882
                Isa

                  Ich bin auch in der Pia, warte aber bei meinem Doc höchtens ne halbe Stunde, meistens nur 5 bis 10 Minuten. Bei meiner Bezugspflegerin muss ich kaum warten. Und wenn ich notfallmäßig hingehe, dann warte ich auch nicht lange, es sei denn es sind gerade viele Notfälle. Dann kann es auch mal dauern.

                  als Antwort auf: psychatische behandlung im ausland #5273
                  Isa

                    Also ich war in Salzburg mal in der Klinik und das hat ohne weiteres die deutsche Krankenkasse bezahlt. Soviel ich weiß, ist das im ganzen EU-Raum so. Habe aber dennoch eine Auslands-Krankenversicherung beim ADAC. Die haben schon bezahlt, als mein Mann in Südafrika krank wurde. Ist nicht teuer so eine Versicherung.

                    als Antwort auf: Selbstmordgedanken #4235
                    Isa

                      Du wirst doch nicht………???

                      als Antwort auf: Buchvorstellung "Das 20-Minuten-Kind" #4166
                      Isa

                        Liebe Dana,

                        vielen Dank für die Buchvorstellung und deine Worte! Freu mich schon auf dein Buch!

                        Liebe Grüße,
                        Isa

                        als Antwort auf: Leponex Wechselwirkungen mit pipamperon #3788
                        Isa

                          Wow, das ist ja ein super Link, danke escargot fürs Teilen

                          Liebe Grüße, Isa

                          als Antwort auf: Identität #3327
                          Isa

                            Liebe Molly, danke für deine Worte!

                            toll, dass du dich gut einschätzen kannst. Ich finde auch sehr gut, dass du deine Meinung vertrittst. Jeder Mensch hat Recht auf seine Meinung. Es kommt nur auf das wie ich sie äußere an und ich finde, du warst und bist immer äußerst kollegial. Hab keine Angst vor den Reaktionen der anderen! Aber verstehen kann ich dich, hab auch oft Angst vor den Reaktionen anderer.

                            Dass ich so ein guter Mensch sein will, das liegt wahrscheinlich am Ballett. Man will und das von klein auf, Perfektion erreichen und erreicht sie gefühlt fast nie. Immer gibt es jemanden, der einen korrigiert. Ich mach das auch mit meinen Schülern, zwar lobe ich ganz oft, was meine alten Lehrer fast nie getan haben, das ist so ein Usus im Ballett leider), aber ich habe immer was zu korrigieren. Und so will man als Kind erst mal dem Lehrer gefallen und später will man für sich selbst, bzw für die Bühne oder den Zuschauer Perfektion erreichen. Ich war an einer renommierten Ballettakademie, das allein hätte mich schon freuen können, aber nein, ich wollte immer noch besser werden, ein Ziel habe ich nie erreicht, es ging immer weiter. Ich glaube, dass ich mein ganzes Leben dieses Ziel erreichen wollte, aber es gibt kein Ende. So bin ich nie gut genug, nie nett genug, nie…….alles gut genug. Und die Besucher hauen stets in die gleiche Kerbe, aber gut, ich fange an zu zweifeln.

                            als Antwort auf: Identität #3260
                            Isa

                              Ein Identitätsproblem glaub ich haben viele. Auch viele Jugendliche. Da ich mit Jugendlichen arbeite, sehe ich regelmäßig wie sie sich ausprobieren, ihren Weg suchen, mal sind sie besonders keck, dann wieder sehr zurückgezogen. Im Erwachsenenalter sind sie dann ausgeglichener. Das mag vereinfacht ausgedrückt sein.

                              Bei mir denke ich, dass ich in diesem jugendlichen Identitätsproblem stecken geblieben bin. Meine erste Psychose brach aus, als ich so ca. 17 Jahre alt war. Davor hatte ich aber schon gewaltige Probleme. Zum ersten Mal in der Psychiatrie war ich mit 18/19. Die Stimmen waren so beeinträchtigend, dass ich alles getan habe, was sie von mir verlangt haben. Ich war nicht mehr ich selbst. Aber wer war ich denn überhaupt? Ich hatte noch überhaupt nicht meinen Weg gefunden wie „normale“ Jugendliche, ich war auf der Suche. Und das bin ich noch heute. Mir scheint, ich bin damals auf der Suche nach mir selbst steckengeblieben. Die Stimmen sagen was, ich glaube es oder zumindest kratzt es gewaltig an meinem Selbstwertgefühl. Ich weiß dann nicht mehr, wer ich bin oder was ich soll. Oder ich glaube, dass ich ein böses Schnitzel bin, das kein Recht auf Leben hat. Insofern identifiziere ich mich mit dem Bösen. Aber man ist ja nie nur eins, nur böse oder nur gut.

                              Tatsächlich habe ich ein großes Problem, mich selbst einzuordnen, die einzige Zuordnung die ich habe, ich bin schizophren. Zumindest wird mir das gesagt. Selbst das fällt mir schwer zu glauben, aber nach fast 39 Jahren sollte ich es wohl mal akzeptieren. Ich merke, ich schweife ab, es kommen ziemlich viele Gedanken zum Thema Identität. Aber damals wie heute stelle ich mir die Frage: wer bin ich überhaupt? Wenn ich psychotisch bin, dann ist es ganz klar, ich bin ein böses Schnitzel. Wenn es mir besser geht, dann weiß ich, dass das nicht alles ist. Wir sind so facettenreich. Aber was aus dem Spektrum der Vielfältigkeit bin ich?

                              So diese Frage kann ich mir selbst nicht beantworten, vielleicht beschäfigt mich auch viel mehr mein Alltag, den es zu bewältigen gilt.

                              als Antwort auf: Medikamente absetzen #3108
                              Isa

                                Hallo Samsara, das ist aber hart von deinem Arzt, dass er sagt, du sollst lernen mit den Medis umzugehen.

                                Na gut, meiner lässt sich auch nicht auf eine Diskussion ein, was die Spritze betrifft, aber immerhin ist er bereit, dass ich ein neues Medikament bekommen kann, wenn ich das alte nicht mehr möchte.

                                Ich hatte auch mal 450 mg Leponex und ich fühlte mich wie ein Zombie. Das war für mich Grund genug abzusetzen. Leider wurde ich wieder psychotisch. Dann bekam ich aber ein anderes Medikament.

                                Hast du denn schon Erfahrungen mit anderen Medis?

                                Ich würde versuchen, ein ernsthaftes Gespräch mit dem Arzt zu führen und mich nicht abwimmeln lassen.

                                Alles Gute und liebe Grüße,
                                Isa

                                als Antwort auf: Medikamente absetzen #3061
                                Isa

                                  Kann verstehen, dass du das Leponex nicht magst. Ich mochte es auch nicht. Nach zwei gruseligen Leponexjahren bekam ich dann was anderes. Bist du denn momentan in der Klinik, dass du die Tabletten in die Toilette wirfst?

                                  Läßt dein Arzt nicht mit sich reden?

                                Ansicht von 15 Beiträgen – 391 bis 405 (von insgesamt 421)