Digger22

Verfasste Forenbeiträge

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  • als Antwort auf: Forschung zu Schizophrenie – weitgehender Stillstand? #32559

    Mir ist halt nur aufgefallen, das in letzter Zeit kein Medikament auf dem Markt gekommen ist, von dem man sagen könnte, das ist jetzt was wesentlich neues. Der Beitrag von nano ist glaube ich von 2016, bisher ist von diesen Forschungen offenbar nichts umgesetzt worden in der Behandlung. Ich habe da jedenfalls nichts bemerkt. Kann natürlich sein, das die Forscher damals auf dem Holzweg waren und die Forschung sang und klanglos begraben wurde. Ich habe ja auch schon länger die Diagnose (seit Anfang 2002) aber irgendwie haben die Medikamente, die seither raus gekommen sind immer die gleichen Nebenwirkungen.

    als Antwort auf: Forschung zu Schizophrenie – weitgehender Stillstand? #32505

    Hier einer der Beiträge von nano: https://www.youtube.com/watch?v=eMBKjpZoAQc

    als Antwort auf: Arbeiten als Schizophrener #31467

    Ich habe auch 8 Jahre lang nach meiner Diagnose probiert zu arbeiten, aber irgendwann ging es nicht mehr. Das Problem ist, das ich nur etwas geisteswissenschaftliches studiert habe. Da der Versuch, in meinem erlernten Beruf zu arbeiten gescheitert ist, müsste ich mir etwas völlig neues aufbauen. Ich kann ein wenig schreiben, aber ich glaube nicht, das ich daraus einen Job machen kann.

    als Antwort auf: Quälende Innere unruhe #29675

    @Miina

    Mir fällt noch etwas ein. Wenn man unruhige Beine hat, bei mir tritt das selten mal beim Einschlafen auf, könnte das auf eine zu hohe Dosis hindeuten. Das wird das „restless leg“-Syndrom genannt. So weit ich weiss hat es mit dem Dopamin-Haushalt im Gehirn zu tun. Das Gehirn hat in diesem Fall zu wenig Dopamin. Bei einer Psychose hat man ja glaube ich zu viel. Daraus habe ich geschlossen, das die Medikamente die Ursache für dieses Syndrom sind, die greifen ja in den Dopamin-Haushalt ein. Aber ich würde dir empfehlen, da mal deinen Arzt zu fragen, denn genau weiss ich es auch nicht.

    als Antwort auf: Quälende Innere unruhe #29674

    Ich hatte schon alle möglichen Nebenwirkungen, aber innere Unruhe zum Glück noch nicht. Zur Zeit wird bei mir auch reduziert. Ich nehme aber nicht Fluanxol, sondern Quetiapin und Risperidon. Bei einer Blutabnahme hat man vor ein oder zwei Jahren festgestellt, das die Risperidon-Dosis zu hoch ist. Bisher haben wir nur das Quetiapin etwas reduziert. Am Montag wurde bei mir wieder Blut abgenommen, und es kann sein, dass wir das Risperidon auch reduzieren müssen. Mir persöhnlich geht das etwas zu schnell. Eine Reduktion von Risperidon ging bei mir schon mal schief, da wurde es aber Knall auf Fall um 1/3 reduziert. Am Dienstag weiß ich mehr.

    als Antwort auf: Team Wallraff in deutschen Psychiatrien #29283

    Ich war einmal auf einer geschlossenen 2011, und das hat mir gereicht. Die Pfleger waren freundlich zu mir, aber die anderen Patienten waren teilweise sehr anstrengend. Beim zweiten mal bin ich direkt auf die offene Station gekommen, da war es besser. Nach der Entlassung hatte ich zeitweise wochenlang Angststörungen. Das kam mit Sicherheit von dem Aufenthalt in der Psychiatrie.

    als Antwort auf: 0 Antrieb und Selbstmordgedanken #28655

    Hallo,

    mit dem trinken wäre ich vorsichtig. Mir ging es zwar oft gut, wenn ich getrunken habe, aber wenn ich beispielsweise so viel getrunken hatte, das ich am anderen Morgen einen Kater hatte, kamen mit dem Kater manchmal auch Symptome. Auch ist es so, dass sich oft die Wirkung der Medikamente ändert, wenn man trinkt. Aber es freut mich, dass es dir offenbar gut geht.

    als Antwort auf: Verwirrende gedanken #28652

    Ich kenne das auch. Es ist schon richtig, wenn man solche Gedanken wegschiebt oder ignoriert, dann kommen sie erst recht. Mein Psychotherapuet meint, ich habe recht ausgeprägtes Über-Ich, wenn ich das richtig verstanden habe. Das Über-Ich ist so dominierend, dass das Unterbewusstsein sich eben manchmal sozusagen „zur Wehr setzt“ und solche Gedanken produziert. In der Freudschen Lehre hat die Persönlichkeit ja 3 Teile: Einmal das Über-Ich, sozusagen das Gewissen, dann das bewusste Ich und schließlich das Unterbewusstsein, aus dem eben manchmal solche Gedanken kommen können. Ob diese Einteilung noch gilt, weiß ich nicht, das Unterbewusstsein nennt man heute glaube ich Unbewusstes.

    Bei mir scheint ein Zusammenhang mit Symptomen zu bestehen. Wenn ich keine Symptome habe, kommen auch solche Gedanken seltener. Aber ich rede ungern darüber, bei meinem Therapeuten habe ich glaube ich noch nicht darüber gesprochen.

    als Antwort auf: Zufällige Begegnungen mit Prominenten #28600

    @Yuri

    Manfred Krug hatte damals aus seiner Meinung keinen Hehl gemacht, dass er gegen die Ausbürgerung dieses Liedermachers war (von dem fällt mir der Name auch nicht ein). Da kam irgendwie eins zum anderen und am Ende durfte er glaube ich die DDR verlassen.

    als Antwort auf: Zufällige Begegnungen mit Prominenten #28593

    Ich bin als 11/12-jähriger mal Manfred Krug am Münchner Flughafen begegnet. Er drehte gerade „Auf Achse“. Was mir aufgefallen ist, er hatte wirklich eine laute Stimme. In Erlangen ist er mir 15 Jahre später noch mal über den Weg gelaufen, er machte da eine Lesung für sein Buch. Ich glaube es hieß „Abgehauen“. In Berlin ist mir mal vor mehr als 10 Jahren dieser bärtige SPDler begegnet, mir fällt jetzt der Name nicht ein – ach ja, Wolfgang Thierse.

    als Antwort auf: 0 Antrieb und Selbstmordgedanken #28010

    Hallo equites,

    freut mich von dir zu hören. So lange es dir nicht gut geht, ist es vielleicht besser, wenn du die Veröffentlichung verschiebst. Wenn es dir wieder besser geht, kannst du immer noch in aller Ruhe darüber entscheiden. Es gibt ja auch die Möglichkeit eines Pseudonyms, aber wie gesagt, das würde ich mir überlegen, wenn es dir besser geht. Bei mir ist das mit meinen Texten unterschiedlich, meistens scheinen sie aber für den durchschnittlichen Leser gut lesbar zu sein, es muss also nicht sein, dass sich die Schizophrenie auf das Schreiben auswirkt. Eine Ausnahme ist natürlich ein akuter Schub, da sollte man vielleicht das Schreiben sein lassen, aber ich könnte mich da sowieso nicht konzentrieren. Die einzige Auswirkung, die ich spüre, dass ich mich nur maximal 3-4 Stunden täglich auf die Arbeit konzentrieren kann, auch wenn es mir gut geht. Aber das könnte auch an den Medikamenten liegen.

    als Antwort auf: Weltweiter Hackerangriff auf sozialeNetzwerke jetzt! #27965

    Bei mir in Nürnberg kann ich mich bei Facebook weder mit Firefox noch mit dem Vivaldi-Browser einloggen. Vivaldi weigert sich völlig, bei Firefox komme ich nur bis an die Login-Seite. Bei Firefox gibt es eine Meldung, dass Wartungsarbeiten laufen.

    als Antwort auf: Artikel 13 #27505

    Ich habe heute ein interessantes Statement eines Europaparlamentsabgeordneten gesehen. Weiß leider nicht mehr von welcher Partei. Der hat für das Internet die Bildung von Verwertungsgesellschaften vorgeschlagen und den Einsatz von Uploadfiltern abgelehnt. VG-Wort oder die Gema sind ja glaube ich solche Verwertungsgesellschaften. Jeder Künstler, Autor oder Journalist könnte dort seine Werke melden und bei jedem Klick fließen Tantiemen an den Künstler. Das müsste natürlich irgendwie bezahlt werden. Der Abgeordnete schlug vor die Provider zur Kasse zu bitten, die sich natürlich dann das Geld von dem normalen Internetnutzer holen würden. Die Lösung ist nicht perfekt, aber wie ich finde besser als alles bisherige.

    als Antwort auf: Ich glaube , ich zeige mich bei der Polizei an #27497

    Bevor ich meine erste Psychose hatte, war ich von den Büchern von Carlos Castaneda total fasziniert (will niemanden triggern). Er beschreibt ja da ein ziemlich wildes magisches Universum. Ich konnte mir damals nicht vorstellen, dass er sich das alles ausgedacht hatte. War wohl damals bereits in der sog. „Prodomalphase“. Aber das menschliche Gehirn ist zu bemerkenswerten Leistungen fähig. Und dazu gehört auch die Selbsttäuschung. Das Gehirn wird mit dem Input der Realität da draußen nicht mehr fertig und produziert sozusagen für dich ganz persönlich deine eigene Matrix. Die kann durchaus ziemlich monströse Formen annehmen. Ich habe mal gelesen, dass die beste KI (das war vor ungefähr einem Jahr) die Rechenleistung von nur 1 % des menschlichen Gehirns hat. Ich selbst hatte in der Vergangenheit auch schon sehr merkwürdige Wahrnehmungen. Aber momentan habe ich weitgehend aufgehört, zu versuchen, die zu verifizieren. Ich hatte zum Beispiel mal eine nahe Sichtung eines Ufos. Leider hatte ich weder Handy noch Kamera bei mir. Ich werde wohl nie wissen, ob das Ding tatsächlich nur 50m vor mir geschwebt ist. Und mit meiner Vorgeschichte werde ich die Sichtung ganz bestimmt nicht melden.

    als Antwort auf: Sind es Hacker , die mich triggern ? #27266

    Die Angst, dass das System verseucht ist, spielt auch bei  mir eine Rolle. Mal ist es schlimmer, mal besser. Aber bei Linux ist das nicht so wahrscheinlich, bei mir könnte höchstens der Router befallen sein (habe so einen Billig-Router). Aber ich sage mir dann, warum sollte sich ein Hacker für mich interessieren? Ich habe Linux jetzt seit 15 Jahren in wechselnden Varianten auf dem Rechner und bisher nur einmal verdächtige Vorgänge bemerkt.  Damals wählte man sich mit dem Rechner noch direkt in das Netz ein, heute übernimmt das ja der Router, auf dem eine Firewall sitzt, die einen zusätzlichen Schutz bietet (neben der Firewall auf dem Betriebssystem).

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