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Selbstversuche sollte man auf gar keinen Fall machen! Es gibt Neuroleptikas, die sich zusammen nicht vertragen, erhebliche Nebenwirkungen können die Folge sein! Wie das mit den von dir genommenen Medikamenten aussieht weiß ich allerdings nicht. Aber man sollte in jedem Fall den Rat eines Arztes hinzuziehen. Prinzipiell ist die Kombination zweier Neuroleptikas möglich, aber es geht nur bei bestimmten Kombinationen. Ich habe zum Beispiel Risperidon und Quetiapin. Das erste wirkt gut gegen die Symptome, das andere beruhigt und lässt mich halbwegs gut schlafen.
Ich recherchiere gerade etwas, hänge aber fest, da ich nicht an einem Artikel herankomme, wo man nur die Wahl hat, in Dollar zu bezahlen. Hast du so was schon gemacht, oder hat man da Schwierigkeiten als Europäer an einen US-Artikel heranzukommen? Über die Unibibliothek habe ich es noch nicht versucht, mal sehen.
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Diese Antwort wurde vor 6 Jahren, 5 Monate von
Digger22 geändert.
Bist du vollständig wach, wenn das passiert? Falls nicht, könnte es sich um das Phänomen der Schlafstarre handeln. Wenn du dich allerdings bewegen kannst, fällt das wohl nicht darunter. Bei der Schlafstarre denkt man, man wacht auf, kann sich aber nicht bewegen, aber alles im Zimmer wahrnehmen. Oft tauchen irgendwelche seltsamen Gestalten auf, die aber verschwinden, wenn man vollständig aufwacht. Die Starre ist darin begründet, dass der Körper einen Sicherheitsmechanismus hat, dass wir im Traum dass, was wir träumen, auch tatsächlich nicht in die Tat umsetzen. Man hängt also sozusagen noch in der Traumwelt fest, denkt aber, man ist aufgewacht. Bisher hatte ich sowas zweimal, also zum Glück selten. Man nennt es auch Schlafparalyse. Aber wie gesagt, wenn du vollständig wach bist, und dich bewegen kannst, fällst du nicht darunter.
Soweit ich weiss können Halluzinationen von Berührungen bei Psychosen vorkommen, aber da kenne ich mich nicht so aus.
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Diese Antwort wurde vor 6 Jahren, 5 Monate von
Digger22 geändert.
Habe jetzt bei academia.edu gesucht, aber im kostenfreien Bereich ist der Aufsatz leider nicht zu finden.
Ich bin als externer Benutzer bei der Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg registriert und habe auch oft Schwierigkeiten kostenfreie im Netz veröffentlichte wissenschaftliche Aufsätze zu finden. Meine Uni scheint nicht dabei zu sein. Es gibt aber Dienste wie academia.edu (ich hoffe, ich habe es richtig geschrieben), da kann man eine begrenzte Anzahl von Aufsätzen kostenfrei lesen. Alles was darüber hinaus geht, ist kostenpflichtig. Ob man darüber auch deinen Aufsatz lesen kann, habe ich jetzt nicht ausprobiert.
Kennt einer von euch „Mystery Road“? Es ist eine australische Krimikurzserie mit nur 6 Folgen. Die Serie ist voller verschlungener Handlungsstränge und überraschender Wendungen. Der Detective hat wohl Aborigini-Wurzeln, und das Verhältnis von Aboriginies und Weisen spielt in der Serie eine große Rolle. Meines Wissens ist die Serie auch Preisgekrönt. Eigentlich mag ich keine Krimis, aber wenn sie in einem ungewöhnlichen Setting spielen, schaue ich sie mir doch an. Früher habe ich Tony Hillerman gelesen, diese Krimis spielen im Navajo-Reservat in den USA. Die sind auch sehr empfehlenswert. Ich glaube, es gibt auch eine Verfilmung, aber da müsste ich mal im Netz suchen, ist schon lange her, das ich sie gesehen habe.
Kennt einer von euch den Film „Moon – Die dunkle Seite des Mondes“? (ich hoffe der Titel ist richtig). Läuft heute Nacht noch einmal auf ONE. Aber Vorsicht: kann möglicherweise triggern. Es geht nicht um Psychotiker, aber ob die Realität das ist für was der Protagonist sie hält spielt eine große Rolle. Ich sehe mir mittlerweile sehr selten Filme an, aber zumindest den zweiten Teil des Filmes habe ich mir angesehen. Ist ziemlich gut gemacht.
12/06/2019 um 12:24 Uhr als Antwort auf: Schwerer Unfall in der Kindheit – Auslöser für meine Schizophrenie? #42798Vielleicht sollte ich mich doch mal untersuchen lassen. Ich bin aber seitdem zweimal am Kopf untersucht worden, einmal mit Computertomographie vor mehr als 20 Jahren und da hat man nichts gefunden. In einem Artikel stand aber glaube ich, dass man diese Spuren am Gehirn leicht übersehen kann.
Wo diese ganze Entwicklung noch hinführen wird, frage ich mich. Wenn jemand nur halbwegs mit Mathe umgehen kann und Durchsetzungsfähigkeit hat, kann er sich heutzutage als Banker dumm und dämlich verdienen. Aber ich denke, das kann nicht ewig so weitergehen. Irgendwann werden wir wieder da stehen, wo wir zur Zeit der Finanzkrise 2007/2008 waren. Und dann werden die Staaten kein Geld mehr haben, um Banken zu retten. Was danach folgt, kann keiner sagen. Vielleicht werden wir dann doch etwas intelligenter.
„Nichts ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Jeder glaubt genug davon zu haben“ (weiss leider nicht mehr von wem das ist).
Das mit einer Geschichte aufbauen kenne ich auch. Der einzige Weg ist die Stimmen zu ignorieren. Aber der psychotische Teil von meinem Gehirn ist ziemlich hinterlistig. Er versucht mich immer wieder in eine „Geschichte“ hineinzuziehen. Dabei benutzt er einzelne Fakten, die dann mit Lügen vermischt eine neue Geschichte ergeben. Warum ich immer wieder aufs neue auf so was hereinfalle, weiss ich auch nicht. Ich sollte mehr unter Menschen gehen und mich „erden“, aber das ist sehr schwierig. Wenn ich mehrere Stunden unter Menschen gewesen bin, schwirrt mir oft der Kopf. Nicht immer, aber sehr oft.
Das ideale Gleichgewicht zwischen maximaler Wirkung und minimaler Dosis zu finden, ist sehr schwierig. Auch ist dies sehr individuell, und ich habe das Gefühl, dass sich nicht alle Ärzte die Zeit nehmen, dies herauszufinden. Auch wirken die verschiedenen Neuroleptika bei jedem anders. Man könnte sicherlich bei vielen Patienten die Dosis etwas herunterschrauben, aber das erfordert Zeit und Geduld. Und das haben viele Ärzte offenbar nicht. Über Alternativen zu Neuroleptika wird ja bereits geforscht, aber wir hatten ja das Thema bereits, dass da wohl im Moment kein Durchbruch in Sicht ist. Also müssen wir wohl die Pillen schlucken.
Ich trinke ja seit 2011 nichts mehr, vor allem wegen der Medikamente. Die beruhigende Wirkung eines Bieres am Abend vermisse ich schon. Außerdem war dann mein Tremor nicht mehr so stark. In Franken gibt es ja viele Brauereien. Früher sind wir ab und zu zum Bierfest in Nürnberg gegangen und haben da die Biere durchprobiert. Ich habe ja gehofft, dass ich die Medikamente irgendwann einmal so reduzieren kann, dass ich ungefährdet wieder Alkohol trinken kann. Als ich noch Amisulprid in niedriger Dosis nahm, hatte ich keine Bedenken. Ehrlich gesagt habe ich dann Abends einfach die Tablette weggelassen, wenn ich gewusst habe, dass ich trinke. Der Effekt war dann manchmal, dass ich am anderen Morgen nicht nur einen Kater, sondern auch Symptome hatte. Zum Schluss habe ich 2 bis 3 Biere regelmäßig Abends getrunken, dass war eindeutig zu viel. Da ich nicht in eine Sucht hineinschlittern wollte, habe ich dann bei einer Medikamentenumstellung aufgehört.
Wenn ich psychotisch bin, habe ich das auch, selbst in gesunden Phasen meide ich aber mittlerweile bestimmte Orte, aber unser Viertel ist eh nicht das sicherste. Es hat wohl seinen Grund, das die Mieten hier noch relativ günstig sind.
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Diese Antwort wurde vor 6 Jahren, 6 Monate von
Digger22 geändert.
Bei mir sind es leichte Zwänge, ich rauche zu viel (etwa eine 40g Packung Tabak alle 3 Tage) und ich hänge Abends, wenn bei mir die Lebensgeister wiederkommen stundenlang vorm Computer. Ich versuche das mit Bewegung auszugleichen, z. B. spazierengehen und habe deshalb zum Glück nur leicht Übergewicht. Ich bin sehr bequem was das Essen angeht, aber wenn ich schon nicht frisch koche, versuche ich wenigstens regelmäßig Tiefkühlgemüse auf dem Tisch zu bekommen. Alkohol trinke ich seit 8 Jahren nicht mehr. Bei mir wurde vor etwa 1 1/2 Monaten ein Vitamin B12 Mangel festgestellt, das ist jetzt wieder in Ordnung. Ich werde aber wohl künftig alle paar Monate Vitamin B12 Tabletten nehmen müssen. Ach ja, und in der Schildrüße habe ich eine Zyste, aber die scheint schon seit längerem nicht mehr zu wachsen.
Heute geht es mir etwas besser. Das Wetter ist ja nicht besonders, man könnte meinen, es ist noch April. War aber trotzdem spazieren. Heute früh habe ich wieder Großeinkauf gemacht. Das mache ich einmal die Woche, da hole ich mir die ganzen Sachen, die ich in meinem Viertel nicht bekomme.
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Diese Antwort wurde vor 6 Jahren, 5 Monate von
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