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16/08/2023 um 10:01 Uhr als Antwort auf: Führerscheinumtausch könnte wegen Neuroleptika zum Führerscheinentzug führen #304537
Also ich habe im Januar meinen rosa Lappen in eine Kartenführerschein umgetauscht und hatte keinerlei Probleme damit. Ich fahre auch sehr wenig und gar nicht wenn ich Besucher oder Alkohol getrunken habe. Trinke sowieso fast nichts. Hab meinen Führerschein auch schon seit ich 17 Jahre alt war. Konnte ihn vor meiner ersten Psychose machen, bzw. die trat ungefähr zum selben Zeitpunkt auf.
Ich habe ja neben meiner Schizophrenie Diagnose noch zusätzlich Bauchspeicheldrüsenkrebs (wie ich ja schon in diesem Forum mitgeteilt habe) und mache zurzeit eine sehr toxische Chemotherapie
Das tut mir sehr leid lieber Amethyst. Ich wünsche dir, dass du die Chemo gut überstehst und wieder gesund wirst.
Kurzum was ich mitteilen möchte, ich finde z.T. diese ganze Medikamentendiskussion hier etwas übertrieben
Wir sind halt alle verschieden und jeder geht anders mit Medikamenten um. Mehr möchte ich im öffentlichen Bereich nicht posten. Alles Gute dir!
28/07/2023 um 6:29 Uhr als Antwort auf: MULTIPLE PERSÖNLICHKEIT: Die Geschichte von Ella und ihren zwölf Ichs #302048Guten Morgen. @Kater hat recht. Es ist außerdem meines Wissens die Diagnose multiple Persönlichkeit umgewandelt worden in Dissoziative Störung.
Hallo @Emma77
ich habe auch Quetiapin, immer so zwischen 100 und 300 mg, je nachdem, aber ich nehme auf keinen Fall das retardierte, denn das macht mich fertig. Damit bin ich den ganzen Tag müde und zu nichts zu gebrauchen. Früher hatte ich mal bis zu 1200 mg Quetiapin am Tag, aber jetzt bekomme ich Abilify Depot und da reichen mir max. 300 mg am Abend. Außerdem habe ich noch Haldol, aber vertrage es sehr gut.
Es kann sein, dass das Quetiapin nicht mehr stark genug für dich ist, 100 mg ist auch eine winzige Dosis, die reicht gerade mal, dass ich gut schlafe. Allerdings reagieren wir Menschen auch sehr unterschiedlich auf die verschiedenen Dosen.
Jedenfalls gehört Quetiapin zu den schwächeren Neuroleptika. Aber es kann auch sein, dass du „Nachwirkungen“ hast deiner Psychose, da ist man auch oft wie benebelt und müde und oft sogar depressiv und antriebslos. Jedenfalls ging es mir so nach vielen Psychosen. Nicht nach jeder, aber oft.
Ich wünsche dir alles Gute, dass du wieder ins Gleichgewicht kommst mit deinen Medikamenten.
Ich habe noch nie etwas von den oben genannten gelesen, aber: ich bin in der Pia einer Universitätsklinik, dort auch immer stationär und die Ärzte dort geben nur die allernötigste Dosis an Nl, das war vor Jahren noch ganz anders. Außerdem gibt es dort immer Psychotherapie, weil nicht nur auf NL gesetzt wird. Mein Arzt sagte, es gibt neue Erkenntnisse in der Schizophrenieforschung. Ich vertraue den Ärzten, auch wenn ich von Forschung keine Ahnung habe, aber du @Ludwig lebst ja noch geistig im 20. Jahrundert, wenn nicht sogar im 19.
, Sorry, aber die Aussage, dass wir hier Scharlatanerie aufsitzen finde ich daneben.
@Dopplereffekt hat sehr gut geschrieben, danke dir dafür.@ludwig musst du immer so auf Mowa rumhacken? Kopfschüttel
Zum Thema Inklusion: ich bin seit 2018 in einer inklusiven Theatergruppe und wir haben sehr talentierte Teilnehmer. Wir spielen jedes Jahr ein neues Stück, das so 6 Mal vorgestellt wird und wir bekommen sehr viel Anerkennung. Es tut gut, sich mit anderen aus der Gruppe auszutauschen, auch wenn nicht alle Betroffene sind. Es sind richtige Freunde geworden. Es gibt auch eine Inklusions-Musikgruppe, in der ich bin vom selben Verein. Alles ist sehr professionell. Ich habe die Chance wieder zu choreografieren und bekomme sogar Geld dafür. Hier ist Inklusion erfolgreich.
09/05/2023 um 19:39 Uhr als Antwort auf: Koalition gegen Zwangspsychiatrie – gewaltfreie Psychiatrie jetzt Petition #289985Meine Erfahrungen auf Geschlossenen Stationen waren durchwachsen. Ich hab durchaus Fixierungen erlebt, die nicht hätten sein müssen, also an mir, jedenfalls dachte ich das während der Fixierung. Hinterher habe ich es manchmal verstanden. Offene Stationen sind in der Regel ohne Gewalt und Fixierungen. Die letzten Jahre war ich nur auf offenen Stationen und hab dort nur positives erlebt. Manchmal sind Schwestern und Pfleger genervt, aber das kann durchaus verständlich sein, wenn man bedenkt, wie nervig manch eine(r) ist. Natürlich erwarte ich von Profis, dass sie sich korrekt verhalten und Gewalt geht gar nicht.
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Diese Antwort wurde vor 2 Jahren, 6 Monate von
Isa geändert.
Vielleicht mal beim Psychologen vorsprechen?
Das ist doch mal eine gute Idee.
Hallo @Chris84
warst du bei einem Psychiater? Wahrscheinlich schon, wegen der Psychopharmaka. Was sagt denn der zu deiner Situation?
Sorry, hab zu spät gemerkt, dass das im öffentlichen Bereich ist
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Diese Antwort wurde vor 2 Jahren, 7 Monate von
Isa geändert.
Durch Risperdal hatte ich auch eine krasse Spracharmut und leeren Kopf. Mir fiel einfach nichts mehr ein was ich reden könnte. Das waren sehr harte zwei Jahre, bei denen ich sogar noch unterrichten musste, hab da aber sehr wenig erklärt sondern nur vorgemacht. Nachdem das Risperdal abgesetzt wurde, war die Spracharmut wie weggeblasen. Was nimmt dein Freund für ein NL?
Ich nehme auch schon sehr viele Jahre Quetiapin/Seroquel. 2003 bekam ich es das erste Mal zusammen mit Zyprexa. 1000 mg, Später dann 1200 mg und seit 2015 nehme ich es nur noch zusammen mit Abilify maintena und jetzt Haldol zwischen 100 und 300 mg. Ob es antidepressiv wirkt kann ich nicht sagen, ich schlafe damit halt gut und nehme es meistens nur abends. Nur wenn ich sehr durch den Wind bin nehme ich mal tagsüber 50 mg, das macht mich ruhig und müde. Finde es besser als Tavor.
Warum hätte ich das tun sollen? @Ludwig Das war die beste Zeit meines Lebens und hätte ich wie @Mowa s Mann auf mich geachtet, hätte mich die Psychose danach nicht so kalt erwischt. Ich war 10 Jahre ohne Psychiater und hätte ich nach den 10 Jahren nicht so einen massiven Stress gehabt, wäre ich garantiert gesund geblieben. Aber es ist nun mal anders gekommen. Allerdings gebe ich die Hoffnung nicht auf, dass ich eines Tages wieder gesund bin. Ich muss nur Stress minimieren, was mir im Moment nicht möglich ist, weil ich meinen Mann pflegen muss. Nur aus diesem Grund nehme ich die Pillen.
mein Mann hatte mehrfache aktute Psychosen und nimmt inzwischen 13 Jahre lang gar keine Psychopharmaka mehr und geht auch nicht zum Psychiater oder Psychologen.
Das finde ich großartig liebe Mowa. Ich selbst war 10 Jahre psychosefrei und medikamentenfrei. Das war eine tolle Zeit. Leider wurde ich danach wieder psychotisch. Allerdings habe ich mich nicht damit auseinandergesetzt, sondern komplett verdrängt. So konnte sich die Krankheit wieder einnisten. Ich wünsche deinem Mann, dass er weiterhin gesund bleibt. Und ja, ein Buch von ihm wäre toll.
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Diese Antwort wurde vor 2 Jahren, 6 Monate von
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