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Heute fühle ich mich irgendwie instabil. Es gibt da ein Forum, in dem ich aktiv war, das mir aber nicht mehr gut tut. Ich sollte mich da wohl verabschieden. Ein Thema dort hat mich mächtig getriggert. Ein wenig Symptome scheine ich auch zu haben, bis jetzt hält es sich aber noch in Grenzen. Nachts nehme ich eine Viertel Melperon, das hilft mir beim schlafen.
Heute abend habe ich schon wieder kein Internet. Zunächst habe ich gedacht, es liegt an Baggerarbeiten in der Nähe meiner Wohnung, aber damit scheint es nichts zu tun zu haben. Ich habe bei O2 angerufen, jetzt habe ich ein Störungsticket. Ich surfe wieder mit meinem Stick, muss aber für die Nutzung 2 Euro pro Tag bezahlen. Kann sein, dass ein neuer Router her muss, obwohl der alte erst knapp ein Jahr alt ist.
Edit: Vor der ersten Störung am 23. April war ein halbes Jahr Ruhe. Vor dem 23. war mal ein Typ da, der mir ein Telekomvertrag aufschwatzen wollte, er wunderte sich, dass ich ein halbes Jahr keine Störung gehabt habe. Und kurz darauf ging es los. Ich glaube, das würde auch ein Normalo seltsam finden. In den letzten Jahren wurden wohl vor unserem Mietshaus Glasfaserkabel verlegt. Es kann natürlich sein, dass die neue Technik störungsanfällig ist.
Ganz früher habe ich meine Träume auch aufgeschrieben. Vor einiger Zeit hatte ich noch einen recht angenehmen Traum, der wohl aussagen sollte, das ich mich allmählich auf sicheren Terrain bewege. Die neuen Träume könnten natürlich auch aussagen, das ich mich nicht so sehr in Sicherheit wiegen sollte. In einem anderen Forum habe ich mich mit jemanden über das Thema „Schlafparalyse“ ausgetauscht, von dem ich selber schon betroffen war. Dabei war ich ein wenig offenherzig, die wissen eigentlich nichts von meiner Schizophrenie. Ich muß einen ziemlich merkwürdigen Eindruck hinterlassen haben. Könnte natürlich sein, dass das der Grund meiner neuen Alpträume ist. Ich habe immer Angst, das jeder von meiner Erkrankung weiss, und das nach 17 Jahren, irgendwie dämlich. Ich sollte sowas eigentlich schon längst abgelegt haben.
Heute beim Mittagsschlaf hatte ich einen ekelhaften Alptraum, weis noch nicht so recht, wie ich ihn deuten soll. Ich war auch bei einer Hausärztin in einer Bereitschaftspraxis, weil ich ein leichtes taubes Gefühl im linken Arm hatte, aber es scheint nur von meinem Nacken, der sehr verspannt ist, auszustrahlen. Ich hatte das schon mehrmals, war aber bisher nicht beim Arzt. Jetzt soll ich zu meinem regulären Hausarzt, der soll sich das mal ansehen.
Hallo,
letzte Nacht habe ich etwas besser geschlafen. Vielleicht wird es ja jetzt besser. Ich nehme nachts etwas Melperon. Heute hatte ich einen Termin beim Psychiater, der wollte, das ich vom Quetiapin 300mg Abends nehme und 100mg tagsüber. Bisher sind es 200-200. Aber ich wollte nicht schon wieder Experimente und jetzt versuche ich es halt mit Melperon.
Ich habe die Erfahrung gemacht, das Seroquel (Quetiapin) ab einer gewissen Dosis auch nicht weiter hilft. Ich nehme 2 x 200mg und dazu noch Risperidon. Wenn ich nicht müde bin, gehe ich einfach später ins Bett. Das hat leider dazu geführt, das ich oft erst nach 2 Uhr Nachts einschlafe. Ich bin überhaupt ein totaler Nachtmensch. Ich wache erst am späten Vormittag auf, erledige Einkäufe und surfe etwas im Netz. Am Nachmittag habe ich dann ein gewisses Tief, oft schlafe ich dann noch ein Runde. Gegen Abend werde ich dann wieder richtig wach, und je nachdem wie lange ich am Nachmittag geschlafen habe, gehe ich später oder früher ins Bett. Früher war das noch extremer, da bin ich oft erst am frühen Morgen ins Bett. Scheint irgendwie in der Familie zu liegen, mein Bruder ist auch so ein Nachtmensch.
Ich kann nur für mich sprechen, aber bei mir spüre ich eine gewissen Emotionslosigkeit. Ob das Negativsymptome sind oder von den Medikamenten kommt, kann ich nicht sagen. Das geht bei mir schon lange so. Ich habe ja in den letzten Monaten Quetiapin etwas reduziert, aber ich kann nicht sagen, dass dadurch etwas von meinen Emotionen zurückgekehrt wäre. Am angenehmsten empfinde ich, wenn ich in der Natur spazieren gehe, aber das ist in der Stadt nicht immer möglich.
25/04/2019 um 17:05 Uhr als Antwort auf: Vitamin B12 Mangel wegen fortgeschrittenen Alters und Neuroleptika #35243Müdigkeit kann eines der Symptome sein, wenn man einen Mangel an B12 hat, aber dass von den Negativsymptomen zu unterscheiden, dürfte schwierig sein. Ich werde die Tabletten auch nur eine Zeitlang nehmen, denn die Leber legt bei Vitamin-B12-Überschuss ein Depot an, das dann wieder eine gewisse Zeit reicht. Die Symptome bei zu viel B12 sind angeblich harmlos (z. B. Hautausschlag), aber die Präparate sind ja alle total überdosiert.
Hallo,
seit heute funktioniert alles. Ich habe ein altes Reservenotebook, da wollte ich gerade ein Linux-System installieren, als ich bemerkte, das die Internetverbindung down war. Für die Installation hätte ich aber Internet gebraucht. Zum Glück bemerkte ich es rechtzeitig. Manchmal probiere ich verschiedene Linuxssysteme aus, die gibt es ja wie Sand am Meer. Zu Beginn hatte ich eine leichte paranoide Anwandlung, da ich mich wunderte, warum ausgerechnet während der Installation das Netz weg war, aber da es schon mal den ganzen Abend weg war, verflog der Gedanke wieder. Ich reduziere ja gerade minimal meine beiden Medikamente Risperidon und Quetiapin (in Absprache mit meinem Arzt), aber bisher scheint alles im grünen Bereich zu sein. Es steht nur noch eine leichte Reduktion von Risperidon um 1/6 an, dann habe ich vor, es erst mal dabei zu belassen. Das Gehirn muss sich ja erst an die neue Dosis gewöhnen und das dauert erfahrungsgemäß.
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Diese Antwort wurde vor 6 Jahren, 7 Monate von
Digger22 geändert.
Danke für die Antworten. Ich rede mal mit dem Psychiater darüber. Aber ich fürchte, ohne Pflaster werde ich es nicht schaffen. Bei kalten Entzug habe ich halt die Befürchtung, das ich nicht schlafen kann.
Donnerstags da wohl eine Veranstaltung, wo man sich mit anderen treffen kann. Außerdem gibt es Ausflüge. Mehr habe ich mir nicht gemerkt, ist schon mehr als ein Jahr her, das ich mal da war. Es werden auch regelmäßige Gespräche mit Mitarbeitern dort angeboten, wo man über seine Sorgen reden kann.
Ob es eine Tagesstätte gibt weiß ich nicht, ich war schon mal beim sozialpsychiatrischen Dienst, da gibt es eine Einrichtung etwa 2km weg von mir. Die haben offenbar Freizeitangebote für psychisch Kranke. Am liebsten würde ich wieder mit alten Freunden oder Bekannten was machen, aber bisher konnte ich mich nur selten dazu aufraffen.
Danke für die Antworten. Ich könnte ja mehr unternehmen, z. B. Ausflüge machen. Es gibt eine sehr schöne Wandergegend in der Nähe von Nürnberg, aber bis man da ist, dauert es mehr als eine Stunde. Irgendwie kann ich mich dazu nur einmal im Jahr aufraffen.
13/04/2019 um 22:35 Uhr als Antwort auf: Schwerer Unfall in der Kindheit – Auslöser für meine Schizophrenie? #33585Das ich mich in letzter Zeit so oft mit organischen Ursachen von Schizophrenie beschäftigt habe, könnte vielleicht einen Grund haben. Was meine Berufswahl angeht, bin ich mehrmals mit dem Kopf durch die Wand und habe nicht auf kritische Stimmen gehört. Der Stress im Studium war wahrscheinlich bei mir der Auslöser, wenngleich mit 2-jähriger Verzögerung. Dadurch habe ich mir immer selbst die Schuld an meiner Erkrankung gegeben. Mittlerweile komme ich aber immer mehr zu der Überzeugung, das ich wohl immer das Risiko gehabt hätte, zu erkranken, egal welchen Beruf ich gewählt hätte. Wahrscheinlich gibt es in meiner Familie einfach eine genetische Disposition. Es gibt da eine Geschichte von einem Großonkel, der von einem hohen Gebäude gefallen ist. Laut meiner Familie war das ein Unfall, aber es gibt auch Stimmen, die anderes sagen. In diesem Zweig der Familie gibt es eine psychische Erkrankung, über die niemand spricht. Die letzten, die Bescheid wussten, waren wahrscheinlich mein Vater oder mein Großvater, aber die sind beide schon verstorben. Der Sohn des Großonkels ist inzwischen auch verstorben. Er hatte noch eine Schwester, aber ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob sie noch lebt.
13/04/2019 um 0:37 Uhr als Antwort auf: Schwerer Unfall in der Kindheit – Auslöser für meine Schizophrenie? #33389Ich wollte noch etwas hinzufügen. In einer Dissertation von der Uni Bochum von einem gewissen Lindemann steht folgender Satz: „Die Unterteilung „endogen“ – „exogen“ (die aus einer Zeit stammt, in der Folgen früher Schädigungen kaum untersucht waren) ist ohnehin so nicht zu halten, wie die Befunde zeigen, nach denen ein SHT (Schädel-Hirn-Trauma; Anmerkung von mir) am unreifen Gehirn gehäuft mit einer Schizophrenie einhergeht“.
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Diese Antwort wurde vor 6 Jahren, 7 Monate von
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