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Ich nehme Amisulprid seit 12 Jahren nicht mehr, aber die Dosis kommt mir sehr gering vor. Wie ein Neuroleptikum bei einem wirkt, ist leider bei jedem anders, aber ich hatte Amisulprid gut vertragen. Erst nach etwa 10 Jahren musste ich wechseln, da es nicht mehr gut wirkte. Ich würde das mit dem Arzt besprechen, wenn die Ängste so häufig auftreten. Ich bin da kein Experte, aber soweit ich weiß, helfen Antidepressiva manchmal gegen solche Angstattacken. Aber die vertragen sich oft nicht mir Neuroleptika. Allerdings gibt es da wohl Medikamentenkombinationen, die bei so einem Fall verschrieben werden können.
Aber wie gesagt, ich bin da kein Experte.
Wenn ich Soteria richtig verstanden habe, ist so eine Einrichtung recht personalintensiv. Ich habe jetzt aber nicht recherchiert, ob Krankenkassen das immer übernehmen. Mit minimalen Medikamentendosierungen ist die Betreuung eben aufwendiger.
Es wurde hier ja schon öfter gepostet, und ich weiß das auch aus eigenen Erfahrungen, dass die klassischen Kliniken lieber mehr als weniger verschreiben.
Das Problem, dass ja schon angesprochen wurde, ist das jeder anders auf Medikamente reagiert. Ich habe zwar die klassische Schizophrenie, aber meine Gefühle sind auch ziemlich sediert. Ich kann mich zwar auch freuen oder traurig sein, aber irgendwie bin ich wie in Watte gepackt. Ich hatte auch immer wieder Phasen, wo der Antrieb weg war, das kam dann noch dazu.
Also bei mir wurde vor längerer Zeit Quetiapin als einziges Neuroleptikum verschrieben (800mg am Tag, retard). Das kam daher, dass ich in der Klinik noch Haldol bekommen hatte, und mein Psychiater das absetzte. Nach einigen Monaten und einem weiteren Klinikaufenthalt bekam ich noch 6mg Risperidon dazu. Das hat mich dann stabilisiert. Aber zur Zeit nehme ich Clozapin als einziges Medikament.
Das letzte Mal, wo ich ein Spiel ausprobiert habe, ist schon einige Jahre her. Das war Tomb Raider Anniversary. Aber ich bin an den Raptoren hängen geblieben. Das Original aus den 90ern habe ich aber fast durch gespielt (da gab es noch keine Raptoren, nur einen T-Rex).
Von mir auch frohe Ostern.
Heute am Freitag kommt auf Tagesschau24 20:55 die Dokumentation „Rauschlos Glücklich“, es geht um CBD.
https://programm.ard.de/TV/tagesschau24/Startseite/?sendung=287214816025
https://www.arte.tv/de/videos/100227-000-A/auf-den-spuren-der-ersten-amerikaner/
Eine Doku über die früheste Besiedlung Amerikas mit sehr schönen Bildern. Bisher dachte man, die ältesten Amerikaner wären vor 15000 Jahren über die Bering-Landbrücke zwischen Nordasien und Alaska gekommen, aber seit kurzen sieht man das anders.
31/01/2023 um 23:27 Uhr als Antwort auf: Neues Erklärungsmodell als Mechanismus für die Entstehung von Schizophrenie #265942Vorhin habe ich einen Ausschnitt von einer Doku über Freud gesehen. Man sollte den Einfluss des Unbewussten nicht unterschätzen. Welchen Einfluss es auf unsere Erkrankung hat, ist aber wohl von Person zu Person verschieden. Es gibt wohl durchaus nicht-psychische Faktoren, die müssen natürlich bei einer Erstdiagnose ausgeschlossen werden. Ich war früher auch auf den Trip, dass ich Gluten oder eine Autoimmunerkrankung als Ursache gesehen habe, aber zumindest auf mich scheint das nicht zuzutreffen.
22/01/2023 um 21:24 Uhr als Antwort auf: Neues Erklärungsmodell als Mechanismus für die Entstehung von Schizophrenie #264220Also ich denke, die Ursachen sind bei jedem individuell. Bei mir könnte es zwei Faktoren gegeben haben, einmal ein Schädelbasisbruch als Kind, und die Hauptursache Stress während des Studiums. Leider hält sich meine Verwandtschaft sehr zurück, wenn es um Auskünfte über psychisch Erkrankte geht. Aber psychische Leiden gab es in meiner Familie schon früher.
Heute (22.01.23) kommt um 20:15 auf 3sat Lawrence von Arabien. Ich habe es erst vorhin bemerkt.
22/01/2023 um 17:40 Uhr als Antwort auf: Neues Erklärungsmodell als Mechanismus für die Entstehung von Schizophrenie #264164Also ich habe das Google-Übersetzungstool benutzt, und fand die Übersetzung auch ganz gut. Das mit den Zwillingen ist komisch. Vor etwa 15 Jahren, als meine erste Psychose noch nicht lange her war, habe ich irgendwo auch von Studien über Zwillinge gelesen. Damals hieß es, wenn ein Zwilling an Schizophrenie erkrankt war, hatte der andere Zwilling ein Risiko von etwa 50% auch an Schizophrenie zu erkranken. In dem aktuellen Artikel steht aber etwas von 28%. Ich habe den Artikel allerdings noch nicht ganz fertig gelesen.
Das mit dem wohnen in der Stadt und der westlichen Lebensweise hätte ich aber auch ohne Artikel gewusst.
Gern geschehen. Ich habe das so verstanden, dass man die Dopamin-Hypothese nicht vollständig über Bord werfen muss, sondern dass es da möglicherweise ein Zusammenspiel zwischen Glutamat und Dopamin gibt. Aber ich bin kein Pharmakologe.
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Diese Antwort wurde vor 2 Jahren, 12 Monate von
Digger22 geändert.
Hier eine Dokumentation über die Bundeslade. Sie ist schon recht alt, aber besser als manche neue Doku.
02/11/2022 um 20:25 Uhr als Antwort auf: Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit das die Psychose weiter-vererbt wird ? #246551Also in Behandlung war bei meiner Familie bisher offenbar niemand. Aber meine Familie kommt auch von einem kleinen Dorf, wenn es da jemanden erwischt hätte, der wäre wohl zuerst zu einem Pfarrer gegangen und nicht zu einem Arzt. Die Schwester meiner Großmutter väterlicherseits hat manchmal seltsame Geschichten erzählt, also es könnte aus der Richtung kommen. Bei dem Familienzweig des Bruders meines Großvaters gibt es eine psychische Erkrankung, was das genau ist, weiß ich nicht.
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Diese Antwort wurde vor 2 Jahren, 12 Monate von
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