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Danke @Pia das ist lieb von dir!
Das ist tatsächlich ein krasser BMI Rechner. Ich hab halt meine eigene Meinung. In der Klinik wurde mir der Bauchumfang gemessen (vor zwei Jahren) und weil der so groß war, haben sie mir Metformin gegeben, davon war mir immer etwas schlecht, gegessen hab ich dadurch kaum was, aber der Bauch wurde nicht kleiner. Ok, damals hatte ich noch Clozapin, der Bauch ist inzwischen wieder kleiner, aber trotzdem zeigt es mir, dass der BMI nicht das alleinige Maß ist mit dem man rechnen sollte.
Ich empfinde aber mein Gewicht als adipös. und der BMI Rechner den ich benutzte, meinte ich bin an der Grenze zum Übergewicht. Ein anderer meinte, ich bin normalgewichtig. Welcher hat jetzt recht? Und überhaupt finde ich diese ganze Rechnerei blödsinnig. Man sollte immer von dem Anblick ausgehen. Ich habe sehr schmale Gelenke und Knochen, da ist mein Gewicht viel zu hoch für. Ich habe einen ziemlich großen Bauch und gehört, dass ab Umfang 82 inneres Fett abgelagert wird, welches sehr ungesund ist.
Ich habe innerhalb eines Jahres vom Abilify maintena 400 mg 14 kg zugenommen. Von 49 auf 63 und jetzt bin ich seit Monaten schon auf 65. Das ist ein BMI von 23. Ich denke, das ist die Grenze zu Adipositas. Ich schaff´s aber nicht abzunehmen, eben weil ich auch so gerne nasche und das ziemlich reichlich. Brauche das einfach, obwohl ich weiß, dass es äußerst ungesund ist. Wenn ich nichts zum Naschen habe, dann esse ich Honigbrot. Das ist auch keine Alternative. Ich war immer sehr schlank, hab das erste Mal von Clozapin zugenommen, aber nach Absetzen alles wieder abgenommen. Ich erhoffe mir durch das Absetzen von der Spritze wieder schlank zu werden.
Lamotrigin? Das hatte ich auch mal. Soll die Stimmung stabilisieren.
Blödsinn, in einer psychosomatischen Klinik arbeiten ebenso Psychiater und Psychotherapeuten und Spezialtherapeuten. Ich habe eineBekannte, die ist in Berlin Psychiaterin in einer psychosomatischen Klinik.
Von Gengenbach habe ich schon öfters gehört. Das liegt sehr schön. Lass dich darauf ein und lass dich aufpäppeln. Viel Glück!
Was haltet ihr von dieser Klinik?
Soweit ich sehe, ist das eine psychosomatische Klinik. Hast du schon einen Termin?
hat dir denn die Reha im Anschluss an die Psychiatrie viel gebracht?
Mir ging’s da wie @Leo ich hatte Bäder, Massagen, Lauftraining u.a.m. Das war angenehm aber auch anstrengend so viele Termine.
Was ist der Unterschied zwischen Psychiatrie und psychosomatischen Klinik?
In einer psychosomatischen Klinik gibt es wesentlich mehr Angebote an Therapien, wie Tanztherapie, Gruppengespräch, Psychotherapie, Körpertherapie, Musiktherapie, Feldenkrais, Psychodynamik (o.s.ä) und man legt den Fokus nicht auf Medikamente wie in der Psychiatrie. Hierfür ist meistens eine Wartezeit, man kommt nicht akut in eine Psychosomatische Klinik. Ich habe eine Freundin, die hat 8 Wochen gewartet. Aber sie fand es ganz toll dort. Ich hoffe, deine Frage so beantwortet zu haben.
Also ich habe vor Jahren eine Reha gemacht im Anschluss an die Psychiatrie. Das war ziemlich anstrengend, mein Mann hat zeitgleich die Reha gemacht. Die Reha war sehr weit weg, wir sind mit dem Zug hingefahren. Ich hatte wegen meiner psychiatrischen Diagnose zweimal die Woche ein Psychologengespräch und ansonsten Kunsttherapie und vieles an Bewegung. Manchmal habe ich geschwänzt, weil ich so wenig Antrieb hatte. Das lag an meinem NL. Wir hatten Verlängerung und waren 5 Wochen dort.
Ob die Psychiatrie besser ist? Kommt darauf an was du dir erwartest. Eine Reha ist halt u.U. sehr anstrengend, ich war jetzt wegen meiner Knieoperiation 4 Wochen auf Reha, die war Mega-anstrengend. Aber das ist natürlich was anderes.
Wie wäre es mit einer psychosomatischen Klinik? Die wäre vielleicht am geeignetsten.
Die chemische Keule“ stammt wie du schon geschrieben hattest @Metalhead666 aus den 80ziger Jahren und damals war die Psychiatrie echt eine Katastrophe. Ich habe es selbst erlebt. Man bekam solche hohen Dosen an Medikamenten, das kannst du dir heute nicht mehr vorstellen. Deine hohen Dosen sind nichts im Vergleich zu dem was damals gegeben wurde. Die haben einen so verändert, dass man wie ein Roboter herumgelaufen ist oder nur noch im Bett lag und das war tatsächlich eine chemische Keule. Dank Lehmann und solchen Psychiatern haben wir es zu verdanken, dass es heutzutage nicht mehr so krass zugeht in der Psychiatrie. Man war damals auch sehr schnell dabei mit fixieren. Das wollte ich nur mal dazu schreiben.
Ich bin dankbar, dass heute Psychiater mit einem arbeiten und nicht gegen einen.
Ich finde du urteilst zu pauschal liebe @Molly
ich bin sicher, dass 1 mg durchaus auch wirksam sein können, je nachdem wie empfindlich man reagiert auf NL. Im übrigen habe ich auch Abilify und bei mir wirkt es schon auf Positivsymptomatik. Man kann nicht alles über einen Kamm scheren. 1 mg ist nicht nichts. Nix für ungut.
Hallo @Sanne
ich bin auch Stimmenhörerin, aber mich triggern solche Fragen, ich kann also auch nicht teilnehmen an der Studie. Anders wäre es vielleicht, wenn jemand dabei wäre, wenn die Fragen triggern. Ich habe schon an Studien teilgenommen bei denen jemand dabei war, das ist dann was ganz anderes.
Viel Erfolg mit eurer Studie
Also ich hatte vor Ewigkeiten Fluanxol Depot alle 10 Tage. Weil nach 10 Tagen wieder Symptome kamen. Wie hoch die Dosis war kann ich nicht mehr sagen. Aber die Nebenwirkungen waren nur mit Akineton erträglich. Nach Absetzen dauerte es einige Wochen bis die Nebenwirkungen verschwanden.
Das ist interessant was Prof. Klimke schreibt. Ich habe Abilify Depot und hab gelesen, dass die Halbwertzeit davon auch über Wochen/Monate geht. Dann ist das wie Auschleichen, wenn man absetzt oder?
05/08/2022 um 12:41 Uhr als Antwort auf: Neue unterscheidende Diagnosebegriffe gegen Stigmatisierung #230123Das klingt-sorry- sehr psychotisch @SabrinaDarkRose
Es gibt einen Vorstellungs-Thread, da könntest du dich vorstellen, das wäre sehr nett.
Ja es ist eine Kunst einfach zu sein wie man ist.
Ich habe 4 Jahre Therapie und kann es immer noch nicht.
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