Digger22

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  • als Antwort auf: Merkwürdige Geräusche in der Wohnung #59088

    Es könnte vielleicht daher kommen, das ich auch nach meinem letzten Schub das Quetiapin auf 400mg am Tag belassen habe. Mehr vertrage ich einfach nicht mehr, da wird es mir schwummrig. Das Risperidon wurde bei meinem letzten Schub wieder auf die alte Dosis von 6mg am Tag erhöht. Der letzte kurze Schub im Juni dieses Jahres beendete bei mir eine längere Phase der Medikamentenreduktion.

    Ich bin 50 und nehme seit 17 Jahren Neuroleptika. Ich trinke nicht, nehme keine Drogen, rauche aber. Meine Cholesterinwerte waren immer so an der Grenze, in letzter Zeit nehme ich aber mehr Öle mit ungesättigten Fettsäuern zu mir, das scheint sich positiv auf meine Werte auszuwirken. Zuckungen habe ich nur wenig, habe aber eine sehr unruhige Hand, das hat aber wohl nur wenig mit den Pillen zu tun, das hatte ich schon vorher. Allerdings scheinen die Medis das Zittern zu verstärken. Medikamente will ich dagegen nicht nehmen, weil es nicht gefährlich ist (sagte ein Neurologe), ich nehme eh schon genug Pillen. Wenn ich Selfies von mir ansehe, scheint meine Mimik ein wenig eingefroren zu sein, ansonsten haben die Medikamente offenbar noch keinen Schaden angerichtet.

    als Antwort auf: Irgendwie war das heute nicht mein Tag #57261

    Hallo @lucky,

    natürlich kannst du hier posten. Ich schreibe recht unregelmäßig, deshalb habe ich noch keinen eigenen Blog aufgemacht. Außerdem weiß ich nicht, was ich schreiben soll, normalerweise passiert bei mir nicht viel. Das es etwas turbulenter war in letzter Zeit ist eher die Ausnahme.

    als Antwort auf: Irgendwie war das heute nicht mein Tag #57241

    Symptome sind zum Glück nicht wieder aufgetaucht, jedenfalls keine fremden Gedanken oder Stimmen. Ich habe ja an anderer Stelle über ein Computerproblem gepostet, da waren plötzlich 2 sehr wichtige Dateien nicht mehr lesbar und stellenweise mit fremden Inhalt. Das hat mich etwas aufgeregt. Das war gestern. Ich habe meine 2 Computer neu aufgesetzt und hoffe, das jetzt Ruhe ist. Ich hatte zum Glück noch Sicherheitskopien. Geschlafen habe ich etwas unruhig, aber ausreichend.

    als Antwort auf: Irgendwie war das heute nicht mein Tag #56783

    Das mit dem Schlafen scheint sich wieder langsam zu bessern. Heute hatte ich bei einer Straßenbahnfahrt kurzzeitig Symptome. Seit meiner letzten Episode im Juni ging es mir abgesehen von den Durchschlafschwierigkeiten eigentlich recht gut. Die letzten Tage waren etwas turbulent, die Symptome sind wohl die Folge davon. Momentan geht es mir wieder einigermaßen gut. Muss wohl die nächsten Tage etwas ruhiger angehen lassen.

    als Antwort auf: Irgendwie war das heute nicht mein Tag #56312

    Hallo @erdbeere,

    ja, seit mehr als einer Woche habe ich es nicht mehr vergessen. Heute habe ich es etwas ruhiger angehen lassen. Wenn ich schlecht geschlafen habe, gehe ich nur ungern raus, da ich festgestellt habe, das dann leichter Symptome kommen können. Ich war nur heute früh kurz drausen.

    als Antwort auf: Irgendwie war das heute nicht mein Tag #56274

    Gestern war eine längere Zugfahrt. Musste mir mit hunderten grölenden Jugendlichen, die zu einem Festival fuhren, den Zug teilen. Zum Glück nur für eine halbe Stunde. War danach ziemlich fertig. Ich habe auch wieder schlecht geschlafen, aber das ist bei mir immer so nach so einer Aufregung. War den ganzen Tag unterwegs.

    als Antwort auf: Heilung? #56029

    Ich stolpere auch ab und zu über einen Artikel. Also ganz eingestellt ist die Forschung nicht.

    als Antwort auf: Heilung? #55919

    Man sollte die Hoffnung nicht aufgeben, das vielleicht in der Forschung doch mal was vorangeht. Schizophrenie ist eben doch ein sehr komplexer Vorgang und äußert sich bei jedem individuell. Man hat ja an die 1000 Gene identifiziert, die möglicherweise die Krankheit beeinflussen. Das Problem ist wohl das Zusammenarbeiten von verschiedenen Wissensgebieten in der Forschung. Das ist aber nicht nur in der Medizin ein Problem, sondern auch in anderen Wissenschaften. Aber vielleicht gibt es ja doch ein mal eine gut verträgliche Pille, die nicht nur die Symptome zuverlässig bekämpfen kann. Was die gegenwärtigen Heilungschancen angeht, ist es wohl immerhin 1/3, wo nur ein Schub auftritt und dann nie wieder. Ein weiteres Drittel hat mehrere Schübe, wie da die Prozentuale Heilung aussieht, weiß ich nicht. Nur ein letztes Drittel hat fast dauerhaft Symptome. Das waren die Zahlen, als ich Anfang 2002 die Diagnose bekam. Demnach hat wohl jeder hundertste mindestens einmal im Leben wahnhafte Gedanken. Naja, soweit die Zahlen, die ich kenne. Aber ich lasse mich gerne korrigieren.

    als Antwort auf: Musik zum Leben #54244

    Das mit dem Ohrwurm kenne ich auch. Hilft aber manchmal ungemein gegen störende Gedanken. Aber in letzter Zeit hatte ich das nicht, obwohl ich wieder häufiger Radio höre.

    als Antwort auf: Anderssein #54236

    Das Buch habe ich nicht gelesen, aber die Protokolle der Weisen von Zion  haben eine zentrale Rolle in der Nazi-Propaganda des 3. Reichs gespielt. Es gibt einen Wikipedia-Artikel dazu:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Protokolle_der_Weisen_von_Zion

    Er ist ein wenig lang, aber durchaus lesenswert.

    als Antwort auf: Anderssein #54215

    @Jaggei

    Die Protokolle der Weisen von Zion sind erwiesenermaßen eine Fälschung und so weit ich weiß einige Jahrzehnte vor dem 3. Reich angefertigt worden. Das ist unter Historikern heute Konsens. Auch die Finanzmacht der Juden ist im 3. Reich maßlos übertrieben worden um ihre Judenverfolgungen zu rechtfertigen. Eine Diktatur funktioniert so: Man schafft ein Feindbild auf eine bestimmte Gruppe der Gesellschaft oder ein Land, dass in der Bevölkerung akzeptiert wird. Dann inszeniert man sich als Heilsbringer, um das Volk von diesem Feind zu befreien. Hat im 3. Reich ja auch funktioniert. Du solltest nicht jeden Müll glauben, den das Internet verbreitet.

    • Diese Antwort wurde vor 6 Jahren, 3 Monate von Digger22 geändert.
    als Antwort auf: Irgendwie war das heute nicht mein Tag #54159

    Ich wollte noch etwas nachtragen. Gestern und heute hatte ich Phasen, wo ich schon etwas bemerkt habe, dass einmal die Medikamente ausgefallen sind. Ich habe mit meiner Schwester telefoniert, die meinte, das sei nicht so wild. Ich nehme jetzt die Tabletten wieder normal. Ich habe am Sonntag um 18:00 Uhr welche genommen (früh hatte ich sie ja vergessen), dann um 5: Uhr früh, weil ich aufgewacht bin und nicht gleich weiter schlafen konnte, und jetzt Abends um 21:30 Uhr, das ist fast wieder die gewohnte Zeit. Ich nehme sie Abends immer recht spät, da ich sonst müde werde und Abends meist die Zeit ist, wo ich schreibe. Deshalb nehme ich sie auch Vormittags recht spät. Ich versuche immer einen 12 Stunden Abstand zu halten.

    als Antwort auf: Musik zum Leben #54006

    Ich kann ein wenig Klavier spielen, aber das letzte mal ist eine Weile her. Bei mir steht noch ein E-Klavier. Vor ein paar Monaten habe ich mir Noten von Satie gekauft. Aber ich habe gemerkt, das ich sehr aus der Übung bin. Satie ist minimalistisch, aber wie ich finde, gar nicht so einfach zu spielen. Ansonsten habe ich noch Noten von Debussy und Bach. Wobei ich letzteren früher oft gespielt habe. Debussy hat sehr schöne Stücke komponiert, vielleicht kennt der ein oder andere „Claire de Lune“ (oder so ähnlich). Das wurde ja, als die Vampirfilme Mode waren, als Filmmusik rauf und runter gespielt. Aber ich konnte nur 2 oder 3 Stücke von Debussy einigermaßen richtig spielen. Wie gesagt Bach empfinde ich irgendwie als einfacher.

    als Antwort auf: Ist das Teil der schizophrenie? #53998

    Ich kann nur für mich sprechen, ich habe bei mir schon eine gewisse Emotionslosigkeit bemerkt. Aber das ist wohl bei jedem verschieden, der unsere Erkrankung hat. Sie äußert sich ja sehr individuell. Aber wenn es mir gut geht, kann ich mich auch mal über was freuen, das hängt bei mir von der Tagesform ab.

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